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20. Juni 2017: Von Erik N. an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Jetzt sind wir natürlich schon alle ziemlich heiß auf die Story mit der Bank...

20. Juni 2017: Von Alexis von Croy an Erik N. Bewertung: +6.00 [6]

Na dann .... gerne.

Mit diesem Drama habe ich es bis ins Fernsehen geschafft. Die Kurzfassung:

2002 kaufte ich zur Gründung unserer Familie eine Altbauwohnung in München Schwabing, inklusive der Sanierung. Da ich eher mittellos war (ich hatte ja schon ein Flugzeug ;-)) brachte meine Freundin als Mitgift die Anzahlung von € 300.000 mit und vertraute sie mir an. Dazu hatte sie ihre Wohnung verkauft, die ihr ihre Eltern geschenkt hatten.

Die Wohnung hatte den für mich damals horrenden Preis von € 515.000, aber nach der Anzahlung würde uns das Abbezahlen in etwa so viel kosten wie eine Miete in München. (Ich hätte damals das ganze Haus kaufen sollen … aber das weiß ich auch erst jetzt).

Dann bekam ich die Rechnung vom Bauträger über die Anzahlung, € 298.000. Diese überwies eines Tages gegen Mitternacht vom Laptop aus. Dazu schrieb ich vom Briefkopf der Rechnung eine der beiden dort aufgeführte Kontonummern ab, aber eben nicht diejenige einer Volksbank, die im TEXT der Rechnung aufgeführt war, sondern die einer Sparkasse in Rheinland-Pfalz.

Ein paar Tage später rief mich der Bauträger an:
„Äh, Herr von Croy, jetzt sollten sie bald die Anzahlung überweisen“.
Ich: "Das habe ich doch vor Tagen schon gemacht!"
Er prüfte das noch mal: Kein Zahlungseingang.

Eine Stunde später rief er wieder an, das Geld sei auf dem falschen Konto gelandet. Naja, sagte ich, dann transferieren Sie es eben auf das richtige Konto. Das „ginge nicht“, meinte der Mann …

Es stellt sich heraus, dass das Sparkassen-Konto € 600.000 im Minus gewesen war als ich die Überweisung tätigte, und außerdem stellte sich heraus, dass der Bauträger so gut wie insolvent war. Noch sorgte mich das aber nicht: Im Verwendungszweck stand „Anzahlung, Wohnung, Name, Adresse“ … alles, und es gab einen Kaufvertrag.

Ein Freund von mir, guter RA, forderte die Spk ultimativ auf, das Geld innerhalb von 24 h auf das richtige Konto zu transferieren. Das war wichtig, denn nur DIESES Konto war im Kaufvertrag angegeben und notariell abgesichert, so dass mich die Insolvenz der Firma nicht tangierte. Nicht so das Spk-Konto bei der Sparkasse Donnersberg in Rheinland-Pfalz. (Diese Story gerne ausdrucken und auf Plakatwände der Sparkasse kleben! ;-))

Ich rief also den Geschäftsführer dieser Sparkasse zuhause an. Ich erkläre ihm, dass ich die falsche Kontonnummer abgeschriebene habe, und dass das nur ein Irrtum gewesen ist, und dass ich natürlich nicht vorhatte, die Schulden der Firma zu begleichen. „Das ist ja wirklich eine tragische Geschichte“, meinte er, „so ein Pech“. Im Hintergrund hörte ich Kinder toben. Ein Familienvater. Ich atmete etwas auf. Dann seine Antwort: „Aber das Geld können wir leider nicht zurück geben“.

Mein Freund, der RA, vermittelte mich an seinen Kollegen, einen jungen Anwalt. Diesem Mann bin ich bis heute dankbar, das hätte vielleicht nicht jeder so hingekriegt … aber „das" dauerte noch zwei Jahre!

Der RA prüfte die rechtliche Seite gründlich, und tatsächlich ist es (in Deutschland!) so, dass die Bank nicht verpflichtet war (!), das (meiner Meinung nach) zu unrecht erhaltene Geld zurückzugeben (!). Ganz klar beruhte die Sache aber auf einem Irrtum meinerseits, und wenn die Überweisung auf einem IRRTUM beruht, dann kann man sie auch anfechten.

