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Ich glaube Du hast schon eine Menge zutreffender Einschätzungen erhalten. Andererseits, was hält Dich davon ab, einfach mal mit der Theorie zu beginnen? Das finanzielle Invest dafür ist zunächst überschaubar. Ein Instrument Rating willst Du vielleicht sowieso erwerben? Dann besteht der "potential waste" eigentlich nur noch aus den Multiengine Stunden (ca. 15.000€?)
P.S. Ich kenne aktuell 2 Fälle, die es durchgezogen haben und keinen Job gefunden haben. Über die letzten Jahre noch einige mehr - aber auch einen, der schliesslich einen Airline Job ergattert hat.
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Danke, das ist eine der wenigen konstruktiven Antworten hier. Ich nehme gleich mal (indrekt) Stellung zu einigen der Antworten hier.
Ob 2/3 meines Gehalts wegbrechen und ich damit klarkomme? Was hat das mit meiner Frage zu tun? Mein Gehalt oder meine Einnahmen und meine Vermögensauf- und einstellungen gehen hier keinen etwas an.
Come on, seriously? Hab ich gesagt, ich will mit 100 h PIC einen Jet kommerziell fliegen? Auch das Statement ist komplett an meiner Frage vorbei. Gerne mache ich meine 500 h voll, wärhend ich warte und arbeite, als FI meinetwegen. Das wäre eine machbare Sache und eine hilfreiche Antwort. Stattdessen kommt Susi Air...
Eine Idee ist, das Type Rating tatsächlich selbst zu zahlen, ok. Wenn ich nicht falsch liege, dann sind die meistgeflogenen SET die PC12 und die TBMs dieser Welt. Mal angenommen, ich würde die Hürde CPL/IR und TR SET nehmen. Wie stehen dann meine Chancen?
Und mögen bitte nur noch Leute antworten, die wirklich Ahnung vom Markt und den Chancen haben... ich danke im Voraus. Von Susi Air und Kinder verkaufen hab ich genug.
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Der Kollege, der die Kinder verkaufen will, drückt sich gerne sarkastisch und einen Hauch überzogen aus, hat aber wohl tatsächlich sehr praktische Erfahrung auf genau dem Feld, das Du im fortgeschrittenen Alter noch beackern willst. Ja, in diesem Forum ist es am Anfang sehr schwer Rat von Unrat zu unterscheiden. Das ist aber in der realen Fliegerei auch nicht anders.
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Sorry, Thomas, aber Du hast da insgesamt aus allen Post´s gerade eine sehr realistische Einschätzung erhalten. Als "Neuer in diesem Forum" kannst Du vielleicht nicht die verschiedenen Nuancen herauslesen. Jeder der Schreibenden hat dies in dem ihm eigenen, individuellen Stil gemacht, aber da steckt schon sehr viel Wahrheit drin. Wieviele Kinder von gut situierten Eltern gibt es in Deutschland (und: nein, das sind auch nicht alles Dödel oder sogar Trottel !), die gerade eine solche Ausbildung durchlaufen ? Und viele dieser Eltern stecken nur zu gerne noch weitere 50.000,-- oder so in die Ausbildung des Nachwuchses, wenn dieser dafür dann die Eintrittskarte in ein Cockpit lösen kann. Ich verstehe Deine Enttäuschung, aber was hier geschrieben steht, ist die ungeschminkte/ungeschönte Wahrheit. Manchmal ist dies besser, als wenn Du diese hinterher erkennst...
Ich habe meine Ausbildung mit Anfang/Mitte 20 gemacht. Ich musste nie zu einer Prüfung zweimal antreten. Ich hatte damals aber weder irgendeinen Bekannten in der Luftfahrt, der mir Tipps geben hätte können, noch ein Internet-Forum. Ich schaffte es nicht, beruflich Fuß zu fassen, obwohl ich einerseits eine technische Ausbildung zum HTL-Ingenieur als Jahrgangsbester abgeschlossen hatte, und andererseits genau Deine "Attitude" in mir hatte, was meine Einstellung bezüglich Loyalität gegenüber einem Arbeitgeber, der mir ein Cockpit bietet, als auch die Bereitschaft, 24/7 vom Arsch der Welt aus zu arbeiten, betrifft.
