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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Mit Anfang 40 noch in die komm. Luftfahrt starten?
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12. April 2026 12:07 Uhr: Von ingo fuhrmeister an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

also - ich finde es ok - wenn man mit 40 jahren überlegt, sich weiter zu bilden, neue areas sich betrachtet, evtl. auch ein risiko eingehen will, um seinen horizont zu erweitern...das habe ich auch bis jetzt gemacht. sicher...einige fallen tun sich auf, vermeiden kann man keine z 100 %. abwägen und planen mit 100% sicherheit, geht nicht. aber wenn es sein wunsch ist, dann ist hinter diesem wunsch auch der kosmische drive, das umzusetzen! allahs wege sind oft unergründlich, warum wünsche in den köpfen der menschen enstehen und sie daran festhalten! ich wünsche ihm kraft und erfolg und immer genug zeit, nicht benzin in den flächen!

vielleicht macht er alles richtig - sogar das medical in AUT...wenn das LBA total kollabiert...ist er in wenigen jahren der einzige pilot in D, der noch kommerziell fliegen darf,, wenn andere im permanenten belagerungszustand mit dem nichtstuenden LBA verharren....

12. April 2026 12:35 Uhr: Von Thomas Pil an Reinhard Haselwanter Bewertung: +3.00 [3]

Also, erstmal danke ich euch für die konstruktiven Vorschläge, eure Sichtweisen und das "erden", was die Perspektiven angeht. @Reinhard, danke für deine 2 cents bzw. deine ausführliche Antwort. Im Prinzip hat das meine Frage mehr als beantwortet. Ich werde die Sache langsam über den CPL / FI Weg angehen und dann einfach schauen, was sich ergibt durch's netzwerken. Sich weltweit umzusehen, kommt für mich als Familienvater natürlich absolut nicht in Frage.

Vielleicht ein wenig zum Hintergrund meiner Ausgangsfrage: Ich suche nichts, was meinen Job (bin selbstständig) ersetzt, sondern ergänzt bzw. Abwechslung bringt. Ich muss davon keine Familie ernähren oder Schulden tilgen können. Ideal wären also Freelance Jobs, Überführungsflüge, etc. das würde mir schon reichen.

12. April 2026 13:31 Uhr: Von Heiko Sauer an Thomas Pil Bewertung: +4.33 [6]

Du hast ja eine ganz konkrete Frage gestellt und darauf auch eine konkrete Antwort verdient:

F: Wie sind meine Chancen?

A: Sehr schlecht. Ehrlich gesagt, sogar sehr, sehr schlecht!

Ich verstehe ja, dass Dir das nicht gefallen muss, aber die Realität ist nun mal, wie sie ist. Stell' keine Frage, wenn Du die Antwort nicht hören möchtest.

12. April 2026 15:06 Uhr: Von M. St. an Thomas Pil Bewertung: +2.00 [2]

Ich suche nichts, was meinen Job (bin selbstständig) ersetzt, sondern ergänzt bzw. Abwechslung bringt.

Hilfreich konnte möglicherweise auch sein, sich das eigentliche Motiv für die Idee vor Augen zu halten. Falls es um den Spass geht den die Fliegerei bereiten kann, das sportliche Erleben, das Interesse an Technik und deren Beherrschung, die Lust am Lernen, die Ambition sich in Grenzbereiche vorzuwagen bzw. diese auszudehnen, dann könnte man sich auch in anderen Bereichen als den angesprochenen umsehen. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, in die Luft zu gehen – und dabei seine Familie und Arbeit nicht zu vernachlässigen. Zeitaufwändig ist es aber auf jeden Fall. Das will untergebracht sein im Alltag. Wer gut fliegen will braucht viel Training.

12. April 2026 20:07 Uhr: Von Alexander Michel an Thomas Pil Bewertung: +6.00 [6]

Ich hab mit Anfang 40 auf die berufliche Fliegerei umgesattelt. Ähnlicher Werdegang wie Du. Hatte aber allerdings schon einen PPL-IR und war FI im Verein.

Ich würde in dem Alter sowieso eher die Geschäftsfliegerei in Betracht nehmen. Bei den üblichen Verdächtigen der Airlines, Wizz, RYR, EZY, oder wie sie alle heissen, bist Du im Wettbewerb gegen 25-jährige, die dir schon viele viele Multipilot-Stunden auf dem grossen Jet voraus haben.

