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10. Oktober 2023 08:42 Uhr: Von Thomas R. an Tobi K. Bewertung: +1.00 [1]

Interessant, wie funktioniert das technisch? Das System weiß ja nicht, wen du anfunken willst - wie wählt es dann den passenden Sender?
Das erklärt auch, wieso man so oft „das waren jetzt mehrere Stationen gleichzeitig“ hört, oder?

Das funktioniert tatsächlich mit künstlicher Intelligenz in Form eines lernenden neuronalen Netzwerks. Der KI liegen die Radar-Daten vor und sie wertet zusätzlich durch Speech-to-Text-Erkennung die vorherigen Funksprüche in Kombination mit den individuellen Verhaltensmustern des FIS-Spezialisten aus. Auf diese Weise kann sie mit einer Erfolgsquote von >97% den Adressaten des nächsten Funkspruchs ermitteln und schaltet dementsprechend automatisch die Sender.

Oh wait...wir sind ja in Deutschland und die DFS ist quasi eine Behörde. Ich korrigiere mich. In diesem Fall schickt der FIS-Spezialist ein Fax an die Sendezentrale, wo ein speziell trainierter Schimpanse mit einer vom LBA zertifizierten Banane auf einen großen roten Knopf haut, um den entsprechenden Sender anzuschalten. Die Erfolgsquote liegt hier nur bei ca. 30%, aber das ist egal, weil diese Vorgehensweise ja zertifiziert ist.

10. Oktober 2023 09:19 Uhr: Von Stefan K. an Thomas R. Bewertung: +2.00 [2]
Fast.....der Sender mit dem besten Empfang wird automatisch ausgewählt. Nennt man BTS (best Transmitter select)
10. Oktober 2023 09:24 Uhr: Von Markus S. an Stefan K.
Also ganz einfach - analog und jeder KI überlegen. :-)
10. Oktober 2023 09:25 Uhr: Von Thomas R. an Stefan K.

Verdammt ;-). Das klappt aber nur, wenn man immer direkt den ansprechen will, der vorher gefunkt hat, oder?

10. Oktober 2023 09:26 Uhr: Von Stefan K. an Thomas R. Bewertung: +4.00 [4]
Das ist korrekt. Funkt ein anderer dazwischen, der weit weg ist, erzwingt dieser ein Umschalten.
In diesen Sektoren schaut man gerne auf unsere Frequenzen, man erkennt dann welcher Empfänger in der Nähe des Piloten ist.
Den Sender Standort muss man dann manuell wählen.

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