Login: 
Passwort: 
Neuanmeldung 
Passwort vergessen



Das neue Heft erscheint am 23. Dezember
IFR-Training mit dem Amtsgericht Langen
Lisa: Paneldesign
Ramp-Inspections – nüchtern betrachtet
Beinahe-Kollision
LVTO im privaten Flugbetrieb
Fehlerhafte Starttechnik
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
2015,05,18,14,3019429
Sortieren nach:  Datum - neue zuerst |  Datum - alte zuerst |  Bewertung

  29 Beiträge Seite 2 von 2

 1 2 

21. Mai 2015: Von Daniel Krippner an Alexander Callidus
Ein moderner Premium-PKW hat nicht ein, sondern einige bis viele Bussysteme über die zwischen zwei duzend und bis Richtung 100 Steuergeräte miteinander vernetzt sind. Normalerweise organisiert nach Funktionsdomänen (Antrieb, Fahrwerk, Komfort/Innenraum, Infotainment usw) aber miteinander verbunden da es immer mehr fahrzeugüberspannende Funktionen gibt.
Die Kommunikation auf diesen Bussen läuft normalerweise im Klartext, das dürfte sich aber im Premium-Segment die nächsten Jahre ändern.

Wenn man ein bisschen Ahnung von der Materie hat (oder Zeit sich reinzufuchsen) kann man sicherlich in so einem System einige Dinge tun die man lieber lassen sollte.
Auf der anderen Seite: wenn ein Angreifer physikalischen Zugang zu einem System hat kann man's eigentlich eh abschreiben - der Rest ist nur eine Frage wie hoch man die Hürden macht/wie hoch der sich daraus ergebende Aufwand für das Eindringen ins System ist.
29. Juni 2015: Von Karl Gumn an Daniel Krippner
Mich ärgert viel mehr dass man sowas in Kauf nimmt. Gerade bei Premium-Produkten sind die Anfälligkeiten um ein Vielfaches höher (siehe Smart-TVs). Wie kann ich denn als Hersteller sowas verantworten? Es braucht viel mehr Hacker die sowas aufdecken. Vielleicht holen sich die Hersteller endlich vor Release eben solche und lassen ihr Produkt auf Sicherheit testen. Oder noch besser, gleich in der Entwicklung.
29. Juni 2015: Von  an Karl Gumn
Man kann sich darüber aufregen, aber am Ende des Tages sind wir als Kunden einfach nicht bereit die entsprechenden Kosten für eine sicherere Lösung zu bezahlen.

Mal abgesehen von den wilden Spekulationen über mögliche oder nicht mögliche Triebwerksmanipulationen über die Bordnetze, finde ich dann solche Pressemeldungen: https://www.welt.de/wirtschaft/article143173848/Software-fuer-Triebwerke-war-nicht-korrekt-aufgespielt.html schon ein ziemlich alarmierendes Zeichen im Bereich zertifizierter Fluggeräte ... ganz so "ausfallsicher" scheinen die elektronisch geregelten Triebwerke dann ja doch nicht zu sein. Was passiert eigentlich mit einem A400M wenn der einer EMP Waffe, oder einem NEMP, ausgesetzt ist? Fällt der dann auch einfach vom Himmel?
29. Juni 2015: Von Daniel Krippner an 
Uh, in den Dingern darf man nicht mal Handys betreiben, und du sorgst dich um EMPs?

Da würd ich mich zurück lehnen und entspannen, macht man eh nichts dran.

Eines der Probleme bei diesen Themen ist der gerne zitierte "Stand der Technik", meiner Meinung nach. Was in Branche A noch Stand der Technik (und damit "ausreichend sicher") ist, ist vielleicht woanders seit fünf Jahren als Unsinn bekannt... aber wieder, da macht man nichts dran. Es gibt wahrscheinlich in jedem Spezialgebiet beliebig viele Leichen im Keller.

  29 Beiträge Seite 2 von 2

 1 2 

Home
Impressum
© 2004-2026 Airwork Press GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Airwork Press GmbH. Die Nutzung des Pilot und Flugzeug Internet-Forums unterliegt den allgemeinen Nutzungsbedingungen (hier). Es gelten unsere Datenschutzerklärung unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA) Hub Version 14.29.06
Zur mobilen Ansicht wechseln
Seitenanfang