Abgesehen davon finde ich die Businessfliegerei viel abwechslungsreicher. Einfach wird es nicht. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Ich hatte Glück, und bin damals bei einem grossen Operator eingestiegen. Rating wurde bezahlt, allerdings mit Bonding, was aber üblich ist.

Meld dich per PM, falls Du mehr wissen willst.

13. April 2026 15:28 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Horst Metzig Bewertung: +4.00 [4]

Wenn der Verweis auf Niki Lauda wirklich ernst gemeint war solltest Du auch erwähnen dass er als Multimillionär angefangen, mehrere Pleiten verbucht und die Linienkonzession nach dem dritten F1-WM Titel nur dank politischer Interventionen bekommen hat, die berühmte "Freunderlwirtschaft".

Das wird dem Thread-Ersteller also kaum helfen können, die Tipps mit der Einmot im Skicharter wohl genauso wenig, das funktioniert nicht einmal in Zell am See mit bekannt zahlungskräftiger Klientel aus Nahost.

13. April 2026 18:55 Uhr: Von Horst Metzig an Flieger Max Loitfelder

Auf jeden Fall hatte Herr Lauda vorne links immer eine gute Arbeit geliefert. Nur das zählt bei mir.

Zu benennen ist auch der Schraubenkönig Herr Würtz, welcher eine ATPL Lizenz hat. https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=hat+herr+W%C3%BCrth+eine+Pilotenlizenz&udm=50&fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2Pwxu679PACFfTKv4n_1_FsyWM-ZF-p2oPgSk7fu3NhWqzWAaIBgYxOH7s9OrhKzqs_klTNMJdUoxlwA4VmC2PbHkPE4gCy79BXb0zOxh05JoTcg0xUIqR3aMBMNbFz5V5kZWOC92jt0XJ-_aF9hITee6XRm-9hg7_tAt7xe4lednicJrwzQ&ved=2ahUKEwiF0L7ep-uTAxXVZ_EDHcIKHnAQ0NsOegQIAxAB&aep=10&ntc=1&mstk=AUtExfCbKUS8ertZWuSz53ysdx4pqXkEdtD41BwPPW4bB7qgCP1F_ieXevvFwhkEaP-1TUGLQ0WWoV93y4x7XmsW5ojUNHqMF_-5TIY7j6RgXRdZmkgd07z9wRYDm2Nbh1OX0SDcZUiZUwvtcjBD9rOUN4NGn4BCfmaQ-RCI72kKxQF3E6_uhBia-dCFBSuUYg4oB8lulED5zzOJFBPDSKekE7Ed-o3S-bo3rEKqiSTNgxjgVz9T0uFuEIVaoA&csuir=1

Man kann niemanden wegen seines erfolgreichen Unternehmerstum verurteilen. Geld öffnet nunmal viele Türen.

Aber, Geld allein reicht nicht zum Bestehen der ATPL Lizenz.

Ob Herr Lauda, oder Herr Würth ( nach Korrektur ), alle haben bereits in jungen Jahren Talente gehabt, mit welchen die ihr Imperium aufbauten, auch ausserhalb der Fliegerei.

13. April 2026 19:12 Uhr: Von Markus S. an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Würth meinst Du nicht Würtz.

13. April 2026 19:42 Uhr: Von Horst Metzig an Markus S.
13. April 2026 20:50 Uhr: Von Thomas Pil an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Weiß gerade nicht, wie hilfreich das ist... Da können wir auch Bruce Dickinson und Tom Cruise mit aufnehmen, helfen wir das keinem, der "spät" noch kommerziell fliegen möchte.

13. April 2026 21:20 Uhr: Von T. Magin an Thomas Pil Bewertung: +6.00 [6]

Aber Du merkst, mit den Tagen wird es schon leichter hier Rat von Unrat zu unterscheiden ;-)

13. April 2026 21:25 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

"Herr Lauda vorne links immer eine gute Arbeit geliefert."

Und das kannst Du beurteilen, weil?

13. April 2026 21:42 Uhr: Von F. S. an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Es gibt noch viel mehr gute Beispiele: Morzeck/Rimowa, Viessmann, Dietmar Hopp/SAP, August Oetker, ...
Teilweise betreiben diese in ihren (Ex-)Unternehmen sogar eigene Flugplätze.

