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Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach was eigenem... hab die PPL erst seit drei Monaten. Geschult auf Piper PA28, könnte mir aber auch ne Cessna 172 oder Grumman AA5B vorstellen - oder ähnliches (für Vorschläge offen). In jedem Fall nicht US- Registriert und umso weiter im Norden die Maschine aktuell steht, umso einfacher kann ich zum Anschauen vorbeikommen. Komme aus der Ecke EDHL / EDDH Großartige Avionik-Anforderungen habe ich nicht, ist aber auch nicht schlimm, wenn da schon was gemacht wurde. Tauglicher AP wäre zum Beispiel nett, aber keine Grundvoraussetzung.
Kenne mich ja nicht richtig aus, aber wenn es ne PA28 werden sollte, dann würde ich Archer II favorisieren - Warrior II auch denkbar.
Nur, falls das zufällig jemand liest, der schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat zu verkaufen, oder jemanden kennt - oder was gehört hat.
Sascha
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Hallo Sascha,
Du hast ja schon letztes Jahr gesucht wenn ich mich richtig erinnere. Am Standort Lübeck wird gerade ein halber Anteil einer Grumman AA5B angeboten zum fairen Preis von 30.000€ mit wenig Gesamtzeit und noch viel Zeit auf dem Triebwerk. Würde ich mir mal anschauen und probe fliegen. Ganz andere Agilität und Speed als PA28.
https://www.planecheck.com?ent=da&id=65767
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Hallo Markus, danke - Dir kann man hier keine PNs senden, oder mach ich nur was falsch?
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Das Budget ist wirklich gar nicht klar definiert - das kommt drauf an. Der limitierende Faktor ist eher, was ich als Anfänger bereit bin auszugeben, ohne genau zu wissen, wo die fliegerische Reise dann wirklich hingeht. Ich will Anschaffung und Unterhalt daher nicht komplett eskalieren lassen. Ich würde jetzt keine junge Cirrus kaufen - mein neues Hobby ist teuer genug, ich muss nicht gleich vollkommen übertreiben.
PA28 kenne ich inzwischen immerhin einigermaßen und da ist die Range sicherlich irgendwo zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Und bei der oberen Region müsste bei einer PA28 schon einiges passen...
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Eine Überlegung wäre, sich ein Flugzeug zuzulegen, dass mit bleifreiem Benzin fliegen darf oder zumindest eines, dass umgerüstet werden kann. Viel Erfolg und Freude bei der Suche!
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UL91 geht bei der Grumman. Cheetha und Tiger. PN schalte ich frei.
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Im Designbereich gab es mal einen Spruch: "Form follows funtion.".
Auf den Bereich Flugzeuge angewandt müsste es vielleicht heißen "Plane follows mission.".
Auch wenn ich zur konkreten Auswahl und Suche wirklich nichts beitragen kann, so kann ich trotzdem empfehlen, sich vor der Auwahl einzelner Typen klare Gedanken über das geplante Einsatzprofil zu machen. Dabei würde ich empfehlen, das Flugzeug lediglich nach 90 % der geplanten Flüge zu dimensionieren. Um den Vergleich mit dem Automobli zu wählen: Wenn ich jeden Tag 30 km alleine zur Arbeit fahre und einmal im Jahr mit der ganzen Familie in den Ski-Urlaub, dann kaufe ich keinen großen Kombi, sondern einen Smart und miete mir für den Familientrip den größten Van, den ich finden kann. Das ist wesentlich billiger, als das ganze Jahr Kombi zu fahren und dann einmal im Jahr mit Ach und Krach das Gepäck in eine Dachbox zu packen...
Viele dimensionieren ihr Flugzeug auch auf die Zukunft. Dann kauft sich ein VFR-Anfänger ein Flugzeug mit Glascockpit, Autopilot, Enteisung etc., weil "demnächst" das IFR ansteht. Das kann man sicherlich machen, aber ich würde vielleicht vorher auch eine andere Alternative in Betracht ziehen: Ein einfaches VFR-ausgestattetes Flugzeug einer Standardmarke (keine Exoten!) hat meistens auch einen liquiden Markt. Da kann es evtl. sinnvoll sein, einen solchen Flieger zu erwerben und ihn erst bei Eintreten des anderen Bedarfs zu verkaufen und sich dann nach etwas passenderem umzusehen. Das hat auch den Nebeneffekt, dass "Anfängerfehler" in der Halterschaft dann weniger zu Buche schlagen als bei einem höherwertigen Flugzeug.
