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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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16. Juni 2021: Von Eibe Loeffler an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Ausgerechnet in Bayern - das entbehrt ja nun nicht einer gewissen Ironie! Vollmundigen Sicherheits-Aktionismus demonstrieren, ED-Rs deklarieren und längerfristig Lufträume sperren, so groß wie halb Oberbayern (zumindest zur Wiesn) - das können sie im Freistaat. Aber an einer realitätsnahen Bedrohungsanalyse samt geeigneter Präventionsmaßnahmen ist man offensichtlich gescheitert. Wo ein Cam Cable hängt, könnte man ja bspw. weitere Girlanden gut sichtbar daneben spannen (ein sog. „Greenpeace-Fliegengitter“); das verursacht garantiert weniger bürokratischen Aufwand und ist vermutlich wirksamer als jede ED-R.

Dieser stets gravitätisch-nervend daher kommende Herr Herrmann mit seinen Sicherheitsbehörden ist jedenfalls blamiert bis auf die Knochen. Und wo er schon mal dabei ist, fallen mit seinem Verweis auf die geistesgegenwärtig vom finalen Rettungsschuss absehenden Scharfschützen ("Du, da steht Greenpeace! Des kann koa Terrorist ned sei!") oder der nun angekündigten, verstärkten Luftraumüberwachung durch die Hubschrauberstaffel offenbar auch noch die letzten Hemmungen. Ich möchte mal wissen, wie das eigentlich genau aussehen soll: Kniet da ab jetzt ein Door Gunner in der EC135 oder will man den nächsten Weltverschlimmbesserer am Schirm per Rotor Downwash vom Himmel blasen? Ministerphantasien aus der weißblauen Provinz!

16. Juni 2021: Von Till Gerken an Eibe Loeffler Bewertung: +1.00 [1]

Naja, der Herr ist Innenminister und für die Sicherheit zuständig. Sein Job ist es, für bekannte und unbekannte Gefahren Maßnahmen zu ergreifen und wenn was passiert, was er hätte verhindern wollen / sollen, entsprechend halt mehr Maßnahmen zu ergreifen. Ein Innenminister, der sagen würde, "lebt halt mit der Gefahr", würde seinen Job nicht machen.

Dass er dabei von der Regierung, von anderen Parteien und notfalls von Gerichten zurückgepfiffen werden muss, ist eine Reibungsfläche, die quasi "by design" existiert. Wie groß diese Reibung ist und in welche Richtung die Debatte gehen soll, können wir als Wähler regelmäßig mitentscheiden.

Das heißt nicht, dass ich seine Ansichten teile oder seine Ideen gut finde.

16. Juni 2021: Von Eibe Loeffler an Till Gerken Bewertung: +1.00 [1]

Hi Till, ich gebe Dir natürlich schon recht: Der Mann hat grundsätzlich eine Sicherheitsaufgabe zu erfüllen und auftretende Sicherheitslücken zu schließen. Daran habe natürlich auch ich ein Interesse. ABER: Was gerade mit Blick auf die Fliegerei einfach nervt, ja, fast schon Methode hat, das ist der oft unverhältnismäßige oder gar sinnlose Aktionismus der bei Entscheidern und Verantwortungträgern in solchen Fällen (ich könnte jetzt auch die Causa Lubitz nennen oder 9/11) zu Tage tritt. Die resultierenden Maßnahmen dienen leider allzu oft dazu, dass sie lediglich den Verantwortungsträgern attestieren, wenigstens irgendwas getan zu haben (cover your ass). Aber weder ein Fragebogen zur ZÜP oder ein solcher zu meinem psychischen Befinden im Rahmen des Medical, noch eine temporäre ED-R zur Terrorabwehr können die Sicherheit nachhaltig verbessern.

16. Juni 2021: Von Erik N. an Eibe Loeffler Bewertung: +2.00 [2]

Ausgerechnet in Bayern - das entbehrt ja nun nicht einer gewissen Ironie! Vollmundigen Sicherheits-Aktionismus demonstrieren, ED-Rs deklarieren und längerfristig Lufträume sperren, so groß wie halb Oberbayern (zumindest zur Wiesn) - das können sie im Freistaat. Aber an einer realitätsnahen Bedrohungsanalyse samt geeigneter Präventionsmaßnahmen ist man offensichtlich gescheitert. Wo ein Cam Cable hängt, könnte man ja bspw. weitere Girlanden gut sichtbar daneben spannen (ein sog. „Greenpeace-Fliegengitter“); das verursacht garantiert weniger bürokratischen Aufwand und ist vermutlich wirksamer als jede ED-R.

