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Im Training fliegt man immer dieselben 5 Plätze an und später fliegt man 1-2 Legs am Tag. Da kann man auch mal 5 Minuten auf ein Chart gucken um sich zu orientieren. Dann ist das Leg nur noch 2:55h langweilig und nicht mehr 3:00. Oder man spart sich einmal den Einschlafwecker aufzuziehen.
Mir persönlich ist das Jeppesen-Zeugs keinen Euro wert. Wenn man im Charter 5 Legs am Tag durch Europa jettet ist das was anderes. Aber spannende Diskussion hier: Da zahlen Leute 700+ Euro für bunte Bildchen aber sparen sich 100 Euro für Xavion, was im Zweifelsfall wirklich das Leben rettet. Private Jeppesen-Nutzer kenn ich hunderte, Xavion-Nutzer keinen (außer mir). Die Prioritäten muss ich nicht verstehen. Hauptsache man hat schöööne Charts gesehen, bevor man im Nebel zerschellt. Am Ende sagen die Leuz hier noch, dass ne Louis-Vitton-Tasche an Bord auch die Flugsicherheit erhöht. Die ist auch schön anzusehen.
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Xavion-Nutzer keinen (außer mir)
Ich finde es immer wieder faszinierend, dass Du vehement gegen alle möglichen sinnvollen Dinge bist (ULs, iPhones, richtige Autos, ...), aber diese absolute Schnapsidee "Xavion" gut findest.
"Oh, uns ist gerade in 2.000ft AGL der Motor im Nebel ausgegangen, lass mich kurz mein Xavion starten und schnell die neusten Daten runterladen, dann malt das uns nen wunderbaren Gleitpfad mit Kästchen zu ner echt hübschen Wiese in 8,3km Entfernung unter der Annahme von Idealbedingungen hin."
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Deine "sinnvollen Dinge" kannst Du Dir alle dahin stecken, wo die Sonne niemals scheint. Und damit meine ich nicht London.
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Jockel, drei Dinge, die man als Xavion-Nutzer nicht hören will:
- "Winddaten? Da haben wir 1998 ein Abo bei Yahoo abgeschlossen."
- "Also das Windrad stand beim letzten Update noch nicht da."
- "Oh, eine Mooney M20 hat gar keine Geitzahl von 1:20?"
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Ich hatte Xavion sofort installiert und gekauft. Ist Jahre her. Damals war die Db in EUropa aber noch sehr ungenau. Ist das mittlerweile besser?
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Was kann Xavion mehr als ein modernes Garmin Glascickpit mit Glide-Assist, etc?
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Was kann Deine Malibu mehr als ein Gulfstream? Bzw was kann Brot mehr als Brioche?
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Hab ich irgendwo geschrieben, dass ich nicht verstehen könne, dass Leute so viel Geld für eine Gulfstream ausgeben, sich aber das vergleichsweise kleine Geld für eine Malibu sparen ?!?
Sorry, dass ich Deine Beiträge bisher inhaltlich ernst genommen habe und dachte "uups, wen er Xavion so klar als Must Have bezeichnet, dann muss ich was übersehen haben, was das kann". Wird mir nicht mehr passieren.
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Feinsinnige Ironie zu entziffern ist nicht so deins, gell?
Ich vermute mal, er deutete an, dass sein Tablet dann nur Redundanz bietet.
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Frei nach Thomas R.: und wenn in 2000ft der Motor stirbt, lässt man sich dann schnell ein Glascockpit einbauen um zu überleben?
@Florian: sry, konnte die Frage nicht ernst nehmen. Smartglide ist technisch die bessere Lösung, kostet aber ca. Faktor 10.000. Falls Du das hast, musst Du nicht an so was denken. Da die wenigsten jedoch Smartglide haben, hat sich mein Post implizit an diese Nutzergruppe gewandt. Xavion erhöht für nahezu null Invest und 10 Minuten Konfiguration die Überlebenschancen für hoch fliegenden IFR-Verkehr bei Nacht und Nebel. Zu welchem Prozentsatz kann ich Dir nicht beziffern, ist aber bei den Kosten nicht relevant.
@Sven: wegen Backup: hätte ich Smartglide (irgendwie klingt das wie was aus dem Drogeriemarkt), würde ich nicht Xavion nutzen.
@Pat: was meinst Du mit der Qualität der Datenbanken?
@group: wollte keine Xavion-Diskussion aufmachen, nur einen nicht mehrheitsfähige Meinung zu den Jepp-Charts loswerden. Ich bin da vielleicht zu sehr bei den Basics. Ein Flugzeug muss hoch, schnell, Eis können. Diese Faktoren hängen nicht an Eieruhren vs Glas, die meisten Glascockpitumbauten kann ich daher nicht nachvollziehen. Ein Chart muss die relevanten Informationen enthalten. Wenn ich da im Privatbetrieb zweimal im Monat 5 Minuten aufwende um abends im Bett ein neues Chart für den nächsten Trip anzugucken, ist das mein Hobby, genauso wie die Kiste am Laufen zu halten. Warum da irgendwer 700 Euro ausgeben sollte, um weniger Hobby zu haben, verstehe ich nicht.
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Ich bin da vielleicht zu sehr bei den Basics. Ein Flugzeug muss hoch, schnell, Eis können
Und - wo wir von Basics sprechen: Ein IFR-Pilot muss Pitch+Power berherrschen, Prozeduren verstehen, Avionik sicher bedienen und systematisch im Cockpit arbeiten können. Defizite in diesen Punkten kompensiert man nicht durch teure Karten.
Erinnert so ein bisschen an manche Sportarten, wenn die blutigsten Anfänger sich die teuereste Ausrüstung kaufen und meinen, dass man damit z.B. schneller den Berg hoch oder runter kommt :-)
Trotzdem: Wenn das Geld keine Rolle spielt, haben die Jepp-Karten natürlich schon Vorteile.
