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Sonstiges | 3sat, Sendung hitec
21. Februar 2008: Von Gerhard Uhlhorn 
Ich habe gerade die Sendung „Tod auf der Landebahn“ von hitec (3sat) gesehen. Eine selten gute Sendung über Luftfahrt, auch wenn denen ein kleiner Lapsus passiert ist: Es wird behauptet, dass GPS für die Luftfahrt nicht zugelassen ist. Die meinen sicherlich, dass GPS nicht für die Positionsbestimmung am Boden auf Flugplätzen im Rahmen dieser Systeme zugelassen ist. Aber wie gesagt, nur ein kleiner Patzer in einer sonst guten Sendung.

Reportage über Runway incursions:
http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=7337&mode=play

P.S.: Unser Jan Brill kommt auch darin vor. ;-)

Nachtrag:
Das hier geäußerte Lob für die Dokumentation nehme ich zurück, nachdem ich erfahren habe, wie es wirklich lief (siehe weiter unten).
21. Februar 2008: Von Jan Brill an Gerhard Uhlhorn
„Tod auf der Landebahn“, das MakingOf...

Oje, diese Sendung! Hat mich fast den letzten Nerv gekostet. Das Ergebnis halte ich für durchwachsen. Meine persönliche Meinung: Viel zu viel Angstmacherei, viel zu wenig Information und Zusammenhänge.
Ich hatte den Produzenten im Laufe der Recherche viele Male versucht klar zu machen, dass das wesentliche Verbesserungpotenzial in der strikten Umsetzung der ICAO-Standards (z.B. für Rollwegmarkierungen) sowie in cockpitseitiger Situational Awareness und weniger in neuer ATC-Technik liegt.

Bestehende und weithin eingesetzte technische Hilfsmittel wie z.B. GPS-Rollwegkarte (MovingTerrain, Garmin, Avidyne etc) die ich ausgiebig demonstriert hatte, hat man gar nicht zur Kenntnis genommen und stattdessen vor allem Forschungsprojekte in den Mittelpunkt gestellt, die bislang wenig bis Praxisbezug haben. Schade, aber das ist natürlich die Entscheidung des Redakteurs.

Der Abschuss kam dann aber bei der Erstausstrahlung irgendwann im Herbst:

Vielleicht um die Sache etwas zu würzen hatte der verantwortliche Redakteur Michael Hänel, der die Dreharbeiten in EDDH und EDDV leitete, dann in der Erstfassung getextet ich (="das Kleinflugzeug") hätte in EDDH "die Orientierung verloren" und wäre in "die Nähe einer aktiven Landebahn geraten". Tenor: Hobbyflieger baut Bockmist, arme Airliner sind gefährdet. Das war natürlich Quatsch, die Dreharbeiten auf den Rollwegen in EDDH liefen völlig normal (auch dank der sehr hilfsbereiten Lotsin).

Erst nach Einschalten unseres Anwalts und Besorgung eidesstattlicher Erklärungen von Zeugen (die besagten, dass alles völlig normal abgelaufen ist) hat dann die Produktionsfirma diesen Käse für zukünftige Ausstrahlungen entfernt. Hat mich 'ne Menge Geld und Zeit gekostet.
Man stelle sich nur zum Spass mal vor die hätten so was über die LH gesendet ("LH-Crew verliert Orientierung"), da würden gleich ein Dutzend Anwälte Sturm laufen.

Im Zuge dieser Geschichte kam dann auch noch raus, dass der verantwortliche Redakteur, Herr Michael Hänel, der sich bei mir im Erstkontakt als Redakteur des SWR vorstellte, offenbar diese Sendung gar nicht für den SWR, sondern für eine private Produktionsfirma machte.

