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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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28. September 2020 18:07 Uhr: Von Andreas Müller an Armin Geyer

Gab es nicht mal eine Push-to-Talk Welle vor ein paar Jahren, sogar mit eigenen Vodafone Tarifen? Hat sich, glaube ich, nicht durchgesetzt. WhatsApp mit Sprachnachrichten ist ja eigentlich das gleiche, nur komplizierter zu bedienen.

28. September 2020 18:49 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Andreas Müller Bewertung: +1.00 [1]

Was es gab, war der OMA-PTT-Standard.

Nostalgische Erinnerungen werden wach: Neuer Markt, Fernsehwerbung für den nächsten heißen Scheiß: Tower-Bridge mit einem wichtigen Menschen mit Nokia 7110 (das mit der Proll-Lade), der eine WAP-Seite aufruft und zeigt. Umlaute hat er auf die Schnelle nicht zum Fliegen gekriegt. Aber die Aktie soll man zeichnen, weil die was mit WAP machen.

Aus dem WAP-Forum wurde dann die OMA (Open Mobile Alliance), die neben Dingen, die heute noch am Rande genutzt werden (MMS) auch etwas Spannenderes wie SyncML und Device-Provisioning spezifiziert hat, aber auch Totgeburten wie IM und PTT. Durch Apples und Googles LMAA-Policy dem gegenüber hat es dann an Rest-Bedeutung verloren.

Nokia hat ein PTT-Phone auf den Markt gebracht.

Was - nach kurzer Recherche - Motorola hier entwickelt hat, scheint eine PTT-Lösung über Wifi und als Fallback über SIM-Karten eines kooperierenden Mobilfunkanbieters zu sein.

Generell ist es ja schön zu wissen, dass man sich durch einen Tiefflug auf 3000 ft und tiefer mal LTE-Netz mit Wetterinfos etc. holen kann. Aber da finde ich die Musk'schen Starlink Satelliten spannender als günstige Alternative zu Iridium, vor allem, wenn es Ende 2021 in Europa zur Verfügung stehen sollte.

P.S. Für die, die sich noch ganz vage an die Werbung mit dem Nokia 7110 erinnern können: Es war das IPO der Trius-AG. Zur Liquidation der AG etwas später: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2002/dienstleistung/was-ist-da-passiert

P.P.S. Für ein Link-schleudernden Bot bin ich doch echt engagiert.

28. September 2020 20:20 Uhr: Von Wolff E. an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +1.00 [1]

Ich denke das Starlink wird der GA nichts bringen. Die Antennen müssen meines Wissens nach geführt werden....

28. September 2020 20:45 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Wolff E.

Kurz gegoogled: Ja. Nun ist - gerade für Musk und seine Teslas - durchaus mobiles Internet interessant. Meinst Du, da könnte z.B. eine Phased-Array-Antenne für den mobilen Bereich gut möglich sein? Wofür überhaupt die Ausrichtung? Es handelt sich ja nicht um geostationäre Satelliten.

28. September 2020 23:56 Uhr: Von Lutz D. an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu

Eben drum? Bei Geostationären Satelliten müsstest Du ja nicht nachführen...?

29. September 2020 09:39 Uhr: Von Wolff E. an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +2.00 [2]

Hier mal eine Erklärung zum Endgerät. Ich denke, das können wir für unsere GA-Flugzeuge vergessen. Frequenzen liegen irgendwo zwischen 10,7 und 12,75 Ghz bzw 18,2 und 22,2 Ghz. Das sind Frequenzen, die sehr empfindlich auf starke Wolken und Niederschlag reagieren. Deshalb braucht man "große" Antennen. Das ist das 13 cm Band. Lamda 1 entspricht rund 13 cm. Um so ein Signal aus ca 600 km zu empfangen, braucht man Parabolspiegel, die das empfangene Signal bündeln ähnlich einer SAT-Schüssel für Astra. Damit fällt eine mobile Anwendung im Flieger aus bzw ist zu groß für GA-Flugzeuge und die Nachführung ist auch so eine Sache. Es wird, wenn überhaupt, wahrscheinlich nur im Geradeausflug ohne große Turbolenzen gehen.

Endgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Nutzer des Systems produziert SpaceX eigene Terminals. Diese besitzen eine auf einem Stab montierte, mit Elektromotoren mechanisch ausgerichtete und elektronisch nachgeführte Phased-Array-Antenne mit 48 cm Durchmesser. In den USA erhielt das Unternehmen im März 2020 eine Generallizenz für den Betrieb von einer Million dieser Geräte.[16]

Damit eine einwandfreie, unterbrechungsfreie Kommunikation mit dem vollständig realisierten Starlink-Satellitennetzwerk der Phase 1 gewährleistet ist, muss das Endgerät rundherum uneingeschränkte Sicht zum Himmel ab einem Höhenwinkel von 25° aufweisen.[17] Befindet sich ein Objekt in der ersten Fresnelzone und stört die Sichtverbindung vom Endgerät zum Starlink-Satelliten, kann ein Empfangsausfall die Folge sein. In der ersten Fresnelzone sollten sich keine Sträucher, Bäume, Felsen, Haus- und Hüttenwände befinden.

29. September 2020 10:14 Uhr: Von Juergen Baumgart an Wolff E.

Und der Sternenhimmel wird mit dem Zeugs zugemüllt....

https://www.vds-astro.de/index.php?id=74&tx_ttnews%5Byear%5D=2020&tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&tx_ttnews%5Btt_news%5D=602&cHash=383a1857d92187fd305887516da43e01

29. September 2020 10:17 Uhr: Von Wolff E. an Juergen Baumgart

Ja, Weltraumschrott ist ein immer schlimmer werdens Problem. Das wird uns bald "um die Ohren" fliegen...

29. September 2020 14:10 Uhr: Von Armin Geyer an Wolff E.

Kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag:

"Sprechverbindung zu unserem Büro in Coswig ging fast immer, komischerweise auch dort, wo laut Pegel eigentlich das nicht gehen sollte."

Beim nochmaligen Lesen des Datenblattes war klar, das alles was an Netz da ist, also auch GSM für die Übertragung genutzt wird.Also war ich da, ohne es zu wissen im GSM Netz drin, der Nutzer weiss also nicht worüber gerade funkt, muss er auch nicht wissen.Damit erklärt sich auch die breite Verfügbarkeit dieser Anwendung. Wir alle wissen ja, das die Drohnenleute da ein großes Ding am laufen haben,bei mit jedenfalls klingelts.Für mich eigentlich genial gelöst, für den Nutzer im Cockpit kein Bedienungsaufwand, einfachst zu bedienen. Ich hatte noch vergessen zu erwähnen,das trotz des Motorenlärms beim fliegen ich mein Headset nur etwas weg vom Ohr nehmen musste und konnte alles bequem hören. Die Gegenseite bestätigte, das die Verständlichkeit trotz Motorlärms immer gegeben war.

Demnächst müssen wir eine Livestreamübertragung Video aus ca.600 ft Höhe für einen Kunden machen, da werde ich die Tonseite damit realisieren ,ich werde dann mal die Ergebnisse hier schildern.

29. September 2020 15:23 Uhr: Von Wolff E. an Armin Geyer

Jetzt müsste es nur noch in 6-10.000 ft gehen. Es würden ja 100 kb reichen...

29. September 2020 16:31 Uhr: Von Holger Kutz an Armin Geyer

So richtig neu ist das nicht. Das kann jede Apple Watch mit der Walkie Talkie App.

Funktioniert im WLAN und bei Uhren mit SIM funktioniert das im 3G und im LTE Netz.


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