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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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20. Februar 2026 15:36 Uhr: Von Wotan Haux an ingo fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Wer sich gerne völlich mit Diesel belöppert und Erfahrung als Klempner hat, der nimmt den echten Fueltester von Diamond, aber nur den echten.
Mit Sichtkontrolle ist da unter nem gewissen Pegel über die Tankdeckel auch nix mehr zu sehen , ist dann trotzdem noch ordentlich was drin

21. Februar 2026 07:12 Uhr: Von Carsten Ritter an ingo fuhrmeister Bewertung: +4.00 [4]

oder liege ich da falsch?

Ja

warum zur hölle muß ein fadec in so einem flugzeug verbaut sein? die piloten sollen fliegen lernen, das flugzeug beherrschen wie die basisfunktinen des motors: laut-leise, keine steuerung, die das denken verhindert

Die Diesel DA40 und jeder 0815 Rotax Flieger haben einen Laut-Leise-Hebel sonst nichts - wo ist da für dich der Unterschied? Ob ich als Pilot 2100rpm oder 75% Leistung im Reiseflug einstelle ist nun wirklich egal. Warum beherrscht deiner Meinung nach der Rotax Pilot Basisfunktionen besser als der DA40 Dieselpilot?

Dann ist die Aussage auch technisch ungeschickt, natürlich funktioniert ein Common Rail Diesel Motor prinzipbedingt ja gar nicht ohne elektronische Steuerung. Macht ihn das zu einem schlechten Anfängermotor?

Davon abgesehen ist hier dem Bericht zufolge wohl eher davon auszugehen, dass nicht das FADEC ursächlich ist sondern die ausgeworfenen Fehler nur eine Folge waren. Ich sehe nicht, dass er deine Aussage stützt, dass FADEC bei diesem Vorfall das Denken verhindert und zum Unfall beigetragen hat.

21. Februar 2026 11:14 Uhr: Von Alexis von Croy an T. Magin Bewertung: +4.00 [4]

>> Es war Mai und ich fragte sie, warum sie auf die Weste verzichte. Kommentar: "Die zoegert den Tod nur unangenehm lange hinaus". Ich liebe Sarkasmus der die Dinge auf den Punkt bringt ;-)

Na ja, leider wusste die Dame nicht, wovon sie redete.

Nordsee im Mai, ca. 10 Grad C Wassertermperatur

Realistische Überlebenszeiten bei 10 °C
Erwartete Überlebenszeit: ca. 1–3 Stunden
Nutzbare Schwimm-/Handlungsfähigkeit: meist 10–30 Minuten
Mit Rettungsweste (Atemweg frei) steigt die Überlebenschance deutlich.
(Mit Kälteschutzanzug (Immersion Suit): viele Stunden möglich.)


Diese Werte sind SOLAS/IMO-Richtwerte und sind Mittelwerte.

Ich ziehe die Weste an. Sie kostet keine 100 Euro, stört nicht, und sie kann den Unterschied ausmachen.

21. Februar 2026 11:36 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

ich hatte mal zusammen mit einem ehem. kollegen so anfang der 90iger eine schwimmweste mit zehoh2-patrone und nicad-akku gebaut, die einen breiten ca 30 cm elastischen hüftgürtel mit heizschleifen enthielt. zusätzlich waren noch kupferspulen embedded, die ein EMP ins wasser schickten, um haie zu verteiben. später dann hatten wir oberschenkelgamaschen. die können wärmen, um die kerntemperatur auf über 36 grad zu halten f ca 4 stunden. im starnberger see getestet und lief ganz gut...nur mit den haien...ging nicht...gabs nicht...und hellabrunn hatte keine bullenhaie...zum ausleihen...hätt mich aber interessiert...

21. Februar 2026 15:20 Uhr: Von Michael Butzek an T. Magin

"Da steht nicht's ueber die Hoehe, die die DA40 noch hatte. Koennen auch "vier Weisse" in der Anzeige gewesen sein und der Pilot dachte "probieren wir's"."


Es bleibt trotzdem dabei dass was auch immer das PAPI anzeigt, für den Gleitpfad ohne Motor ist es irrelevant.
.