Ergebnis: Noch genauer auswählen mit wem man arbeitet! Herrn Michael Hänel mit ins Cockpit zu nehmen war offensichtlich ein Fehler. Sowas ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Pilot und Flugzeug arbeitet häufig mit Redaktionen für solche Themen zusammen. Das ist ein reines Zuschussgeschäft, bezahlt werden wir für diese Arbeit nicht. Aber meistens führt es eben doch zu einer präziseren Darstellung des Themas. Mit öffentlich-rechtlichen Redaktionen hatten wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht. Das war jetzt der erste Reinfall ...

Viele Grüße,
Jan Brill
21. Februar 2008: Von Gerhard Uhlhorn an Jan Brill
Okay, ich nehme alles zurück und behaupte jetzt das Gegenteil. ;-)

Das ist schade! Aber es zeigt wieder ein Mal, dass es den Fernsehsendern (gilt auch für Zeitungen) eben nicht daran gelegen ist uns zu informieren!

Die einzigen, die halbwegs vernünftig informieren, sind die kleinen unabhängigen Medien, wie z.B. PuF. Schon beim „Fliegermagazin“ sieht das ganz anders aus, wie wir wissen.

Dabei sah der Beitrag aus meiner Sicht sehr vernünftig aus (okay, bin nur ein kleiner VFR-Flieger) – zumindest war er nicht voll von offensichtlichen Un- und Halbwahrheiten, wie es sonst normalerweise ist. Dieses mal waren die Unwahrheiten so gut versteckt, dass nur jemand von Fach sie erkennen konnte.

Aber, wenn dieser Beitrag so schlecht war, welche Qualität haben denn die anderen Beiträge?

Ist es Doofheit der Verantwortlichen, oder steckt mehr dahinter?

Wem gehören eigentlich diese Medien, die uns permanent falsch informieren?

Dröselt man die Besitzverhältnisse der vor allem „privaten“ Medien auf, dann landet man interessanterweise immer bei den selben wenigen Leuten. Aber was noch interessanter ist, dass einige wichtige Personen bei den öffentlich-rechtlichen Medien auch in einer Verbindung mit diesen Personen stehen, zumindest in jüngerer Zeit.

Ich glaube, da muss man mal sehr kritisch hinschauen!
21. Februar 2008: Von Kai Schmitz an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

ich bin auch einigermassen enttäuscht von diesem Beitrag. Ich fand ihn leider nur unwesentlich besser als das, was man bei den Privaten vorgesetzt bekommt.

Spontane Highlights für mich:

"...was um sie herum vorgeht, wissen sie häufig nur vom Hörensagen..." (über Cockpit Crews im internationalen IFR-Betrieb)

und

"...in seinem Cockpit scheint aber kaum Platz für ein solches Gerät zu sein." (über die Möglichkeit, eine Airport Moving Map in einer Fairchild Metro anzuzeigen).

Die Schlussfolgerungen erscheinen mir zudem zum Teil widersprüchlich. Es wird beispielsweise die unterschiedliche Implementierung in den Ländern als Hauptursache für Runway Incursions ausgemacht, nur um dann festzustellen: "Deutschland ist auf einem guten Weg".

Es hat schonmal mehr Spass gemacht, meinen Rundfunkgebühren bei der Arbeit zuzusehen...

Gruss,

Kai Schmitz
22. Februar 2008: Von Schemmert, Ralf an Gerhard Uhlhorn
Hallo Herr Uhlhorn,

ich stimme Ihnen, ungeachtet der durchaus plausiblen Gegenstimmen, zu. Dieser Film war aus meiner Sicht auch für einen Laien recht neutral gehalten. Herr Brill, Ihr Engagement war sicherlich hierfür wichtig und entscheidend, auch wenn das Ergebnis nicht Ihren Vorstellungen genügt. Aber ganz objektiv gesehen, waren die emotionalen Aussagen doch recht moderat. Da haben wir schon ganz andere Dinge gesehen und uns anhören müssen, oder?

