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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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30. Dezember 2021: Von Philipp Tiemann an Rolf A.

Macht Karlsruhe/Baden-Baden auch. Lübeck berechnet eine halbe Landegebühr. Ich finde, solange es eine Landegebühr nicht überschreitet, ist es noch ok. In Haßfurt blecht man 35 Euro (Anfluggebühr plus Anflugbelechtung), nur für den Anflug. Das ist zu viel.

Das größte Problem entsteht aber erst dann, wenn man auf dem Platz, wo man den Approach fliegt kein Konto hat und der Platz sich weigert, eine Rechnung zu schicken. Dann wird man unter Umständen "gezwungen", dort zu landen, um die Anfluggebühr zu bezahlen. So mir mal geschehen in Kiel. Dann wurde natürlich (abgesehen vom Zeitverlust) neben der Anfluggebühr auch noch eine
Landegebühr fällig und es waren 60 Euro weg. Also: dort wo man halbwegs fest plant, einen Approach fürs Cloudbreaking zu fliegen, am besten vorher anrufen und fragen, wie das dann abläuft.

30. Dezember 2021: Von Dominic L_________ an Philipp Tiemann

Wie wird man denn gezwungen zu landen? Wenn man schon eine Rechnung stellen will für nicht erfolgte Landungen, soll man die halt zuschicken oder es lassen. Welche rechtliche Basis wird denn da genutzt, mir den Weiterflug zu meinem Alternate zu verweigern?

30. Dezember 2021: Von Philipp Tiemann an Dominic L_________ Bewertung: +2.00 [2]

Ruhig Blut. Ich hatte es ja in Anführungszeichen gesetzt. Aber der Info-Mann sagte eben, ich müsse jetzt bitte auch landen, um den Anflug zu bezahlen. Er war auch nicht gänzlich unfreundlich und es war ihm glaube ich auch selbst unangenehm, aber seine ihm gestellten Vorgaben erlaubten es ihm nicht, meine Daten z.B. nach der Landung an meinem Zielplatz telefonisch entgegen zu nehmen und dann eine Rechnung z.B. per Mail rauszulassen. Manche Fluplätze haben eben absolut steinzeitliche EDV. Und jeder Local im Norden weiß, dass EDHK eben nicht gerade ein besonders gut gemanagter Platz ist. Ich hätte mich natürlich auch partout weigern können, aber ich hatte an dem Tag keine besondere Eile, hatte die Bahm vor mir und bin deshalb eben gelandet. Wichtig ist, dass der Kollege weiß, dass IFR-Anflüge zum Cloudbreaking meist nicht kostenlos sind und man eben irgendwie diese Gebühren bezahlen muss.

30. Dezember 2021: Von Dominic L_________ an Philipp Tiemann

Ja, ggf. den Anflug zu bezahlen steht auch nicht in der Diskussion. Da kriegt man anstandslos die Rechnung. Aber ich mache doch keine extra Landung, um da zu bezahlen. Letzter Vorschlag zur Güte: Ich fliege am Tower vorbei und bezahls ihm per AeroPS im Flug. Da kriege ich aber ne Spendenquittung für.

Aber ernsthaft: Guter Hinweis, auf die Problematik sollte man auf jeden Fall vorbereitet sein.

30. Dezember 2021: Von Chris _____ an Philipp Tiemann Bewertung: +1.00 [1]
Wenn du in einem solchen Fall nicht landest, sondern ihn später anrufst und unter Angabe deiner Personalien eine Rechnungsstellung ermöglichst, dürfte das zivil- wie strafrechtlich vollkommen i.O. sein. Ich würde es jedenfalls so machen.

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