Damit wir nun die Wohnung überhaupt bekamen, musste ich meinen Vater um ein Darlehen in Höhe der Anzahlung bitten. Da mein Vater das Geld auch nicht cash hatte, verpfändete er den gesamten Fuhrpark seiner Firma an seine Hausbank, die mir das Geld lieh. Unser Deal: Wenn die Sache platzt, dann verkaufe ich die Wohnung und zahle ihm das Geld zurück. Hätte meine Vater damals diese Möglichkeit nicht gehabt, wäre die Wohnung weg gewesen.

Dann kam der Prozess beim Landgericht München, etwa ein Jahr später. Wir klagten darauf, dass ich die Überweisung irrtümlich falsch ausgefüllt hatte, und wir waren uns sicher, dass das Gericht das auch so sehen würde. Der Anwalt der Sparkasse sagte vor dem Landgericht wörtlich: „Der Herr Prinz von Croy soll sich mal nicht so anstellen, das bezahlt er doch aus der Portokasse“. Unfassbar. Ich war damals angestellter Chefreporter einer Zeitschrift, verdiente etwa € 6000 im Monat.

Die Richterin lehnte unsere Argumentation ab und meinte, ich könne ja nicht „nachweisen, dass es ein Irrtum gewesen sei", es könne ja sein, dass ich „bewusst“ die falsche Kontonummer verwendet hätte. Totale Haarspalterei. Also zu blöd sei, eine Überweisung auszufüllen, was aber was anderes ist als „Irrtum“ und nicht vom Gesetz geschützt. Ich verlor tatsächlich und musste Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen….

Mein Anwalt blieb cool (ich nicht) und meinte, auf lange Sicht würde sich herausstellen, wie ungerecht diese Sache sei.

Mein Glück war schließlich, dass der insolvente Bauunternehmer, ein integerer älter Mann, uns anrief und meinem Anwalt erzählt, dass er „das nie gewollt habe“, dass es Unrecht sei, und dass er damals noch am selben Tag die Sparkasse angerufen habe und verlangt, dass diese das Geld mir zurück gebe, weil „es ihm nicht gehöre“.

Das war die Wende: Weist ein Kontoinhaber eine Zahlung auf sein Konto ZUÜCK, dann darf die Bank den Betrag nicht auf dem Konto gutschreiben. Der Bauunternehmer hatte einen Zeugen für das Telefongespräch. Hätte der Bauunternehmer einfach nichts gesagt, die Spk hätte das Geld behalten können. In der Schweiz, erfuhr ich, wäre das strafbar, in D. ist es legal.

Vor dem OLG in Zweibrücken dann dann die Berufungsverhandlung statt. Der Richter begrüßte den Aufsichtsratsvorsitzenden der Sparkasse mit den Worten „Na, Herr S., wen haben Sie denn dieses Mal betrogen?" … und da war mir klar, dass es jetzt anders laufen würde. Das ganze dauerte etwa 30 Minuten: Natürlich dürfe die Bank den Betrag nicht auf diesem Konto gutschrieben wenn der Kontoinhaber die Zahlung zurückweise. Fazit: Geld zurück, Zinsen und alle Kosten erstatten, und „sich überlegen, ob das die richtigen Methoden seien, eine Bank zu führen", meinte der Richter. Der darauf folgende Einspruch der Bank wurde eine Woche später per Fax mit einem Einzeiler abgewiesen.

Kann jemand verstehen, dass ich die Luft anhalte wenn ich eine Bank betreten muss, und erst wieder ausatme wenn ich draußen bin?

Ihr wolltet es ja wissen :-)

20. Juni 2017: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Eine wunderbare Geschichte...

Eine Frage hätte ich noch zum Fach "Flugplanung":

Wie sieht hier die Prüfung aus? Muss man typischerweise MC-Fragen beantworten? Oder richten sich die Fragen auf Zahlen, die einzugeben sind?

Ich weiß nicht, wie es heute ist. Aber mir hat Flugplanung (im Gegensatz zur Luftrecht) richtig Spaß gemacht. Ist wirklich einfach, einen IFR-Flug zu planen, Spritberechnung etc.

