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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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30 Beiträge Seite 1 von 2

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6. Februar 2026 05:44 Uhr: Von Sven Walter an Alexis von Croy

Wer wei0 das:

Angeiommen ich wollte meine SR22 auf einer südlichen Route nach Südkore oder Japan fliegen ... in welchen Ländern östlich der Türkei gibt es SICHER Avgas, wo "vielleicht", wo sicher nicht?

Ist der Flug mit einem Avgas-Flugzeug überhaupt machbar?

Da wirst du Plätze in Bahrain, Singapur, Karachi, Bangladesch, Teilen Indiens und Thailand finden, wo das immer geht, und andere, wo du lange vorher bestellen musst. Meine dringende Empfehlung, frag bei White Rose Aviation nach oder dem Kollegen Ahmed/ Achmed (?) von GASI aus Ägypten, wo gerade die Verfügbarkeit so ist. Oder in Ferrypilotengruppen, da kann es schonmal ganz schön üble Überraschungen unterwegs geben. Ferryflüge gehen schon noch einige in die Richtung, aber da können Reichweite, Krisen, Kriege, abgelaufene Avgastonnen, Verkauf nur als 200 Liter Fass etc. mal abgesehen von den Preisen einen ganz schön viel Kopfschmerzen kosten.

Möchtest du dir da einen Lebenstraum verwirklichen? Dann würde ich fast eher die Piper empfehlen, Mogas-STC haste ja, oder hab ich mir das falsch gemerkt?

6. Februar 2026 11:01 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter

Über ägypten ist gut...aber nur m mil clearance..könnt f saudi und ägypten contact vermitteln...auch f iran

6. Februar 2026 16:54 Uhr: Von Alexis von Croy an Sven Walter

Danke, Karachi (Pakistan) UND Indien geht nicht, und das ist auch das Problem weil die zwei praktikablen AVGAS-Plätze 1000 NM auseinander liegen .... das schafft die Cirrus nur ohne Reserve, sie schafft es also nicht. Die Piper sowieso nicht.

Ich würde das nur mit der Cirrus machen, Stichworte Speed, Avionik, Sicherheit. Perfekt wäre wohl eine DA-42 mit Dieselmotoren, aber die würde ich mir DAFÜR nicht kaufen.

Der JAPAN-Teil wäre wohl der einfachste, da habe ich jetzt schon gute Kontakte! White Rose ist auch gut, kenne ich!

"Lebenstraum" nein, ist es nicht. Ich kann auch woanders hinfliegen, nach Kenya geht ganz gut, oder auf die Kanaren. Ich kann auch in Japan eine Maschine mit Pilot chartern und das Land bereisen, mit ein paar extra-Erlaubnissen dürfte ich (vielleicht) auch selbst als PIC fliegen.

6. Februar 2026 17:58 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Alexis von Croy Bewertung: -2.00 [2]

Frag doch mal den Merz...der hat doch einen Flugdiesel...

6. Februar 2026 23:26 Uhr: Von Sven Walter an Alexis von Croy Bewertung: +4.00 [4]

Hi, mir ist noch nicht so ganz klar, wie ernsthaft du es betreiben willst, Zeitraum, Budget, nur so eine spinnerte Idee oder 85% ernsthaft usw. Das wäre aber für die Parameter recht wichtig.

Denn mit normal zivil registrierter Avgasmaschine kannst du natürlich legal und sicher von Landshut bis Tokio oder Busan fliegen. Nur - es könnte enorm stressig werden, die Avgasplanung ein Alptraum, auf großen, teuren Verkehrsflughäfen wirst du eventuell perverse Landegebühren, obszöne Parkgebühren für den Fall des Wartens auf verspätet geliefertes Avgas etc. blechen müssen.