Zudem gibt es eine Vielzahl kleinerer Mittelständler, bei denen "der Alte" geschäftlich selber fliegt - und zwar alles zwischen Cessna und Light Jet.

Das ändert aber nix an der Tatsache, dass die Tipp: "Du musst einfach Dein eigenes Unternehmen gründen und das so groß machen, dass es sich einen Corporate-Jet (zumindest ne Corporate PC-12) leisten kann - dann kannst Du das auch selber fliegen" nur so semi praktikabel ist.

13. April 2026 23:12 Uhr: Von Horst Metzig an Flieger Max Loitfelder

..........., weil es keine öffentliche Fehlerfeststellungen über Herrn Lauda aus vorne linke gegeben hat. Zumindest ich hatte nie etwas zu Ohren bekommen, dass Herr Lauda ein schlechter Pilot gewesen sein soll.

13. April 2026 23:50 Uhr: Von Horst Metzig an Thomas Pil

Was erwartest Du für Antworten hier im Forum? Auf die Frage, mit anfang 40 noch in die kommerzielle Luftfahrt starten? Viele Menschen haben bewiesen, das sowas funktioniert. Als nächstes würde ich für mich zu dieser Fragestellung die Profile dieser ab 40`iger ansehen, heute in google mit künstlicher Interlligenz einfach, so Tom Cruise, der hat sein Geld als Schauspieler gemacht, in jungen Jahren kam der gar nicht auf die Idee Pilot zu werden. Zudem hatte Tom Cruise eine Lese-schreib Schwäche, im Form Legasthenie.

Ein gutes Gehalt als Ingenieur mit etwa 100 PPL Flugstunden und anfang 40 ist für mich ein gutes Zeichen für den Einstieg in die kommerzielle Luftfahrt, wenn die flugmedizinische Voraussetzungen für Klasse 1 vorhanden sind, gute Englischkenntnisse und vor allem ein gutes Kurzzeitgedächtnis für die Abwicklung des Flugfunkverkehrs in schneller Sprache. Wenn man als guter Durchschnittsverdiener keinen Sponsor hat und keine Kredite aufnehmen will, kommt für meine Vorstellung nur der Weg über viele Passagierflüge, anfangs mit PPL auf Beteiligungsbasis, nach dem CPL voll bezahlte Passagierflüge. Das muss man halt durchhalten.

Die hier genannten Persönlichkeiten helfen hier als Ratschlag nichts, weil Du nicht in dessen Profil passt. Mit Profil meine ich Millionen an Dollars im Nacken um in die Fliegerei nach dem Motto, das habe ich noch nicht ausprobiert, einzusteigen.

Aber Geld allein ist auch nicht das Wesentliche, wie das Beispiel von John F. Kennedy Junior zeigt, welcher trotz Warnung und Angebot seines früheren Fluglehrers als Sicherheitspilot vorne rechts zu sitzen, um so seinen Flug zu abendlicher Zeit zu beginnen. Stichwort räumliche Desorientierung.

Vorgestern 10:22 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Thomas Pil Bewertung: +1.00 [1]

thomas...mach es einfach, wenn es dir gefällt! irgendeine tür wird sich öffnen! irgendwann mal in deiner letzten stunde, wenn du darnieder liegst und dein leben an dir vorbeizieht...wirst du es bereuen, wenn es dein größter wunsch war - das zu tun - und du es nicht gemacht hast...aber...ins letzte hemd paßt dann kein medical und auch keine CPL/ME/IFR-lizenz mehr...selbst nicht mal als plastic-card...da muß dann noch rauchreinigungsgebühr entrichtet werden, wenn du dich verbrennen läßt...

Vorgestern 12:32 Uhr: Von Alexis von Croy an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Den Pilotenjob will ich sehen, den jemand einem Anfänger mit 100 PPL-Stunden gibt. Mal ganz abgesehen davon, dass der PPL nicht genügt.

Vorgestern 12:43 Uhr: Von Horst Metzig an Alexis von Croy

Falsch verstanden. Als Anfänger mit etwa 100 Stunden zuerst als Privatpilot die Fliegerei selber bezahlen, hilfsweise Passagiere auf Kostenbeteiligung mitnehmen. So war das gemeint. Irgend wie muss mann zu Flugstunden kommen, um dann eine Berufspilotenausbildung weiterführen zu können. 200 bis 300 Flugstunden nachweisen und danach eine Berufspilotenausbildung durchlaufen.