In Zeiten von autorouter ist das meiste davon Vergangenheit. Meinen Flug nach Paris vor zehn Tagen hatte ich in ca. 5 Minuten fertig ...

21. Juni 2017: Von Nicolas Nickisch an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +1.00 [1]

Da bei mir die Erfahrung erst 1 Woche zurückliegt: Nach meiner Erinnerung gab es gar nicht die Option Freitext-Eingaben oder Kreuzchen zu machen. Es ging nur Kreuzchen.

Die mir zugelosten Aufgaben waren meiner Meinung nach eindeutig und gut zu lösen. Die Planungsunterlagen kamen problemlos aus dem Drucker und sogar in guter Qualität.

Ganz anders beim Lernen. Zumindest bei meiner Installation hat Peters Software zwar immer behauptet die Unterlagen ausgerduckt zu haben, es kam aber nix. Wenn man dann am Bildschirm irgendwelche Punkte nach Koordinaten suchen soll und kaum die Angaben auf den Gridlinien lesen kann , dann gute Nacht. Regelmässig lief mir damit die Zeit weg. AviationExam lässt nicht immer das Ausdrucken der Unterlagen zu.

Aber die Punkte "TIREE" und "Dean's Cross" werd ich wohl nie mehr vergessen. Fluglanung empfand ich persönlich als das einfachste der Fächer.

21. Juni 2017: Von Achim H. an Nicolas Nickisch

Ich habe beim IR 100% in Flugplanung erzielt, ohne die Aufgaben gemacht zu haben.

Als Nebeneffekt von 9 Jahre lateinische Vokabeln pauken kann ich mir (völlig unwichtige) Dinge ganz gut merken. So zum Beispiel alle korrekten Lösungen und Parameter von Flugplanungsaufgaben. Ich hatte das Glück, alle Aufgaben gekannt zu haben.

Das zeigt wie schwachsinnig Multiple Choice in Verbindung mit festen Fragenkatalogen sind. Nicht ohne Grund wird die Punktzahl in der Schule auf den Rechenweg und das Ergebnis aufgeteilt.

21. Juni 2017: Von Nicolas Nickisch an Achim H.

Stimmt. Die Aufgaben sind machbar. Bei einigen kann man sich nur kopfschüttelnd abwenden und die Lösung auswendig lernen. Die "Land's End"-Aufgabe wäre sowas (ist aber glaube ich nicht bei Flugplanung sondern bei Radio-Nav)

Netterweise kamen die AUfgaben mit diesen Karten aus der Polarregion nicht. Erstaunlicherweise gibt es diese Aufgaben bei Peters zuhauf, während AE diese Art Aufgaben überhaupt nicht kennt.

Überhaupt unterscheiden sich die Fragenpools doch mehr als angenommen

Hallo,

in der Annahme, dass sich in diesem Thread einige Leute mit kürzlich erworbenem IR tummeln: Wie lange hat es bei Euch vom bestandenen IR-Prüfungsflug bis zum Erhalt des Scheins mit IR-Eintrag gedauert?

Danke und Gruss,

CD

21. Juni 2017: Von Achim H. an Constantin Droste zu Vischering

Das schwankt extrem, einige Tage bis > 4 Wochen.

Unterlagen einsenden, 3 Tage warten, bei der Sachbearbeiterin anrufen und äußerst freundlich erkundigen, ob denn alle Unterlagen eingegangen seien und ob es zur Zufriedenheit ist. Dann sucht sie die aus dem Stapel und wenn die schon in der Hand sind und der Anrufer ja so freundlich war... gibt es 2 Tage später Post.

21. Juni 2017: Von Roland Schmidt an Achim H. Bewertung: +2.00 [2]

Mit "denen" kann man ganz normal sprechen. Auch im öffentlichen Dienst arbeiten "nur" Menschen. Freundlichkeit hilft allerdings IMMER.

21. Juni 2017: Von Christoph Winter an Roland Schmidt Bewertung: +2.00 [2]

Leider ist das nicht richtig. Es gibt welche, die man zu den "ganz normalen Menschen" zählen kann. Und dann gibt es noch die anderen in dem Verein ...

