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Das neue Heft erscheint am 4. August
DFS: Die pure Verschwendung
Leserreise 2019, Teil 2
Oshkosh AirVenture 2019
Die Geschichte der Piper Malibu
Allgemeine Luftfahrt und Klimawandel
Annäherung im Luftraum E
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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10. Februar 2019 13:19 Uhr: Von Aristidis Sissios an Mich.ael Brün.ing

Es gibt doch zwei verschiedene Anwärter für Pilotenlizenzen:

Hier ist meiner Meinung nach der Kern der Sache, sehr gut dargestellt.

Fur die Gruppe 1 (da gehöre auch ich) ist schlicht einfach die FI-Ausbildung zu Aufwendig und dementsprechend zu teuer. Warum soll jemand (meine Gedanken) jemand der eher nicht aufs Geld verdienen damit sondern um eher den Kontakt zur Fliegerei stärken will orientiert den ganzen Aufwand in Anspruch zu nehmen (Samariter Prinzip). Natürlich gibt es auch welche die ihre Lebenssituationen es auch ermöglichen und dank denen gibt’s Wochenende auch FIs.

Zur Gruppe 2: welche Airline stellt heutzutage (seit letzten 10-15jahren) Piloten ein, die den langen Weg genommen haben z.B. PPL in A-Land, dann IR- irgendwo, später MEP wo anders danach CPL (ab hier können als FIs parallel arbeiten) anschließend ein Typerating (ala‘ Metroliner) um gelegentlich Cargo zu fliegen und nach erreichen der nötigen Stunden an airliner bewerben. Ich sage: keine, vielleicht irgendeine in Indien oder so (war Freund von mir dort) um ATR zu fliegen.

Darum (meiner Meinung nach) wer zur Airlines will versucht direkt in der Fluggesellschaft die Ausbildung incl Typerating zu machen und die die den langen Weg nehmen mit der Zeit immer weniger werden.

Auch meisten die „Bushpilots“ die in die Fernsehberichte zu sehen in Alaska, Afrika, exotische Inseln usw. Cargo etc fliegen, sind meistens ehemalige Airliner die Abwechslung wollen oder joblos waren.

27. Februar 2019 12:24 Uhr: Von Aristidis Sissios an Aristidis Sissios

.....Zur Gruppe 2: welche Airline stellt heutzutage (seit letzten 10-15jahren) Piloten ein, die den langen Weg genommen haben.....

Hier eine sehr gute Dokumentation zur meinen vorherigen Post, die ich zufällig entdeckt habe, die die ganze „bittere“ Wahrheit über den atpl-Weg rüberbringt.

https://m.youtube.com/watch?v=BcXxxxq30Gs

Klingt bitter, aber meiner Meinung nach Luca (Darsteller in der Doku) hat riesen Glück gehabt dass er -auch wenn nicht zufriedenstellend empfindet- überhaupt etwas hier gefunden hat.

Ihn (und mit „ihn“ meine alle die in seine Situation befinden) zu überzeugen den Fluglehrer-Weg zu nehmen wäre doch was, die Frage ist, möchten die das?

27. Februar 2019 15:33 Uhr: Von A. M. an Aristidis Sissios Bewertung: +1.00 [1]

Viele Airlines rekrutieren aus Gruppe 2 AKA Piloten, die NICHT den integrated ATPL gemacht haben.

Ich bin das beste Beispiel: 2008 PPL in USA, Umschreibung in EASA. Danach FI, erstmal LAPL ausgebildet, dann SE-IR, danach Fernlehrgang ATPL mit MEP-IR. Fliege Airline und der Markt sieht immer noch gut aus, werde zu Assessments eingeladen.... und ich habe erst mit 40 meine CPL(A) bekommen.

27. Februar 2019 23:35 Uhr: Von Aristidis Sissios an A. M.

Möglich ja, aber eher die Ausnahme.

Und jetzt mal ehrlich, denkst Du dass Piloten die mit 40+ ihr CPL machen, am Steuer einer Boeing B7XX oder Airbus A3XX in der Airline arbeiten werden? Die Regel und nicht die Ausnahme.

28. Februar 2019 08:34 Uhr: Von Achim H. an Aristidis Sissios Bewertung: +2.00 [2]

Diese SWR-Doku ist schon etwas zum Negativen verzerrt. Die Protagonisten wären vermutlich auch in anderen Branchen nicht sonderlich erfolgreich.

Zur ATPL-Ausbildung gehört erstmal nur ein Papi/Mutti/etc. mit 80k€, eine weitere Selektion findet nicht statt. Ich frage mich, woraus diese Leute einen Anspruch auf eine gute bezahlte Stelle ableiten? Aus den Absolventen mit Biss wird i.d.R. auch etwas, vielleicht durch den Schweinezyklus etwas zeitversetzt.

28. Februar 2019 08:56 Uhr: Von Florian S. an Achim H. Bewertung: +2.00 [2]

Zudem kann man zumindest vermuten, dass dieser Kandidat schon vorher versucht hat, in eines der Airline Supported Programme rein zu kommen.
Bei der LH-Group (über die EFA) wird einem z.B. das Geld gestundet bis man einen Cockpitjob hat - nur wenn dieser nach 5 Jahren immer noch nicht da ist, dann wird es schwierig. Das ist natürlich bei weitem nicht so gut, wie die alten sponsored programms, aber deutlich besser, als "nach Prüfung muss ich sofort anfangen, den Kredit zurück zu zahlen".

Wenn er das gemacht hat und die LH ihn offensichtlich schon mal gesagt hat, dass sie ihn nicht wollen - warum ist er dann "überrascht" davon, dass sie ihn nach nem Jahr auch nicht wollen?!?

Diese Geschichten von jungen CPLern, die sich darüber beschweren dass sie keinen Job bei einem Legacy-Carrier bekommen erinnert mich immer an junge Fussballer, die es nicht geschafft haben, zum FC-Bayern zu kommen, sich dann ein einer privaten Fussballschule zum "Profi-Fussballer" ausbilden lassen und sich dann beschweren, dass der FCB sie immer noch nicht will...


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