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7. Februar 2026 18:06 Uhr: Von Horst Metzig an Alexis von Croy

Für welche Reichweite kann man die SR22 für zwei Insassen maximal mit Zusatztanks ausrüsten?

Was ist maximal möglich, plus Notwasserausrüstung und Proviant?

7. Februar 2026 18:15 Uhr: Von Sven Walter an Horst Metzig Bewertung: +4.00 [4]

Für welche Reichweite kann man die SR22 für zwei Insassen maximal mit Zusatztanks ausrüsten?

Was ist maximal möglich, plus Notwasserausrüstung und Proviant?

Lieber Horst,

die Frage ist komplett legitim und interessant.

Nachdem du aber die unangenehme Eigenschaft hast, konstant Behörden anzurufen, mit diesen zu debattieren, das hier dann breitzutun und das für das ambitionierte mögliche Vorhaben von Alexis absolut kontraproduktiv sein KÖNNTE, möchte ich dich von Segelflieger zu Segelflieger bitten, dich hier komplett zurückzuhalten. Du hast keine Instrumentenberechtigung, eine SEP-Lizenz auch nicht, wenn ich mich recht entsinne, und von daher:

Es gibt es eine ganze Reihe von Online verfügbaren Dokumenten für Zuladung, Schwerpunktlage, POH etc., die all deine Neugier befriedigen können. Rückbank raus, Ferrytank rein, SR22 ist unbedruckt, Schwerpunktlage berechenbar, behördliche Ausnahmen möglich, aber Cirren sind schon nicht ganz bis Hawaii gelangt aus Kalifornien.

Was geht, mal abgesehen von einem Exoten wie Burt Rutans Voyager, sieht man dann bei der Pipistrel Virus SW.

https://www.aopa.org/news-and-media/all-news/2012/february/22/flying-the-pacific-on-93-gallons-of-fuel

Mit Rotax und 93 Gallonen Mogas kommt man verflucht weit.

Man kommt aber potentiell oder real in den Bereich von Testpiloten, das galt mWn auch für dieses Rekordflugzeug. Daher bitte keine deiner üblichen Anrufe und Recherchen.

7. Februar 2026 22:30 Uhr: Von Alexis von Croy an Horst Metzig Bewertung: +2.00 [2]

Hallo Horst,

klar könnte man einen Ferrytank anstelle der Rücksitzbank einbauen, und wenn er etwa 200 Liter hätte, dann wäre noch Payload übrig für Ausrüstung und Gepäck, aber nicht mehr viel. Kommt auf die VERSION der SR22 an. MEINE G2 ist kein Zuladungswunder und man würde da schnell die Grenze überschreiten. Aber zB eine G5 (non-Turbo) hat schon von HAus aus fast 100 kg mehr Payload, die wäre besser.

Bei meiner (im Kopf überschlagen, blieben mit 200 L Ferrytank ANSTELLE der Rücksitzbank etwa 155-160 kg übrig, vollgetankt. Wenn ich allein drin sitze (im günstigsten Fall 90kg :-)) dann würde es reichen. Mehr als 50 kg Gepäck bräuchte ich nie. Zu ZWEIT ginge es schon nicht mehr legal.

Besser ist es, Routen und Tankstopps zu finden die ohne Zusatztank aber mit Copilot gehen. Allein wäre mir auch zu langweilig ... trotz Starlink :-)

7. Februar 2026 23:59 Uhr: Von Alexander Callidus an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Wirklich ernst gemeint: irgendwo habe ich gelesen, daß für Ferry-Flüge eine Überschreitung des MTOW bis 30% regelmäßig von Autoritäten akzeptiert wird. 100kg mehr in der Cirrus sind was? 10%? 8%? Was spräche dagegen, andere Geschwindigkeits-Marker and die Uhren zu kleben und den Trip zu zweit und mit Zusatztank zu machen? Wie die Cirrus darauf reagiert, weiß ich nicht, aber macht es bei so einem Trip einen Unterschied, wenn du 100m mehr Bahn brauchst?