Ich sag nur Verkehrzulassung ...

21. Juni 2017: Von Alexander Callidus an Roland Schmidt

"Freundlichkeit hilft allerdings IMMER."
Damit hast Du vollkommen recht.

"Auch im öffentlichen Dienst arbeiten "nur" Menschen."
Damit auch.

"Mit "denen" kann man ganz normal sprechen."
Nein, definitiv nein. Mein "normal" unterscheidet sich deutlich von demjenigen von Verwaltungsmitarbeitern TVÖD irgendwas. Das ist nicht meine Schuld oder deren, das ist halt so. Darauf stelle ich mich auch gerne ein. Aber normal?

Es reicht ja, daß Verwaltungsmitarbeiter hilfsbereit und offen sind. Ich bin beispielsweise jetzt ein Fan des TÜVs und der Zulassungsstelle.

21. Juni 2017: Von Thomas Magin an Nicolas Nickisch

Hallo Nicolas,

wo bist Du denn gesessen? Richtung Fenster? Da war noch ein Silberruecken ;-) Ich sass ziemlich vorne links. Kann mich gar nicht daran erinnern bestimmte Gaenge nicht haette betreten zu duerfen. Naja, ich hab ja schon bei der Einganstuer die Anwartschaft auf zukuenftige ZÜPs vergeigt.

Die Fragen zu Flightplanning mussten alle MC beantwortet werden. Und da haette es ne Menge fieser Aufgaben gegeben. Nicht gerade "Landsend". Die sah schwierig aus, war aber simpel. Der Fuelberechnungskram dagegen war mitunter "hundsgemein" mit fiesen Fallen. Und die erwarteten Antworten sind auch nicht alle logisch konsistent. Aber da hatte ich Glueck. Bei FP hab ich 100Punkte geschiossen. Und auch ansonsten werde ich gegen das Ergebnis nicht klagen ...

Danke fuer Deinen Hinweis auf den SW-Bug, der das ankreuzen mehrerer Antworten erlaubt! Das ist eine bloede FAlle. War mir auch aufgefallen, hatte ich aber vergessen zu schreiben. Also Obacht!

Ja, ein Flug nach Alma, Backa und Landvetter. Was muss es schoeneres noch geben? Wird nur noch getoppt von Stornoway, Aberdeen und Benbecula ... an alle Mitleser: Ihr merkt, fuer Nicolas und mich war's schon fast traumatisch ;-)

Hab ich schonmal was zur Peterssoftware geschrieben? Ja? Egal! Also ich koennte ... nein, ich erspar's Euch.

So, eigentlich Zeit sich wieder um die Praxis zu kuemmern. Aber hier im Sueden kennt der Himmel ja nix mehr ausser severe CAVOK. Und ausserdem fehlt die Klimaanlage.

22. Juni 2017: Von Roland Schmidt an Alexander Callidus

"Mit "denen" kann man ganz normal sprechen."
Nein, definitiv nein.

Dann muss ich wohl eine Ausnahme sein - und der freundliche LBA-Mitarbeiter (Referat Technik) auf dem OUV-Treffen in Bad Dürkheim letzten Sonntag auch...

22. Juni 2017: Von Achim H. an Roland Schmidt

und der freundliche LBA-Mitarbeiter (Referat Technik) auf dem OUV-Treffen in Bad Dürkheim letzten Sonntag auch...

Glaubste der typische LBA-Miesepeter geht am Sonntag zum OUV-Treffen? Natürlich gibt es da auch engagierte, freundliche Menschen aber das Umfeld ist nicht unbedingt das beste für engagierte, freundliche Menschen :-)

22. Juni 2017: Von Erik N. an Achim H. Bewertung: +2.00 [2]

Ich finde, man sollte sich hier mal befreien von diesem permanenten LBA Bashing. PuF ist da sehr bemüht darin, aber manchmal habe ich den Eindruck, es wird auch übertrieben.

