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22. Mai 2007: Von Norbert V.H. Lange an Nils Kramer
Zum Thema Nachwuchsförderung:
Zitat Zieher 22. Mai 16:58

“Es geht darum den Flugsport bei der Breiten Masse modern und spannend zu plazieren. Hier wiederhole ich nochmal den Vorschlag eine nationale Einstiegsklasse mit Regeln, die einfachere Strecken vorschreiben.“

Zeigen Sie mir eine Mutter in Deutschland, die ihr Kind auch nur zum Segelfliegen gehen lassen würde, nachdem sie eine solche Veranstaltung besucht hat. Und die Väter „von altem Schrot und Korn“, die diese „harten Kerle“ bewundern, werden immer weniger.

Muß da nicht befürchtet werden, daß solche Veranstaltungen für die Nachwuchsförderung kontraproduktiv sind und sich die GA damit nicht beliebt macht?

Norbert V.H. Lange
23. Mai 2007: Von Eustach Rundl an Norbert V.H. Lange
Sehr gut!

Wie schwer ist es der Mutter eines 14jährigen klar zu machen, dass ein Skiausflug oder eine aktive Fussballsaison beim Kicken wesentlich mehr Verletzungsgefahr birgt als 10 Saison Segelflug. Die kann - oder will - nicht unterscheiden, dass zwischen den " Männern ohne Nerven aber mit sehr viel Money" in den rasanten Hot Rots und der Segelflugausbildung Welten liegen.

Aber ein wenig hat das Ganze schon mit dem beworbenen Getränk zu tun: Illusionen. Wenn die rote Plörre wirklich die Wirkung hätte wie in der Werbung versprochen, dann wäre sie niemals zum Verzehr zugelassen. Es muss halt krachen um Illusionen zu vermitteln.
23. Mai 2007: Von Oliver Giles an Eustach Rundl
>>..rote Plörre...<<
Manche nennen es auch "Gummibärchensaft",ich habe noch nie
verstanden wie man das Zeug trinken kann....
In dem Sinne fand ich das Air-Race das einzig gute an RedBull!
Daß die Durchschnittsmutter unfähig ist zu differenzieren,daß
der tägliche Schulbesuch wesentlich gefährlicher ist als eine
Segelflugsaison ist nichts neues,davon sind auch andere Aktivitäten betroffen,Beispiel:
Der Sprössling will mit (älteren?)Freunden ein Konzert besuchen,"geht nich !"sagt Mutti,er/sie könnte ja mit DROGEN
in Berührung kommen!
Ach so,sie meint wohl die Drogen die z.T.unter Einsatz von Waffengewalt auf den SCHULHÖFEN gedealt werden!
Herr schmeiß Hirn vom Himmel....

Und so setzt sich diese Denkweise in anderen Bereichen fort,
ob da jetzt "Gentleman-Racer" irgendwas "gefährliches"
vorführen oder ob in China ein Sack Reis umkippt,ändert nichts an der beschränkten Denkweise der Mehrheit,die wohl
hauptsächlich auf Bequemlichkeit u.lascher Allgemeinbildung beruht.
Wollte man das ändern,müßte man wesentlich tiefer an der Bildungs und Erziehungsbasis ansetzen,eine Sysiphosaufgabe die auch Kapazitäten wie Pestalozzi nicht zu Lebzeiten bewältigten,da werde ich mich nicht mehr aufregen,oder jedenfalls versuche ich das...

mfG OLVIS
24. Mai 2007: Von Gerd Wiest an Oliver Giles
Liebe Leute,

was habt denn Ihr für Mütter?
Meine Mutter hatte kriegsbedingt eine für heutige Verhältnisse eher bescheidene Schulbildung - das macht sie in ihrer Altersklasse wahrscheinlich zur "Durchschnittsmutter" (was auch immer das genau sein mag, für mich ist sie es nicht) aber keinesfalls zum "Dummchen". Sie hat uns Kindern aber wegen eines tötlichen Formel 1 Unfalls das Auto- oder Motorradfahren nicht verboten, genausowenig wie Eure Mütter Euch. Und genauso würden meine Cousinen ihren Kindern nicht wegen eines Unfalls bei einem Red Bull Race oder einer anderen (Kunst-)Flugveranstaltung das Segelfliegen verbieten.