Dieser stets gravitätisch-nervend daher kommende Herr Herrmann mit seinen Sicherheitsbehörden ist jedenfalls blamiert bis auf die Knochen. Und wo er schon mal dabei ist, fallen mit seinem Verweis auf die geistesgegenwärtig vom finalen Rettungsschuss absehenden Scharfschützen ("Du, da steht Greenpeace! Des kann koa Terrorist ned sei!") oder der nun angekündigten, verstärkten Luftraumüberwachung durch die Hubschrauberstaffel offenbar auch noch die letzten Hemmungen. Ich möchte mal wissen, wie das eigentlich genau aussehen soll: Kniet da ab jetzt ein Door Gunner in der EC135 oder will man den nächsten Weltverschlimmbesserer am Schirm per Rotor Downwash vom Himmel blasen? Ministerphantasien aus der weißblauen Provinz!

Das ist das typische Anti-Government-Geschwafel von jemandem, der selbst nicht einen Hauch Ahnung hat, wie es denn besser hätte laufen sollen, aber dringend mal was schreiben musste. Hätten sie diesen Karlsson-vom-Dach-Deppen abschießen sollen ? Was wäre denn dein Profi-Tipp, wie hättest Du denn reagiert ? Was wär denn gewesen, wenn der Ball was Explosives enthalten hätte ?

Natürlich ist das eine Katastrophe auch für das aktuelle Sicherheitskonzept. Es muss jetzt überarbeitet werden, weil man damit rechnen muss, dass andere Vollpfosten mit Windrad am Rücken das nachmachen. Aber was soll ein Innenminister, der für die Sicherheit des ganzen Stadions verantwortlich ist, denn sonst sagen ?

Gib dir keine Mühe - du hast keine Ahnung, also kommt auch nix Konstruktives. Hab ich doch recht, oder ?

16. Juni 2021: Von airworx Aviation an Eibe Loeffler

Hört sich an als wärst du Mitglied bei Greenpeace ;-)

sehr realitätsnah ist dein Beitrag beileibe nicht ......

16. Juni 2021: Von Markus S. an Eibe Loeffler Bewertung: +1.00 [1]

Hier sieht man noch eindrucksvoller was dieser Idiot veranstaltet hat.

https://m.youtube.com/watch?v=bPUj9Va3T0s

Wirft ein schlechtes Licht auf die Gleitschirmflieger und ich fürchte das wird der Fliegerei weiter schaden! Zum Schluss freut das sogar noch Greenpeace.

16. Juni 2021: Von airworx Aviation an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Ich befürchte leider auch das das Sicherheitskonzept jetzt überarbeitet werden muss.... Das wird ziemlich sicher ALLE anderen Luftfahrer beeinträchtigen.

Das ist in sofern schade weil wir in Bayern ein sehr vernüftiges Konzept haben (NUR ! 3 Meilen ED-R und aussen rum eine 9 Meilen RMZ) Das ist ein schöner Kompromiss, eben damit man nicht die Luftfahrt so stark beeinträchtigt, und trotzdem die politisch gewollten Sperrgebiete umsetzen kann.

Auch an eine Intervention von solchen Eindringlingen wird man zukünftig denken müssen; ich würde ihn ohne mit der Wimper zu zucken abschießen, aber ich muss es auch nicht verantworten ;-)

Das wird wieder ein Beispiel dafür, was ein Idiot anrichten kann, und wie dann alle anderen drunter leiden müssen.

lg

16. Juni 2021: Von Erik Sünder an airworx Aviation
Was mich wundert:
Wurde der Idiot nicht vorher schon entdeckt?
Hätte die Polizei nicht mit Warnschüssen auf sich aufmerksam machen können oder auf den Schirm zielen?
Kampfjet?
Hubschrauber?

Weiß jemand, wie lange die Flugdauer bis zum Stadion war?

Können zukünftig Terroristen mit Greenpeace Gleitschirm Anschläge verüben?