Ich entschloß mich dann, den Betrieb meiner Eltern weiterzuführen. Was ich mittlerweile erreicht habe (auf beuflicher, auf finanzieller als auch auf privater Ebene), wäre mir mit einer Tätigkeit als Berufspilot wahrscheinlich nur schwer möglich gewesen.
Fast 10 Jahre nach der Entscheidung, dass ich mich nicht mehr um einen Job bemühe, landete ich durch einen sehr guten Freund im Cockpit einer SET. Es war "nur" ein kleiner Jetprop. Der ist aber auch FIKI-zugelassen, kracht mit 265 KTAS in FL270 durch ganz Europa... Das Flugzeug wurde von uns single hand im Werksverkehr kreuz und quer bei jedem Wetter durch Europa geflogen. Geile Zeit !!! Aber auch oftmals. "Scheiße, warum tust Du Dir das an ?". Geld gab´s dafür so gut wie keines (die "tägliche Aufwandsentschädigung" war nicht der Rede wert...). Ich machte das ca. 7 Jahre lang...
Mittlerweile fliege ich nur noch zum Spaß eine alte Mooney durch die Gegend (gibt hier einen Thread über meine Entscheidung, ein eigenes Flugzeug anzuschaffen). DAS war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich habe 2 Kinder, mein Erwerb ist gesichert, meine Ehe stabil. Meine Regierung daheim trug und trägt die Anschaffung des eigenen Fliwatüt als Männerspielzeug zu 100 Prozent mit. Als Familie macht es Spaß, schnell mal von Innsbruck aus über´s Wochenende nach Elba zu fliegen, oder zum Mittagessen nach Venedig...
Den Jetprop flog ich beinahe 1.000 Stunden. Kein einziges mal landete das Flugzeug dort, wo ICH wollte, sondern immer nur dort, wo der Chef gerade hinmusste oder wollte...
Es ist Deine Entscheidung, und wenn Du tatsächlich (zumindest für die ersten Jahre Deines Fliegerlebens mit hoher Wahrscheinlichkeit) sowohl auf viel einteilbare Zeit in Deinem Leben als auch auf einen wesentlichen Teil Deines Salärs als Ingenieur verzichen kannst, und Deine Familie das auch rückhaltslos akzeptiert, kannst Du auf diesem Weg tatsächlich glücklich werden, und ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute dafür ! Wenn aber Dein Leben eigentlich sehr gut eingerichtet ist, Du Dich nicht jeden Tag mit absolutem Widerwillen zu Deiner Tätigkeit schleppst, dann empfehle ich Dir, dass Du möglichst viel fliegst (der PPL ist nur die Eintrittskarte dafür, dass Du dich aviatisch weiterbildest !!!), dass Du Deinen Horizont erweiterst, indem Du auf komplexere, schnellere Muster kommst, in diesem Zuge dann Deine CPL/IFR machst. Vielleicht ergibt sich dann was, wo Du neben Deienr beruflichen Tätigkeit auch in der Luftfahrt reüssierst...
P.S.: was "Susi-Air" betrifft: aus heutiger Sicht sehe ich es als sehr großen Fehler an, dass ich mich damals nach meiner Ausbildung nicht WELTWEIT umgesehen habe... war aber auch schwieriger: als Österreicher machte ich bewusst die Ausbildung in D, weil es schon ein großes Theater war, mit einer österreichischen Lizenz bei großen Arbeitgebern (LH, Hapag, Air Berlin etc.) überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden (Tenor: "Schauen Sie erst mal, dass sie eine Lizenz erhalten, mit der Sie ein D-reg. fliegen dürfen !"
just my 2 cents...
Edit: und wen ich sehe, was Susi Air - zumindest auf deren website - als minimum requirement für eine Air Tractor verlangt, puuuhhhh, hatte ich Glück, dass ich mit meinen 300 h PIC seitens meines Freundes - und noch viel mehr seitens der Versicherung - für vertrauenswürdig gehalten wurde, den Jetprop zu fliegen...
https://susiair.com/career/requirement#37?cat=Pilot&catsub=air-tractor-at-802-pilot-
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Nur ein Beispiel aus Österreich ist Nicki Lauda, welcher die Lauda Air erarbeitete, als Einzelperson. Nicki Lauda war auch schon älter als 20 Jahre bei seinen Einstieg als Linenflugpilot.
