Login: 
Passwort: 
Neuanmeldung 
Passwort vergessen



Das neue Heft erscheint am 7. Oktober
Nichtleistung der DFS
Im Test: Die EXTRA NG
Strukturversagen
Von der Fläche zum Heli
Glänzen beim Checkflug
Superjet - Anatomie eines Flugunfalls
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Antworten sortieren nach:  Datum - neue zuerst |  Datum - alte zuerst |  Bewertung

21. Mai 2007: Von Alexander Stöhr an Eustach Rundl
Die Formel1 mag Schwachsinn sein (ein Auto fährt mit einem unverhältnismäßig hohen Verbrauch 2h im Kreis und kommt nicht aus der Stadt...) Dennoch apelliert die Sportart (meinetwegen auch in "") an tiefverwurzelte Instinkte. Ob das, nach langer Überlegung Grund genug ist, will ich nicht klären.

Eines steht jedoch fest, die Veranstaltung ist ein Publikumsmagnet und führt in einer Art "Volkssport/- spektakel" das Fliegen dem (nichtfliegenden) Bürger näher. Ja, Red Bull Air Race hat nichts mit GA zu tun. Aber ebensowenig hat F1 vordergründig etwas mit Autofahren zu tun.
Dennoch gibt es in beiden Beispielen (Auto<>F1|GA<>AirRace) eine Querverbindung, nicht nur technischer Natur.

Jetzt gilt es herauszufinden, ob (unabhängig von der eigenen Meinung!!!) die Akzeptanz für die GA bei den Nichtfliegern durch das Luftrennen nachhaltig (gut oder schlecht) beeinflußt wird. Nur davon würde ich eine nach außen kolportierte Meinung abhängig machen. Die GA muß bekannter/beliebter werden, vor allem bei der "Jugend" (0-40 Jahre). Die höheren Altersgruppen ändern ihre Ansichten nicht ganz so schnell, sollten daher nicht Schwerpunkt des Ansatzes bilden: Die Jugend ist der Pilot von morgen. Nur wenn der Anteil an Piloten in der Bevölkerung steigt, ist mehr Verständnis für unsere Sache zu erwarten. Die Fliegerei hat ohnehin den Ruf des Altmännersports und/oder der Bonzenbespaßung. Daß dies falsch ist, interessiert überhaupt niemanden! Daher gilt es, das Bild in der Öffentlichkeit zu wandeln.

Ich erhoffe mir vom RB AirRace, daß irgendwann Piloten ohne eigenes Flugzeug ein Cockpit bekommen, so daß das Vermögen von der Fliegerei am Steuerknüppel getrennt wird. Auch eine nationale Serie wäre denkbar, mit etwas anderer Streckenführung (weniger 3D anteil), um Pilotennachwuchs zu gewinnen.

Als Beispiel nenne ich dazu gerne das Snowboarden; als Ski-Fahrer, nun, mag ich Snowboarder nicht wirklich. Aber es bringt die Jugend in die Berge. Ob sie sich dann im Après besaufen oder vielleicht doch mal lieber etwas früher aufstehen um mal eine Gams zu sehen... können sie erst entscheiden, wenn das "auf dem Berg sein" eine gewohnte Sache ist. Der Weg dahin mag sicher nicht immer geradlinig sein, aber neue Müssen gefunden werden, da der fliegerische Nachwuchs einfach fehlt. Ja und jetzt behaupte doch einer, bei sich im Verein Xy könne man nach alter Weise noch ausreichend Nachwuchs "rekrutieren": es tut nichts zur Sache, es ist einfach nicht genug.

1 Beiträge Seite 1 von 1

 

Home
Impressum
© 2004-2019 Airwork Press GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Airwork Press GmbH. Die Nutzung des Pilot und Flugzeug Internet-Forums unterliegt den allgemeinen Nutzungsbedingungen (hier). Es gelten unsere Datenschutzerklärung unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA) Hub Version 12.71.17
Zur mobilen Ansicht wechseln
Seitenanfang