"Die zoegert den Tod nur unangenehm lange hinaus". Ich liebe Sarkasmus der die Dinge auf den Punkt bringt ;-)"

Siehe auch den Post von Alexis von Croy. Mitten draussen im Atlantik hätte sie recht. Aber Über dem Ärmelkanal oder bei den Nordseeinseln musst du schon eher aufpassen dass du beim Notwassern nicht in eins der viele Schiffe krachst. Da wirst du recht schnell aus dem Wasser gerettet.

21. Februar 2026 15:21 Uhr: Von T. Magin an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

"Ich ziehe die Weste an. (...) und sie kann den Unterschied ausmachen."

Ja, genau so halte ich es auch, wenn ich ueber offenes Wasser fliege. Nicht aber wenn ich in EDFM starte ;-) Die Anekdote war auch eher als launiger Kommentar zu der Idee gedacht im Dezember im Rhein auf der Hoehe von Mannheim zu wassern.

21. Februar 2026 16:40 Uhr: Von Sven Walter an Michael Butzek Bewertung: +2.00 [2]

Grundsätzlich gut gemacht mit dem Feuerwehrfeld. Trotzdem gibt es da für mich ein paar ungereimtheiten im Bericht.

- Pilot 190h und 110h nach Scheinerhalt. Heißt: Er hat 80h für den Schein gebraucht. Da ist schon sehr viel.

In Ergänzung zu Thomas' Anmerkung, mE übersiehst du hier diverse andere möglichen Gründe, unter anderem den offenkundigsten: Wie sich dem Bericht entnehmen lässt, macht der PIC (und der "Copi" rechts vorne) den ATPL. Wenn die einfach die notwendigen Streckenflüge fürs IR solo als Flugaufträge machen, und eh die ATPL-Stunden schrubben müssen, ist der Zeitpunkt der Prüfung des PPL ziemlich wumpe. Dann gehst du nur mit noch besseren Fähigkeiten in die PPL-Prüfung etc., das Ziel und der Weg bleiben ja identisch. Bis auf die Frage des Ehrgeizes "nach wievielen Stunden und Landungen hattest du solo/ PPL" ist es vollkommen irrelevant.

- Ich muss gestehen wenn ich den Track auf dem Satelitenfoto sehen hätte ich instinktiv eher den Fluss genommen als eine Umkehrkurve mitten über bebautem Stadtgebiet zu versuchen.

Notwasserung direkt am Flussufer auch im Winter, Straße oder ein großer Parkplatz dürften vergleichbar sein bzgl. Überlebbarkeit. Neckar und Rhein mögen kalt sein, aber sind kein Wildwasser im Himalaya mit steilen Felswänden daneben. Das Risiko bei Straßen und Parkplätzen sind wie immer Stromleitungen, Bebauung, geparkte Fahrzeuge etc., Wasser macht den Landeaufprall extrem planbar, aber beim Rausklettern hat man andere Risiken.

Aber es ist natürlich im Nachhinein vor dem PC sitzend immer einfacher zu sagen als wenn man in der Situation wirklich im Flieger sitzt. Von daher: Alles richtig gemacht.

Volle Zustimmung. EFATO single engine ist schon stressig. Beste Anmerkung, die ich je hörte in dem Kontext für die richtige Haltung kam von meinem Fluglehrer (der sich mit 40 k Stunden kürzlich zur Ruhe setzte): Wenn der Motor ausfällt, gehört die Maschine der Versicherung, du bist nur noch zuständig für das Überleben und die Unversehrtheit der Menschen an Bord (und Boden, eigene Ergänzung).

21. Februar 2026 20:28 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter

@sven: dann arbeite doch mal an einem profil für einen überlebenskurs "notwassern und überleben im himalaya nach umkehrkurve flußaufwärts"

ich weis schon, wer sich alles anmeldet....

21. Februar 2026 21:21 Uhr: Von Sven Walter an ingo fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Bedaure, derzeit keine Kapazitäten frei: Ich plane gerade, eine Flugschule im Oman zu gründen. Elektroflug für Scheichs. Im Moment fehlt uns noch der Automatenaufsteller für Kamelmilcherfrischung.

