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24. Juli 2007 Jan Brill

Events: Tannkosh Oshkosh 2007


Tannkosh ist vorbei, das Oshkosh-Fieber beginnt ...

Während der Tannkosh-Fly-In in diesem Jahr trotz äußerst Zelt-feindlichem Wetter seinen Ruf als erste Fliegerparty des Landes unterstreichen konnte, hat das Airventure in Oshkosh gerade erst begonnen. Wir erwarten einige Paukenschläge in diesem Jahr in Oshkosh, und der Auftakt hatte es in sich: Cessna und Cirrus betreten den LSA-Markt, Eclipse – noch mitten im Kampf mit der EA500 – stellt ein fliegendes Single-Engine Jet-Konzept vor.


Reinhard Wittstamm und Peter-Paul Pietsch vom aerokurier traktieren das partyhungrige Publikum mit einer nicht enden wollenden Unternehmens-Slideshow und Dauerwerbesendung. Einige Gäste kämpfen derweil schon mit dem Notwehr-Schlaf.
Zwei verregnete Nächte machten das diesjährige Tannkosh-Fly-In zwar etwas feucht für die zahlreichen Flug-Camper, der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Um die 1.000 Flugzeuge fanden Ihren Weg auf die Wiese von EDMT.

Zahlreiche Hersteller präsentierten auf Deutschlands größtem Pilotentreffen Ihre Produkte: Cirrus, Columbia, Cessna, Diamond und Thielert waren die großen Namen, die Tannheim zum Kundenkontakt nutzten. Hochkarätige Gäste und eine steigende Zahl von Ausstellern unterstrichen die wachsende Bedeutung, die Tannkosh im Pilotenkalender einnimmt. Auch Pilot und Flugzeug war mit einem Stand vertreten und wir freuen uns sehr über die große Zahl an Besuchern und Neu-Abonnenten!

"VIP-Party" sorgt für Kopfschütteln

Für etwas Befremden bei den partyhungrigen Piloten sorgte indes die VIP-Party des aerokurier am Samstag.


Eine Barriere trennen VIP-Flieger und Normalpiloten. Wer auf die andere Seite wollte um Freunde oder Kollegen zu begrüßen wurde von aerokurier-Mitarbeitern brüsk zurückgewiesen. Einem fliegerischen Familientreffen wie Tannheim ist ein solches Veranstaltungskonzept unwürdig.
Nachdem der Leiter des Geschäftsbereichs Motorrad/Luft- und Raumfahrt Peter-Paul Pietsch die für Deutschlands größte Fliegerparty angereisten Gäste mit einer nicht enden wollenden Powerpoint-Präsentation über die Unternehmensstruktur der Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG traktierte, setzte Anzeigenleiter Reinhard Wittstamm mit einer Prämienshow über „Luftfahrtmarken“ nach.

Kaum war die live ausgetragene Dauerwerbesendung überstanden wurde die Halle in einen Normal- und einen VIP-Bereich geteilt.

VIP für die geladenen Gäste, und Normal-Gehege für den Rest. Sylvia Schmidt, resolute Mitarbeiterin des aerokurier, sorgte dafür, dass an der Schnittstelle auch ja keine Mischung der Gäste stattfand. Unser Wunsch mehreren alten Bekannten auf der anderen Seite kurz hallo zu sagen (keine Sorge, von dem Freibier hätten wir schon nichts genommen) wurde trotz Damenbegleitung nicht entsprochen.
In die meisten New Yorker Party-Kaschemmen kommt man da leichter rein. Eines Familientreffens wie Tannkosh war dieses Veranstaltungskonzept unwürdig.

Gegen 23.00 Uhr jedoch war die „Stuttgarter-Mauer“ überwunden, die Party gewann an Schwung und die Tannheimer Hangar-Fete wurde ihrem Ruf als bevorzugte Absturzstelle für Piloten aus ganz Europa gerecht.

VFR Massen-Anflugverfahren

Das Anflugverfahren mit veröffentlichtem VFR-Warteverfahren hat nach Auskunft der meisten von uns am Stand befragten Piloten gut funktioniert. Das größte Problem bestand nach unserem Eindruck darin, dass – sobald der Anflug nach EDMT wieder offen war – zahlreiche Piloten von unterschiedlichen Stellen des Wartekreises aus schnurstracks die Platzrunde anflogen.
Für die erste Anwendung eines Oshkosh-mäßigen Massenarrivals in Deutschland war der Eindruck der beteiligten Piloten sehr positiv.

Gewohnt gelassen und zurückhaltend managte das erfahrene Lotsen-Team von Tannheim Info den Verkehr und stellte damit erneut unter Beweis, dass der Schlüssel zu hoheren Verkehrsdichten bei Flugtagen in weniger und nicht in mehr Verkehrslenkung liegt. Die Kollegen der AERO könnten sich hier einige Anregungen holen ...


Mit dem SRS betritt Cirrus den LSA-Markt. Das Flugzeug basiert auf der Fk14 Polaris der FK Lightplanes aus Speyer und wird zusammen mit dem deutschen Unternehmen für die US-LSA Spezifikation von 600 kg hergestellt.
© Cirrus Design 
Für alle die nach einem Anflug auf Tannheim auf den Geschmack gekommen sind empfehlen wir Oshkosh-Live-ATC im Internet: http://audio.liveatc.net:8012/kosh.m3u


Oshkosh News

Kaum war Tannheim überstanden gilt es die Aufmerksamkeit auf Oshkosh zu richten. Folgende News erscheinen uns bislang von Bedeutung:

Cirrus betritt den LSA-Markt. In Zusammenarbeit mit Fk Lightplanes aus Speyer bringt man die SRS auf den Markt. Der Zweisitzer soll um 100.000 US-Dollar kosten, basiert auf der Fk14 Polaris und wird nach den US-LSA-Standards zugelassen. Damit ist das Flugzeug vorerst auf den nationalen US-Markt beschränkt. Unsere Vermutung, dass europäische UL-Hersteller mit Ihrer Erfahrung im 472 kg-Markt für den Run auf den US-LSA-Markt mit seinen 600 kg maximaler Abflugmasse sehr gut positioniert sind, bewahrheitet sich. Details zum US-LSA-Markt finden Sie in der Pilot und Flugzeug Ausgabe 2007/01 ab Seite 4.