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Hallo,
zum BIR haben hier im Forum mehrere von einer erfolgreichen Zusammenarbeit einer ATO in CZ berichtet. Der Name der ATO ist bisher jedoch nicht genannt worden. Könnte mir jemand den Namen ggf. per PN verraten?
Vielen Dank im Voraus.
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Kann ich Dir schicken, falls Du direkt vor Ort in CZ schulen willst. Willst Du jedoch in DE/AT mit einem lokalen Flieger oder Deinem (Vereins-)Flieger schule, merkst Du gar nix von der ATO, die jeweiligen Fluglehrer fliegen mit Dir und machen im Hintergrund den ATO-Kram. In dem Fall wende Dich direkt an Leute wie z.B. Patrick ("Lean Hard") oder Christoph Winter... um nur zwei Beispiele zu nennen.
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Moin zusammen,
darf ich fragen, was euch das BIR Rating gekostet hat? Ich habe heute ein angebot über 12,5k erhalten, was ich ziemlich happig finde. Ich plane einen Großteil meiner IFR Ausbildungsstunden im Verein zu fliegen. Würde mich freuen, wenn ihr ein paar Zahlen nennen könntet. Auch gerne wieviel Stunden ihr gebraucht habt.
Danke&Gruß, Thomas
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Ein wenig schwierig zu beantworten ohne das Angebot zu kennen ;-) kompletter BIR für 12,5k kann ein Schnäppchen sein, kann aber auch völlig überteuert sein.
Bei uns in der Gegend kostet die Theorie ca. 1200 EUR und danach ist alles nach Bedarf. FI zwischen 90 EUR - 150 EUR, Flugzeug (Bristell) 200 EUR - (Cirrus SR22T G6) 550 EUR, Sim 90 EUR - 200 EUR. Nun fragt sich noch fliegst du alles in der ATO oder nur das Minimum, usw...
Es kommt also einfach auf den Inhalt des Angebotes an
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Hallo!
Der Preis ist sicher nicht unrealistisch, wenn ich das mit meinen eigenen Ausgaben vergleiche. Ich habe alles komplett in einer ATO (kein Verein, kein eigenes Flugzeug) absolviert. Der grösste Kostenfaktor waren dabei die Flugstunden (Miete und Lehrer) und sofern Du keine IFR-Erfahrung oder bereits viel im Sim geübt hast solltest Du mit 35-45 Stunden rechnen. Bei mir kostete die IFR 172 mit Lehrer 280 Euro/h. Lande- bzw Approachgebühren variieren z. T. erheblich auf den diversen kontrollierten Plätzen. Für Theorie, Lehrmaterial und Examengebühren würde ich mal 1500 Euro ansetzen.
Hope that helps.
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Ok, danke euch.
Was würdet ihr sagen, was war das schwierigste während der praktischen Ausbildung? Ist es naiv zu glauben, dass man mit dem BIR günstiger wegkommt, als mit dem CB-IR?
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Ist es naiv zu glauben, dass man mit dem BIR günstiger wegkommt, als mit dem CB-IR?
Ja.
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Du sparst auf jeden Fall Zeit im Theoriekurs, falls Deine ATO eine BIR-Theorie hat und nicht den CB-IR-Kurs nimmt.
Du kannst ggf Geld sparen, wenn Du einen preiswerten nicht zugelassenen Sim einbaust. Der Nutzen von Sims ist aber begrenzt.
Wenn Du alles aufm Flieger machst, könntest Du Geld sparen, wenn Du ein Talent bist das weißt Du aber erst hinterher.
Die Flugausbildung ist diesselbe wie bei CB-IR (min 40h) und IR (min 50h). Die Stunden-Minima sind was rechtliches und haben nix mit dem Ausbildungsprogramm zu tun.
Also richte ein Budget für 50h her und freue Dich, falls es zufällig weniger wird.
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Das schwierigste bei der Ausbildung ist mit einem echten Flieger, mit echtem ATC auf echten Airports und in echtem Luftraum zu operieren und dabei zu funken. Achja und Avionik und AP im Schlaf zu beherrschen.
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Ok, also alles. :)
Nein, beim BIR gibt es keine gesetzlichen Mindeststunden, so wie ich das lese. Ich fliege im Sim zuhause schon lange SIDs und STARs unter IMC ohne AP und erhoffe mir dadurch zumindest einen kleinen Vorteil. Mag aber naiv sein... keine Ahnung.
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Größte Vorteile von eigener Vorbereitung mit Homesim waren bei mir:
* IFR Sprechgruppen funken können ohne überhaupt nachdenken zu müssen (bin auf VATSIM geflogen)
* Situational Awareness / "was kommt als nächstes"
* Autopiloten so genau bedienen können, dass kein "was macht er denn jetzt?" mehr kommt
Damit war genug mentale Kapazität freigeschaufelt um mich beim "echten" Training auf die wesentlichen Dinge konzentrieren zu können.
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Ich kann da Jochen H beipflichten:
* ein guter Simulator (am besten mit realistischer Hardware) und VATSIM hilft schon die Verfahren und Abläufe sowie die Sprechgruppen zu trainieren
Ausserdem gibt es im Vergleich zur richtigen Praxis auch eine PAUSE TASTE ;-)
* Für die Avionik gibt es von Garmin auf dem Ipad ebenfalls Trainings Apps, damit die Bedienung der Avionik auch sitzt
* Ebenfalls gibt es für die dann in deinem Flieger verbaute Avionik auch noch gute Youtube Videos
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Achja und Avionik und AP im Schlaf zu beherrschen.
Nicht jeder schläft im Flugzeug, Joachim.
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