Hi Pilots,
bin jetzt 50 Jahre in der Luft, davon 40 mit ifr, jetzt bin ich 85 und habe ein "metabolic age" von 65-70 nachgewiesen. Mein Fliegerarzt hat mir im Juni wie immer ein medical Kl.2 ausgstellt, das ist allerdings im LBA hängen geblieben... ich habe wochenlang nichts gehört und zig-mal nach dem Grund gefragt und keine Antwort bekommen. Nunmehr aber .... eine volle Ladung: ich will hier hier gar nicht beschreiben, was nun ein weiterer vom LBA beauftragter Mediziner - nichts gegen den Mann, der kann nur den Anweisungen seitens des LBA folgen - alles mit mir "anstellen" muss....Die Beurteilung seitens meines meines Fliegerarztes wird hier schlicht infrage gestellt oder, besser noch, zählt offensichtlich nicht, wenn das LBA "zuschlägt"...
Mir ist nach wie vor unbegreiflich, ich hatte das schon einmal geschrieben, WER eigentlich dafür verantwortlich ist, dass sich die Privatpiloten das alles gefallen lassen... seit Jahrzehnten... WAS ist denn an der "Fliegerei" eigentlich so gefährlich. WER soll denn geschützt werden, der Pilot selber, seine Mitflieger, seine Umwelt usw. usw., vielleicht kann mir das einmal einer aus der Runde erklären. Jeder kann jeden Tag mit einem Auto mehr Schaden anrichten, KEINER aber prüft auch nur ansatzweise die Befähigung des Lenkers, also, kurz und gut, wenn es diese medizinischen Anforderungen an den Privatpiloten gar nicht gäbe oder gegeben hätte, die Unfallstatistik wäre sicher genau so wie jetzt.
Schauen wir doch mal auf die "Schäden" und "Unfälle" der GA. Fast alle werden verursacht, weil der Pilot es eben nicht "kann", sich selbst überschätzt, Stalls, Fuelmanagement, Fliegen mit Vfr-Lizenz in IMC, ich könnte weiter aufzählen... was hat das denn alles mit dem zu tun, was ja wohl mit strammer Gesundheit des Piloten - dokumentiert mit einem "Medical" - zusammen hängt? Nichts, gar nichts.
Jemand anderer Meinung? Ich bin gespannt.