ZÜP für Gleitschirmflieger?
Oder strengere Vorschriften für Privatpiloten, weil warum auch immer?

Gruß Erik
16. Juni 2021: Von Markus S. an Erik Sünder Bewertung: +1.00 [1]

Wenn der wie in dem Bericht dargestellt hinter dem Windrad aufgebaut hat (es gibt zwei) und das ist Luflinie ca. 300 m entfernt. So schnell kommt kein Polizei-Hubschrauber aus EDMX (in der RMZ) angeflogen. Wir haben in EDNX Flugverbot und kein PPR!

16. Juni 2021: Von Eibe Loeffler an Erik N. Bewertung: +15.00 [17]

Nein, Erik, Du hast nicht recht. Was daran liegt, dass offensichtlich Du derjenige bist, der keine Ahnung hat, über was oder wen er schreibt - zumindest was mich betrifft. Denn wie das Schicksal so spielt bin ich ausgebildet als Offizier der Luftwaffensicherungstruppe, damit auch nachweisbar im Objektschutz, und habe einige Jahre meines Berufslebens mit diesen Themen verbracht. Ein bisschen professionelle Ahnung habe ich also doch schon von der Materie. Und deshalb bin ich der Überzeugung, dass bei der Analyse möglicher Bedrohungsszenarien für ein solches Event das Eindringen eines Gleitschirmfliegers oder Fallschirmspringers nicht austeichend berücksichtigt wurde. Und dass der Weg ein solches Eindringen wirksam zu vermeiden der gewesen wäre, das Zugangsrisiko für den Eindringling selbst erheblich und erkennbar zu machen. Beispielsweise durch eine gut sichtbare Abspannung des offenen Bereichs nach oben. Was auch bei der Größe der Stadionöffnung durchaus machbar ist. Und sicher mehr bringt als eine ED-R.

Und noch etwas, von wegen meinem angeblichen Anti-Government-Geschwafel: Gerade als Offizier in der nachgeordneten Regierungsorganisation Bundeswehr wird einem schon in der Ausbildung beigebracht, Regelungen und Befehle u.a. auf ihre Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit hin kritisch zu hinterfragen. Aus guten historischen Gründen. Das Leitbild des Staatsbürgers in Uniform lässt grüßen. Aber ich glaube, davon verstehst Du nicht allzu viel. Habe ich recht? ;-)
Wir können das aber gerne mal auf der nächsten AERO, wenn wieder eine stattfindet, oder Du Dich mal nach EDMA verirrst, persönlich und von Angesicht zu Angesicht erörtern.

16. Juni 2021: Von Erik Sünder an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]
Ok, 300m ist natürlich ein bisschen wenig für nen alarmstart.

Der „Pilot“ soll wohl Arzt sein.
Hoffentlich verliert der seine Approbation. Unzuverlässiger geht es ja nicht.
16. Juni 2021: Von Erik N. an Eibe Loeffler Bewertung: +4.00 [4]
wenn du den Text gleich so geschrieben hättest, anstatt diesen völlig unsinnigen Rant weiter oben, dann wäre das wohl besser gewesen. Ich war auch bei dem Verein, aber so ein sinnloses politisierendes Geschwätz wie weiter oben wäre mir nie in den Sinn gekommen.

Im Nachhinein ist halt immer schlau g‘schwätzt. G‘schenkt.
17. Juni 2021: Von airworx Aviation an Eibe Loeffler Bewertung: +4.00 [6]

Hallo

gerade als Offizier sollte man sich vorher überlegen was man schreibt; der Stil ist auf jeden Fall unterirdisch. Inhaltlich ist es halt auch nicht gerade eine Meisterleistung, um nicht zu sagen schlichtweg falsch.

Du beschreibst recht schön was einem bei der Ausbildung bei der Bundeswehr so alles begebracht wird - eins hast du vergessen:

Wenn man von etwas keine Ahnung hat dann gibt es doch den Spruch: " einfach mal die Klappe halten" :-)

zwei Dinge vielleicht noch ohne dir zu nahe treten zu wollen.

Wenn man bei der Bundeswehr mal am Zaun entlanggelaufen ist, dann hat man noch lange keine Ahnung davon was sinnhaft und vor allem machbar ist wenn man einen Luftraum überwachen /schützen muss.