Im LBA gilt doch wahrscheinlich auch die alte Managementregel, daß der Fisch beim Kopf anfängt zu stinken. Und da es eine Behörde ist, können das nur Politiker (z.B. Minister) und/oder Staatsekretäre sein. Denen es an politischem Willen, organisatorischen Vorgaben und Budget fehlt, die Dinge zu ändern. Solange es auf der leitenden Ebene niemanden gibt, der die Allgemeine Luftfahrt versteht und auch Willen und Hebel hat, etwas zu ändern - wie soll das gerade in einer Behörde der Einzelne Beamte tun ? Das Beamtenrecht wurde nicht von Customer Relations Leuten geschrieben. Eine Kultur, der nicht von oben der Wandel immer wieder vorgegeben wird, ändert sich nicht von alleine. Und "oben" ist nicht die Abteilungsleiter- oder Bereichsleiterebene, auf der die PuF immer wieder draufhaut, sondern noch weiter oben.

22. Juni 2017: Von Roland Schmidt an Achim H.

typische LBA-Miesepeter

Ja, das ist das Bild im Kreise der elitären fliegenden Bonzen ;-)

22. Juni 2017: Von Achim H. an Roland Schmidt

Dieses Bild wurde auch durch Kommentare von verschiedenen EASA-Mitarbeitern verfestigt, Zitat: "Es ist unglaublich, wie selbst Menschen Anfang 20 so borniert sein können und geistig so wenig flexibel sind wie die vom LBA. Das kennen wir von keinem anderen Land so."

Positive Ausnahmen gibt es aber in Summe muss man sagen, dass der Fisch stinkt. Das LBA ist eine im nationalen und internationalen Vergleich sehr schlecht arbeitende Behörde.

22. Juni 2017: Von Nicolas Nickisch an Thomas Magin

Ja, ich sass am Fenster. beim Abzeichnen der Anwesenheitsliste war mir Dein Name aufgefallen, da aus dem Forum gelegentlich bekannt.

Ich war erst kurz vor acht da und dann ging's auch schon los. Einer der Aufseher wies eben darauf hin, daß man nur den Gang zum Klo betreten dürfe und das alle Büros zugangsgesichert seien - bisschen übertrieben; aber wenn das LBA die Geheimnisse der Luftfahrt bewahrt - dann bitte.

Ich war etwas überrascht eine andere Software als PetersSoftware vorzufinden. Hatte ich doch beim RP Darmstadt die Prüfung damit gemacht und die Flugschule hatte mir eben diese Software aufs Auge gedrückt. Mein Gemecker über verschiedene Komfortschwächen und Probleme der Software u.a. mit den Erklärungen wurden in etwa so beantwortet, dass man die Schwächen kenne, aber unter allen Umständen LBA-konform sein wolle. Daraus hatte ich messerscharf abgeleitet P. Software vorzufinden. Und dann eben der Schock nach bereits 3 abgeschlossenen Fächern festzustellen, dass man mehrere Kreuzchen machen kann ohne dass die zuvor angeklickte Option wechselt. Ganz anders als die anderen Porgramme

Ich empfand viele Fragen als neu/unbekannt. Schon vorher hatte ich starke Diskrepanzen zwischen P. und AE festgestellt; eine ganze Reihe von Fragen aus dem Vor-Examen hatte ich bei AE zunächst nicht finden können, dann aber doch mit der Filter-Einstellung "ATPL". Die LBA-Fragen fand ich dann eher humaner.

Aber gut erledigt ist erledigt.

BTW eine komplett inkompent und dreiste Frage ohne jede Recherche:

In dem Raum sassen jede Menge ATPLer und die Fragen mischen sich in der Software nach meiner Erfahrung durchaus zwischen ATPL und IR.

Kann man jetzt eigentlich irgendwie von CB-IR zu ATPL-Theorie upgraden? ich würde mir das so vorstellen, dass man die schon geschriebenen Fächer unbürokratisch erlassen bekommt und nur die restlichen bestehen muss. Wenn möglich ohne Anwesenheits-Unterricht. Das wäre mein wichtigstes kriterium. Ich weiss auch momentan nicht wirlich was ich damit anfangen soll.

