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16. Januar 2026 20:22 Uhr: Von Joachim P. an Michael Stock Bewertung: +5.00 [5]

Was verstehst Du beim BEV unter "kommen nicht vorwärts"?

Ich fahre im Sommer 700km, im Winter 500km auf einem Akku, lade 300km in 13 Minuten nach (Zeit fürs Bezahlen eingerechnet) und verbrauche 19 kWh/100km (für Wirkungsgradlose wie Dich: ca 2 Liter Diesel/100km). Und bevor das kommt: Lade nicht zu Hause, nur unterwegs.

Muss ich öfters tanken als Du? Ja.

Ist es relevant? Nein. Kann meist opportunistisch laden, im Parkhaus, am Supermarkt usw.

Möchte ich wieder einen Verbrenner? Nie im Leben. Das Drehmoment, die Ruhe, die Vibrationsfreiheit. Der Hammer.

Macht die von Dir länglich ausgebreitete Energiedichte des Diesels an den o.g. Punkten was aus? Nein.

Willkommen in 2026.

16. Januar 2026 22:32 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Joachim P.

die e-auto-hasser wollen aber - wie ich auch - vibrationen...benzinduft..oder napalm am frühen morgen...motorgeräusche...nicht nach einem steckplatz suchen müssen...und wenn mir einer sagt, daß ein e-auto weniger co2 verbraucht oder weniger produziert durch die production...und abbau lithium...neeee...e-auto...bleib bei tesla..

17. Januar 2026 11:20 Uhr: Von Michael Söchtig an ingo fuhrmeister Bewertung: +2.00 [2]

Mit Zukunft hat man es hier nicht so. Das ist was für Chinesen.

17. Januar 2026 11:27 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Michael Söchtig

richtig...die investieren auch in kernkraft neuester technik...teilweise zu 90 % deutsche und weiterentwickelte technik!

merkel sei dank...es lebe die gänseblümchengewinnungsenergiegewinnung....

17. Januar 2026 12:42 Uhr: Von Markus S. an Michael Söchtig

Nächstes Zukunft Projekt gescheitert.

AUS FÜR H2-TRÄUME?

Alle Großprojekte auf Eis: Darum scheitert der Wasserstoff im Saarland

16.01.2026

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/alle-grossprojekte-auf-eis-darum-scheitert-der-wasserstoff-im-saarland/

17. Januar 2026 13:22 Uhr: Von Michael Stock an Joachim P. Bewertung: +0.00 [2]

Was verstehst Du beim BEV unter "kommen nicht vorwärts"?

Ganz einfach: Der Anteil von Batterieautos hier bei uns beträgt gemäß der offiziellen KBA-Statistik nur 3,3% des gesamten Fahrzeugbestandes, trotz massiver Subventionen. Eine wesentliche Steigerung ist trotz aller Jubelmeldungen nicht zu erkennen, da die Batterieautos nach wenigen Jahren schon wieder aus der Statistik rausfallen. Über die Gründe dafür darf nachgedacht werden.

Ich will niemandem sein Batterieauto verleiden, aber man sollte sich auch nicht selbst belügen. Elektromobilität ist eine rein subventionsgetriebene Technik, deren Marktanteil bei Wegfall der Zuwendungen sofort zusammenbricht. Umweltfreundlich ist es nicht, denn ein alter VW Golf TDI muß erst einmal 200.000km fahren, bis er die Umweltschäden eines gerade neu vor der Garage geparkten Drei-Buchstaben-Batterieautos aus China erreicht. Abgesehen davon, daß bei einer flächendeckenden Nachfrage nach Batterieautos die dafür erforderlichen Resourcen noch viel schneller am Ende wären als das Öl, welches es laut "Prognosen" schon seit über 20 Jahren nicht mehr gibt .....

Trotzdem werden in vielen Ländern durch Regierungen Steuergelder in enormen Größenordnungen veruntreut, um diese Ideologie am Leben zu halten. Deutschland versucht genau mit diesem bereits gescheiterten Konzept jetzt wieder, die Totgeburt "Elektroauto" neu zu beleben. In Norwegen werden Batterieautos mit bis zu 25.000 € bezuschußt. Kann man machen, wenn man das Bruttosozialprodukt im Wesentlichen aus der Ölförderung erwirtschaftet, aber sinnvoll ist das nicht. Zudem ist der Zusammenhang zwischen Batteriekapazität und Temperatur ja mittlerweile bekannt, vor allem am Polarkreis.

Das, was ich geschrieben hatte, bezieht sich aber in erster Linie auf Batterieflugzeuge. Im Luftfahrzeug sind Batterien eben durch das zusätzliche Gewichtsproblem noch viel unsinniger. Das liegt eigentlich auf der Hand, aber mit Geld kann man vieles machen, und im Zweifelsfall setzt sich die Realität eben erst nach 1,5 Milliarden verbranntem Geld durch, wie bei Lilium.

17. Januar 2026 13:24 Uhr: Von Michael Söchtig an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]

Oh Wunder abgeschriebene Kraftwerke sind günstig. Ist nur nicht nachhaltig.

Bei uns in Hamm bauen sie gerade für 4 Milliarden ein Rechenzentrum. Warum? Hier kommt die Leitung hin, so dass der Strom aus der Nordsee günstig ist.

Das Saarland liegt ungünstig. Die Industrie hat sich da angesiedelt weil damals Kohle ein Wettbewerbsvorteil war für die Herstellung des Kokses vor Ort. Leider hilft das nicht wenn die Leitungen aus der Nordsee fehlen.

17. Januar 2026 13:28 Uhr: Von Michael Söchtig an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

Wie oft willst Du die Lüge dass ein Auto 200.000km fahren muss eigentlich noch auftischen? Die Zahlen sind längst widerlegt.

