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Flugzeugbau | Additive Manufacturing (3D Print) von Flugzeugkolben ?  
24. Februar 2021 11:05 Uhr: Von Erik N.  Bewertung: +1.00 [1]

Moin in die Runde,

habe gerade gelesen, dass Mahle und Porsche Motorkolben im 3D Druckverfahren herstellen. Da stelle ich mir die Frage, ob das nicht mit den Kolben und evtl auch anderen Teilen von Flugzeugmotoren möglich wäre ? Vorteile: kraftoptimierte Strukturen, geringeres Gewicht, optimierte Kühlkanäle, uvm....

In der Luftfahrt wird bereits viel mit 3D Verfahren gearbeitet, aber m.W. nicht bei Kolbenmotoren. Hat hier jemand tiefere Einblicke ?

https://newsroom.porsche.com/en/2020/technology/porsche-cooperation-mahle-trumpf-pistons-3d-printer-power-efficiency-911-gt2-rs-21462.html

25. Februar 2021 10:06 Uhr: Von Achim H. an Erik N.

Es ist viel möglich aber wo soll das R&D Budget herkommen? Wer bezahlt die Erprobung? Der Markt ist winzig klein, keiner entwickelt mehr etwas...

Die Autohersteller kündigen übrigens sukzessive an, keine weiteren Motorgenerationen zu entwickeln...

25. Februar 2021 12:18 Uhr: Von Juergen Baumgart an Erik N.

..sind wohl bis jetzt wohl nur für Prototypen / Versuchsmotoren in Verwendung...

25. Februar 2021 20:15 Uhr: Von Pat Mack an Erik N.
Moin zurück,
"Vorteile: kraftoptimierte Strukturen, geringeres Gewicht, optimierte Kühlkanäle, uvm...."

Volle Zustimmung bei hochbelasteten bzw komplexen Bauteilen und Baugruppen.

Allerdings gibt es m.W.n. nur wenige Luftfahrtanwendungen, für die sich auch ein positiver Business Case im 3D Metalldruck darstellen lässt. Aluminium und Stahlzerspanung sind mittlerweile stückkostenseitig optimiert, der 3D Druck aber bei weitem noch nicht. Zerspanungskapazität ist mehr als genug verfügbar.

Titanbauteile bieten hier mehr Potential. Aber wie Achim schon schrieb: die Qualifikations- und Zulassungskosten sind horrend. Und die Luftfahrt bietet hier meist nur kleine Stückzahlen.

Ich sehe deshalb auch bislang keine breite Verwendung von bzw Umstellung auf Metalldruck für Primärstruktur in der Luftfahrt

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