Okay, ich sollte meinen Drogenkonsum einschränken oder was anderes nehmen ... :-)

22. Juni 2017: Von Erwin Pitzer an Achim H.

Glaubste der typische LBA-Miesepeter geht am Sonntag zum OUV-Treffen?

nein, der bestimmt nicht !

aber in den 90ger jahren war da ein referatsleiter, der der selbstbauerszene sehr zugetan war.

selbst PPL A pilot, kam er zu jedem OUV-trefen und sah sich die eigenbauten an.

ich hatte das 3. gutachten für die GlaStar am mittwoch weggeschickt, und konnte mir, nach einem kurzen anruf, am montag die VVZ in braunschweig abholen.

22. Juni 2017: Von Mich.ael Brün.ing an Nicolas Nickisch

Kann man jetzt eigentlich irgendwie von CB-IR zu ATPL-Theorie upgraden? ich würde mir das so vorstellen, dass man die schon geschriebenen Fächer unbürokratisch erlassen bekommt und nur die restlichen bestehen muss. Wenn möglich ohne Anwesenheits-Unterricht. Das wäre mein wichtigstes kriterium. Ich weiss auch momentan nicht wirlich was ich damit anfangen soll.

Nope. Leider nein. Die Anerkennung besteht darin, dass Du hoffentlich noch etwas vom IR behalten hast. Formal bleiben die Bedingungen des ATPL vollständig erhalten. Keinerlei Anrechnung der Theorie-Ausbildung (Unterrichtszeit) oder Prüfungsabschnitte.

Deswegen rate ich allen, die sich auch nur halbwegs eine Weiterführung ihrer Wissbegierde vorstellen können, gleich ATPL-Theorie zu machen.

Michael,

der zu JAR-Zeiten selbst erst IR, dann HPA und dann ATPL-Prüfung ohne jegliche Anerkennung abgelegt hat

22. Juni 2017: Von Wolfgang Lamminger an Mich.ael Brün.ing

Volle Zustimmung, Michael!

Wolfgang

der erst IFR, dann CPL und dann ein Jahr später ATPL gepaukt hat...

also: an Alle, die nur im Entfernten planen, nach IFR (CB oder Enroute) weiter zu machen: geht gleich auf ATPL - der Lerneinsatz ist zunächst größer, ja - aber man ärgert sich später nicht mehr darüber, vieles dopplet zu machen.

4. Januar 2018: Von Steffen W. an Mich.ael Brün.ing
Die Frage stellte sich mir auch und ich habe folgendes zur Anrechnung theoretischer Kenntnisse in EU VO 1178/2011 gefunden https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32011R1178
  • In Anlage 1, A 2.3:
    • "Einem Bewerber um eine CPL, der die entsprechenden theoretischen Prüfungen für eine IR in derselben Luftfahrzeugkategorie bestanden hat, wird dies auf die Anforderungen bezüglich der theoretischen Kenntnisse in den folgenden Sachgebieten angerechnet:
      • menschliches Leistungsvermögen,
      • Meteorologie.
  • In Anlage 1, A 3.5:
    • "Einem Bewerber um eine ATPL(A), der die entsprechende theoretische Prüfung für eine IR(A) bestanden hat, wird dies auf die Anforderungen bezüglich der theoretischen Kenntnisse im Sachgebiet IFR-Kommunikation angerechnet.“
Immerhin etwas :)

also: an Alle, die nur im Entfernten planen, nach IFR (CB oder Enroute) weiter zu machen: geht gleich auf ATPL - der Lerneinsatz ist zunächst größer, ja - aber man ärgert sich später nicht mehr darüber, vieles dopplet zu machen.

Also könnte ich ATPL Theorie machen, dann darauf E-IR um möglichst schnell IR Praxis sammeln zu können. Damit dann IR-PIC Zeit (~15 h) sammeln -> 10 h mit IR-Fluglehrer -> CB-IR.

Würde das Sinn ergeben, oder ist das mit dem Ziel CPL / ATPL eine Ausbildungs-Sackgasse?

6. Januar 2018: Von Tobias Schnell an Andy ✈✈ W ✈️✈️

oder ist das mit dem Ziel CPL / ATPL eine Ausbildungs-Sackgasse?

Nein, ist es nicht.


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