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27. Juni 2018: Von Andreas Müller an T. Magin

Warum sollte das kein sicheres Manöver sein? Es geht doch nur darum, Hindernisfreiheit zu erreichen.

Schau dir mal Rettungshubschrauber an, die auf Krankenhausdächern landen. Die fliegen erst rückwärts raus* und dann weg.

*Damit sie im Falle eines Engine Failures vorwärts landen können.

27. Juni 2018: Von T. Magin an Andreas Müller

Ich bin kein Hubschrauberpilot und schon gar kein Hubschrauberfachmann. Aber ich hab mal 15 Jahre Rettungsdienst gemacht und daurch hatte ich sehr viel mit Hubschraubern zu tun, inkl. mitfliegen. Und dabei wurde nach meinen Beobachtungen immer scharf ueber der Grasnarbe um die Hochachse in Abflugrichtung gedreht und dann in einen kontinuierlichen, horizontalen Steigflug uebergegangen. Auch auf Hubschrauberplattformen.

Und genau dieses Procedere ergibt sich auch aus dem Untersuchungsbericht. Dort ist aber auch erwaehnt, dass dem initialen Plan "1.000ft aufsteigen" wohl nie konsequent gefolgt wurde. Nur warum nicht? Weils nicht geht? Weils nicht sinnvoll ist? Weils "vergessen" wurde?

Das ein Hubschrauber beim start rueckwaerts fliegt hab ich noch nie gesehen (was nicht bedeuten soll, dass es das nicht gibt).

27. Juni 2018: Von Andreas Müller an T. Magin

Das ein Hubschrauber beim start rueckwaerts fliegt hab ich noch nie gesehen (was nicht bedeuten soll, dass es das nicht gibt).

Soweit ich weiss, sind das die HEMS Verfahren. 8-) Es wird rückwärts schräg nach hinten hoch gestartet und dann nach vorne weg. Bei Engine Failure kann wieder auf der Plattform gelandet werden. Ich bin aber auch Laie aber das habe ich ziemlich sicher mitbekommen. Fand ich faszinierend und habe es auch schon live gesehen.

27. Juni 2018: Von Raimund Schäfer an Andreas Müller Bewertung: +1.00 [1]

Wenn ein einmotoriger Hubschrauber ohne Fahrt (egal ob nach vorne oder hinten) einen Motorausfall hat, ist eine Autorotation in etwas niedrigeren Höhen (also selbst 100m) NICHT möglich! Daher möchte der sicherheitsbewusste Pilot beim Abflug/Anflug immer etwas Fahrt haben. Wenn das aufgrund der Hindernisfreiheit natürlich nicht geht muss man gucken, dass das Steigen ohne Fahrt so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nimmt..

27. Juni 2018: Von Wolfgang Lamminger an Andreas Müller

Ich habe zwar auch keine PPL (H) und meine Erfahrung auf R44-Hubschraubern beschränkt sich auf 1:30 Schnupperpilotieren und 1:00 Std. "Mitflug" auf R66.

Jedoch weiß ich aus zuverlässiger "Hubschrauberquelle", daß die R66 deutlich mehr Leistung als eine R44 hat und - zumal deutlich unter max. Takeoff-Weight - ein Steigflug direkt senkrecht über mehrere 100 ft möglich ist, bei anderen Mustern (R44) eben nicht. Ob dies bei einem Engine-Failure after take off sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage. Die erwähnten Hubschrauber im HEMS-Einsatz sind grundsätzlich zweimotorig und haben soviel Leistung, dass bei Ausfall einer Engine nach dem Take off vielleicht eine kurze Unterbrechung des Steigfluges spürbar ist, zumal hier seit einigen Jahren die Regeln verschärft wurden und hier heute leistungsstärkere Muster eingesetzt werden, als noch vor einigen Jahren.

Dass der hier verunglückte Pilot bei Nacht und ohne Referenz zum Terrain überhaupt gestartet ist, halten mir bekannte und sehr erfahrene Berufshubschrauberpiloten für "Wahnsinn".


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