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Na dann noch ein kleiner Nachtrag: Die ganzen "BEV" (Batterieelektrische Vehikel) kommen seit unzähligen (hoch subventionierten) Jahren deswegen nicht vorwärts, weil das Problem mit den Batterien unlösbar ist.
Kerosin hat eine Energiedichte von 10.000 Wh/kg, die als Weltretter gepriesenen Lithium-Batterien bisher hingegen 165-200 Wh/kg, also nur 1/60 bis 1/50 davon:
Energiedichte
Ein Fluggerät muß also für die gleiche Nutzenergie nicht nur mindestens das Fünfzigfache an Energieträgermasse mitschleppen, sondern wird - im Gegensatz zum Verbrennungsmotorantrieb - auch selbst dadurch schwerer, da dies eine verstärkte Struktur und damit weiteres Zusatzgewicht bedeutet. Zudem wird die Batterie im Gegensatz zu einem Treibstofftank im Laufe des Fluges nicht leichter.
Die einzige Rettung für Batterieflugzeuge wäre also eine erhebliche Erhöhung der Energiedichte von Lithium-Batterien. Allerdings gibt es dabei ein grundsätzliches Problem: Im Gegensatz zu Kraftstoff sind bei einer Batterie Ladungsträger und Oxidator in einer Einheit verpackt. Eine durch einen Fehler unerwünscht ablaufende Ladungsträgerrekombination (vulgo: Brand) muß daher schon jetzt aufwendig in Schach gehalten werden, denn die Batterie erzeugt den zur Verbrennung erforderlichen Sauerstoff selbst. Zur Risikominimierung wird daher eine Vielzahl von metallverpackten Zellenmodulen verwendet, wobei jede einzelne gegen die anderen abgeschottet sein muß (was wiederum zusätzliches Gewicht bedeutet).
Trotzdem sind diese Brände nicht ungefährlich, weil sie nicht löschbar sind. Man muß letztlich warten, bis die im Batteriepaket gespeicherte Energie sich in Hitze verwandelt hat:
Gefahren Lithium-Batterien
Daher die entsprechenden Sicherheitsvorschriften. Ungeachtet aller Sicherheitsmaßnahmen geht es aber manchmal trotzdem richtig schief, und der Brand wird zur Explosion:
Hauswand weggesprengt
Würde man die Energiedichte dieser Lithium-Batterien für die Fluggeräte um den Fanktor 10 erhöhen, wäre schon viel gewonnen. Grundsätzlich ist das nicht ausgeschlossen, aber dann stellt sich ein anderes Problem:
Die Rekombinationsgeschwindigkeit der Ladungsträger ist eine exponentielle Funktion der Energiedichte. Bei einer Steigerung der Energiedichte um den Faktor 10 müßte man den aus der Sprengstofftechnik bekannten Begriff der "Detonationsgeschwindigkeit" heranziehen, die dann schnell bei 1000 m/s und mehr liegen kann. Mit anderen Worten: Das ist Bombenbau, und die Zündung kann bei einem Fehler im Dielektrikum jederzeit erfolgen.
X15-Flüge (X-15) waren hinsichtlich des Risikos, verglichen mit dem Flug in einem solchen Batterieflieger, völlig ungefährlich ;-)
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Komisch, dass in Norwegen fast nur noch Batterieautos verkauft werden, die um 15 - 20x seltener brennen als Verbrennerautos, auch wenn die physikalischen und technischen Grundlagen von dir trefflich zusammengefasst wurden.
Pipistrel verkauft zertifizierte Elektrotrainer.
Bei allem Respekt vor den inhärenten Grenzen dieser Technik und Technologie scheint das bei manch einem Kritiker eher Glaubenskrieg als nüchterner Pragmatismus zu sein:
Elektrofähre im Stockholmer Schärengarten = gute Idee, Containerschiff für 6 Wochen Fahrt mit 20.000 TEU sollten dann doch besser mit chemisch gespeicherter Energie unterwegs sein.
Elektroroller mit Viertakter haben sich nie durchgesetzt, mit Lithium funzen sie ganz passabel.
Elektroflug Heathrow bis Kapstadt ist Blödsinn, Anfängerschulung mit leiserem, zuverlässigen Zweisitzer womöglich die Grundlage der GA von morgen, wenn die letzte C152 aus den 70ern stammt.
Einfach mal so nüchtern bewerten wie der Kämmerer, wenn er Ersatzteile für eine Kläranlage beschafft, oder der Lagerlogistiker, wenn er die Antriebsarten von Gabelstaplern vergleicht.
Stock, seien Sie doch bitte nicht so verstockt.
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Sven...geh heut mal fliegen...
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Sorry, ich muss leider in den Frankfurter Hof...
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Hallo Willy737, das bestätigt alles, was ich eben schrieb. Hast du den P.S.-Artikel auch komplett gelesen?
Wie heißt du eigentlich?
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Klar, lieber keine Powerbank dabei als eine Powerbank.
Alternativ ein Diesel-Taschengenerator ist ja auch nicht an Bord zugelassen. Achtung: Verpuffungs und Vergiftungsgefahr an Bord!!