Weltumrunder und Ferrypiloten machen es andauernd, du bist kompetent und erfahren und vermutlich bis absolut sicher auch solvent genug dafür. Nur, willst du das in Stücken oder ensuite machen, unterbrechen um mit Linie in Europa zwischendurch zu arbeiten, ist es dir den Preis einer Wohnung einer dt. Kleinstadt wert etc. Über das Geld redet da vorher kaum jemand offen, "man hat's ja" oder so, aber ist dann noch der Spaß da, wenn du für die Landung das exakt gleiche Geld zahlst wie die G650, die neben dir parkt (1600 USD, Denpasar auf Bali), wenn Zöllner in Karachi auf deine Flaps stiefeln, wenn du ihnen in Karachi mal das Cockpit zeigst, wenn du 17 Tage statt 4 Tage geplant wegen Avgas zu spät vor Ort bist usw. Das Problem ist immer, ich kann dir jetzt Horrorgeschichten als Anekdotenevidenz aus Japan und den Philippinen erzählen, aber Zeit, Budget, Stoizismus und persönlicher Gewinn müssen halt irgendwie noch deckungsgleich sein.

Danke, Karachi (Pakistan) UND Indien geht nicht, und das ist auch das Problem weil die zwei praktikablen AVGAS-Plätze 1000 NM auseinander liegen .... das schafft die Cirrus nur ohne Reserve, sie schafft es also nicht. Die Piper sowieso nicht.

Du kannst jederzeit legal auf internationalen port of entries landen, die Reichweite wird auf der Strecke höchstens bei Oman - Pakistan ein Problem sein, vermute ich, ohne jetzt Foreflight aufgerufen zu haben. Ingos Tipps für den Iran können Gold oder Blausäure sein, und das meine ich ausnahmsweise mal nicht auf Ingo bezogen sondern wirklich auf die Unwägbarkeiten bei Politik, Laune von Beamten etc. Was meinst du mit praktikabel? Ich hoffe, du hast schon weitere gute Quellen. Nur kann sich das auch während der Tour abrupt ändern. Du fliegst als dt. Pilot eine Maschine mit ICAO-Registrierung zivil, Haupthindernis sind Bürokratie, Budget und "ist es mir das wert". Avgas bekommst du mit Vorlauf an jeden internationalen Verkehrsflughafen, wenn das Geld tertiär ist...

Ich würde das nur mit der Cirrus machen, Stichworte Speed, Avionik, Sicherheit. Perfekt wäre wohl eine DA-42 mit Dieselmotoren, aber die würde ich mir DAFÜR nicht kaufen.

Es geht auch mit einer Bücker oder C150, oder Tragschrauber, aber ja, daher ja mein etwas längerer Absatz vorher, was du genau intendierst. Denn es hängt wirklich nur an Zeit, Budget, Schmerztoleranz etc. Je nach Jahreszeit wäre jede Mogas-PA28 in vielerlei Hinsicht organisatorisch leichter als dein Avgasliebling, und Avgas ist ja offenbar der Hauptgrund, warum du den Debattenstrang gestartet hast. Man will ja nicht Rekorde in IMC brechen, sondern was haben vom Trip.

Der JAPAN-Teil wäre wohl der einfachste, da habe ich jetzt schon gute Kontakte! White Rose ist auch gut, kenne ich!

Bis du einen Bruch erleidest, die Erfahrungen von Colin Hales sind da sehr ernüchternd, was Japan angeht. Aber du hast ja eine normale zertifizierte Maschine. Hast du mit Mike telefoniert? Der ist ja absolut am Puls der Zeit was Sprit, Ferryerfahrungen, Permits etc. anbelangt. Eigentlich geht's NUR um welchen Zeitraum (ITC) und welchen Vorlauf, den Rest wuppt der aus dem Ärmel. Das ist reines Tagesgeschäft für ihn.

"Lebenstraum" nein, ist es nicht. Ich kann auch woanders hinfliegen, nach Kenya geht ganz gut, oder auf die Kanaren. Ich kann auch in Japan eine Maschine mit Pilot chartern und das Land bereisen, mit ein paar extra-Erlaubnissen dürfte ich (vielleicht) auch selbst als PIC fliegen.