Die Hoffnung sollte zuletzt aufgegeben werden. Einfach realistisch denkend klein anfangen. Einen gut bezahlten Beruf als Hintergrund, ausreichend private Motorflüge zum CPL sammeln. Dann CPL und nun braucht man eine gute kaufmännische Ader, aber auch Verkaufspsychologie um seinen eigenen Kundenstamm für bezahlte Flüge aufzubauen. Da reicht ein einmotoriges Flugzeug, der Unterschied zum Privatpilot ist, man kann Werbung schalten für gewerbsmässige Passagierflüge. So könnte man als CPL Pilot eigene Flugstrecken anbieten, also nicht ausschliesslich dem Kunden bestimmen lassen wo es hingeht.
Um nur ein Beispiel zu nennen, im Winter Transferflüge in die Wintersportgebiete für gut betuchte Kunden, über das zeitlich kurze Wochenende zu schweizer, österreichischen oder französischen Skigebiete anbieten. Courchevell nur als Beispiel.
Fallschirmspringer absetzen währe auch so eine Möglichkeit. Natürlich gehört auch zu all dem Glück dazu.
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Das ist einfach genial, dass da noch keiner vorher drauf gekommen ist.
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Ah, jetzt hab ich´s endlich verstanden. Komisch eigentlich, dass mir dieser einfache, nur den eigenen Willen erfordernde Weg in den letzten 25 Jahren nicht selbst eingefallen ist...
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Wir sollten hier im Forum sammeln für eine oder zwei Dash-7, wir haben ja sachkundige ECHTE Experten mit Altiporterfahrung (war die Dash 7 nicht auch in Courchevel? Hab die Artikel länger nicht mehr gelesen). Tirol - Westerland, Tierreisen, Proseccoflüge, NIKI Zwo und so. Garantiert ohne Probleme mit Markenrechten.
Skilandungen in Kühtai, direkt am Stausee. Dank Betarange unproblematisch, und sehr beliebt für Londoner, die direkt am City-Airport einsteigen wollen.
Wir werden soviel Kohle verdienen, dass der selige Mario Adorf den Schimmerlos den Allerwertesten von innen und außen vergoldet hätte.
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Möchte nicht wissen, was heute eine solche operation kosten würde, aber war eine coole Sache (Jürgen Hoch, einer jener, die an der Entwicklung der Verfahren für diese operation beteiligt war, wohnt bei mir ums Eck)... Anbei was zum Lesen, wie einfach sowas schon vor beinahe 40 Jahren war: die Tyrolean brauchte dafür 2 1/2 Jahre...
https://dash7.at/files/cvf_involved_beer_compact.pdf
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Mich würde vielmehr der Grund interessieren, warum Tyrolean Air diese Transferflüge nach Courchevell beendet hatten? Im übrigen möchte ich für mich nicht beanspruchen ein Courchevell Experte zu sein. Ich bin nur ein kleiner sehr bescheidener motorloser Segelflugpilot.
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"Was hat das mit meiner Frage zu tun? Mein Gehalt oder meine Einnahmen und meine Vermögensauf- und einstellungen gehen hier keinen etwas an ... Mal angenommen, ich würde die Hürde CPL/IR und TR SET nehmen. Wie stehen dann meine Chancen?"
Das eine läßt sich vom anderen halt nur schwer trennen, weil die Frage ist ja: Deine Chancen auf Was? Wenn Du nach einer sozialversicherungspflichtigem 36,5 Stunden Festanstellung mit betrieblicher Altersvorsorge, geregelten Arbeitszeiten und bezahltem Bildungsurlaub suchst, mit dem Du von Tag 1 eine Familie ernähren und die Hypothek für's Haus abbezahlen kannst, dann sind die Chancen Null. Wenn Du als Freelance-Pilot ab und zu mal die Möglichkeit haben willst, gegen Geld Überführungsflüge zu machen oder als Safety-Pilot mitzufliegen, sind die Chancen gar nicht schlecht (so bald Du so viel Erfahrung hast, dass Versicherungen Dich als Risiko akzeptieren). Und damit könntest Du Dir über Zeit langsam was aufbauen.