Just my two cents...
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Was willst Du denn mit dem Flugzeug machen?
Durch die Gegend fliegen und Stunden sammeln? Zu Deinem Ferienhaus auf Sylt, Korsika oder Teneriffa pendeln? Die Welt umrunden? Grasplätze/.../Verkehrsflughäfen? Alleine/mit PartnerIn/Kindern/Hund/Hauselefant? IFR-Ausbildung in absehbarer Zeit (also bevor Du das Flugzeug wahrscheinlich wieder verkaufen wirst)?
Ohne solche Informationen ist die Frage nach dem richtigen Flugzeug leider ebenso schwer zu beantworten, wei die Frage nach "dem richtigen Auto" - auch wenn man weiss, dass Du in einem Golf glernt hast...
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Verstehe.
Ich glaub die größte "Einschränkung" ist halt: Anfänger. Da scheint mir irgendwas im Bereich Non-Complex die logische Wahl zu sein und da natürlich in erster Linie PA28 (Archer,Warrior) weil ich auf der gelernt habe. "Umschulen" auf eine Cessna 172 zB dürfte ja aber gut machbar sein und nachdem was ich so lese, sollte ne AA5 zB auch gehen - mit vernünftiger Einweisung, die verzeiht ja schon ein bisschen weniger als ne Piper - munkelt man.
Mein konkreter Einsatzzweck ist: Stunden sammeln. Tendenziell oftmals eher kurze Ausflüge und Rundflüge. In der Ausbildung waren Ziele u.a. Wangerooge, Kiel, Rendsburg, Barth usw... ich würde gerne mal jemanden in Koblenz besuchen, wenn das Wetter passt, diverse Fly-Inns ansteuern, die in Reichweite liegen, Dortmund... in Enschede / in der Nähe ist ein Möbelhaus, wo meine Herzallerliebste schon immer mal hin wollte. Sowas halt... oft eher Asphalt und als Anfänger lieber etwas länger, als etwas kürzer - verzeiht mehr.
Auch ne schöne Tour durch ganz Deutschland kann ich mir gut vorstellen.
Ansonsten wird sich mein fliegerisches Profil erst entwickeln.
Ich hatte hier auch schon einmal einen Beitrag diesbezüglich - und da wurden ja auch diese Modelle bereits "empfohlen". Vielleicht auch TB10?!
Mir ging es hier gar nicht darum, den gleichen Thread nun nochmal zu starten - es ging eigentlich darum, Leute zu erwischen, die konkret über Verkauf nachdenken und / oder jemanden kennen... und dabei wollte ich die Wahl nicht zu sehr einschränken - ich kenn ja gar nicht alles Anfängertaugliche :)
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da kommen wir dem thema schon näher....faustregel: ein flugzeug muß geld verdienen!
als flugbegeisterter mit ppl...ich bremse deine freude nicht...einige expterten können dir bestimmt eine rechnung hier aufstellen, wieviel dich der flieger im jahr kostet. dann überlege dir, ob es das geld "down" wert ist, das flugzeug zu kaufen. dann fangen die kosten an...
sven...chris...achim...der hochgeschätzte alexis ...bekannt unter AvC und andere korifeen... können dir eine rechnung mit fast allen aspekten aufzeigen.
wenn du es vermieten willst, um kosten zu decken...gewerblich...privat mit privat-mietverträgen...frage den hubertladedruck, wie er einen knebelvertrag formulieren würde, der bei flugzeugübergabe und beschädigungen richtig greift und keine fallen enthält.
ich hatte in den 90gern eine c172...und lief genau in diese problematik...ach...kann ich von einem freund eine cessna mieten...wie ich die manchmal zurückbekommen habe....von einem freund...ich sags lieber nicht.
also überlege dir..wie F.S. schon in marmor graviert hat: das flugzeug folgt dem einsatzprofil...