Da wir ja hier auf dem Fliegerstammtisch sind und dir bei einem derartig tollen Projekt komplett wohlgesonnen sind, kannst du ja mal ein wenig mehr schreiben. Ist ja keine Glaubensdebatte, sondern echtes Leben, was Einmaliges etc.

Kenia geht gut? Was wäre denn da deine aktuelle Avgasroute? Da war ich jetzt ein wenig überrascht.

7. Februar 2026 11:59 Uhr: Von Alexis von Croy an Sven Walter

Das weiß ich selbst noch nicht, wie ernsthaft ich das plane, ich sammle erst mal Material. Ich recherchiere noch ein paar Alternativen, zB nach Dubai (wobei mich die Stadt langweilt, aber der Flug wäre schön), oder eben Kenia, aber darüber weiß ich noch zu wenig.

Ich würde den Trip (oder einen dieser Trips) nur mit der SR22 machen. Das ist schon ein Unterschied, ob Du mit 168-170 KTAS planen kannst und mit einer Reichweite von knapp 1000 NM ... wenn ich eine G650 und eine DC-3 habe nehme ich auch die Gulfstream ;-) ... sie hat noch viele andere Vorteile: Zuladung, Komfort, Starlink, CAPS. das mit dem AVGAS lässt sich organsieren.

Ich weiß (for a fact) dass sie einen in Pakistan nicht landen lassen wenn man aus Indien kommt. So viel ich jetzt weiß muss man die 1000 NM von Ahmedabad (Indien) nach Al Ain (Emirate) schaffen, das ist die größte Hürde. Geht eher nicht mit der SR22, da ich LOP maximal zwar 1000 NM schaffe, aber ohne Reserve, da wären - ohne Wind! - 6 Stunden (wenn ich mit 165 KTAS plane).

So ein riesiges Drama ist so ein Flug nicht, und auch nicht so teuer wie Du andeutest. Es sind ca 9000 NM, das sind einfach 10 Tankfüllungen, bei $3,50 pro Liter ... also ca, $ 20,000 für Sprit, lass es 25,000 sein. Dazu Landegebühren, die aber in vielen der Länder nicht dramatisch sind. Japan kenne ich schon ganz gut, da hätte ich wenig Sorgen. Es kann ziemlich bürokratisch sein, aber es wird einem immer geholfen wenn man ein Problem hat. Und, wie gesagt, es gibt ein paar Leute (meist Amis) die doret Flugschulen etc. betreiben ... von denen bekommt man jede Organisation (gegen Bezahlung).

"Lebenstraum" ist mir ein bißchen zu melodramatisch ;-). Ich würde einfach ganz gern mal so eine Strecke fliegen! Viele der Länder auf der Strecke kenne ich, Ägypten, Emirate, Indien, Japan ... Ägypten kann man managen, Indien kann anstrengend sein, lässt sich aber auch regeln. Emirate sind übehaupt kein Problem, sehr gute GA, und Japan wie gesagt: Wenn man die regeln kennt und sich daran hält: einfach. Indien ist sicher der anstrengendste Teil, ... aus meiner Erfahrung. Aber grundsätzlich sind Inder liebenswerte, hilfsbereite Leute.

Vielleicht fliege ich aber auch einfach mal wieder auf einen Kaffee nach Vilshofen ;-)

Jetzt sammle ich mal weiter Infos, dann überlege ich vielleicht konkret.

7. Februar 2026 12:37 Uhr: Von Alexander Callidus an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Wie wäre es nach Westafrika? Marokko, Senegal, Guinea Bissau (die Drogenhändlerpiste auf Bubaque) und dann zB zur Elfenbeinküste oder Togo? Das wäre eine Mischung aus Strecke, Schönheit/Interesse und Abenteuer ... Avgas ist mindestens in Marokko und Senegal verfügbar.

