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1. Februar 2017: Von Lennart Mueller an B. Quax F.

In der Luft sehr exakt, am Boden ganz andere Anzeige!

Ach wie schön wärs... ich sehe meist das Geschwappe im Flug, in Form eines schaukelnden Zeigers. Da wünscht man sich einen zuschaltbaren Tiefpass (simpler Kondensator), damit man zumindest den Mittelwert des Schwappens erahnen kann.

1. Februar 2017: Von Christian Schuett an Lennart Mueller

Das einzig wahre ist ein Headertank.... Vergesst den Fuel flow-Krempel, das ist viel zu fehleranfaellig und nichts ist schlimmer, als sich auf eine falsche Anzeige zu verlassen.

Chris

2. Februar 2017: Von Alexis von Croy an Christian Schuett

In meiner Warrior habe ich seit zehn Jahren ein FS-450 Fuel Flow, verbunden mit dem GNS-430. Top zuverlässig und Spritstand wird immer auf 1-3 Liter genau angezeigt.

2. Februar 2017: Von Thomas Dietrich an Christian Schuett Bewertung: +1.00 [1]

chris,

das musst Du mir jetzt schon mal bitte genauer erklären....

TomD

2. Februar 2017: Von Alexander Callidus an Thomas Dietrich

Ein Headertank wird nur gebraucht, wenn es mehrere Tanks gibt. Man kann jeden Tank einzeln leerpumpen und hat dann im Header-Tank nach dem leeren des letzten Tanks noch eine bekannte Menge Sprit. Versehentliches Schalten auf den leeren Flächentank hat keine negativen Auswirkungen.

2. Februar 2017: Von Erik N. an Christian Schuett

?? Header tank nützt nüscht wenn im Flächentank kein Sprit mehr ist

2. Februar 2017: Von Alexander Callidus an Erik N.

Doch, weil der Motor erst dann stehenbleibt, wenn auch der Headertank leer ist. Für 20min-halbe Stunde reicht er bei den meisten Fliegern, kannst also den Timer starten ...

2. Februar 2017: Von Wolff E. an Alexander Callidus

Headertanks gibt es aber eher gar nicht bei Kolbenflugzeuge in der E und G Klasse. Meine Aerostar hatte 3 Tanks, die alle ohne Schaltung in den Rumpftank liefen, dieser Rumpftank hatte rund 41 Gals. Beide Motoren bekommen im Normalfall den Sprit aus dem Rumpftank. Aber so eine Schlatung ist eher die Aussnahme. Headertanks kommen eher bei Turbinenflieger á la Cheyenne, King Air (welche auch immer), TBM, Meridian oder Jetprop vor. Ob die Golden Eagle sowas hat, weiß ich nicht, könnte mir es aber vorstellen.

2. Februar 2017: Von Erik N. an Alexander Callidus

Das würde ja bedeuten, der Headertank ist getrennt geschaltet und wäre eine Art "Reserve" - ich dachte immer, Headertanks sind einfach Zwischenreservoirs direkt vor dem Motor, und dienen der Vermeidung von Gasblasen und als Sicherheits-"Spritpuffer" z.B. bei Kunstflug, damit temporär ausfallende Versorgung aus den/dem Haupttank(s) nicht zu Motorausfall führen.

2. Februar 2017: Von Wolff E. an Erik N.

Der headertank ist ja auch genau das was du beschrieben hast. Hat nur verschiedene Namen.

3. Februar 2017: Von Thomas Dietrich an Christian Schuett Bewertung: +7.00 [7]

Christian,

was ein Header Tank ist und wieso man ihn braucht ect. weiss ich sehr wohl. Ich kann nur keinen Zusammenhang zwischen Headertank und an Bord verfügbarer Spritmenge sehen.

Unsere Kodiak hat 2 Flächentanks, die laufen über Schwerkraft in den Header, von dort gehts mit einer Boost und einer Jet pump zur Turbine. Wenn ich die Flächentanks abschalte, kommt nach einer Minute am MCP die Header low level Anzeige und nach 4 Minuten der Flameout.

In der Pocket Rocket hab ich einen 55l Header drin, der wird ab 51 l befüllt, bei weniger als 45l kommt die Low header warning. Dann hab ich, wenn ich saparsam, langsam fliege, also 177 Kts, noch eine halbe Stunde zum flameout. Der Header hat ein Füllstandsanzeige nach kartesischem Prinzip. Nicht ausfliegbar 1Liter.

Bei Kolbenrüttlern baut man Headers mit Pendel meistens zum Kunstflug ein, Turbinen hingegen können nicht husten, oder nur unter hohem finanziellen Aufwand, und die FCUs müssen blasenfrei versorgt werden, daher geht der Sprit aus verschidenen Tanks immer erst in einen Header, catch oder Sammeltank, von dort dann zur Turbine.

Aber eine vernünftige Spritanzeige / Totalizer, kann man nach meinem Wissensstand nicht durch einen Header ersetzen.

Fly safe TomD

3. Februar 2017: Von Erik N. an Thomas Dietrich

So hatte ich das auch verstanden, danke.


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