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Ich kann nicht folgen? Ich will nicht vermieten. Ich will damit kein Geld verdienen. Und ich kann mir den Unterhalt leisten. Ich bin nicht scharf darauf, dass der Motor - worst case - eine Woche nach Erwerb fällig ist, aber ich würde es überleben... das gehört halt alles dazu und und dazu habe ich mir ausreichend Gedanken gemacht und mich ausreichend informiert. Ich denke über eine Haltergemeinschaft nach, aber nicht, wegen des Geldes, sondern weil das gute Stück oft genug in die Luft soll und ich alleine es nicht ausreichend ausnutzen werde - zumindest ist das meine heutige Einschätzung.
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ich rege ja nur zum denken an...und das anforderungs-bedarfsprofil zu fine-tunen...also schnapp dir JSL hier im forum, mach einen coolen vor-buy-prüflauf und dann triff deine entscheidung! insha allah!
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Deine "größten Einschränkung" würde ich mit Abstand die kleinste Bedeutung geben: Alle Flugzeuge in dem Segement um das es hier geht sind uneingeschränkt für Anfänger geeignet. Ich würde nichts darauf geben, was "man munkelt": Auf einer AA5 hab ich mein erstes (Motor-)Solo gemacht und lebe auch noch... Die Komplexität Deiner Flüge hängt zu 95% daran, was für Flüge Du unternimmst (also insbesondere bei welchem Wetter) und maximal zu 5% daran, in welchem Flieger Du sie machst.
Darum - und weil wir ja hier von einem reinen Spassgerät reden - ist das wichtigste, womit Du Dich wohlfühlst. Um mal wieder den Auto-Vergleich zu nehmen: Man kann nicht objektiv entscheiden, ob ein Golf oder ein Astra das bessere Auto für Dich ist - und wer auf Plastik steht, der findet sogar den Tesla gut.
Genauso beim Flugzeug: PA-28 und C-172 sind die Modelle, mit denen Du "nix falsch" machst für Deine Anforderungen. Da kommt es auf das individuelle Flugzeug an, was die besser gefällt. Aber auch eine ältere DA-40 oder (für die Tesla-Fraktion ;-)) SR20 bekommt man heute schon für vertretbares Geld.
Am Ende musst Du dir überlegen: Wo ist der "will haben" Faktor in Relation zu Deinem Geldbeutel am größten.
Der einzige echte Tipp, den man Dir in Deiner Situation geben kann: Kauf ein Flugzeug, dass Du genau so haben möchtest. Stecke kein Geld (also wirklich keines) in irgendwelche Aufrüstung! Es ist Dein erstes und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht Dein endgültiges Flugzeug. Deswegen ist die Aufrüstung ein ökonomisch extrem schlechtes Geschäft: Wenn Du den Flieger einigermassen vernünftig einkaufst und gut pflegst, bekommst Du in 3 Jahren, wenn Du besser weisst, was die Einsatzbereiche für Deinen "endgültigen Flieger" sind im Wesentlichen das gleiche Geld, das Du bezahlt hast. Von den Aufrüstungen bekommst Du wenn überhaupt was nur einen Bruchteil wieder...
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Wieso ist die Grumman eigentlich so günstig? Wenig nachgefragter Exot?
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Würde auch nach einer DA40 suchen. Modern, sehr gutmütig, nicht von AVGAS abhängig - und entweder bereits G1000 Glascockpit oder bei den alten gut nachrüstbar - sprich wenn man später IFR macht geeignet. Und Autopilot ist auf langeren Strecken einfach angenehm, auch bei VFR.