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Was verstehst Du beim BEV unter "kommen nicht vorwärts"?
Ich fahre im Sommer 700km, im Winter 500km auf einem Akku, lade 300km in 13 Minuten nach (Zeit fürs Bezahlen eingerechnet) und verbrauche 19 kWh/100km (für Wirkungsgradlose wie Dich: ca 2 Liter Diesel/100km). Und bevor das kommt: Lade nicht zu Hause, nur unterwegs.
Muss ich öfters tanken als Du? Ja.
Ist es relevant? Nein. Kann meist opportunistisch laden, im Parkhaus, am Supermarkt usw.
Möchte ich wieder einen Verbrenner? Nie im Leben. Das Drehmoment, die Ruhe, die Vibrationsfreiheit. Der Hammer.
Macht die von Dir länglich ausgebreitete Energiedichte des Diesels an den o.g. Punkten was aus? Nein.
Willkommen in 2026.
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die e-auto-hasser wollen aber - wie ich auch - vibrationen...benzinduft..oder napalm am frühen morgen...motorgeräusche...nicht nach einem steckplatz suchen müssen...und wenn mir einer sagt, daß ein e-auto weniger co2 verbraucht oder weniger produziert durch die production...und abbau lithium...neeee...e-auto...bleib bei tesla..
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Mit Zukunft hat man es hier nicht so. Das ist was für Chinesen.
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richtig...die investieren auch in kernkraft neuester technik...teilweise zu 90 % deutsche und weiterentwickelte technik!
merkel sei dank...es lebe die gänseblümchengewinnungsenergiegewinnung....
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Nächstes Zukunft Projekt gescheitert.
AUS FÜR H2-TRÄUME?
Alle Großprojekte auf Eis: Darum scheitert der Wasserstoff im Saarland
16.01.2026
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/alle-grossprojekte-auf-eis-darum-scheitert-der-wasserstoff-im-saarland/
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Was verstehst Du beim BEV unter "kommen nicht vorwärts"?
Ganz einfach: Der Anteil von Batterieautos hier bei uns beträgt gemäß der offiziellen KBA-Statistik nur 3,3% des gesamten Fahrzeugbestandes, trotz massiver Subventionen. Eine wesentliche Steigerung ist trotz aller Jubelmeldungen nicht zu erkennen, da die Batterieautos nach wenigen Jahren schon wieder aus der Statistik rausfallen. Über die Gründe dafür darf nachgedacht werden.
Ich will niemandem sein Batterieauto verleiden, aber man sollte sich auch nicht selbst belügen. Elektromobilität ist eine rein subventionsgetriebene Technik, deren Marktanteil bei Wegfall der Zuwendungen sofort zusammenbricht. Umweltfreundlich ist es nicht, denn ein alter VW Golf TDI muß erst einmal 200.000km fahren, bis er die Umweltschäden eines gerade neu vor der Garage geparkten Drei-Buchstaben-Batterieautos aus China erreicht. Abgesehen davon, daß bei einer flächendeckenden Nachfrage nach Batterieautos die dafür erforderlichen Resourcen noch viel schneller am Ende wären als das Öl, welches es laut "Prognosen" schon seit über 20 Jahren nicht mehr gibt .....
Trotzdem werden in vielen Ländern durch Regierungen Steuergelder in enormen Größenordnungen veruntreut, um diese Ideologie am Leben zu halten. Deutschland versucht genau mit diesem bereits gescheiterten Konzept jetzt wieder, die Totgeburt "Elektroauto" neu zu beleben. In Norwegen werden Batterieautos mit bis zu 25.000 € bezuschußt. Kann man machen, wenn man das Bruttosozialprodukt im Wesentlichen aus der Ölförderung erwirtschaftet, aber sinnvoll ist das nicht. Zudem ist der Zusammenhang zwischen Batteriekapazität und Temperatur ja mittlerweile bekannt, vor allem am Polarkreis.
Das, was ich geschrieben hatte, bezieht sich aber in erster Linie auf Batterieflugzeuge. Im Luftfahrzeug sind Batterien eben durch das zusätzliche Gewichtsproblem noch viel unsinniger. Das liegt eigentlich auf der Hand, aber mit Geld kann man vieles machen, und im Zweifelsfall setzt sich die Realität eben erst nach 1,5 Milliarden verbranntem Geld durch, wie bei Lilium.
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Oh Wunder abgeschriebene Kraftwerke sind günstig. Ist nur nicht nachhaltig.
Bei uns in Hamm bauen sie gerade für 4 Milliarden ein Rechenzentrum. Warum? Hier kommt die Leitung hin, so dass der Strom aus der Nordsee günstig ist.
Das Saarland liegt ungünstig. Die Industrie hat sich da angesiedelt weil damals Kohle ein Wettbewerbsvorteil war für die Herstellung des Kokses vor Ort. Leider hilft das nicht wenn die Leitungen aus der Nordsee fehlen.
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Wie oft willst Du die Lüge dass ein Auto 200.000km fahren muss eigentlich noch auftischen? Die Zahlen sind längst widerlegt.
