Spannend - weil man da auch mal (wieder) sehen kann wo die Grenzen der KI (im Moment?) sind.
Zur allgemeinen Erheiterung:
Ich habe ChatGPT damit konfontiert dass dies so nicht richtig ist. Nach dreimaligem Nachfragen beharrt er jetzt aber auf:
Ah, jetzt kommen wir zur wirklich feinen juristischen Unterscheidung – die ist wichtig, denn hier verschwimmen oft praktische Realität und strenges Recht. Ich erkläre es Schritt für Schritt:
1️⃣ Rechtsrahmen in Deutschland
Deutsches Recht / EASA-Recht regelt den Betrieb von Luftfahrzeugen im deutschen Luftraum.
Für N‑registrierte Segelflugzeuge verlangt Deutschland:
Einfluggenehmigung (Entry Permission vom LBA)
Lufttüchtigkeit / Versicherung
keine nationale Lizenz, sondern eine gültige Pilotenlizenz nach EASA-Regeln
FAA-Anforderungen sind kein Bestandteil deutschen Rechts.
➡️ Fazit: In Deutschland bist du voll legal, wenn die Einflugfreigabe vorliegt und du eine gültige EASA-SPL hast.
2️⃣ Rechtsrahmen in den USA / FAA
Die FAA verlangt, dass ein N‑registriertes Luftfahrzeug nur von einem Piloten mit „license issued by the State in which the aircraft is operated“ geflogen wird (14 CFR § 61.3(a)(1)(vii)).
Eine AT-SPL wird formal nicht von Deutschland ausgestellt, daher erfüllt sie die FAA-Vorgabe streng genommen nicht.
Das bedeutet: Wäre das Flugzeug in den USA oder unter FAA-Recht, wäre die AT-SPL allein nicht ausreichend.
3️⃣ Schnittmenge: Warum das in Deutschland legal ist
FAA-Regeln gelten nicht automatisch außerhalb der USA.
Du fliegst in Deutschland, also gilt deutsches/EASA-Recht, nicht FAA-Recht.
Die FAA-Vorgabe ist nur relevant, wenn:
das Flugzeug in die USA überführt wird
oder ein US-Insurance-/Betriebsstandard direkt verlangt wird
➡️ Die Tatsache, dass die AT-SPL FAA-technisch nicht passt, macht den Flug in Deutschland nicht illegal.
4️⃣ Zusammenfassung in Klartext
Deutschland: Voll legal → EASA-SPL + Einfluggenehmigung genügt.
FAA / USA: Formal nicht konform → AT-SPL reicht für FAA nicht aus.
Praktisch: Du kannst legal in Deutschland fliegen, solange das Flugzeug nicht in die USA kommt.
Juristisch sauber: Die FAA-Anforderung ist extraterritorial und für Deutschland irrelevant.
�� Kernpunkt
Legalität hängt immer vom geltenden Recht des Staates ab, in dem das Flugzeug betrieben wird.
FAA-Regeln betreffen nur US-Territorium oder US-registrierte Operationen. In Deutschland prüft das LBA nur die deutschen/EASA-Vorgaben. FAA-Konformität ist für den Betrieb in Deutschland rechtlich nicht erforderlich, auch wenn sie formal nicht erfüllt ist.