Vorgestern 16:46 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Ich habe das Gefühl, Du hast irgendwie falsche Vorstellungen über die Voraussetzungen für das Anbieten und Durchführen von kommerziellen Flügen. Ein CPL allein ist nicht ausreichend.

Vorgestern 17:46 Uhr: Von Thomas Pil an Heiko Sauer Bewertung: +7.00 [7]

Also, ich habe mittlerweile meine Klarheit, die ich brauche. Neben ein paar wirklich hilfreicher und konstruktiver Beiträge hier im Thread, haben mich auch privat einige sehr tolle und informative Nachrichten erreicht. Danke dafür!

Ich hab heute ein wirklich sehr, sehr nettes und konstruktives, halbstündiges Gespräch mit jemanden aus dem BizAv gehabt und ich denke, dass diese Infos, die ich heute sammeln durfte, allen behilflich sein dürften, die in ähnlicher Situation sind, wie ich.

Entgegen Heikos Unterstellung, ich wolle die Antwort nicht hören, kann ich sagen, dass ich sehr wohl froh und dankbar dafür bin, dass ich jetzt weiß, dass der Weg "direkt" in die BizAv für mich nichts ist. Und das hat einen einfachen Grund: es ist mir zu stressig und ich bin viel zu unflexibel dafür. Morgens nicht wissen, wo man abends schläft, ist nichts für mich. Es ist sicher nicht in allen Bereich des BizAvs so, aber ich hörte jetzt schon mehrfach, dass die eigentliche Fliegerei einen kleinen Teil ausmacht. Das ganze Drumherum muss ebenfalls gemanagt werden, von der Crew über Catering, Launen der Kunden, Druck, Hotelaufenthalte, etc... das ist ein anspruchsvoller Job, für den man gemacht sein muss. Bin ich aber nicht. 15 Tage weg, 15 Tage zuhause (oder ähnlich) klappt alleine schon aufgrund meiner familiären Verpflichtungen nicht, da meine Frau ebenso berufstätig und selbstständig ist. Und Bereitschaftsdienst wäre der Horror für mich.

Stehen die Chancen schlecht? Das kommt total darauf an. Wäre ich Mitte 20, kinderlos und Single mit dem eisernen Willen da rein zu kommen, dann stehen die Chancen sicherlich nicht schlecht, wenn man maximal flexibel ist (Ausland) und ans nötige Kleingeld kommt. Selbst als 40jähriger, siehe Post oben. Ab zu Susi Air. Aber bin ich bereit für Monate ins (ferne!) Ausland zu gehen, um dann alle Lizenzen, Ratings, PIC time und Co zu sammeln ($$$), die notwendig sind, damit ich eine gute Chance auf die BizAv habe, die selbst schon ziemlich viel abverlangt, gerade familiär, dann vllt noch mit einer Base im Ausland? Nö.

Mein Ziel ist, mit der Fliegerei Geld zu verdienen und mich weiterzubilden, vordergründig erstmal als Fluglehrer. Bis dahin ist es noch ein langer Weg mit vielen Buchstaben (CB-IR, CPL, FI, usw...). Das, und viel netzwerken. Und dann, mit viel Geduld und Passion, wird sich was ergeben, das zu mir passt.

Vorgestern 18:13 Uhr: Von Horst Metzig an Flieger Max Loitfelder

Stimmt, ich habe da keine Erfahrung. Ich betreibe nur Segelflug. CPL würde mich auch nicht betreffen.

Vorgestern 18:55 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Das wäre eine novität...segelfluglizenz mit MW/ifr/cpl/atpl mit nachtflugberechtigung

MW ist multiwind aus verschiedenen richtungen..nur nicht aus ost...da dürfen die keinen windenstart machen..der wind könnte ja aus rußland kommen...

Vorgestern 22:36 Uhr: Von Patrick Leanhard an Thomas Pil Bewertung: +6.00 [6]

Deine Selbsteinschätzung finde ich stark.

Habe momentan sehr wenig Zeit, aber wollte Dir genau das antworten. Selbst wenn Du als "Freelancer" 1 Monat vorher deine Verfügbarkeit bekannt gegeben hast, ist es häufig so, dass dann doch wieder alles anders kommt. Und wenn man dann dem Chef 3 mal am Telefon sagt "Ne, sorry, ich bin genau an den Tagen verfügbar wie damals angegeben.." ist man raus, weil es gibt jemanden der flexibler ist. Ist nur ein winziger Teilaspekt, könnte noch viel mehr dazu schreiben aber leider fehlt mir die Zeit.