Im Übrigen hat mein E Auto schon 150.000 runter in 5 Jahren, lädt gerade wieder vom Dach.
Es ist auch keine gescheiterte Technologie, sonst würden die Neuzulassungen in Norwegen nicht bei 100 Prozent liegen.
Aber bleibt ihr nur bei der Vergangenheit.
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Vermutlich gibst Du keine Quellen für die Behauptungen an, weil Du dazu "Links" nutzen müsstest. ;)
Da muss sogar Ingo zugeben, dass das ein gutes Wortspiel war. :))
Aber zum Thema. Kleiner Faktencheck:
Kompaktklasse und deutscher Strommix: BEV hat ab 90.000km den besseren Footprint ggü einem Verbrenner.
Quelle: https://www.vdi.de/themen/mobilitaet/vdi-oekobilanz-fuer-pkw-antriebe-1
Lebensdauer der Akkus aktuell ca 300.000km als Hausnummer.
Quelle: https://www.tuev-nord.de/de/wissen/ratgeber-und-tipps-mobilitaet/elektroauto-batterie/
Natürlich wirst Du jetzt sagen, ich hätte extra woke Quellen rausgesucht, kannst ja Deine dagegenhalten, dann können sich die Mitlesenden informieren.
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Aber zum Thema. Kleiner Faktencheck.
Oh da mach ich mit:
Da muss sogar Ingo zugeben, dass das ein gutes Wortspiel war. :))
Ich möchte höflich daran erinnern, dass ich hier für die Bewertung von Wortspielen zuständig bin.
Ich fahre im Sommer 700km, im Winter 500km auf einem Akku.
Ja, aber nur, weil Dein Auto so hässlich ist, dass die Luftmoleküle schaudernd selbständig ausweichen. CW-Wert zero, würd ich mal sagen. Quasi eine C42 auf vier Rädern. Oh je, wenn VMC-Niko das liest, gibt's Ärger...
Was verstehst Du beim BEV unter "kommen nicht vorwärts"?
Naja, ich leg mir ja gerade auch eins zu. Aber zu sagen, "BEVs haben sich durchgesetzt", wie unser symbadischer, pardon, schwäbischer grüner Kandidat für das Amt des Minischderpräsidenden das kürzlich getan hat...bei 3% Marktanteil...schwierig. Aber nur natürlich nur für rückständige Leute wie mich, die noch nicht auf dem richtigen ideologischen Level angekommen sind. Operierender Auto-Thetan, oder so.
Und a propos rückständig: Die Grünen werben hier ja gerade mit dem Slogan "Wir können Auto." für die Landtagswahl. Well. Wie soll ich sagen: Wir wissen ja schon etwas länger, dass Ihr ungefähr so grün seid, wie Jockel ULs liebt. Aber ist es clever, das (so) laut zu sagen??
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Du luftmolekühe machen sogar eine umkehrkurve vor seinem
Auto...
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Nun ja, ich hatte "alt" geschrieben, und mein "Link" steht in der Garage (VW Polo 1.9 GT, Baujahr 2004, 350.000km). Den fahre ich, bis er 500.000km hat, und dann wird er sicherlich von keinem Batterieauto dieser Welt mehr eingeholt ;-)
Das "Studiendesign" des VDI besagt übrigens, daß der "Strommix" nicht der jetzige ist, sondern bis zum Betrachtungsende 2035 zu 75% aus "erneuerbarem" Strom basiert. Wie realistisch das ist, kann jeder für sich selbst beurteilen.
Und dann der TÜV: Die Batterie soll nicht zu voll sein, aber auch nicht zu leer, nicht bei zu hohen, aber auch nicht bei zu niedrigen Temperaturen und immer nur langsam geladen werden, und außerdem soll man nicht zu viel beschleunigen. Irgendwie dachte ich immer, Batterieautos beschleunigen von 0 auf 100 in 3 Sekunden, sind 240km/h schnell und fahren 700km weit. Komischerweise sind sie für mich in meinem Polo immer ein rollendes Verkehrshindernis, aber was weiß ich schon.
Ansonsten kann ich schon nachvollziehen, daß es Leute mit Solaranlage auf dem Dach und Batterieauto in der Garage irgendwie cool finden, sich einen Teil des Autofahrens von denen bezahlen zu lassen, die sich das alles nicht leisten können. Ich selber mach das aber nicht.
Eigentlich wollte ich hier aber gar keine Batterieauto-Diskussion hervorrufen, sondern das Thema Batterieflugzeuge kommentieren. Und da halte ich nicht nur Lilium, sondern auch Joby, Archer und ähnliche Fluggeräte aus genannten Gründen nicht für eine Zukunftstechnik. Das geht - meiner unmaßgeblichen Meinung nach - nur bis zum Ende des Geldes gut.
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Flugplatz Augsburg erhält 1,3 Millionen Euro Förderung für Feuerwehr und Energiezentrale
https://www.all-in.de/bayern/flugplatz-augsburg-erhaelt-1-3-millionen-euro-foerderung-fuer-feuerwehr-und-energiezentrale-113194945
Vielleicht von Interesse - Elektroflug wird zumindest potenziell schon mal mitgedacht.
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