8. Februar 2026 03:51 Uhr: Von Horst Metzig an Alexis von Croy Bewertung: -1.00 [1]

Noch vor etwa 22 Jahre hätte ich vorgeschlagen, die Flugroute über Russland bis nach Japan zu nehmen. Für den Flug über russisches Gebiet hätte ich mir einen russischen Navigator und Flugfunker ( in einer Person ) geholt. Leider geht das mit der heutigen politischen Weltlage nicht mehr, zumindest nicht für jeden Staatsbürger. Als ich 2003 allein als Single für 6 Wochen zum Fallschirmspringen in Moskau/Stupino war, habe ich gleich zu Beginn mir zwei ( Redundanz ) russische Lehrerinnen mit guten Deutschkenntnissen eingekauft. Die beiden haben mich dann auch mal aus einer misslichen Lage gerettet. Russland war und ist keine Demokratie in unserer Vorstellung.

Meine Überlegung zur heutigen politischen Weltlage ist die Flugroute westwärts über Island, Grönland, Amerika/Kanada, über Alaska mit letzter Zwischenlandung am äussersten westlichen amerikanischen Flugplatz von Alaska. Danach nur noch 3000 km direkter Luftlinie über Wasser bis nach Hokkaido, die östlichste japanische Insel. Man muss nur aufpassen, nicht zu dicht an die russischen Kurileninseln vorbei zu fliegen. Das Ganze einmotorig mit Avgas. 3000 km deshalb, weil man sonst wieder über russisches Territorium muss, mit dortiger Landung zum Tanken.

3000 km über Wasser bedeuten mindestens 4000 km Flugreichweite. Aber wenn ich mir die technische Daten dieser SR22 ansehe, geht diese Strecke nicht. https://de.wikipedia.org/wiki/Cirrus_SR22

https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=was+wiegt+1+liter+avgas

Ich brauche mindestens zusätzliche 350 Liter Avgas auf dem Rücksitz. Das macht ein Gewicht von etwa 255 kg.

Mit welche Windverhältnisse muss ich auf dieser Pazifikstrecke rechnen??? Die können die ganze Kalkulation kaputt machen.

8. Februar 2026 10:25 Uhr: Von Alexis von Croy an Alexander Callidus Bewertung: +1.00 [1]

100 kg sind bei der SR22 kein Problem, es gab schon Ferry-Flüge mit sehr viel mehr Übergewicht.

Bei 50 kg über MTOM ist die Startrollstrecke 350 m bei Durchschnittsbedingungen. Auch CG ist bei SR22 kein Problem. So lange man im Gepäckraum nicht mehr als 60 kg hat geht sie nicht aus dem Envelope, selbst mit 200 l Sprit auf der Rückbank.

13. Februar 2026 13:32 Uhr: Von Sven Walter an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Eine gewisse Willkür kann man in Afrika leider nie ganz ausschließen. Man mag verstehen, dass die dortigen Regierungen nicht zu Narco-Staaten werden wollen, aber das Risiko, selbst bei legalem Tankstopp mit offiziellem Flugplan festgesetzt zu werden, ist anderswo deutlich geringer:

https://www.youtube.com/watch?v=mDIiAw2UfSg

13. Februar 2026 14:24 Uhr: Von Horst Metzig an Sven Walter
13. Februar 2026 17:53 Uhr: Von Horst Metzig an Sven Walter

Kann da jemand mal anfragen, ob die einen Flugplan vorher aufgegeben haben? https://agac-gov-gn.translate.goog/contact?_x_tr_sl=fr&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

13. Februar 2026 19:03 Uhr: Von thomas _koch an Sven Walter

Interessante Geschichte! Ich bin überrascht, dass man darüber nichts in den einschlägigen Pilotenforen findet.

Mir scheint, dass die beiden sich etwas unvorbereitet in ihr Afrika-Abenteuer gestürzt haben. Die Routenplanung ist an sich schon etwas merkwürdig. Wenn ich von Surinam nach Dubai fliegen wollte, wäre das mit Sicherheit über Agadir oder Marrakesch. Conakry macht da überhaupt keinen Sinn.

Laut einem Zeitungsartikel war es angeblich ein "Paperwork Issue" während des Stops. So etwas lässt sich normalerweise mit einem Bündel Geldscheinen lösen.

