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Guten Morgen,
möglicherweise betreibt der eine oder andere eine Tankstelle bzw. einen Tankwagen in seinem Verein oder HG. Es kann herausfordernd sein, den Füllstand der Behälter im Blick zu behalten.
Ich habe dafür eine kleine Web-App in Python/Django geschrieben. Man kann sie auf PaaS bzw. einem VPS für ein paar Euro pro Monat laufen lassen. Der Quellcode ist öffentlich und unter der MIT-Lizenz verfügbar:
https://github.com/zyv/fbomatic
Mit der App kann man den Initialstand einfach erfassen und dann jede Betankung dem entsprechenden Flieger zuordnen. Bei Auffüllung werden die Menge und der Preis erfasst. Wenn der Vorrat unter eine bestimmte Schwelle fällt, kann die App eine Benachrichtigung per E-Mail losschicken. Die Authentifizierung ist eingebaut, alternativ ist aber auch die Anmeldung über Vereinsflieger unterstützt. Es gibt eine übliche Verwaltungsoberfläche und alle Änderungen sind historisiert.
Leider kann man trotz alledem falsche Einträge machen und/oder die Erfassung vergessen. Eine Hardware-Integration gibt es also weder mit der Säule noch mit Fliegern. Im Grunde ist es also nur eine Alternative zu Papier-Betankungsjournale. Aber hoffentlich kann sie trotzdem jemandem helfen.
Viele Grüße Yury
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Hi, nur als Hinweis:
Shelly hat gerade einen Ultraschall-Abstandsmesser angekündigt. Range: 25cm - 3,5m. Ist noch nicht auf dem Markt, aber wird vermutlich die "am wenigsten gebastelte" und vergleichsweise preiswerte Lösung für Tanks sein. Nur die 25 cm Mindestabstand sind ggf. schwierig.
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Solange die Entnahme nicht zuverlässig elektronisch gemessen werden kann, ist die Abschätzung des Füllstands aber über das Tanklog einfacher als über den Ultraschallsensor? Oder stehe ich gerade auf dem (Tank-)Schlauch?
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Richtig, und dann gibt es natürlich auch noch Dichte/Volumenumrechnungen.
Wenn es mehr als einen Tankwagen gibt, haben wir die Profilösung an großen Flughäfen im Einsatz: https://www.implico.com/de/sap-sdm/
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Ja, darauf wollte ich hinaus, so ein Sensor liefert aufgrund Temperatur/Dichte, Messfehler, Nivellierung des Anhängers etc. nur eine Abschätzung, da ist ein kommunizierender transparenter Schlauch, ein Peilstab oder Yurys Tanklog eine einfachere Lösung. Man müsste einen elektronischen Durchflussmesser haben, dann bleibt noch das Dichte-Problem, was im Verein vielleicht nicht so kritisch ist, muss ja nicht eichfähig sein. Glaub ich.
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die lösung mit der dichtemessung habe ich schon beim bau der pyramiden eingeführt! siehe papyrus 12te dynastie von sakara!
mit anderen worten: das gibt es schon!
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Solang der Verein nur vereinsintern verkauft, ist eine Eichung nicht nötig. Sie wird nötig, wenn an externe Piloten (auch vom eigenen Platz), verkauft wird.
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Ja, das war meine Annahme, aber ohne gesichertes Wissen. ;)
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Richtig, und dann gibt es natürlich auch noch Dichte/Volumenumrechnungen.
Ich hätte aber eigentlich gedacht, dass es viel einfacher und präziser wäre, die Menge direkt an der Ausgabe zu erfassen. Oder ist das aus irgendwelchen Gründen problematisch?
Wenn es mehr als einen Tankwagen gibt, haben wir die Profilösung an großen Flughäfen im Einsatz
Ich fürchte, das würde den Rahmen bei einem Vereins-Tankwagen etwas sprengen.
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Ich hätte aber eigentlich gedacht, dass es viel einfacher und präziser wäre, die Menge direkt an der Ausgabe zu erfassen. Oder ist das aus irgendwelchen Gründen problematisch?
Das ist das naheliegende, wenn für die Tankenden eine temperaturabhängige Volumenmessung in Ordnung ist (in der Annahme, dass Du mit "Menge" Volumen meinst).
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Bei (geschätzten) 500 USD/FUE/Monat und minimum 15 FUEs, also im Jahr schon alleine knapp 100k Lizenzkosten für das darunter liegende GROW, dürfte sich für die meisten Vereine dann auch die Frage des Füllstands im Tank erübrigt haben: Für Avgas ist dann eh kein Geld mehr übrig ;-)
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Wenn ich die Lösung von Yuri verstanden habe, dann geht es nicht um eine eichrechstkonforme Abrechnung von Avgas-Verkäufen, sondern viel trivialer um die durchaus ab und zu gerade in kleinen Vereinen auftretende Frage: "Hat eigentlich mal jemand dran gedacht, dass wir Avgas nachbestellen müssen - oder wie viel ist im Tank noch drin?"
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Hab ich schon so verstanden. Aber da ist Yurys ohnehin geführtes digitales Tanklog die einfachere Lösung als ein Füllstandssensor wie er oben vorgeschlagen wurde.
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Vielen Dank, Yury, fürs machen und selbstlos Teilen!!
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