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Beitrag vom Autor gelöscht
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Hallo Jens Schenk,
also im Großraum München fliege ich eigentlich immer nach Fürsty (ETSF https://www.flugplatz-fursty.de/). Ist zwar nicht IFR aber i.d.R. ist der Flugregelwechsel im Bereich von WALDA immer gut möglich, Alternate natürlich Augsburg. Fürsty ist preiswert, unkompliziert und nach ca. 10 Minuten Fußweg bequem per S-Bahn (Maisach) an München angeschlossen. Nur am Wochenende muß man aufpassen! Sonntags geschlossen und auch Samstag Nachmittag eher unbequeme Öffnungszeiten (aber es geht dann doch immer irgendwie).
Schöne Grüße
Markus Jolas
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Ab Dezember 2010 ist die Autobahn vom Flughafen Augsburg nach München nagelneu und 6 spurig ausgebaut. Dann dürften Staurisiken eher geringer sein als Zugverspätungen bei der Bundesbahn.
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Zu Fürsty: Falls Sie es nicht mitbekommen haben sollten, der Platz wurde kürzlich entwidmet. Der Flugbetrieb wird übermorgen eingestellt. Dachte, das wäre bekannt. "Ich fliege immer nach Fürsty" ist also (leider) nicht mehr..
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Follow me darf normal nicht mehr rüber fahren, nur wenn man einen MUC-Flughafenausweis hat....
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Nach der neuesten Nachricht auf der AOPA homepage ist das mit der Einstellung des Flugbetriebs hoffentlich nicht sicher, denn die AOPA will im Eilantrag Widerspruch einlegen und dann müssen erst mal die Gerichte entscheiden. Bernd Ludwig
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Nur führt diese schöne Autobahn wohl demnächst ins Nichts:
Flughafen Augsburg pleite
Augsburg ist ohnehin sehr fragwürdig: Wir sind vor Jahren von dort geflüchtet. Der hochaggressive Flugplatzbetreiber, der die GA unbedingt loswerden wollte, hat durch Abzocke und Schikane bis hin zur Nötigung die Halter aller kleineren Flugzeuge in einer Art und Weise behandelt, die jeder Beschreibung spottet. Die Tower-Besatzung war eine einzige Zumnutung. Nachdem sie zwei weniger erfahrene Piloten in einer Extra300 dort in perfider Weise in den Tod fliegen ließen, haben wir unser Flugzeug von EDMA abgezogen, und die sehen mich nie wieder.
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Hallo Herr Stock, das war mal in Augsburg so vor Jahren als man sich noch als Linienflugplatz betrachtete und ein vom Flughafen München dorthin geschickter Geschäftsführer (ich glaube, die Pfeife hatte früher schon in Riem ihr Unwesen getrieben) seine Hauptaufgabe darin sah, Augsburg kaputt zu machen. Aus der Sicht des Flughafens München hat er diesen Auftrag zu 100 % erfüllt. Schließlich hatte sich Augsburg ja erdreistet, sich München West zu nennen und das gefiel der Flughafen München GmbH nun überhaupt nicht. Aber man kannte ja die erprobte "Methode Lufthansa für den Umgang mit unliebsamen Konkurenten": Erst beteiligt man sich mal dran, versucht einen Geschäftsführer nach eigenem Geschmack dort zu plazieren, der bläst den Laden auf und dann läßt man ihn platzen. Die guten Teile davon kann man dann preisgünstig übernehmen und das Problem ist gelöst. (Als die Blase so richtig groß war in Augsburg hatte man z. B. gleich zwei hauptamtliche Geschäftsführer - jetzt macht den Job eine Halbtagskraft) Ich habe seit etwa einem Jahr mein Flugzeug zunächst zwangsläufig in Augsburt stationiert, da mich das Luftaut Südbayern im Auftrag des Wirtschaftsverhinderers Zeil in Oberpfaffenhofen vertrieben hatte. Aber ich bereue es nicht nach den ganze Schikanen in Obi für Geschäftsflieger (nur IFR An- und Abflüge, Sonntags nie und Samstags vielleicht, nach 19.00 nicht, jeder Passagier 10,-- EUR extra usw) Augsburg ist inzwischen der pilotenfreundlichste Flugplatz der mir je begegnet ist. Wenn ich vorher anrufe, wird mein Flugzeug kostenlos aus der Halle gezogen, der Tankwart bedankt sich regelmäßig nach dem Tanken (ist mir noch nie sonst wo passiert, auch wenn ich 500 Liter und mehr tankte) die Towerbesatzung ist freundlich und sehr kooperativ - fragt von sich aus z. B. nach der Landung "sollen wir den Flughafen verständigen, daß ihnen jemand beim Einhallen hilft" - ein Flughafenmitarbeiter kommt nach der Landung aus nicht EU Land von sich aus zum Flugzeug mit dem Vordruck für die Grenzpolizei - früher hätten Sie bestenfalls ein Ordnungswidrigkeitsverfahren am Hals gehabt, wenn sie nicht von sich aus zum Flughafenbüro gelaufen wären und das Formular mit allen Passagiernamen etc. ausgefüllt hätten. Ich kann Ihnen einen Versuch in Augsburg nur empfehlen, der Flughafen hat sich gegenüber früher um 100 % geändert. Aus einer Servicewüste ist schon länger eine Oase des perfekten Service geworden. Wenn nicht die blöde lange Anreise aus München Grünwald wäre, würde ich sagen, "der perfekte Flugplatz für meine Zwecke!" Bernd Ludwig
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Dem kann ich nur zustimmen. Augsburg hat sich wirklich zum Positiven geändert.