Gestern 08:40 Uhr: Von Manni Fold an Thomas Pil Bewertung: +2.00 [2]

Sehr schöner Aufsatz. Der innere Konflikt ist gut zu erkennen. Einerseits das Faszinosum und Begehren mit "unserem" Metier Einkommen zu generieren, ja auch nur den Ausbildungsaufwand zu minimieren, andererseits der Unwille eines Aufgeklärten sich zum Domestiken, gar Deppen der "Gstopften" zu machen. Übrigens ein Konflikt der seit Jahrhunderten existiert. Die Kutscher der Herrschaften wurden überwiegend gedemütigt durch 365/7/24 Bereitschaft, Wartungs- resp. Fütterungsarbeiten. Sie waren lebendige Hardware, quasi beliebig austauschbar. Dafür durften Sie in ihren Dörfern mit properer Kleidung, gar Livreé was Besseres darstellten und von der "guten Herrschaft" schwadronieren. Auch Förster, Gärtner, Butler etc.

Die privaten CPL/ATPL- Schulen tun den Teufel und klären die "Großmutterspardosen" auf, im Gegenteil, sie zeigen die paar strahlende Streifenhörnchen die es geschafft haben, auch wenn sie noch Jahrzehnte abstottern. Der überwiegende Teil der Absolventen, mehr Fastabsolventen, steht Pleite ohne TR da. "Fly for food" geht nicht mal mehr, schämen sich, weil sie der Familie "unser Sohn wird Pilot" nicht mehr unter die Augen treten wollen.

Gestern 12:42 Uhr: Von Sven Walter an Manni Fold Bewertung: +2.00 [2]

Boah Hubert, muss es eigentlich immer...

andererseits der Unwille eines Aufgeklärten sich zum Domestiken, gar Deppen der "Gstopften" zu machen. Übrigens ein Konflikt der seit Jahrhunderten existiert. Die Kutscher der Herrschaften wurden überwiegend gedemütigt durch 365/7/24 Bereitschaft, Wartungs- resp. Fütterungsarbeiten. Sie waren lebendige Hardware, quasi beliebig austauschbar. Dafür durften Sie in ihren Dörfern mit properer Kleidung, gar Livreé was Besseres darstellten und von der "guten Herrschaft" schwadronieren. Auch Förster, Gärtner, Butler etc.

in dein Lieblingsschema "Klassenkampf" reingezwängt werden, auch wenn der OP das mit nicht einer einzigen Sterbenssilbe erwähnt hat? Du warst doch, wenn ich mich recht entsinne, Eigentümer eines schönen Flugzeugs und hast es vermutlich mit deiner berufslebenslangen Tätigkeit als Bankster erwirtschaftet? Nur, weil du gerne Flagellation betreibst, muss man denn immer eigentlich alles ins eigene Schema pressen? Hast du nur Mikrokredite an Gebäudereinigerinnen vergeben, die sich selbständig machen wollten, ihnen dann aber wegen der Selbstausbeutung abgeraten? Oder vielmehr woanders schnöden Zaster verdient, leidest jetzt aber drunter, nicht 38 Jahre lang Zigarren auf Kuba gerollt zu haben, ohne Klimaanlage, während vorne einer Zeitung vorliest? Geht es nicht auch einfach ohne Selbstkasteiung, einfach mal freuen, dass da jemand jetzt Ehrgeiz für Fluglehrerlizenzen hat, weil das andere nicht das Richtige wäre trotz hervorragenden technischen Sachverstandes?

Nur für dich: Si tu tacuisses... (ohne den Rest. Auch das nur für dich.)

Kauf doch bitte einen Eigenstarter Doppelsitzer Elektroantrieb, gerne als Genossenschaft, wenn die Bölkow zum tauschen zu wertig oder wertlos ist, und unterrichte dann sozial und finanziell Benachteiligte, denen du dann einbleust, auf keinen Fall als Deppen von Gstopften auf dem Kutschbock zu enden. Die werden dann stolz den Plebs per 738 mit Harfe am Leitwerk nach Malle fliegen, aber sozial was Gutes getan haben. Der Plebs muss ja Ethanol biologisch umsetzen.

Mannmannmann.


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