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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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12. August 2025 09:03 Uhr: Von reiner jäger an Flieger Max Loitfelder Bewertung: +1.00 [1]

Da wird schnell Gras drüber wachsen und dann interessiert es keinen mehr.

War er so besoffen, daß er 36 Stunden später, beim Dienst, noch einen Kater hätte, so einem möchte man sich nicht anvertrauen.

Oder war er einfach todmüde und konnte nicht schlafen, hat 2 Bier zum einschlafen getrunken, die dann auch hart wirken.

Oder er hatte z.B. eine Lebensmittelvergiftung?

Oder irgendwer hat sich einen "Spaß" erlaubt ihm was zu verabreichen.

Ich denke, das wird geklärt, bis dahin sollte die Unschuldsvermutung gelten.

12. August 2025 11:03 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an reiner jäger

Unschuldsvermutung ist ein Aspekt der Strafverfolgung, das spielt hier keine Rolle. Hier geht es um Themen wie Rufschädigung, Arbeitsmoral, Verantwortungsbewußtsein, Arbeitsklima, etc., die ein Arbeitgeber in seine Entscheidung einfließen lässt, ob er diesen Mitarbeiter weiter beschäftigen will und ihm Menschen und Fluggerät anvertraut.

Ein anderes Thema ist die Kündigung und wann diese wirksam wird. Da ist natürlich eine Sache des geltenden Arbeitsrechts. Aber hier wird man sich wohl außergerichtlich einigen.

Wenn ich persönlich entscheide, mein Auto nicht mehr dem Sohn meines besten Kumpels zu verleihen, weil er kürzlich einen Kavaliersstart in der 30er Zone hingelegt hat, gibt es auch keine Unschuldsvermutung, auf die er sich berufen kann.

13. August 2025 16:57 Uhr: Von Alexander Callidus an reiner jäger Bewertung: +6.00 [6]

Ein paar Faustregeln:

- Menschen, die nicht regelmäßig Alkohol trinken, hören bei ungefähr 1 Promille auf, weil sie diesen Zustand der Trunkenheit nicht mögen.
- Mit 1 Promille bist Du selbst als Ungeübter noch nicht so desorientiert, daß Du nackt im Hotel umhertaperst, dafür brauchst Du schon mehr. Bei Autofahrern auf den Punkt gebracht: "wer mit mehr als 1 Promille geschnappt wird, ist nicht ein Fahrer mit Alkohol, sondern ein fahrender Alkoholiker".


- "Wenn Sie etwas machen wollen, was nicht jeder sehen soll, dann machen Sie es dort, wo es nicht jeder sieht"

Da kommen ein paar Dinge zusammen, die nicht zu meinem Verständnis des Berufs eines Verkehrspiloten passen und die zusätzlich dämlich sind.

13. August 2025 19:54 Uhr: Von Joachim P. an Alexander Callidus Bewertung: +2.00 [2]

Zum Glück werden derlei gestrenge Maßstäbe nicht bei Fluglehrenden appliziert. Sonst würde die Luftfahrt in ihrer Gesamtheit zugrunde gehen. Hicks.

13. August 2025 20:21 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Joachim P. Bewertung: +2.00 [4]

und ich krieg immer rote 1en...:-)))

14. August 2025 09:26 Uhr: Von Thomas R. an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

Zum Glück werden derlei gestrenge Maßstäbe nicht bei Fluglehrenden appliziert. Sonst würde die Luftfahrt in ihrer Gesamtheit zugrunde gehen. Hicks.

Fluglehrende in Gender*kingen?

14. August 2025 09:55 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Thomas R. Bewertung: -1.00 [1]

jetzt wissen wir endlich, wo das herkommt....

14. August 2025 09:56 Uhr: Von ingo fuhrmeister an ingo fuhrmeister Bewertung: -1.00 [1]

danke dir jockel-flieger..f die grüne....diese von dir als höchstlizensierter - mit allen unter- und nebenlizenzen fürs fliegen - in diesem forum...läuft das runter wie mit gleitgel gestrecktes sae-10w40 an einem tsio-520-p-kolben...selbst die kurbelwelle fühlt sich geschmeichelt....

dafür lade ich dich ein, beim nächsten kühlturmspringen von führungskräften einer befreundeten linkspartei in edml-ohu in der ersten reihe der ehrentribüne neben mir zu sitzen...

vae victis

14. August 2025 10:16 Uhr: Von F. S. an Alexander Callidus

Um Deine Punkte zusammen zu fassen: Es gibt niemanden, der unter Alkohol desorientiert umherstolpert!

Nicht-Alkoholiker trinken nicht so viel, als dass das passieren würde und Alkoholiker können selbst mit großen Mengen Alkohol noch Auto fahren, sind also auch nicht desorientiert ?!?

Also ich habe die eine oder andere Studentenparty da ganz anders in Erinnerung. Und da waren nicht nur Alkoholiker...

14. August 2025 12:52 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an F. S. Bewertung: +1.67 [2]

Unsere Passagiere erwarten ein tunlichst seriöseres Verhalten als bei Studentenparties in mancherlei Hinsicht.

14. August 2025 13:19 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Flieger Max Loitfelder Bewertung: +0.00 [2]

das heißt, daß österreichische fluggäste bei einem kapitän mit steuerstock und mit 3 punkten auch den führungshund sehen wollen?

14. August 2025 13:58 Uhr: Von Alexander Callidus an F. S.

Das mit der Faustregel hast Du aber schon gelesen?
Diejenigen, die unter Alkohol desorientiert herumstolpern, sind sind eben überwiegend nicht zufällig oder einmalig besoffen, weswegen Du schon Verbindungsfeten etc. als Gegenargument bemühst. Aber unter der Postadoleszenz Entwachsenen?

14. August 2025 14:30 Uhr: Von F. S. an Alexander Callidus Bewertung: +2.00 [2]

Ich finde es trotz vorgeblicher Bezeichnung als "Faustregel" eben bedenklich, dass aus einem einzelnen Bericht in einem Revolverblatt, der sich auf ominöse "Quellen" beruft über viele Ecken dann am Ende selbst in einem halbwegs seriösen (hüstel hüstel) Pilotenforum gemacht wird: "Der Pilot muss ja ein Alkoholiker sein".

Das sagt eben deutlich mehr über die Kommentoren als über den Piloten ...

14. August 2025 15:49 Uhr: Von Nicolas Nickisch an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Ich würde als Airline durchaus erwarten, dass mein Kapitän eben nicht nackig/besoffen durch die Hotelbar tanzt. Wo angetütert aufhört und besoffen anfängt ?

Vertrauen und Seriosität sind Geschäftsmodell einer Airline. Und Wenn sich der Luftikus mit diesen Zielen nicht identifizieren kann - dann eben raus.

Ich habe jahrzehntelang für ein katholisches KH gearbeitet und war dort auch in der MAV (Betriebsrat auf katholisch). Da wurde einem AA der Gyn fristlos gekündigt weil er die "Pille danach" verordnet hat - Tendenzarbeitgeber.

Wie weit das gehen darf - who knows. Wir erinnern uns vielleicht was kürzlich mit einigen Leuten passierte, die im Ponys auf Sylt ein Liedchen geträllert haben, das außerhalb des geüwnschten Mainstreams war. Ich würde zwar sagen, jeder kann in seiner freizeit tun was er will - ob singen oder nackt besoffen tanzen. Aber muss man sich als Arbeitgeber das gefallen lassen wenn der hochdotierte Mitarbeiter eklatant aufffällig wird und den Zielen des unternehmens schadet?


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