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man mag ja über politik, geschäftsführer und FJS denken wie man will: tatsache ist, dass nach wegbruch des augsburg airways geschäftsmodelles (augsburg airways fliegt jetzt ab erding), die leute vor ort die GA als kunden entdeckt haben (es gibt nun nichts mehr anderes). und das ist gut so. wenn es auch noch die unnötige anreise gibt - schliesslich kommen mind. 50% der kunden direkt aus münchen (und vororte).
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Ich kann das ebenfalls nur bestätigen.
Ich mache in einem Verein dort derzeit meine Ausbildung zum JAR-FCL, hatte heute beim Approach nach meinem ersten Solo-Überlandflug einen kleinen Faux-pax im Funk mir geleistet. Nachh Entschuldigung per Funk und anschließender kurzer Klärung per Telefon kam die Antwort "Hamma ja higriagt, warn ma hoid a weng indisponiert".
In der gesamten Zeit kann ich nur positives berichten, durch die Bank! Kollegial, professionell und auch noch nett. Behilflich in allen Belangen, gepflegte Anlage und schönes Café obendrein noch.
Fliegerherz, was willst Du mehr? Da kümmern die 50 Minuten Autofahrt von München aus wenig.
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Wenn jetzt Augsburg noch die Fixkosten senken könnte, (z.B. Feuerwehr&Zoll) wäre er vermutlich fast kostendeckend. Sitzen da eigentlich 2 oder mehr im Tower? Wenn ja, könnte man dann nicht Luftraum F "aktivieren" und so Kosten sparen bzw. der 2. "Türmer" könnte dann Dienstleistung vor Ort machen, z.B. Kassieren, Wetter usw.
Ich will hier keinem dem Job wegnehmen, aber mittelfristig muss man über sowas nachdenken.
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Was man so in der Augsburger Presse liest, arbeitet EDMA wohl einigermaßen kostendeckend. Wären da nicht die Altschulden und die zugehörigen Zinslasten. Kann dieses aber auch nur aufgrund der Presseberichte deuten, Einblick in die Geschäftsberichte habe ich noch nicht getätigt. Muß als GmbH ja veröffentlicht werden.
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Dann geht es also doch, man kann einen IFR-Platz in der GA auch in Deutschland kostendeckend führen. Allerdings wird kein privater Investor so was machen. Das ist dann wieder was für die "öffentliche Hand". Und schon gehen die Probleme wieder los, dem "gemeinen" Bürger so was nah zu bringen.
Ich bleibe bei meinem Liebingsspruch: Selber Fliegen ist, dumm, gefährlich und teuer. Aber es macht Freude und steigert das Selbstbewustsein und erhöht die Selbstkritkfähigkeit. Vom der besseren Weitsicht und früzeitige Fehlererkennung in allen Lebenslagen und Sicherheitsdenken mal ganz abgesehen.
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Welch eine Freude..!
Es ist mehr als eigenartig, dass man sich mittlerweile dermassen über Augsburg als den "besten IFR-Flugplatz" für München und die GA freut. Und wem verdanken wir dies?
Den beiden grössten politischen Anal-ysten und Wirtschaftverhinderern Zeil und Bocklet!
Die Herrschaften werden sich auch freuen, dass die dummen GA-Piloten endlich eingesehen haben, wer in Bayern (vorübergehend) das Sagen hat!
Ich, für meinen Teil, bleibe den Delinquenten auf der Spur...
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Womit wir natürlich wieder beim Thema "Fürsty entwidmet" wären, und der Landkarte der lt. Bocklet, Seidl und Zeil ungehindert und allgemein zugänglichen Verkehrslandeplätze in Oberbayern, also z.B. Oberpfaffenhofen, Jesenwang408, Gröbenried, Moosburg.
Augsburg? Ist ein Platz für Stadt und Region Augsburg. In der Zeit, die Sie stehend auf der A8 zwischen München und Augsburg verbringen, können Sie locker nach Oberitalien fliegen.
