Der Mehrwert kostenfplichtiger Charts (z.B. Jeppesen) erschliesst sich leicht aus der Aufbereitung öffentlicher Daten in einheitlichem Layout. Stellt sich natürlich sofort die Frage, warum offizielles Material nicht von vornherein einheitlich und sinnvoll aufbereitet zur Verfügung gestellt wird.
Gute Frage! Als Erklärungsversuch: Weil einem Verwaltungs-Sachbearbeiter schlichtergreifend die Fähigkeiten fehlen. Und selbst wenn jemand interdisziplinär mit Interesse und Fachwissen außerhalb seiner Domäne gesegnet ist, so sitzt der oder die dann mehr oder minder in Strukturen fest, die i.d.R. wenig Wert auf Veränderung hegen sondern formal den Konformismus und Status quo zementieren, was ja der Sinn einer Behörde ist.
IMHO müsste beim Wetter das richtige Modell lauten: Natürlich darf ein DWD Apps und PC-Met etc. vertreiben dürfen, das aber bitte dann komplett kostenlos, Open-Source und werbefrei da alles mit Steuermitteln bezahlt ist ergo: Public Money = Public Code!
Wenn ein Privatunternehmen durch besondere Features, feinere Modelle oder UI ein besseres Produkt hinbekommt, bravo, dann wird er seinen Markt finden. Sich aber hinstellen und Schutz für ein Geschäftsmodell einfordern, wo das Wetter nur Vehikel für Profiling und Weiterverkauf von persönlichen Daten aus irgendeiner Smartphone Spionage-App ist, das finde ich vollkommen deneben.