Stattdessen kommt Susi Air...
Könnte es sein, dass Dir Susi-Air nix sagt ?!? Es ist ein ernsthaft sinnvoller Vorschlag, Dich bei Jobs umzuschauen, in denen Deine bisherige Erfahrung im technischen Bereich nicht komplet unnütz ist. Und da sind Flugbetriebe in remote areas eben deutlich erfolgversprechender, als NRW. Wenn Du zur Not den Flieger auf einer entfernten Insel selber so weit reparieren kannst, dass Du zur Base zurück kommst, ist dort halt ein echtes Asset.
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also - ich finde es ok - wenn man mit 40 jahren überlegt, sich weiter zu bilden, neue areas sich betrachtet, evtl. auch ein risiko eingehen will, um seinen horizont zu erweitern...das habe ich auch bis jetzt gemacht. sicher...einige fallen tun sich auf, vermeiden kann man keine z 100 %. abwägen und planen mit 100% sicherheit, geht nicht. aber wenn es sein wunsch ist, dann ist hinter diesem wunsch auch der kosmische drive, das umzusetzen! allahs wege sind oft unergründlich, warum wünsche in den köpfen der menschen enstehen und sie daran festhalten! ich wünsche ihm kraft und erfolg und immer genug zeit, nicht benzin in den flächen!
vielleicht macht er alles richtig - sogar das medical in AUT...wenn das LBA total kollabiert...ist er in wenigen jahren der einzige pilot in D, der noch kommerziell fliegen darf,, wenn andere im permanenten belagerungszustand mit dem nichtstuenden LBA verharren....
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Also, erstmal danke ich euch für die konstruktiven Vorschläge, eure Sichtweisen und das "erden", was die Perspektiven angeht. @Reinhard, danke für deine 2 cents bzw. deine ausführliche Antwort. Im Prinzip hat das meine Frage mehr als beantwortet. Ich werde die Sache langsam über den CPL / FI Weg angehen und dann einfach schauen, was sich ergibt durch's netzwerken. Sich weltweit umzusehen, kommt für mich als Familienvater natürlich absolut nicht in Frage.
Vielleicht ein wenig zum Hintergrund meiner Ausgangsfrage: Ich suche nichts, was meinen Job (bin selbstständig) ersetzt, sondern ergänzt bzw. Abwechslung bringt. Ich muss davon keine Familie ernähren oder Schulden tilgen können. Ideal wären also Freelance Jobs, Überführungsflüge, etc. das würde mir schon reichen.
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Du hast ja eine ganz konkrete Frage gestellt und darauf auch eine konkrete Antwort verdient:
F: Wie sind meine Chancen?
A: Sehr schlecht. Ehrlich gesagt, sogar sehr, sehr schlecht!
Ich verstehe ja, dass Dir das nicht gefallen muss, aber die Realität ist nun mal, wie sie ist. Stell' keine Frage, wenn Du die Antwort nicht hören möchtest.
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Ich suche nichts, was meinen Job (bin selbstständig) ersetzt, sondern ergänzt bzw. Abwechslung bringt.
Hilfreich konnte möglicherweise auch sein, sich das eigentliche Motiv für die Idee vor Augen zu halten. Falls es um den Spass geht den die Fliegerei bereiten kann, das sportliche Erleben, das Interesse an Technik und deren Beherrschung, die Lust am Lernen, die Ambition sich in Grenzbereiche vorzuwagen bzw. diese auszudehnen, dann könnte man sich auch in anderen Bereichen als den angesprochenen umsehen. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, in die Luft zu gehen – und dabei seine Familie und Arbeit nicht zu vernachlässigen. Zeitaufwändig ist es aber auf jeden Fall. Das will untergebracht sein im Alltag. Wer gut fliegen will braucht viel Training.