WP
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...können Sie locker nach Oberitalien fliegen.
Ist das jetzt Aufmunterung zu Freistaatflucht?
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korigiere: "nach Oberitalien und zurück ..." Die Stunde brauchen Sie in München, um einen Parkplatz zu finden.
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Wollen Sie damit sagen
Mangels Parkflächen ist der Freistaat Bayern in der wirtschaftlichen Entwicklung gehemmt? Nun, ich hätte da Vorschläge:
Oberpfaffenhofen, Neubiberg, Oberschleißheim, Fürstenfeldbruck ... Alle hervorragend geeignet, nahe am Öpnv, die Oberfläche packt vom Smart bis zum 40-Tonnen-Laster (ausg. Oberschleißheim) und werden garantiert für die Luftfahrt nicht mehr benötigt/benutzt.
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Parkplatzproblem in München??? so ein Quatsch....man muß halt wissen, wo man hinfährt, um das liebe Blech adäquat abzustellen, alles andere ist tatsächlich halb so wild. Selbst an Samstagen benötige ich mitten am Stachus selten länger als 10 Minuten zur (legalen...) Suche. Ansonsten 3 :-))
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Interessant. Da haben sie in EDMA wohl das gesamte Personal eliminiert und durch neues ersetzt, anders läßt sich ein solcher Umschwung in diesem Horrorkabinett nicht erklären. Muß man sich immer noch diesen aberwitzigen Sicherheitskontrollen und der Bus-Zwangsbeförderung zum Hangar unterziehen?
Ansonsten erhebt sich aber nach wie vor die Frage, wie lange es EDMA noch gibt. O-Ton des Augsburger Kämmerers: "Gegenwärtig wäre der Zeitpunkt falsch, den Flugplatz zu schließen." Wann ist denn der richtige Zeitpunkt? Nächstes Jahr? Angesichts der desolaten Kommunalfinanzen hält die Stadt das nicht mehr lange durch, die Kommentare in den Augsburger Lokalzeitungen zu dem Thema sind (wie üblich) eindeutig.
Hinsichtlich OBI kann ich Ihnen nur Recht geben. Das ist der nächste Platz, der vor die Hunde geht. Die EADS würde den Flugbetrieb dort lieber heute als morgen einstellen, denn der verursacht jedes Jahr Millionenverluste. Die Staatsregierung, der sie den Platz angeboten halt, will ihn aber auch nicht. Zeil berät unter Ausschluß der Betroffenen mit Flugplatzgegnern über die Zukunft des Platzes, und gestern in der Lokalausgabe der SZ konnte man lesen: Die wenig genutzte Start- und Landebahn von Oberpfaffenhofen soll als Teststrecke für Elektrofahrzeuge verwendet werden. Die Teststrecken, denen Fursty geopfert werden soll, reichen offenbar noch nicht. Hier wird dem Irrsinn Tür und Tor geöffnet.
Wunschdenken können wir uns langsam sparen, wir werden von ahnungslosen Hasenfüßen regiert, die zwischen der Angst vor Machtverlust und der Umsetzung von Luftfahrtgegnerphantasien irrlichtern. Für München wird es in Zukunft nur noch zwei qualifizierte Flugplätze geben: Manching im Norden und Innsbruck im Süden.
Ich beginne mich mit Innsbruck anzufreunden. Die Austrian Business Agency wirbt heftig um die bayerischen Luftfahrtunternehmen, und die Konditionen sind in der Tat hervorragend. Außer einer stabilen Politik bekommt man dort auch noch erheblich niedrigere Steuersätze und muß sich nicht ständig mit aggressiven Luftfahrtfeinden herumärgern, die auf jeden Flugzeugstart mit Schaum vor dem Mund und atemloser Aufgeregtheit reagieren.
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Gegenwärtig wäre der Zeitpunkt falsch, den Flugplatz zu schließen
Ja und Beechcraft lässt solche Gedankenspiele einfach so mit sich machen, lässt die deutsche Kundschaft Kundschaft sein und zieht sich schmollend nach Wichita zurück? Kann ich mir eigentlich nicht so recht vorstellen.
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Salzburg, Linz, Graz, Altenrhein. Graz siehe auch laufende Printausgabe von PuF. WP
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Parken in München, gewusst wo und wie, bevor da Breiss an Blinka setzt, bin i scho drie.
Ja guad, an dem Reim muß ich noch arbeiten.
Grüße WP
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Muß man sich immer noch diesen aberwitzigen Sicherheitskontrollen und der Bus-Zwangsbeförderung zum Hangar unterziehen?
Ich war letztens draussen und habe weder das eine noch das andere mitbekommen, war aber auch Infotag einer der ansaessigen Flugschulen, daher weiss ich nicht, ob das immer so ist.
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