Beste Grüße

Ralf Schemmert
22. Februar 2008: Von Intrepid an Jan Brill
Das Ziel eines Beitragsproduzenten ist es, Folgeaufträge zu bekommen. Zur Not wird dafür auch schon Mal objektiv berichtet, meistens aber nicht. Es werden oft nicht Informationen gesammelt, sondern die Klischees des Redakteurs verarbeitet (der nicht recherchiert hat und auch kein Fachwissen auf dem Gebiet hat, von dem er berichtet). Diese Klischees decken sich mit den Erwartungen der unbedarften Zuschauern, deshalb kommt kein Argwohn auf aber der Beitrag gut beim Volk an. Eigentlich darf man außer den bunten Bildern nichts aus solchen "Reportagen" verwenden.

Schlimm oder besser peinlich wird es immer erst dann, wenn versucht wird, Spannung im (Sach-)Beitrag aufzubauen indem man zum Beispiel Beinahe-Katastrophen heraufbeschwört oder ständig auf den Zeitdruck hinweist. Das ist moderner Stil und es ist schon ein Großteil der täglich zu sehenden Berichte davon betroffen.

Trotzdem sollte man nicht grundsätzlich auf die Mitwirkung bei solchen Beiträgen verzichten. Die Fernsehteams vagabundieren mit ihrer Sende-Idee einfach weiter zur nächsten Gelegenheit und machen ihren Quatsch mit jemand anderem. Verhindern kann man diese neue Art der "Berichterstattung" nicht, man kann sie nur durch aktive Mithilfe mildern.
22. Februar 2008: Von Gerhard Uhlhorn an Intrepid
Doch, man kann sie verhindern, und zwar indem man massenweise darauf verzichtet sie zu sehen und Geld zu bezahlen.

Ich lese schon seit Jahren keine Zeitungen und Zeitschriften mehr (außer PuF). Ich höre praktisch kein Radio mehr und Fernsehen wird auch immer weniger. Alle Medien haben nämlich eines gemeinsam: Sie sind darauf ausgelegt uns zu verdummen (z.B. durch Fütterung falscher Klischees) und unsere Zeit zu stehlen. Man möchte nicht, dass wir und Gedanken über unser System machen (Brot und Spiele).
Und so kann es dann passieren, dass Geheimdienste wie CIA und MI6 Jahrzehnte lang Terroranschläge gegen das Volk machen (z.B. Unternehmen Gladio), das auch historisch belegt ist, wovon fast jeder weiß (außer das gemeine Volk), und worüber sich keiner aufregt. Darüber wird nämlich nicht in Fernsehen und Zeitung berichtet.
22. Februar 2008: Von Jochen Koblowsky an Gerhard Uhlhorn
Sehr geehrter Herr Uhlhorn,

leider kann ich Ihnen nicht folgen. Ganz oben standen doch Sie mit Ihrem Lob, ob der tollen TV-Reportage. Ich denke schon, dass es sinnvoller ist, durch aktive Mithilfe solche Beiträge mit guten Informationen anzureichern, als dass man sie einfach ignoriert. Denn gedreht und gesendet werden diese Beiträge so oder so. Es sind ja nicht alle so klug wie Sie und reduzieren den Genuss dieser Medien auf ein Minimum. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass es eine Quelle gibt, wo die Macher solcher Berichte Ihre Informationen tanken können. Und da macht Jan Brill doch im Grossen und Ganzen einen guten Job. Wir haben sonst nämlich eher keine Lobby.
22. Februar 2008: Von Gerhard Uhlhorn an Jochen Koblowsky
Sehr geehrter Herr Koblowsky,

ich gebe Ihnen da völlig Recht, aber ich möchte noch einen Schritt weiter gehen: Ich möchte das System ändern. Es muss der breiten Öffentlichkeit bekannt und bewusst(!) sein, wer im Hintergrund die Fäden zieht, und warum! Denn man ist gerade dabei das Volk zu versklaven und hat es schon fast geschafft. Es muss nur noch die persönliche lebenslange ID etabliert werden und das Bargeld abgeschafft, oder zumindest dessen Fluss nachvollziehbar gemacht werden (RFID). Ab dann ist die totale Kontrolle möglich.
Aber wenn das kommt – und es wird kommen – dann werden wir erkennen, dass das 3. Reich oder der so genannte Kommunismus ein Paradies dagegen waren.

