Hallo Philipp,
wahrscheinlich hast Du recht und der gemächlichere Speed einer PA28 151 würde mich in der Praxis gar nicht stören - wie oft fliegt man wirklich sehr lange Strecken, wenn man das Teil nicht wirklich (auch beruflich) als Transportmittel nutzt. Das man bei 150 Stunden beim Chartern noch immer günstiger ist, kann ich mir hingegen nicht vorstellen. Ganz grob über den Daumen kostet mich der Hangar 3.000 im Jahr, dazu 2.500 Jahresnachprüfung, 2.500 Versicherung, macht 8k fix... bei 35 Litern pro Stunde zu 2,80 der Liter sind das knapp 100 Euro, dazu 10 Euro pro Stunde für Kleinkram und nochmal 25 Euro pro Stunde Rücklage für größere Geschichten - macht pro Stunde 135 Euro. Bei 150 Stunden habe ich also 150 * 135 + die 8k fix = 28k... der Charterer nimmt 300 die Stunde = 45k... rein wirtschaftlich rechnet sich das schon irgendwann - aber ja, beim Chartern laufe ich auch nicht in die Versuchung hier und da nochmal neue Avionik zu installieren etc :)
"Die PA28-181 (v.a. ab Bj. 1979) halte ich übrigens nach wie vor für das allerbeste Allrounder-Flugzeug, das es gibt. Und ja, man kann damit gut reisen in Europa (und totzdem auch um den Kirchturm fliegen). Echte 120 Knoten, 4,5 Stunden Endurance, gute Zuladung, ordentliche short field Eigenschaften, unverwüstbar und simpel in der Wartung. "
Ich kenne ja den Vergleich nicht, fliege die PA28 aber gerne - und andere offensichtlich auch. Wäre natürlich kein Nachteil auf dem Muster weiter zu machen, das ich in der Ausbildung kennenlerne - da sitzen die Handgriffe immerhin schon einigermaßen ;) In der Nähe ist eine offensichtlich gute 151 verfügbar, die mir gut ins Budget passt - und wäre das ne 181 hätte ich wahrscheinlich schon zugeschlagen :D Ich kann als Anfänger nicht gut abschätzen, wie groß der Unterschied wirklich ist. In der Geschwindigkeit tun die sich nix, aber in Steigleistung dann schon eher... mehr Power ist dann ja auch irgendwann mehr Sicherheit, wenn es heiß ist, der Platz erhöht, die Bahn kürzer, Hund und Frau dabei usw... darüber mach ich mir Gedanken - will ja möglichst wenig eingeschränkt sein.