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Wenn der Verweis auf Niki Lauda wirklich ernst gemeint war solltest Du auch erwähnen dass er als Multimillionär angefangen, mehrere Pleiten verbucht und die Linienkonzession nach dem dritten F1-WM Titel nur dank politischer Interventionen bekommen hat, die berühmte "Freunderlwirtschaft".
Das wird dem Thread-Ersteller also kaum helfen können, die Tipps mit der Einmot im Skicharter wohl genauso wenig, das funktioniert nicht einmal in Zell am See mit bekannt zahlungskräftiger Klientel aus Nahost.
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Würth meinst Du nicht Würtz.
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Weiß gerade nicht, wie hilfreich das ist... Da können wir auch Bruce Dickinson und Tom Cruise mit aufnehmen, helfen wir das keinem, der "spät" noch kommerziell fliegen möchte.
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Aber Du merkst, mit den Tagen wird es schon leichter hier Rat von Unrat zu unterscheiden ;-)
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"Herr Lauda vorne links immer eine gute Arbeit geliefert."
Und das kannst Du beurteilen, weil?
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Es gibt noch viel mehr gute Beispiele: Morzeck/Rimowa, Viessmann, Dietmar Hopp/SAP, August Oetker, ... Teilweise betreiben diese in ihren (Ex-)Unternehmen sogar eigene Flugplätze.
Zudem gibt es eine Vielzahl kleinerer Mittelständler, bei denen "der Alte" geschäftlich selber fliegt - und zwar alles zwischen Cessna und Light Jet.
Das ändert aber nix an der Tatsache, dass die Tipp: "Du musst einfach Dein eigenes Unternehmen gründen und das so groß machen, dass es sich einen Corporate-Jet (zumindest ne Corporate PC-12) leisten kann - dann kannst Du das auch selber fliegen" nur so semi praktikabel ist.
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..........., weil es keine öffentliche Fehlerfeststellungen über Herrn Lauda aus vorne linke gegeben hat. Zumindest ich hatte nie etwas zu Ohren bekommen, dass Herr Lauda ein schlechter Pilot gewesen sein soll.
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Was erwartest Du für Antworten hier im Forum? Auf die Frage, mit anfang 40 noch in die kommerzielle Luftfahrt starten? Viele Menschen haben bewiesen, das sowas funktioniert. Als nächstes würde ich für mich zu dieser Fragestellung die Profile dieser ab 40`iger ansehen, heute in google mit künstlicher Interlligenz einfach, so Tom Cruise, der hat sein Geld als Schauspieler gemacht, in jungen Jahren kam der gar nicht auf die Idee Pilot zu werden. Zudem hatte Tom Cruise eine Lese-schreib Schwäche, im Form Legasthenie.
Ein gutes Gehalt als Ingenieur mit etwa 100 PPL Flugstunden und anfang 40 ist für mich ein gutes Zeichen für den Einstieg in die kommerzielle Luftfahrt, wenn die flugmedizinische Voraussetzungen für Klasse 1 vorhanden sind, gute Englischkenntnisse und vor allem ein gutes Kurzzeitgedächtnis für die Abwicklung des Flugfunkverkehrs in schneller Sprache. Wenn man als guter Durchschnittsverdiener keinen Sponsor hat und keine Kredite aufnehmen will, kommt für meine Vorstellung nur der Weg über viele Passagierflüge, anfangs mit PPL auf Beteiligungsbasis, nach dem CPL voll bezahlte Passagierflüge. Das muss man halt durchhalten.
Die hier genannten Persönlichkeiten helfen hier als Ratschlag nichts, weil Du nicht in dessen Profil passt. Mit Profil meine ich Millionen an Dollars im Nacken um in die Fliegerei nach dem Motto, das habe ich noch nicht ausprobiert, einzusteigen.
Aber Geld allein ist auch nicht das Wesentliche, wie das Beispiel von John F. Kennedy Junior zeigt, welcher trotz Warnung und Angebot seines früheren Fluglehrers als Sicherheitspilot vorne rechts zu sitzen, um so seinen Flug zu abendlicher Zeit zu beginnen. Stichwort räumliche Desorientierung.
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