Mit der C162 Skycatcher gibt auch Cessna den Startschuss für den LSA-Markt in den USA.
© Cessna 
Cessna gibt mit der C162 „Skycatcher“ den Start in den LSA-Markt bekannt. Die C162 wird von einem Conti O200 angetrieben und verfügt über ein Garmin G300 Glascockpit.

Honeywell stellt mit dem KFD ein eigenes Glascockpit für die GA vor. Das System soll unter 20.000 US-Dollar kosten und ist im Gegensatz um G1000 vor allem auf den Retrofit-Markt gerichtet.

Eclipse stellt einen Single-Engine Jet als Konzeptstudie vor. Der von einer Fremdfirma entwickelte Prototyp hat eine mit dem Cirrus-Jet vergleichbare Triebwerksanordnung. Eine Vermarktung ist zunächst nicht geplant. Wo man angesichts der dramatischen Schwierigkeiten mit der EA500 die Ressourcen für diese Entwicklung hernimmt gibt Beobachtern einige Rätsel auf. Wir gehen aber davon aus, dass Kunden, die bei Eclipse einen sehr teuren „VMC-Only-Jet“ (dank Pitotstatic-AD) gekauft haben das Unternehmen unverzüglich an seine Prioritäten erinnern.


Nach langer Innovationspause auf dem GA-Markt meldet sich Honeywell mit dem KFD 840 ein eigenes Glascockpit vor. Mangels OEM-Partner liegt der Schwerpunkt vorerst auf dem Retrofit-Markt.
© Honeywell 
Während Piper und Cirrus vor allem Ankündigungen und Modelle präsentieren stellt Diamond den nach eigenen Aussagen ersten serienkonformen D-Jet vor. Diamond hat damit im PLJ-Markt die Nase um Längen voraus.


  
 




24. Juli 2007: Von Pit Neuhaus an Jan Brill
Herr Brill, beruhigt mich ja, daß Sie an der Bouncerin auch nicht vorbeigekommen sind. Ich wollte nur dem Käufer unserer alten RF auf der anderen Seite die Hand geben - aber keine Chance. Und ich dachte schon ich wäre der einzige Unwicht......

Sowas ist mir bei einer anständigen Fliegerparty noch nicht untergekommen. Von der unerträglichen Selbstbeweihräucherung des Herrn W ganz zu schweigen. Fast wie in Farnborough oder sonst einer Wichtigtuer-Show. Tannheim sollte sich schämen. Schade um die Wahnwitz-Arbeit von Verena und ihrem Team.

Wenn ich das stuttgarter Käseblatt nicht schon seit langem abbestellt hätte wäre das ein Anlaß gewesen.

es grüsst,
Pit Neuhaus
24. Juli 2007: Von Max Sutter an Jan Brill
Sehr geehrter Herr Brill,

Sie sprechen im Zusammenhang mit den USA-LSA's immer von 650 kg MTOM. Habe ich da was verpasst? Bislang las ich immer nur, dass die LSA`s auf 600 kg begrenzt sind und nur die LSA-Seaplanes auf 650 kg aufgebohrt werden dürften.

Klar, dass auch bei den Landflugzeugen das Leergewicht stetig wachsen wird, sodass irgendwann realiter die 650 kg MTOM auch bei denen eher die täglich geflogene Regel als die Ausnahme sein werden, aber das steht auf einem andern Blatt. Zumal es in Amerika einige PilotInnen und/oder PassagierInnen gibt, welche allein schon 400+ Pounds auf die Waage bringen.

Gruß

Max Sutter
24. Juli 2007: Von Jan Brill an Max Sutter
Hallo Herr Sutter,

das stimmt, die "LSA-Klasse" ist auf 650 kg begrenzt, wobei nur Seaplanes in den Genuss der letzten 50 kg kommen. LSA-Landflugzeuge sind auf 600 kg limitiert.

Für den obigen Artikel sind natürlich Landflugzeuge ausschlaggebend, deshalb habe ich den Wert entsprechend auf 600 kg korrigiert.

Danke für den Hinweis,
MfG
Jan Brill
31. Juli 2007: Von  an Jan Brill
hallo herr brill,

der aerokurier hatte aber angekündigt, sein 50jähriges zu feiern...warscheinlich hat er auch einen entsprechenden werbeobulus entrichtet, um die veranstaltung machen zu können. also gemäß ihrer philosophie: wer zahlt - schafft an!
bei der 100jahrfeier wirds dann keine vipkunden mehr geben! alles bunt gemischt: vip-leser, vip-anzeigenkunden, vip-aussteller! hoffentlich bricht dann 2057 ihr zelt bei einer steigerung der windgeschwindigkeit von 15kts auf 27kts nicht mehr zusammen....wie wärs 2057 mit einem bierzelt???

ich finde, jeder hat das recht, seine position im markt einmal darzulegen!

wann kommt das edm760 zu mir...???

mfg
ingo fuhrmeister
grad aus oshkosh angekommen
daher mit jet-lag und partially inop

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