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DA40 tauchen sehr selten auf und wenn, dann gehts eher so ab 300.000 / 350.000 Euro los. In Anbetracht dessen, dass das mein erster Schritt in die Fliegerei (mit eigenem Flugzeug) wird, ist mir die Investition glaube ich zu hoch für den Moment. Ich sehe noch die Gefahr, dass das Flugzeug später weniger genutzt wird, als ich heute denke... ich will ja gerade herausfinden, was die ständige Verfügbarkeit mit mir macht, denn ich merke, dass mir das beim Chartern unendlich auf den Keks geht... man muss vorher buchen, am Tag X ist dann doch schlechtes Wetter... man ist irgendwo und möchte länger bleiben, geht aber nicht wegen Folge-Reservierung - oder noch schlimmer: Wetter zieht zu auf ein Level, dass mir als Anfänger nicht genehm ist, während Erfahrene noch sagen "geht" und der Flieger hat ne Folgebuchung... dann fängt man plötzlich an, Dinge zu tun, die man lieber nicht täte... und schlussendlich will der Vercharterer das Ding natürlich in der Luft sehen, während ich gerne auch mal an einem Ort verweilen würde. Zwei Stunden Flugzeit bei 8 Stunden Aufenthalt ist da natürlich nicht gerne gesehen.
Insgesamt liegt mein "Wohlfühl-Level" da wahrscheinlich eher bei max. 150.000 Euro... andererseits verlieren die Dinger ja auch nicht so viel an Wert, aber über ein paar Jahre gesehen hat man da bei 300k schon ein paar mehr Opportunitätskosten als zB bei 100k
Sonst wäre ich der DA40 absolut nicht abgeneigt.
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Nach drei Flugzeugen in 30 Jahren, zwei Sätze:
1.) der einzige Vorteil eines eigenen Flugzeuges ist die Freiheit von Verfügbarkeit und Gestaltungsmöglichkeit. Chartern ist immer billiger.
2.) Niemals einen Viersitzer mit nur einer Tür.
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Bei 2) Yes.
Bei 1) hängt es vom Missionsprofil ab. Für "umdenKirchturmFlieger" und nur zum Spass magst du Recht haben. Sowie man Urlaubs- oder andere Reisen vorhat, dreht sich das Blatt. Sobald du auch gelegentlich mal beruflich fliegst, kann der eigene Flieger den Unterschied machen.
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Mein Flugzeug, Spornrad , Motor O360, AvGas kostet bei 50h Flug p.a. 400,-€ pro Stunde. Die kleinsten Reparaturen hauen dermassen gewaltig ins Kontor, dass jeglicher ökonomischer Ansatz purer Unfug ist.... Wenn ich unter der Woche ( am WE verchartert kaum einer einen Ausflung 2h hin 2 h zurück) eine C172 o.ä. für 250,-€/h kriege wäre das eine Alternative.
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Damit fliegst auch C172 und keine Bölkow. An einem 70 Jahre alten Fluggerät ist immer was zu tun und wenn man für jede Kleinigkeit die Werft benötigt, ist chartern sicher die bessere Wahl, satt Oldtimer zu unterhalten. Hier geht es um Leidenschaft. Aber ich denke genau die hast Du ja. Jammern tut jeder Eigner ;-)
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Nö, jammern tun immer nur die Salon-Kommunisten ;-) !
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er ist ein salon-rotarmist....wie trittihn und schily und schöbele...
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"Eine Tür" wäre für mich kein Hinderungsgrund. Ich bin 1500 Stunden kreuz und quer durch Europa mit einer Tür geflogen (Warrior), meisten zu zweit, manchmal zu dritt ... KLAR, die zweite Tür der SR22 ist super, aber eine gute PA-28, Mooney oder Bonanza ist auch toll.
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Ich habe meine PPL A Prüfung 1990 in Neubiberg auf der Pa28 Warrior D-EDWB (?) gemacht. Bin auch Bonanza geflogen. Nie drüber nachgedacht. Bis in Porta eine Mooney über die Bahn kam. Eigentlich nix Schlimmes. Propstrike, Bugfahrwerk eingeknickt und es kokelte, roch nach Benzin. Der Rechtssitzende, ein Erstpax, verfiel in Schockstarre, wurde mit Fausschlägen malträtiert. Der Pilot schilderte mir später kreidebleich: " Ich wäre nie über den anderen drüber gekommen bei Feuer." Das will mir nie ganz aus dem Kopf.
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