Erinnert mich an den Ex-Kollegen der seinerzeit in Nairobi von einem Local angequatscht und zum Kaffee eingeladen wurde, nur um kurze Zeit später im Café von zwei Polizisten verhaftet zu werden unter dem Vorwand, er habe sich mit einem polizeibekannten Drogenhändler getroffen. Das hat dann lediglich 1.000,- USD gekostet...

13. Februar 2026 19:38 Uhr: Von Sven Walter an Horst Metzig Bewertung: +1.67 [2]

Nein, Horst, und halt dich da bitte einfach raus. Oder willst du dich als fliegerische Ersatzgeisel anbieten?

13. Februar 2026 19:40 Uhr: Von Sven Walter an thomas _koch Bewertung: +1.00 [1]

Interessante Geschichte! Ich bin überrascht, dass man darüber nichts in den einschlägigen Pilotenforen findet.

Liegt vielleicht auch an der Größe der Maschine?

Mir scheint, dass die beiden sich etwas unvorbereitet in ihr Afrika-Abenteuer gestürzt haben. Die Routenplanung ist an sich schon etwas merkwürdig. Wenn ich von Surinam nach Dubai fliegen wollte, wäre das mit Sicherheit über Agadir oder Marrakesch. Conakry macht da überhaupt keinen Sinn.

Versicherungsschutz, Überfluggebühren, Fuel Release noch vorhanden, ich komme auch nicht drauf. Wetter können wir vermutlich bei Material & Jahreszeit ausschließen, aber die Datenlage für eine Ferndiagnose ist arg dürftig. Auch, warum Uncle Sam da wohl bislang eher passiv ist. Ich vermute mal, dass es sehr gute Erklärungen gibt, diese aber bewusst nicht in der Öffentlichkeit kursieren. Wie damals bei den Kanadiern, die in der DomRep festgehalten wurden; bzgl. der Crew für mich komplett unverständlich, die hatten ja sogar iirc die Behörden selbst informiert, aber bgzl. der Passagiere... wer weiß.

Kann aber auch etwas komplett Harmloses sein, wie RocketRoute mal was gelesen von "ist unkompliziert", vorher schonmal da gewesen auf einem anderen Flug etc. Selbst wenn jetzt Skopje viel flotter und günstiger Avgas auffüllen würde als Belgrad, die Macht der Gewohnheit etc. können einen immer wieder zum einen oder anderen Stopp verleiten. Menschliche Trägheit und so.

Laut einem Zeitungsartikel war es angeblich ein "Paperwork Issue" während des Stops. So etwas lässt sich normalerweise mit einem Bündel Geldscheinen lösen.

Vielleicht wollten sie gerade das vermeiden, um sich nicht zu exponieren...?

Erinnert mich an den Ex-Kollegen der seinerzeit in Nairobi von einem Local angequatscht und zum Kaffee eingeladen wurde, nur um kurze Zeit später im Café von zwei Polizisten verhaftet zu werden unter dem Vorwand, er habe sich mit einem polizeibekannten Drogenhändler getroffen. Das hat dann lediglich 1.000,- USD gekostet...

Genau SOWAS gehört konstant publiziert. Es gibt ja Fallen, die offenkundig sind, wenn man ein bisschen Lebenserfahrung hat. Bei anderen ist man immer noch baff, selbst wenn man sich (in meinem Fall Wirtschaftsstrafrecht) lange getümmelt hat.

13. Februar 2026 19:50 Uhr: Von thomas _koch an Sven Walter

In Telefoninterviews mit Fernsehsendern betont der PIC immer wieder, dass er eine "Landing Clearance" vom Tower hatte. Ich vermute aber, dass sie kein "Landing Permit" hatten, ihm nicht bewusst war, dass er so etwas braucht, und dass dieser Umstand erst den Besuch des Militärs zur Folge hatte.

13. Februar 2026 21:22 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter

Sind aber 2 piloten...also mußt du auch mit....dann wird

das zur hochkultur durch dich...vom kokosnußwerfern zur

wirtschaftskriminellen elite. :-)) fast wie in nigeria

Wie kann man überhaupt auf die idee kommen, in so einem

...land zu landen...senegal ist gut oder elefantenzahnküste

Auch...evtl v süden her nach accra oder lomee...auch ganz ok..


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