Mich hält bisher die Kombination aus Verwundbarkeit ggü Autoritäten, unkalkulierbaren Kosten, Aussicht auf Dampfgaren im Tiefecker und der knapp dimensionierte Kühlkreislauf meiner MCR davon ab - abgesehen davon, daß das schon sehr, sehr weit ist. Das wäre allerdings alles behebbar/modifizierbar...

Ich hatte 2019 schon für 3 Monate die Versicherungserweiterung auf "Kriegsgebiete" (schluck) abgeschlossen. Kommentar eines Versicherungsmaklers: "Naja, wenn einer in Afrika eine kleine Panne hat, schreiben wir den Flieger ab. Denn bis der mit einem Ersatzteil oder Helfer zum Flieger zurückkommen, ist der ausgeschlachtet - oder er steht eben auf Jahre festgesetzt."

7. Februar 2026 12:49 Uhr: Von Sven Walter an Alexis von Croy

Nur nochmal vorab, da ich deinen Enthusiasmus nicht bremsen will, wie oben beschrieben, aber ich gehe da mal etwas konkreter in die von dir angesprochenen Beispiele rein. Recherchiere mal jeweils einen Flugplatz pro Land bzgl. Avgas und Landegebühren, und deine Einschätzung könnte deutlich realistischer werden. Dakar war überraschenderweise spottbillig, Dhaka so teuer wie der gesamte Rest in Süd- und Südostasien. Eine Überschlagsrechnung von 3,50 USD pro Liter für Avgas ist gelinde gesagt... naiv.

Das weiß ich selbst noch nicht, wie ernsthaft ich das plane, ich sammle erst mal Material. Ich recherchiere noch ein paar Alternativen, zB nach Dubai (wobei mich die Stadt langweilt, aber der Flug wäre schön), oder eben Kenia, aber darüber weiß ich noch zu wenig.

Bei Kenia hast du ein massives Reichweiten- und Avgasproblem auf dem Weg ins Land. Eben auch aufgrund der politischen Situation im Sudan, Südsudan, Eritrea, Äthiopien, Somalia. Ostafrika vor Ort mit der GA, etabliert, läuft. Der Weg dahin, ein riesiges Reichweitenproblem. Bzw wenn machbar, dann fluktuierend mit dem aktuellsten Istzustand. Freut mich, wenn es klappt, aber versuche mal Avgas in Saudi-Arabien zu bekommen abseits der bekannten Flugschulen, die das dann auch extern verkaufen. Südlich Ägypten auf der anderen Seite des Roten Meeres... good luck.

Wobei ich glaube, dass ein Rundtour allein um die arabische Halbinsel ohne Jemen sicherlich gut machbar wäre.

Ich würde den Trip (oder einen dieser Trips) nur mit der SR22 machen. Das ist schon ein Unterschied, ob Du mit 168-170 KTAS planen kannst und mit einer Reichweite von knapp 1000 NM ... wenn ich eine G650 und eine DC-3 habe nehme ich auch die Gulfstream ;-) ... sie hat noch viele andere Vorteile: Zuladung, Komfort, Starlink, CAPS. das mit dem AVGAS lässt sich organsieren.