22. Februar 2026 00:30 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter

für dich wären elektrokamele besser...da hast in den höckerns für die batts platz...

22. Februar 2026 08:59 Uhr: Von Manni Fold an Sven Walter

mit burkafreundlichem Cockpitlayout

22. Februar 2026 09:30 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Tobias Schnell

@tobias: ja das mit dem diesel versteh ich schon...aber..selbst wenn es nicht die fehlerquelle war, warum werden in schulflugzeugen die fadecs überhaupt "eingesigned"? fliegen lernen soll preiswert sein, wenn man die kosten für DDD-phase berechnet, um dieses system für den flugzeugtypen verfügbar zu machen...macht locker 17 - 23 % der entwicklungskosten aus.

einen diesel kannst auch mit dem fuß im auto antreiben...warum nicht im flieger direkt über die bekannten hebel oder drücker...?

oder liege ich da falsch?

22. Februar 2026 12:31 Uhr: Von Tobias Schnell an ingo fuhrmeister Bewertung: +5.67 [6]

warum werden in schulflugzeugen die fadecs überhaupt "eingesigned"? fliegen lernen soll preiswert sein

Warum wird in moderne Fahrschulautos eine FADEC eindesigned? Die macht locker 17-23 % des Autopreises aus. Kein Wunder jammern alle, dass der Führerschein heutzutage so teuer ist. Die Fahrschulen sollten mal lieber wieder eine Flotte von 2er-Golfs betreiben! Meine Güte, Ingo :-)

Mindestens dort, wo ich so fliegerisch unterwegs bin kostet die Stunde auf der DA40 übrigens eher weniger als z.B. auf einer C172 R/S.

einen diesel kannst auch mit dem fuß im auto antreiben...warum nicht im flieger direkt über die bekannten hebel oder drücker...?

Dunkel ist Deiner Worte Sinn... Das Fahrpedal im Diesel-Auto macht auch nichts anderes als der Leistungshebel in der DA40D. Kann es sein, dass Du ein wenig eine falsche Vorstellung davon hast, was eine FADEC ist, was sie tut und wie ein solches Flugzeug bedient wird?

22. Februar 2026 12:52 Uhr: Von Tobias Schnell an Sven Walter Bewertung: +5.00 [5]

Wenn die einfach die notwendigen Streckenflüge fürs IR solo als Flugaufträge machen, und eh die ATPL-Stunden schrubben müssen, ist der Zeitpunkt der Prüfung des PPL ziemlich wumpe

Naja, also das wäre schon eine etwas seltsame Vorgehensweise, wenn man in einer modularen Ausbildung die Schüler 50 h XC-Time auf Flugauftrag in der PPL-Ausbildung fliegen lassen würde. Und ich kenne auch keine Schule, die das machen würde - schon gar keine LBA-ATO, die streng überwacht von der Behörde für CPL-ME-IR ausbildet.
Das lässt sich auch kaum mit den Ausbildungshandbüchern etc. in Einklang bringen. Schreibt man da dann 20x dieselbe Lektion auf? Mit welcher Begründung? Gerade bei der Solo-Flugzeit beim PPL sehe ich in aller Regel 10:xx h, aber nie signifikant mehr.

Dann gehst du nur mit noch besseren Fähigkeiten in die PPL-Prüfung

Jemand, dem man guten Gewissens mit Flugauftrag alleine Überland fliegen lassen kann, der ist auch fit für eine PPL-Prüfung.

Having said that kann es natürlich diverse Gründe für die in dem Bericht genannten Stundenzahlen geben. Vielleicht ist der Kollege Segelflieger, UL-Pilot etc., und die BFU hat für die Flugzeit "ab Lizenzerhalt" nur die Stunden ab Erwerb PPL(A) gezählt?

Und es gibt ja nun auch überhaupt keine Hinweise, dass der Unfall irgendwie mit Skill-Defiziten des Piloten zu tun hat. Ganz im Gegenteil - nach allem, was ich aus dem Bericht herauslese, war das IMHO eine fliegerische Meisterleistung...