Dieser Vorgang kann nur noch aufgehalten werden, indem alle erfahren, wie die Masche läuft. Kennt man die Masche der Betrüger, dann hat der Betrüger kaum noch eine Chance! Das ist die letzte Hoffnung!

Zu meinem Lob eingangs:
Mir waren nicht alle Fakten bekannt und aus meinem Kenntnisstand heraus machte die Sendung einen guten Eindruck. Aber ich habe mich leider geirrt, das gebe ich zu!

Nachtrag: Das have ich gerade gefunden, es passt zu diesem Thread: Webseite über Medienverweigerer
22. Februar 2008: Von Jan Brill an Jochen Koblowsky
.... wenn wir schon beim Thema Medienkritik sind, gibt’s hier noch was wirklich erheiterndes vom SPIEGEL:


http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,536836,00.html

Der Text ist offenbar von AP eingekauft, der Autor schreibt sonst über alles mögliche, von NS-Verbrechern bis Krebs-Therapieen. Leider kann er offenbar eine Citation nicht von einem CJ und schon gar nicht von einem VLJ unterscheiden. Wirklich schade.

OE-FSA und AlphaAirways ist ein wohl in hohem Maße virtuell. Die Registrierung gibt's nicht, bei der Firma hebt keiner das Telefon ab - ich hatte vor kurzem schonmal nach einem Angebot für den auf der Website beworbenen Flug Wien-London angefragt (würde mich nämlich interessieren, wo die mit der EA500 da die Luftbetankung machen).

anyway, war sehr erheiternd...

MfG
jb
22. Februar 2008: Von Gerhard Uhlhorn an Jan Brill
Der Artikel (ich habe ihn nur überflogen) ist ja voll von Unfug! Warum schreiben die solche Artikel? Was soll damit bezweckt werden?

Als wenn „Sportmaschinen“ diese Höhen nicht erreichen könnten, und als ob es irgend etwas ausmachen würde, wenn sie langsamer unterwegs sind. Oder, dass die Maschinen so dicht auffliegen, dass sie in die Wirbelschleppen des vorausfliegenden LFZ kommen …

Aber SpOn ist ja bekannt für seine gut recherchierten und fundieren Artikel. ;-)
Außer zur Belustigung taugen sie zu nichts und verschwenden nur die Zeit des Lesers! Aber das wäre ja nicht schlimm. Das, was daran schlimm ist, ist die Tatsache, dass das viel zu viele Menschen glauben. Und damit werden Massen manipuliert und verdummt. Ich behaupte, dass das Absicht und gewollt ist!
Und wenn ich sehe, was für einen Schaden das verursacht, dann finde ich das leider nicht mehr erheiternd. Sorry, Herr Brill, aber da bin ich anderer Meinung als Sie (auch wenn Sie verstehe, dass es durchaus erheiternd sein kann, wenn man die Hintergründe kennt).
22. Februar 2008: Von Florian Guthardt an Jan Brill
Dieser Air Alpha schuppen scheint wohl schon wieder dicht zu sein, habe eben ein paar Foren gegoogelt wo sowas zu lesen war....


Finde allerdings die Routenauswahl sehr nett gemacht, besonders mit Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln, viele Firmen wissen gar nicht dass das Reisen mit einer Citation oder King Air in gewissen Fällen richtig Geld sparen kann wenn man die Arbeitszeit mitrechnet.

Die Preise die genannt werden sind aber in meinen Augen sehr happig für eine Eclipse, für das Geld bekommt an ja locker einen CJ2 oder vergleichbar...

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