Ja, aber würdest du dein Schätzchen mit einem Zusatztank versehen lassen? Das wäre bei der PA28 beinahe Kleinkram, bei deinem Lieblingsreiseflugzeug eine ganz andere Hausnummer. Und 1000 NM sind nüscht auf den von dir bereits angesprochenen kritischen Segmenten. Sonst fliegst du Karachi - Dhaka/ Chittagong und sparst dir südasiatische Bruderkonflikte. Speed ist dann auch eher Wumpe, je nach Jahreszeit, wenn die ITC gerade woanders ist. Reichweite ist das Problem. Ich will dich wirklich nicht von einer anderen Maschine überzeugen, aber die Avgas und Cirrus und Langstrecke sind nunmal das Gegenteil von DA40/42, die fröhlich Jet A1 schlürft. (Zuladung: Frage der Packdisziplin, relevant ist eigtl. nur die Spritmenge. Komfort: Ja, wichtig, denn das ist schonmal Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen im GA-Cockpit; aber Reisekomfort ist eben auch zu wissen, dass man nicht irgendwo festhängt, die Bürokratie einem nicht die gesamte Freude raubt, und da kommst du wieder zur Reichweite aufgrund politischer Unwägbarkeiten. Wenn jemand eine DA42 fest umrüsten würde mit 250 l Tank statt der Rückbank und die für Weltrumdungungen vercharterte, mit fest eingebauter HF- Funke, wäre jede Weltumrundung auf fast jeder Strecke eine Planungsaufgabe für absolute IR-Neulinge. Du hast ja die richtige Frage gestellt, wo gibt es Avgas. Der Rest ist Schmerztoleranz ;-). Thema Geld... s.u. Ach ja, CAPS, wenn du dem Motor nicht 100%ig vertraust, sollte man bei dem Vorhaben definitiv njet sagen, aber das Fass will ich nicht aufmachen. Ich finde CAPS gut.

Ich weiß (for a fact) dass sie einen in Pakistan nicht landen lassen wenn man aus Indien kommt. So viel ich jetzt weiß muss man die 1000 NM von Ahmedabad (Indien) nach Al Ain (Emirate) schaffen, das ist die größte Hürde. Geht eher nicht mit der SR22, da ich LOP maximal zwar 1000 NM schaffe, aber ohne Reserve, da wären - ohne Wind! - 6 Stunden (wenn ich mit 165 KTAS plane).

Wärest du bereit für einen Ferrytankeinbau? Dann ist es eh ein Selbstgänger.

Muskat wäre schonmal deutlich kürzer, der Oman sehenswert. Wetterprognosen heutzutage ja schon sehr, sehr valide, gerade bzgl. der Winde. Visa können übrigens auch sehr nervig sein, bedauerlicherweise halten sich Nuklearmächte wie Indien, China, USA, Russland nicht ans Völkerrecht bzgl. Crewvoraussetzungen aus ICAO-Statuten. Ärgerlich und teuer. Mit Ferrytank kannst du dir Indien komplett sparen, aber die Visakosten sind dann doch unter denen des Ferrytankeinbaus :-).

So ein riesiges Drama ist so ein Flug nicht,

Das würde ich auch nie sagen, und hoffe, das kam nicht so rüber. Nur beim Preis, da solltest du mal deine Quellen ganz nüchtern gegenchecken.

und auch nicht so teuer wie Du andeutest. Es sind ca 9000 NM, das sind einfach 10 Tankfüllungen, bei $3,50 pro Liter ...

Die Annahme, du kämst mit 3,50 $ pro Liter im Durchschnitt weg und die Landegebühren wären nicht dramatisch kann man nur sagen, wenn man SEP-Landungen in München und Frankfurt oder London-City für Portokasse oder Rundungsfehler hält.

also ca, $ 20,000 für Sprit, lass es 25,000 sein. Dazu Landegebühren, die aber in vielen der Länder nicht dramatisch sind.

Ist ja gerade Wochenende, stell dir mal eine Stoppuhr und bekomme die Lande- und Handlinggebühren, alles inklusive, sowie die Avgaspreis und Verfügbarkeit für Karachi, Ahmedabad, Dhaka, Chittagong, Dong Mueang und Manila raus. Nochmals, siehe es bitte nur als freundlichen Hinweis darauf an, was dich in der Planung und Unwägbarkeit erwartet, wir wissen ja, wie bei uns Flughäfen die SEP-Gebührensuche in einen Irrgarten verwandeln. Wenn das deine Lust nicht abturnt und das Recherche- und Reisefieber ergreift, bin ich hier der größte Fanboy. Nur sei nicht enttäuscht, wenn du die Landegebühren von Basel oder Zürich oder Karlsruhe erwartest, und ab und an mal EDDM, es dann aber fast jedesmal EDDF, EDDM, London-City oder schlimmer wird.