Wo die "Durschnittsmutter" ihre Bedenken äussert (und das hat auch meine damals getan) ist, wenn es einen "ganz normalen" erwischt, nicht den tollkühnen Rennfahrer/-flieger sondern den der gross in den Medien steht weil er ohne Sprit auf eine Autobahn abgestürzt ist (in meiner Jugend waren das dan eben die Autounfälle - schlimmstenfalls auch noch von Leuten, die persönlich bekannt waren).

Mich sprechen gelegentlich Leute aus dem erweiterten Bekanntenkreis an ob ich denn auch Gäste mitnehme. Klar, machichgerne, kostnixmalwas. Wenn man dann aber fragt, wie sie auf die idee kommen, sich in eine 172er zu setzen, dann hat das noch niemand damit begründet, dass man mit einem Flugzeug der AL prima von Hannover nach Ljubljana kommt - nein, es waren solche Aufmacher (ein konkreter Fall ein RedBull Event im TV, ein konkreter Fall die Airshow nach der Aero und ein Dritter war beim Oldtimertreffen auf der Hahnweide).

Diese Events werben (meiner bescheidenen Erfahrung nach) um ein vielfaches mehr für die Allgemeine Luftfahrt als jeder Zeit-/Kostenvergleich für einen Flug oder Autofahrt von Stuttgart auf die Norderney.

Ein Red Bull Race oder ein Formel 1 Rennen kann man mögen oder nicht (ich persönlich mag es eher nicht - aber das hat andere Gründe) - und die "rote Plörre" (die übrigens früher gelb war - muss sich wohl inzwischen geändert haben oder redet da jemand mit der das Zeug nie selbst probiert hat? ;-) kann man mögen oder nicht - aber deswegen wieder gleich alles schlechtrreden?

Wenn Ihr wegen der Ängste durchschnittlicher Mütter jemanden Vorwürfe machen wollt, dann nehmt euch die ach so sicherheitsbewussten Piloten, die ohne Sprit unterwegs sind - oder diejenigen, die mit überladenem Flieger in schlechtes Wetter gehen - von mir aus beschimpft mich weil ich mit einem fast 40 Jahre alten Flieger unterwegs bin ind immernoch keine IFR Ausbildung habe - die Showflieger die mit einem Autogramm auf einem Poster alleine sehr viel mehr bewegen als wir mit allem Geschwätz (meist gar Gejammer über Kosten und unsinnige Einschränkungen) zusammen je erreichen werden sollten wir deshalb aber nicht abschaffen...

###-MYBR-###
Grüsse
###-MYBR-### Gerdl
24. Mai 2007: Von Oliver Giles an Gerd Wiest
Hi Gerdl,
Okay stimmt,ich muß mich bei der "Durchschnittsmutter" wohl entschuldigen,das Wort war schlecht gewählt.
Auch meine Mutter ist wohl "durchschnittlich"u. machte-unter erschwerten Umständen-"a very good Job of it".
Unsinnige Verbote blieben mir auch erspart,meistens jedenfalls.
Das sollte nicht so auf die misogyne Art gegen die Muttis gehen,trotzdem ist es richtig,daß eine MEHRHEIT der Menschen -IN DER HEUTIGEN ZEIT-vielfach sehr irrational u. uninformiert denkt und handelt,was halt auch zum Teil auf die heutigen Verhältnisse zurückgeht(Panikmache u. allgemeine Volksverdummung durch Medien &Politik etc.).
Daß Eltern die in der Nachkriegszeit aufwuchsen,während der Erziehung ihrer eigenen Kinder nicht so häufig von solchen Phänomenen betroffen waren,ist klar.
Erstaunlicherweise hatte die Nachkriegsgeneration(und deren Eltern!!),einen wesentlich positiveren "outlook" aufs Leben,obwohl dieses unter wesentlich härteren Umständen stattzufinden hatte,während in der heutigen Gesellschaft allerlei überflüssige&unnötige Lebens&Zukunftsängste bestehen.
Das wirkt sich auf alle Bereiche aus,auch auf den beschriebenen.
Also-nix gegendie "durchschnittlichen"Muttis als solche,die sind halt auch nur Menschen und DAZU-siehe oben.

mfG OLVIS

PS:Ich stecke übrigens keineswegs den Kopf in den Sand,
ich sagte nur,ICH VERSUCHE MICH NICHT AUFZUREGEN.

So denn....

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