Login: 
Passwort: 
Neuanmeldung 
Passwort vergessen



Das neue Heft erscheint am 22. Dezember
Die Allgemeine Luftfahrt und das schlechte Gewissen
International fliegen in COVID-Zeiten
Ausflug an die Alpensüdseite - Locarno (LSZL)
Mit dem Elektroflugmoped zum Bäcker?
Unfallstatistiken und Risiken in der Luftfahrt
Unfall: Alle Sicherheitssysteme gerissen
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Sortieren nach:  Datum - neue zuerst |  Datum - alte zuerst |  Bewertung

29. Juli 2008: Von Max Sutter an 
wenn Sie es von google abschreiben

Herr Duske, es gab schon ein Wissen vor dem Internet und vor Google. Ich gebe mir Mühe, Dinge in angemessener Art richtig zu stellen. Statt sich für die Klarstellung zu bedanken, verteidigen Sie die ungenaue Ausdrucksweise als die einzig Richtige und versuchen, mich anzumachen. Muss das wirklich sein? Mal ganz abgesehen davon, dass ich mich Studien- und Praxishalber (ich war GF eines LTB) mit der Materie auskenne und auch schon selbst an Flugzeugen geschraubt habe. Von denen sind jedenfalls alle wieder herunter gekommen.

Dieser Mineralstoff kann nur als Legierungsbestandteil verwendet werden- als Zuschlagstoff bei der Herstellung von Flugzeug-Aluminium - also ein Turbinenlufteinlass aus Magnesium allein kann es nicht geben

Mit Verlaub, das stimmt einfach absolut nicht und kann so nicht stehen bleiben. Es gibt sehr wohl Magnesiumlegierungen, bei denen Magnesium der überwiegende Hauptbestandteil ist, und wenn es Magnesium-Felgen gibt, warum soll man keine Lufteinlässe aus dem sehr leichten Metall bauen können? Magnesium schützt sich - wie auch Reinaluminium - mit einer Oxidschicht gegen Korrosion.
29. Juli 2008: Von  an Max Sutter
Mir ging es darum, dem weniger technisch beschlagenen
Leser - und das dürfte die Mehrzahl sein - in einfachster Darstellung etwas rüber zu bringen. Es macht doch keinen
Sinn, sich dann an Kleinigkeiten aufzuhängen und den Verfasser - der sich ja nun wirklich Mühe gegeben hat - als zero zu bezeichnen. Ich meine ich bin doch kein Gregor Fischer mit dem Sie so umgehen können.
29. Juli 2008: Von  an Max Sutter
Dann nennen Sie mir doch einmal den Magnesiumanteil
in einer Magnesiumfelge. Ich weiß definitiv, daß ein VW-Käfer- und Porsche 911 Motorblock über einen Magnesiumanteil in Höhe von lediglich 5% verfügt.
29. Juli 2008: Von Max Sutter an 
Herr Duske, Sie haben damit angefangen, Leute hier im Forum als zero zu bezeichnen, und da wird es doch gestattet sein, ihr eigenes Kompliment an Sie weiter zu reichen, wenn es berechtigt ist.

Den Nichtfachleuten hier sollte man nicht mit ungenauer Ausdrucksweise das Leben noch schwerer machen. Ein BMW-Fahrer, der sich einen Satz teuerster Magnesiumfelgen zulegt, der fährt Leichtmetallfelgen und keine Mineralstofffelgen. Letzteres hört sich komisch an, und mit den drei f (korrekt nach neuer Rechtschreibung) schaut es auch komisch aus. Das Wort Mineralstoff wird mehrheitlich in der Ernährungslehre gebraucht, meist im Zusammenhang mit Metalloxiden, nicht mit Metallen. Im Maschinenbau und den verwandten Branchen ist Magnesium ein Metall und weniger ein Mineralstoff - sollten Sie als fact akzeptieren.
29. Juli 2008: Von  an Max Sutter
Auszug aus meinem Tabellenbuch:

Magnesium: Ausgangsstoffe Magnesit, Dolomit, Karnalit, auch Meerwasser. Auf chemischem Weg wird zuerst Magnesiumchlorid, dann durch Elektrolyse Magnesium gewonnen.

Geringe Festigkeit, deshalb wird Mg nur legiert verwendet. Magnesium brennt.

Also, ein Flugzeugbauteil als Magnesium zu bezeichnen ist falsch. Genauso falsch ist es ein Flugzeugbauteil als Aluminium zu bezeichnen - weil Rein-Aluminium weich ist
und nur durch die bereits genannten Zuschlagstoffe an Härte und Zugfestigkeit gewinnt.

Sicherlich gibt es Magnesium-Knet-Gußlegierungen, die einen
höheren Mg-Anteil aufweisen.

Aber wollen wir den Leser damit konfrontieren !

Es reicht, daß das was Gregor Fischer aufgeführt hat, nicht
richtig ist.
29. Juli 2008: Von Max Sutter an 
Dann nennen Sie mir doch einmal den Magnesiumanteil
in einer Magnesiumfelge


Eine der für Felgen verwendeten Legierungen ist AZ91, die besteht aus 90 % Magnesium, 9 % Aluminium und 1 % Zink. Früher wurde diese Legierung auch für Motoren gebraucht, das hat sich inzwischen geändert.

Im Übrigen ist die beste Zusammenfassung, die ich mir auf die Schnelle ergoogeln konnte, bei der ETH Zürich zu finden (wer sagt's denn, der Laden ist in allen Rankings stets weit vor der besten deutschen TH). Der Artikel (Achtung, .pdf, dauert etwas)

https://www.empa.ch/plugin/template/empa/*/22831/---/l=1
30. Juli 2008: Von  an Max Sutter
Ja, doch, sehr gut recherchiert !
Mein Tabellenbuch gibt Bauteile aus Leichtmetall (Aluminium)
mit mehr oder weniger hohem Mg Anteil an - von 5 - 90%.

Na denn 0:1

Aber am Diesel verliert er trotzdem die Pulle
30. Juli 2008: Von Gregor FISCHER an 
Lieber Duske,

Der Plumbumanteil im Alu ist mir egal, wichtiger wäre der Gripsanteil in den Aussagen hier. Erzählen sie uns doch von ihren praktischen Erfahrungen mit Turbinen und wie man Schäden verhindern kann, oder sonst was nützliches. Danke.
11. August 2008: Von Oliver Giles an Max Sutter
>AZ91<
Hieß das Zeug auf WK2-Deutsch nicht "Elektron"?
Getriebegehäuse an den BMW-Sternmotoren waren doch daraus,wenn ich nicht irre....

mfG OLVIS

9 Beiträge Seite 1 von 1

 

Home
Impressum
© 2004-2022 Airwork Press GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Airwork Press GmbH. Die Nutzung des Pilot und Flugzeug Internet-Forums unterliegt den allgemeinen Nutzungsbedingungen (hier). Es gelten unsere Datenschutzerklärung unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA) Hub Version 13.69.02
Zur mobilen Ansicht wechseln
Seitenanfang