Bitte ohne KI, bei der Datengrundlage wäre das womöglich noch enttäuschender. Handler anrufen, verbindliches Angebot für Kalenderwoche xy, fragen, wann zuletzt jemand da war und ein Fass erhalten hat etc.

Japan kenne ich schon ganz gut, da hätte ich wenig Sorgen. Es kann ziemlich bürokratisch sein, aber es wird einem immer geholfen wenn man ein Problem hat. Und, wie gesagt, es gibt ein paar Leute (meist Amis) die doret Flugschulen etc. betreiben ... von denen bekommt man jede Organisation (gegen Bezahlung).

Ich würde in Japan und Südkorea auch nicht die geringsten Probleme erwarten. Nur die Rechnungen, die halt tiefer sind als ... im Rest Südasiens.

"Lebenstraum" ist mir ein bißchen zu melodramatisch ;-). Ich würde einfach ganz gern mal so eine Strecke fliegen! Viele der Länder auf der Strecke kenne ich, Ägypten, Emirate, Indien, Japan ... Ägypten kann man managen, Indien kann anstrengend sein, lässt sich aber auch regeln. Emirate sind übehaupt kein Problem, sehr gute GA, und Japan wie gesagt: Wenn man die regeln kennt und sich daran hält: einfach. Indien ist sicher der anstrengendste Teil, ... aus meiner Erfahrung. Aber grundsätzlich sind Inder liebenswerte, hilfsbereite Leute.

Mach es, ich freue mich, wenn du Freude daran hast. Sei bitte nur extrem realistisch bzgl. Kosten, Bürokratie, Lebensfreude bei der Planung.

Jetzt sammle ich mal weiter Infos, dann überlege ich vielleicht konkret.

Viel Spaß! Am effizientesten bist du natürlich, wenn du Mike, Ferrypiloten, Weltumrundern etc. nach Erfahrungen der letzten paar Monate fragst. Und setze dir vorher ein Budget und Zeitrahmen. Machbar ist es problemlos, wirklich, überhaupt kein Hexenwerk. Es muss sich nur mit deinen Wünschen und Budget decken.

7. Februar 2026 13:11 Uhr: Von Alexis von Croy an Alexander Callidus Bewertung: +2.00 [2]

Marokko bis ganz in den Süden war ich schon (Fez, Errachidia, Quarzazate, Marakesch) ... das war super schön, und werde ich auch noch mal machen. Damals bin ich allerdings nicht von Deutschland aus geflogen sondern in einer gecharterten C-172RG ab Malaga, und dann dorthin zurück.

Andere Ideen wären Kenia, oder vielleicht auf die Kanaren via Marokko, was einfach sein müsste. Und eben Dubai, das müsste auch leicht machbar sein. Dubai finde ich zwar (bis auf die Altstadt) ziemlich langweilig, aber ... der Weg ist das Ziel :-)

7. Februar 2026 13:15 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Sven, gibt es eigentlich einen Reisebericht von Deiner Weltumrundung? Wie lange ist die her? Chat GPT schreibt wilde Dinge darüber. ;-)

7. Februar 2026 14:38 Uhr: Von Alexis von Croy an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

>>> Viel Spaß! Am effizientesten bist du natürlich, wenn du Mike, Ferrypiloten, Weltumrundern etc. nach Erfahrungen der letzten paar Monate fragst.

Genau mit solchen Leuten kommuniziere ich auch, und daher auch meine Schätzungen, zB $ 3,50 l/Avgas im Schnitt.

7. Februar 2026 16:03 Uhr: Von Guido Frey an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]

Sven, gibt es eigentlich einen Reisebericht von Deiner Weltumrundung?