22. Februar 2026 16:33 Uhr: Von Sven Walter an Tobias Schnell

Moin,

vielleicht war das anteilig unklar bei mir, ich hätte "anteilig" ergänzen sollen, aber dir Kernvoraussetzungen sind...

Regulation: EASA FCL.320 & FCL.325 (CPL Flight Training & Experience)

✈ Requirements:
✔ Total 200 flight hours before CPL skills test
✔ 150 hours as Pilot-in-Command (PIC)
✔ CPL Flight Training: 15 hours minimum, including:

10 hours instrument training
5 hours on a complex aircraft (variable pitch propeller & retractable landing gear)
�� ATPL Theory Must Be Passed Before CPL Skills Test

Der Zeitpunkt ist da zunächst irrelevant. Du bist da natürlich am Puls der Zeit und fachlich viel näher dran als ich es bin, aber didaktisch kannst du alles mögliche sinnvoll jeweils dahin basteln, was zulässig und sinnvoll ist.

Du kannst die Mission morgens mit Fluglehrer fliegen und nachmittags nochmal solo mit Flugauftrag nachfliegen lassen.

Wenn Prüfer rar sind, die Flotte der Flugschule besser auslasten und optimales Flugwetter nutzen.

Der Schüler zahlt am Ende das Gleiche oder weniger, wenn es frisch im Kopf bleibt und kompakt durchgezogen wird, aber das ist natürlich eine Binsenweisheit. Was man hat, das hat man. (Was man nicht hat, ist mehr Freiheit nach PPL-Erhalt, um dann in Eigenregie die Stunden sinnvoll abzuschrubben. Auch das kann didaktische Vorteile haben - aber auch Nachteile, Fehler können sich einschleifen ohne Aufsicht.)

Ich widerspreche ausschließlich dem Argument, dass 80 h bis PPL-Erhalt das valideste Qualitätskriterium sein solten. Eins der größten Asse der USAF im zwoten Weltkrieg flog nach 200 h solo; andere nach 7 h. Bekanntester Testpilot der Welt ist Chuck Yeager, der hat keinen Hochschulabschluss, aber war ausgebildeter Fluggerätemechaniker mit reichlich Praxis außerhalb bereits in seinen Teenagerjahren, als er seinem Vater bei der Installation von Gasleitungen assistierte. Beste erwachsene Segelflugschüler meines Fluglehrers aus Lübeck waren Profimusiker in Sinfonieorchestern (leuchtet ein bei dem Transferwissen, Sensibilität, Feinmotorik und Denke), bester Simulatorschüler bei mir in der Schweiz war ein Allgemeinmediziner (der hatte aber eine Motoryacht und kam deshalb mit Massenträgheit und Antizipiation technischen Geräts, was keine Bremsen hat, in den Sim; knapp hinter ihm waren komplett Schweizer LKW-Fahrer von 40-Tonnern. Keiner von denen konnte sich natürlich mit Heranwachsenden messen, aber das Transferwissen und Auge-Hand-Koordination lassen im Regelfall Erklärungen für Talent zu...).

Das Einzige, was ich wirklich sagen will, der Knoten platzt zu unterschiedlichen Zeitpunkten. 45 h oder 80 h PPL können für die fliegerische Qualifikation unter Druck komplett wertlos sein.

Andererseits kenne ich auch einen erfahrenen Fluggerätemechaniker mit eigener Bonanza und 700 h dual, dem kein einziger CFI für solo die Freigabe erteilte. Da war dann wohl dauerhaft klar, der kann es nicht.

Ich wäre nur arg vorsichtig mit Vorurteilen gegenüber 80 h - PPLern, mit denen man nicht selbst geflogen ist.

22. Februar 2026 17:43 Uhr: Von Gustav Petri an Tobias Schnell

Was mir beim Unfallbericht unverständlich ist, der Pilot berichtet von gleichen Füllständen der beiden Tanks mit insgesamt ca 45 Litern, bei der Untersuchung des Wracks wurde ein fast komplett gefüllter rechter Tank vorgefunden und die abgelassene Menge betrug 45 Liter.

