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3. Oktober 2023 17:59 Uhr: Von Johannes König an Stefan K.

Wenn man den YouTube-Videos deines Arbeitgebers glauben darf dann gibts "mit Flugplan" als Textbaustein beim Einleitungsanruf bereits (siehe 1:37 im o.g. Video).

3. Oktober 2023 19:14 Uhr: Von Stefan K. an Johannes König
Vorgeschrieben ist es aber nicht..... natürlich darf man es freiwillig anwenden :-)
9. Oktober 2023 22:01 Uhr: Von Yury Zaytsev an Stefan K.

Ich habe sonntags öfter auf Langen Information gehört:

  • Langen Information D-EABC
  • D-EABC radar contact, have your info, squawk 1234, QHN 1024

Also entweder waren das alles Hand-Offs zwischen den Sektoren oder "info" kommt doch von Flugplänen.

Im übrigen war ich wohl der unprofessionellste Teilnehmer auf der Frequenz. Keiner hat was von Hunden an Bord erzählt oder andere Gräuelmärchen, wie ich sie hier lese. Wobei... irgendjemand hat mal erklärt bekommen, dass man für C eine Freigabe braucht, aber ich habe das nicht ganz mitbekommen. FIS schien auf allen Frequenzen gesprochen zu haben, aber die Antworten der Lfz waren auf der anderen Frequenz, die ich nicht gehört habe...

9. Oktober 2023 22:11 Uhr: Von Stefan K. an Yury Zaytsev Bewertung: +2.00 [2]
Natürlich sind die Flugpläne vorhanden..... habe ich schon erklärt.
Das manche Funksprüche nicht von allen Piloten gehört werden liegt an den großen Sektoren. Diese werden von mehreren Sendern und Empfänger abgedeckt die unterschiedliche Standorte haben.
Bestes Beispiel ist unser Dresden Sektor. Sendet ein Pilot an der polnischen Grenze in geringer Höhe, wird dies nicht von einem Piloten in der Nähe von Nürnberg gehört, weil der Dresden Sender automatisch sendet und nicht der Nürnberger Sender.
10. Oktober 2023 04:48 Uhr: Von Tobi K. an Stefan K.
Interessant, wie funktioniert das technisch? Das System weiß ja nicht, wen du anfunken willst - wie wählt es dann den passenden Sender?
Das erklärt auch, wieso man so oft „das waren jetzt mehrere Stationen gleichzeitig“ hört, oder?
10. Oktober 2023 08:05 Uhr: Von Yury Zaytsev an Stefan K.

Ah, sorry, den allerletzten Beitrag habe ich verpasst. Also Fazit ist, dass auch im Deutschland FPL abgeben grundsätzlich immer Aufwand spart, vor allem wenn auf der Frequenz viel los ist. Entweder dadurch, dass man die Eingabe stark verkürzen kann oder dadurch, dass der Kollege sogar direkt nachschaut und ggf. nur die Höhe zur Bestätigung braucht.

Das neue Tool von DFS ist übrigens definitiv nicht schlechter als das von ENAIRE. AIS-C hat alles innerhalb von Minuten verarbeitet und man bekommt sogar extra SMS-Bestätigungen. Auf Bestätigungen von Ziel-AROs wartet man hier wohl nicht (zumindest für VFR FPL). Also die Maßnahme für alle, die sich hier über volle Frequenzen und schlechten Funk beschweren, wäre FPLs zu propagieren :-) Das ist auch für Wenigflieger eine aufregende neue Erfahrung und macht Spaß.

10. Oktober 2023 08:42 Uhr: Von Thomas R. an Tobi K. Bewertung: +1.00 [1]

Interessant, wie funktioniert das technisch? Das System weiß ja nicht, wen du anfunken willst - wie wählt es dann den passenden Sender?
Das erklärt auch, wieso man so oft „das waren jetzt mehrere Stationen gleichzeitig“ hört, oder?

Das funktioniert tatsächlich mit künstlicher Intelligenz in Form eines lernenden neuronalen Netzwerks. Der KI liegen die Radar-Daten vor und sie wertet zusätzlich durch Speech-to-Text-Erkennung die vorherigen Funksprüche in Kombination mit den individuellen Verhaltensmustern des FIS-Spezialisten aus. Auf diese Weise kann sie mit einer Erfolgsquote von >97% den Adressaten des nächsten Funkspruchs ermitteln und schaltet dementsprechend automatisch die Sender.

Oh wait...wir sind ja in Deutschland und die DFS ist quasi eine Behörde. Ich korrigiere mich. In diesem Fall schickt der FIS-Spezialist ein Fax an die Sendezentrale, wo ein speziell trainierter Schimpanse mit einer vom LBA zertifizierten Banane auf einen großen roten Knopf haut, um den entsprechenden Sender anzuschalten. Die Erfolgsquote liegt hier nur bei ca. 30%, aber das ist egal, weil diese Vorgehensweise ja zertifiziert ist.

10. Oktober 2023 09:13 Uhr: Von B. S. an Yury Zaytsev

Wobei man auch nicht vergessen sollte zu erwähnen, dass man auch mit FPL nicht in jedem Fall zwingend mit FIS reden muss.

10. Oktober 2023 09:19 Uhr: Von Stefan K. an Thomas R. Bewertung: +2.00 [2]
Fast.....der Sender mit dem besten Empfang wird automatisch ausgewählt. Nennt man BTS (best Transmitter select)
10. Oktober 2023 09:24 Uhr: Von Markus S. an Stefan K.
Also ganz einfach - analog und jeder KI überlegen. :-)
10. Oktober 2023 09:25 Uhr: Von Thomas R. an Stefan K.

Verdammt ;-). Das klappt aber nur, wenn man immer direkt den ansprechen will, der vorher gefunkt hat, oder?

10. Oktober 2023 09:26 Uhr: Von Stefan K. an Thomas R. Bewertung: +4.00 [4]
Das ist korrekt. Funkt ein anderer dazwischen, der weit weg ist, erzwingt dieser ein Umschalten.
In diesen Sektoren schaut man gerne auf unsere Frequenzen, man erkennt dann welcher Empfänger in der Nähe des Piloten ist.
Den Sender Standort muss man dann manuell wählen.

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