Svens Bericht ist in Pilot und Flugzeug, Ausgabe 2019/03, Seite 14 ff. zu finden.

7. Februar 2026 17:15 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Ah, ein kleiner Trollversuch ;-). Den Bericht hast du doch nach unser vorletzten Debatte für ein kleines Entgelt bei unserer Lieblingsluftfahrtzeitschrift heruntergeladen, oder?

7. Februar 2026 17:17 Uhr: Von Sven Walter an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Eigentlich "müsste man" das von uns allen konstant einpflegen global, um ein paar Schocker zu verhindern. Und ehrlich gesagt wäre es auch aus staatlicher Sicht sinnvoll, dies einzufordern, wenn Gebühren so transparent wären wie die Flugsicherungsgebühren; da geht das dann ja komischerweise für ganze Kontinente mit minimalem Aufwand.

7. Februar 2026 18:23 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Was glaubst du eigentlich wer du bist?

7. Februar 2026 18:29 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +0.33 [1]

Dein größter Fan, s. anderer Beitrag.

P.S.: Beitrag im anderen Debattenstrang zur Pedalverlängerung gemeint. (Dass du ChatGPT eher anwirfst, als Jans Redaktion zu bezahlen, ist ja keine so große Überraschung).

7. Februar 2026 18:44 Uhr: Von Manni Fold an Alexis von Croy

Versucht doch mal in einem Antiquariat "Haie fressen keine Deutschen" zu finden. 1981 flug einer von Uetersen nach Australien mit einem Scheibe Falken. Ohne GPS, ohne Caps, ohne Internet, ohne ...alles..

Sehr interessant auch "Pilot Bambi" in youtube. Bezaubernd UND interessant: https://www.youtube.com/watch?v=Tli4XbQgTa4&list=PLVpSuwxhK_IHyZ7Z6rqRFVpzaGEesoFP1

7. Februar 2026 19:59 Uhr: Von Markus S. an Manni Fold

Das Buch kenne ich. Wirklich gut und informativ.

7. Februar 2026 22:06 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Markus S. Bewertung: -5.00 [5]

Markus....sven hat letztens bei der cdu-nahen merkelstiftung den kurs "meinungsfrriheit abschaffen..leicht gemacht" und "demokratie abschaffen per dekret" teilgenommen...und das sind seine ersten schritte hier, das was er davon verstanden hst umzusetzen.

Grüße aus riyad von der world defence show....hab ein paar neue spielzeuge in der wüste ausrobiert...meinen nachbar zur linken wirds erschrecken, wenn in srinem pool russische ki-topefos warten...den rechten wirds wundern, wenn sein garten sich jeden tag umpflügt.

Für freitag hab ich karten für die haupttribüne bekommen, nach dem freitagsgebet sollen dort ein paar aktivistenköpfe die straße runterrollen...was wird das wieder f eine sauerei werden..aber dafür gibts die straßenreinigung..salz brauchen die nicht...sand gibts genug..die kreuzigungen sind auch langweilig geworden...immer in gruppen zu fünft...always look on the bright side of life :-))

8. Februar 2026 20:45 Uhr: Von Kevin Kissling an Alexis von Croy

So ein riesiges Drama ist so ein Flug nicht, und auch nicht so teuer wie Du andeutest. Es sind ca 9000 NM, das sind einfach 10 Tankfüllungen, bei $3,50 pro Liter ... also ca, $ 20,000 für Sprit, lass es 25,000 sein. Dazu Landegebühren, die aber in vielen der Länder nicht dramatisch sind.

Kostenmäßig sehe ich die Triebstoffkosten ebenfalls nicht als entscheidenden Faktor. Ich würde für den Trip (Hin- und zurück) eher in Richtung 100.000 USD für Gebühren (Landegebühren, Handling, Ein-/Überfluggenehmigungen, ...) schätzen, ohne dass man dafür etwas materielles "in der Hand" hält, weil in einigen Ländern auf der Strecke einfach jeder "die Hand aufhält".