Ausserdem hat es auch schon Bundeswehr Offiziere gegeben, die sich erfolgreich als Asylant registrieren lassen, also das überzeugt mich nun wirklich nicht - da hätte ich lieber geschwiegen an deiner Stelle.

nix für ungut

17. Juni 2021: Von Carsten G. an airworx Aviation Bewertung: +1.00 [1]

Ausserdem hat es auch schon Bundeswehr Offiziere gegeben, die sich erfolgreich als Asylant registrieren lassen, also das überzeugt mich nun wirklich nicht - da hätte ich lieber geschwiegen an deiner Stelle.

... also der Logik folgend sind alle Piloten potentielle Irre, so wie der "Held der Allianz-Arena". Verallgemeinerungen helfen im allgemeinen nicht weiter.

17. Juni 2021: Von Eibe Loeffler an airworx Aviation Bewertung: +1.67 [2]

Lieber airworx,

Du kannst in diesem Forum ja gerne publik machen was Dich bewegt. Das tue ich auch. Aber anstatt Dich in Plattitüden und falschen Mutmaßungen über andere Foristi, die Du persönlich gar nicht kennst, zu ergehen, fände ich es viel imposanter, wenn Du endlich mal in der Sache argumentierst. Was also ist denn an meiner Argumentation sachlich so falsch? Wie gedenkst Du denn, ausgehend von meinen Kritikpunkten, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wie soll der wirksame Einsatz von Polizeihubschraubern bei der Abwehr (und nicht nur beim Erkennen) möglicher Gefahren motorisierter Gleitschirmflieger genau aussehen?
  • Ist der tatsächliche Einsatz von Scharfschützen eine geeignete Maßnahme, um einen Gleitschirmflieger zu neutralisieren?

In beiden Szenarien kann man bei dem hier diskutierten Fall schlicht nicht erkennen, dass man es mit einem Terroristen zu tun hat, Gefahr im Verzug ist und daher Nothilfe geleistet werden muss, die das Leben des Typen am Schirm vermutlich beendet. Ein Idiot zwar, keine Frage. Aber auch er eben mit dem grundsätzlichen Anspruch auf Schutz von Leib und Leben, so lange bis ein Angriff auf das ebenfalls schutzwürdige Gut von Leib und Leben der Stadionbesucher nahegelegt werden muss.

17. Juni 2021: Von Erik N. an Eibe Loeffler

Der Mann hatte ein gewisses, der Öffentlichkeit wahrscheinlich nie bekanntes Maß an Glück, dass eine Kombination aus besonnener Einsatzleitung und möglicherweise vorheriger Warnung der Behörden nicht zur Einschätzung der Situation als Terrorangriff führte.

Er hat mit einem Risiko gespielt, über das er sich nicht klar war und auch nicht sein konnte. Er hat sich darauf verlassen, dass Menschen, die ihn mit einem PSG1 im Visier haben, die Lage als Greenpeace-Schwachsinn und nicht als Terrorangriff auffassen. Es gibt Länder, Einheiten und Zeiten, in denen er final runtergeholt worden wäre.

17. Juni 2021: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Erik N.

Wiederum in aller Ruhe nachdenken könnend, was der Polizei natürlich nicht vergönnt war, und auch nicht heißt, dass dabei etwas Gescheites bei rum kommt:

Wäre es nicht sinnvoll gewesen, auf den gelben Ball zu schießen? Als Differential-Diagnose Luft-Ballon versus Giftgas versus explosiv?

17. Juni 2021: Von Erik N. an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu

Nein. Unbekannter Inhalt, nicht mehr kontrollierbar.

17. Juni 2021: Von Willi Fundermann an Erik N. Bewertung: +4.00 [4]

Immerhin eine schöne Idee von Greenpeace zur Entschuldigung:

https://www.der-postillon.com/2021/06/sorry.html

17. Juni 2021: Von Steve Paul an Willi Fundermann Bewertung: +0.00 [1]

Waren das echte Steine, die man abgeworfen hatte oder wie sollte ich mir das vorstellen? Ich meine, nichts sagt "es tut mir Leid" besser, als einen Stein auf dem Kopf geworfen zu bekommen.....