Im Übrigen hat mein E Auto schon 150.000 runter in 5 Jahren, lädt gerade wieder vom Dach.

Es ist auch keine gescheiterte Technologie, sonst würden die Neuzulassungen in Norwegen nicht bei 100 Prozent liegen.

Aber bleibt ihr nur bei der Vergangenheit.

17. Januar 2026 15:38 Uhr: Von Joachim P. an Michael Stock Bewertung: +4.00 [4]

Vermutlich gibst Du keine Quellen für die Behauptungen an, weil Du dazu "Links" nutzen müsstest. ;)

Da muss sogar Ingo zugeben, dass das ein gutes Wortspiel war. :))

Aber zum Thema. Kleiner Faktencheck:

Kompaktklasse und deutscher Strommix: BEV hat ab 90.000km den besseren Footprint ggü einem Verbrenner.

Quelle: https://www.vdi.de/themen/mobilitaet/vdi-oekobilanz-fuer-pkw-antriebe-1

Lebensdauer der Akkus aktuell ca 300.000km als Hausnummer.

Quelle: https://www.tuev-nord.de/de/wissen/ratgeber-und-tipps-mobilitaet/elektroauto-batterie/

Natürlich wirst Du jetzt sagen, ich hätte extra woke Quellen rausgesucht, kannst ja Deine dagegenhalten, dann können sich die Mitlesenden informieren.

17. Januar 2026 16:20 Uhr: Von Thomas R. an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

Aber zum Thema. Kleiner Faktencheck.

Oh da mach ich mit:

Da muss sogar Ingo zugeben, dass das ein gutes Wortspiel war. :))

Ich möchte höflich daran erinnern, dass ich hier für die Bewertung von Wortspielen zuständig bin.

Ich fahre im Sommer 700km, im Winter 500km auf einem Akku.

Ja, aber nur, weil Dein Auto so hässlich ist, dass die Luftmoleküle schaudernd selbständig ausweichen. CW-Wert zero, würd ich mal sagen. Quasi eine C42 auf vier Rädern. Oh je, wenn VMC-Niko das liest, gibt's Ärger...

Was verstehst Du beim BEV unter "kommen nicht vorwärts"?

Naja, ich leg mir ja gerade auch eins zu. Aber zu sagen, "BEVs haben sich durchgesetzt", wie unser symbadischer, pardon, schwäbischer grüner Kandidat für das Amt des Minischderpräsidenden das kürzlich getan hat...bei 3% Marktanteil...schwierig. Aber nur natürlich nur für rückständige Leute wie mich, die noch nicht auf dem richtigen ideologischen Level angekommen sind. Operierender Auto-Thetan, oder so.

Und a propos rückständig: Die Grünen werben hier ja gerade mit dem Slogan "Wir können Auto." für die Landtagswahl. Well. Wie soll ich sagen: Wir wissen ja schon etwas länger, dass Ihr ungefähr so grün seid, wie Jockel ULs liebt. Aber ist es clever, das (so) laut zu sagen??

17. Januar 2026 16:57 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

Du luftmolekühe machen sogar eine umkehrkurve vor seinem

Auto...

17. Januar 2026 18:32 Uhr: Von Michael Stock an Joachim P. Bewertung: +2.00 [6]

Nun ja, ich hatte "alt" geschrieben, und mein "Link" steht in der Garage (VW Polo 1.9 GT, Baujahr 2004, 350.000km). Den fahre ich, bis er 500.000km hat, und dann wird er sicherlich von keinem Batterieauto dieser Welt mehr eingeholt ;-)

Das "Studiendesign" des VDI besagt übrigens, daß der "Strommix" nicht der jetzige ist, sondern bis zum Betrachtungsende 2035 zu 75% aus "erneuerbarem" Strom basiert. Wie realistisch das ist, kann jeder für sich selbst beurteilen.

Und dann der TÜV: Die Batterie soll nicht zu voll sein, aber auch nicht zu leer, nicht bei zu hohen, aber auch nicht bei zu niedrigen Temperaturen und immer nur langsam geladen werden, und außerdem soll man nicht zu viel beschleunigen. Irgendwie dachte ich immer, Batterieautos beschleunigen von 0 auf 100 in 3 Sekunden, sind 240km/h schnell und fahren 700km weit. Komischerweise sind sie für mich in meinem Polo immer ein rollendes Verkehrshindernis, aber was weiß ich schon.

Ansonsten kann ich schon nachvollziehen, daß es Leute mit Solaranlage auf dem Dach und Batterieauto in der Garage irgendwie cool finden, sich einen Teil des Autofahrens von denen bezahlen zu lassen, die sich das alles nicht leisten können. Ich selber mach das aber nicht.

Eigentlich wollte ich hier aber gar keine Batterieauto-Diskussion hervorrufen, sondern das Thema Batterieflugzeuge kommentieren. Und da halte ich nicht nur Lilium, sondern auch Joby, Archer und ähnliche Fluggeräte aus genannten Gründen nicht für eine Zukunftstechnik. Das geht - meiner unmaßgeblichen Meinung nach - nur bis zum Ende des Geldes gut.

19. Januar 2026 08:47 Uhr: Von Michael Söchtig an Michael Stock

Flugplatz Augsburg erhält 1,3 Millionen Euro Förderung für Feuerwehr und Energiezentrale

https://www.all-in.de/bayern/flugplatz-augsburg-erhaelt-1-3-millionen-euro-foerderung-fuer-feuerwehr-und-energiezentrale-113194945

Vielleicht von Interesse - Elektroflug wird zumindest potenziell schon mal mitgedacht.


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