8. Februar 2026 21:56 Uhr: Von Matthias Reinacher an Kevin Kissling Bewertung: +1.00 [1]

RTW mit ~20 Stops mit einem 5t-Ölbrenner hat 2019 etwa $35k für Sprit und $35k für Handling, Landung, Hotels etc. gekostet.

9. Februar 2026 08:59 Uhr: Von Reinhard Haselwanter an Matthias Reinacher

Da denke ich, dass bei einer <2t MTOW das Verhältnis eher dahin geht, dass die Spritkosten im Verhältnis kleiner sind, aber aufgrund der größeren Zahl der zu erwartenden Stopps Handling & Landegebühren einen wesentlich größeren Posten ausmachen, oder liege ich da falsch ? Und nicht zu vergessen die allgemeine, weltweite Teuerung seit 2019... Gold kostete damals so US$ 1.300,-- je Unze, heute 5.000,-- ... und manchmal habe ich das Gefühl, die Fliegerei ist preislich ans Gold gekoppelt :-/...

9. Februar 2026 09:08 Uhr: Von Matthias Reinacher an Reinhard Haselwanter Bewertung: +2.00 [2]

Das kommt etwas darauf an, der zweiten Aussage würde ich zustimmen, der ersten nicht unbedingt -- wir haben im Schnitt über alles nur etwa $1.40/l für Jet-A gezahlt, das ist bei (extra eingeschifftem) Avgas sicher anders.

9. Februar 2026 09:17 Uhr: Von Philipp Tiemann an Reinhard Haselwanter Bewertung: +4.00 [4]

Also wenn man so die Berichte zu ATWs und anderen Langstreckenreisen der letzten paar Jahre liest, dann muss man Richtung Fernost denke ich schon einige Male mit ca. 5 Euro/l rechnen. 10 Euro/l sind es wohl eher nur in Teilen Afrikas. Zu bedenken ist auch, dass man oft ja ganze Fässer kaufen muss und auch deshalb noch Verluste hat, die den Literpreis weiter nach oben treiben. Es sei denn man plant es so perfekt und klug wie Kollege Haug, der bei seinen beiden letzten großen Reisen glaube ich praktisch nirgendwo Sprit zurücklassen musste.

https://www.euroga.org/forums/trips-airports/16651-heading-east-the-whole-story

https://www.euroga.org/forums/trips-airports/15530-down-to-oz-and-back-again-the-whole-story

1000 Meilen ist heutzutage mit Avgas kaum noch praktikabel denke ich. 1500-2000 sollten es schon sein, gerade ja auch dann für die pazifischen Legs, egal ob oben rum oder unten rum. Und selbst dann braucht man auf gewissen Strecken unbedingt Rückenwind. Auf earthrounders.com werden gelegenlich geeignete Maschinen (die es schon geschafft haben) zum Kauf angeboten.

Bei den Gebühren ist man sowieso "in god's hands". Ich könnte mir vorstellen, den richtigen Permit Agent zu haben hilft schon, um vor Ort nicht komplett abgezogen zu werden. Wobei es auch dann gelegentlich 2-5k sein werden.

Das mit dem Geld ist aber nur das Eine. Es ist planerisch ein extrem aufwändiges Vorhaben. Und man muss schon sehr strukturiert vorgehen, was einem eben gegeben sein muss.

9. Februar 2026 09:53 Uhr: Von Alexis von Croy an Philipp Tiemann

>>> 1000 Meilen ist heutzutage mit Avgas kaum noch praktikabel denke ich.

Die 1000 Meilen als längstes Leg zwischen zwei Avgas-Tankstellen habe ich von Gunter Haug! Aber, wie gesagt, dazu wäre ein 100-200-Liter "Turtle Pack" anstelle der Rückbank gut. Ich habe aber (noch) keine Ahnung, wie man das (in der SR22) anschließt. DASS es geht weiß ich.


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