....wer weiss, vielleicht hatte David auch "sorry" auf seinen Steinen gemalt, die er im Kampf gegen Goliath verwendet hatte.....

17. Juni 2021: Von Flieger Max L.oitfelder an Steve Paul Bewertung: +2.00 [2]
Steve, the "Postillion" is a magazine making fun of daily events, nothing should be taken for real.
17. Juni 2021: Von Michael Stock an Erik N. Bewertung: +6.00 [6]

"Er hat mit einem Risiko gespielt, über das er sich nicht klar war und auch nicht sein konnte. Er hat sich darauf verlassen, dass Menschen, die ihn mit einem PSG1 im Visier haben, die Lage als Greenpeace-Schwachsinn und nicht als Terrorangriff auffassen. Es gibt Länder, Einheiten und Zeiten, in denen er final runtergeholt worden wäre."

Genauso ist es. "Greenpeace" ist eine weltweit operierende Erweckungssekte mit totalitären Anwandlungen, die Menschen indoktriniert und diese zu Taten anstiftet, deren Tragweite sie oftmals nicht einschätzen können. Letztlich agiert diese Organisation in menschenverachtender Weise und gefährdet in hohem Maße ihre "Aktivisten" - und mittlerweile auch die unschuldige Bevölkerung. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es bei einer dieser hinrissigen Aktionen Tote gibt. Die unmittelbare Folge dieses Unfugs werden wir Piloten sehr schnell zu spüren bekommen. Nach "Zero Covid" kommt "Zero Mobility", und da paßt das hervorragend ins Konzept.

Einschließlich dieser "Brent Spar"-Aktion hat Greenpeace nur Schwachsinn produziert. Unglaublicherweise wird diese kriminelle Organisation aber auch vom deutschen Steuerzahler unfreiwillig mit Unsummen alimentiert. Es wäre sehr wünschenswert, Greenpeace sofort von jeder öffentlichen Förderung abzuschneiden.

18. Juni 2021: Von Sven Walter an Michael Stock Bewertung: +2.00 [2]
Was für ein Wahnsinn das war, sieht man ja je nach Aufnahme nochmals viel deutlicher als nach den ersten zwei, drei Aufnahmen, die gesendet wurden. Als er den Ball abwirft, ist er eben schon deutlich unterhalb des Randes vom Dach, und als er in das Kabel rein knallt, machte noch ein überschlag in sich selbst.

Und mal jenseits der unschuldigen, die er auf der Tribüne rasiert hat, der Ummantelung des Schirms, die direkt neben den französischen Trainer und Co-Trainer teilweise knallte, er ist Vater von zwei Kindern und Chirurg, sein klarname ist angegeben bei der Verurteilung aus Frankreich, als er über das atomkraftwerk in Bugey flog und landete. Das muss man sich mal vorstellen, der hätte genauso gut aus noch gut 25 m Höhe mit dem Kopf in den Rasen rammen können und zwei Kinder zu Halbwaisen machen können.

Ich hatte sonst nicht viel von Kollegenschelte, aber eigentlich könnte man ihn mal nach Hause postalisch mitteilen, was man davon hält, was er seinen Kindern, seiner Sache, den unschuldigen Beteiligten im Stadion und auch dem Luftsport angetan hat. Kriminell. Bin gespannt, ob er die Approbation behalten darf.
18. Juni 2021: Von Stefan Jaudas an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Sie erwarten wirklich, dass der auch nur mit der halben Härte des Gesetzes getroffen werden wird?

Also, alleine schon was § 62 LuftVG angeht, Wiederholungstäter (Frankreich zählt da auch), schwerster Vorsatz (oder wie immer man das nennen will, wenn man so eine Aktion gemeinschaftlich wochen- bis monatelang plant, vorbereitet und durchzieht), alleine das würde schon eher die Anwendung des oberen Enden des Strafspektrums begründen.

Ganz zu schweigen davon, dass gerade ein mittdreißiger Akademiker der Folgen seines Tuns besonders gut überschauen können müsste.

Also, ich wäre überrascht, wenn da unterm Strich deutlich mehr bei rauskommen würde wie 90 moderate Tagessätze und viele Talkshows.

18. Juni 2021: Von Sven Walter an Stefan Jaudas
Wird deutlich mehr werden. Allein wegen der. fahrlässigen Kopfverletzungen.

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