Beim Kraftstoffsystem der DA40 ist es aber nicht möglich den Inhalt rechten Tanks während des Betriebs zu erhöhen, er ist das Reservoir mit dem der linke Tank durch die Förderpumpe gefüllt wird um die Tanks in Balance zu halten.

Meine zweite Frage ist dann, wenn das G1000 die Treibstoffmengen anzeigt (keine Ahnung ob das bei dieser Maschine so konfiguriert war) dann gibt es farbliche und akustische Warnsignale die ausgegeben werden falls bestimmte Limits unterschritten werden.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß zwei Piloten diese Signale übersehen oder überhören könnten.

22. Februar 2026 17:56 Uhr: Von Martin Zimerman an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Gut getroffen deine Aussage.

Wir schulen PPL häufiger mal auf Cirren - dank Landeplatzlärmschutzverordnung erfordert jede simple Session Platzrunden einen Überlandflug. Für 2 Landung (1x fremd, 1x @home) sind wir mind. 45 Minuten in der Luft. Da sind 45 Stunden ganz schnell rum. Einziger Vorteil bei der Nummer: Die Schüler können Überland fliegen, bevor sie landen können ;-)

Mein letzter Schüler ist mit 110 Stunden zur Prüfung mit seiner eigenen SR22T. Er hat aber in der Zwischenzeit Flüge in ganz Europa genießen dürfen und mehr gesehen, erlebt und vor allem Erfahrung gesammelt als wahrscheinlich 90% der anderen PPL Schüler.

22. Februar 2026 19:02 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Wotan Haux

das macht mich stutzig:

Kraftstoffmenge an Bord Der Pilot gab an, dass im eingebauten Avioniksystem vor dem Flug für den rechten und linken Tank jeweils etwa 6 US gal (insgesamt etwa 45 l) Kraftstoff angezeigt wurden. Eine visuelle Überprüfung der Kraftstoffmenge in den beiden Flächentanks vor dem Flug hatte er nicht durchgeführt.

egal - ob man sich mit diesel volldröppelt oder nicht...es entbindet nicht von der pflicht der sichtprüfung!

wenn die nicht richtig angezogene mutter Pumpe/schlauch der fehler war, dann zahlt das die jeweilige haftpflichtversicherung und alle behandlungskosten.

was aber m.e. nicht gut ist, daß er oben die visuelle prüfung nicht durchgeführt hat. das könnte m.e. für eine nichtanstellung ausreichen...darauf wollte ich hinaus!

22. Februar 2026 20:37 Uhr: Von Tobias Schnell an Gustav Petri

bei der Untersuchung des Wracks wurde ein fast komplett gefüllter rechter Tank vorgefunden und die abgelassene Menge betrug 45 Liter

Ja, das passt nicht zusammen. In Verbindung mit der Feststellung, dass die Fuel Transfer Pump auf ON vorgefunden wurde, wäre meine Vermutung, dass in dem Bericht linker und rechter Tank verwechselt worden sind.

23. Februar 2026 06:56 Uhr: Von Wotan Haux an ingo fuhrmeister

Noch ein Grund gegen FADEC: hätte der BfU Bericht den Redakteur des lokalen Käseblatts nicht mit ECU-Fehlermeldungen verwirrt, hätte er als Unfallursache in der Überschrift seines Artikels ggf. nicht die Motorsteuerung als Ursache identifiziert. Hätte er aber halt auch alles lesen müssen.
Die ECUs gehören zu den Teilen, die hier bis zum Crash bzw. darüber hinaus noch einwandfrei funktioniert haben...

https://www.rnz.de/region/metropolregion-mannheim_artikel,-Notlandung-in-Mannheim-Im-November-war-die-Steuerung-des-Triebwerks-ausgefallen-_arid,2006068.html

24. Februar 2026 14:59 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Wotan Haux Bewertung: +2.00 [2]

Ihr setzt Euch viel mit dem FADEC und dem Rest-Sprit auseineander ...

Habe ich mich da verlesen oder beschreibt der BFU-bericht nicht ein Problem mit der Überwurfmutter an oder nach der getasuchten Pumpe?

Ich interpretiere das so, dass diese Mutter nicht ausreichend festgezogen wurde und deswegen nicht genug Spritdurck bekam.

350bar ist eine Menge Holz aber bei einem Common rail-Diesel m.W. Kinderkacke. Dass der Motor nach dem Crash bis zur Vollast getestet werden konnte spricht für die Solidität des Triebwerks. Ich habe keine hinweise auf Spritmangel gelesen.

Ich erinnere mich an meine Erfahrungen mit einer DA40 Diesel (allerdings CD135). Performance äußerst überschaubar, Spritinhalt auch und zuöldung ein einziger Apltraum.

Bedienung des Triebwerks phantastisch unkompliziert. Allerdinsg scheint die KArre definitiv stehen zu bleiben wenn beide FADECs schlapp machen. Wie durch die DA42 bekannt geworden kann das sogar passieren wenn die Batterie platt ist und das einfahren eines Fahrwerks zum Spannungsverlust führt.

Ich fand die Spritsystem druchaus komplex: Der Motor holt sich den Sprit immer aus dem linken Tank. Die Return-Line wärmt ber auch den rechten Tank und endet dann doch im linken Tank. Den leerer werdenden linken Tank musst due per Transfer-Pumpe füllenaus dem rechten (steht nicht sogar in der Checkliste, dass man die Spritpumpe einschalten soll falls der motor kotzt?

24. Februar 2026 17:55 Uhr: Von Wotan Haux an Nicolas Nickisch Bewertung: +1.00 [1]

Völlig richtig: das einzig relevante im Bericht ist die lose Mutter an der Spritleitung. Alles andere sind müßige Nebenschauplätze.

Apropos Spritinhalt: die betroffene Maschine hatte laut Bericht Long Range Tanks. Das gibt schon gut Reichweite. Macht die vollgetankte Maschine trotzdem zum Zweisitzer, was Zuladung angeht...

Nachtrag: die einzige ECU-Warnung, die im G1000 angezeigt wird, heißt leider ECU A FAIL bzw. B. Und allermeistens wie auch hier meldet nicht die ECU, dass sie ausgefallen ist, sondern dass sie mit irgendwelchen Motordaten unglücklich ist.

25. Februar 2026 20:25 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Wotan Haux

Ist schon eine Weile her. Ich meine mich zu erinnern, dass wir zu zweit (1x gross und 1x nicht völlig ausgemergelt) mit einer normalen Fliegertasche und vollen Tanks bereit knapp 50kg unter MTOW waren. Für meine Schulung war das natürlich nie ein Showstopper; aber als eigener Flieger wäre mir das definitiv zu wenig.

Im Grunde ein Zweisitzer mit Gepäck und Sitzfleisch. Die Reichweite/Endurance ist natürlich schon ein Hingucker.

Ich glaube, das G1000 konnte auch keine LPV-Approaches

26. Februar 2026 08:20 Uhr: Von F. S. an Nicolas Nickisch Bewertung: +5.00 [5]

Man könnte umgekehrt argumentieren, dass jedes SEP/MEP, das vollgetankt nicht zum "Zweisitzer" wird, schlicht ein Konstruktionsfehler ist.
Wenn ich mich entscheiden muss, ob ich ein Flugzeug mit 200l Tank will, oder exakt das gleiche Flugzeug mit 400l Tank, warum sollte ich die 200l Variante nehmen? Das limitiert nur die Einsatzmöglichkeiten.
Daher sagt die "Full Fuel Payload" auch extrem wenig, die "1000NM range payload" sehr viel mehr.


Das Problem ist nicht das Flugzeug, sondern der Volltank-Fetisch einiger Piloten...

27. Februar 2026 10:20 Uhr: Von Michael Butzek an F. S.

Na ja, es kommt immer auf die Reichweite an. Selbst mein UL (Z602) hat 150l Tanks und dass bei < 20l/h Verbrauch und fast 300 kg Zuladung. Das ist ein Zweisitzer, aber eben auch noch wenn vollgetankt. Von einem Viersitzer würde ich erwarten, dass bei ausreichten Reichweite (> 600 Nm) noch 3 ausgewachsene Erwachsene rein passen.


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