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109 Beiträge Seite 1 von 5

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7. Januar 2023: Von Tim Walter an _D_J_PA D. Bewertung: +2.00 [2]
SD auf 2 Geräten (IPAD und Samsung Handy) und DWD Wetter. Keinerlei Papier(bis auf Erforderliche Flugzeug Dokumente und Lizenz) war ausreichend und es gab keine Beanstandungen.

Fairer Weise muss ich aber sagen, dass ich kein DFS Abo bei skydemon habe und die DFS VFR Anflugkarte als Screenshot hatte. Deshalb kann ich jetzt nicht sagen ob die SD Basis Version ohne DFS Zusatz ausreichen würde.
7. Januar 2023: Von Wolff E. an Tim Walter
Was hattest du alles dabei? Nur die Anflugkarte oder auch den AIP Auszug? VfR Streckenkarten? Ggf flightlog? Wobei ich der Meinung bin, 3 Stunden Sprit für einen 50 Minutenflug benötigt man eher keine Spritberechnung...
7. Januar 2023: Von Tim Walter an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]
In Skydemon habe ich vorgeführt:
Strecke,Flightlog
W&B
Kraftstoff Berechnung
Notam
Metar/taf

Das ganze auch im Handy.

Wettervorbereitung mit pc met (screenshots)

Dann eben noch meine Persönlichen Dokumente wie lizenz usw, sowie die Flugzeug Spezifischen Dokumente.


Ps: Aus der AIP hatte ich nur den Screenshot von der VFR Anflugkarte dabei
7. Januar 2023: Von Tobias Schnell an Tim Walter

In Skydemon habe ich vorgeführt:

Wurde da explizit danach gefragt, oder hast Du das von Dir aus alles demonstriert?

7. Januar 2023: Von Tim Walter an Tobias Schnell
Ich meine ich habe einfach von selbst losgelegt und alles vorgeführt als es um die Flugvorbereitung ging
7. Januar 2023: Von Tobias Schnell an Tim Walter Bewertung: +1.00 [1]

OK, hätte mich auch gewundert, wenn da im Rahmen eines "normalen" Rampchecks danach gefragt worden wäre. Bei mir waren das bisher immer nur Lizenz und Flugzeug-Dokumente.

Es gibt da m.E. auch keine Verpflichtung, diese Dinge alle mitzuführen. Auch wenn man es im heutigen Zeitalter ja in der Regel alles "automatisch" dabei hat.

7. Januar 2023: Von Andreas Trainer an Tobias Schnell Bewertung: +2.00 [2]

Das war bei mir 2 x auch so: Lizenz und Flugzeugpapiere.

Der Checker hat's nicht gecheckt und meinte, meine Lizenz sei so nicht gültig.

Also habe ich ihm erklärt, das sei doch so und so und wenn dann ... ah ja, Sie haben Recht ... passt alles. Also, der Typ stand in dem Moment echt auf der Leitung.

Wenige Minuten später landete eine mir gut bekannte Person an und wurde auch gecheckt. Es konnte glaubhaft versichert, werden, dass alle Papiere daheim lägen ... (der Checker stellte mir dann eine lustige Frage: stimmt es, dass dieser Pilot eine Lizenz hat ... boah, woher soll ich das wissen, gesehen habe ich sie nie, das hat der Checker eingesehen) ... Ende vom Lied: fliegen Sie heim und faxen Sie Ihre Lizenz an die und die Stelle und dann passt alles. Glück gehabt, netter Typ, trotz auf-der-Leitung-stehend.

Alternativ hätte ich den zweiten Piloten heim geflogen, hätten die Lizenz geholt und wären zurückgeflogen - hätte mindestens 3 Stunden gedauert. Solang wollte der verpeilte nette Typ bestimmt nicht warten ;-)

7. Januar 2023: Von Markus S. an Tim Walter
"Ps: Aus der AIP hatte ich nur den Screenshot von der VFR Anflugkarte dabei"

Dann hattest Du also SD und für den Anflug die AIP vorgelegt.
7. Januar 2023: Von _D_J_PA D. an Markus S. Bewertung: +4.00 [4]
Fassen wir zusammen:
Aus den hier veröffentlichten Erfahrungsberichten geht hervor, dass bei den ramp checks nicht nach "offizieller" Anflugkarte gefragt wurde. Das erscheint sinnvoll, enthalten die heutigen Navi Programme wie SD alle relevanten Informationen bereits digital.

Vor dem Hintergrund ist doch die nun verfügbare AIP VFR in der Form völlig ausreichend und eine nette Ergänzung.
7. Januar 2023: Von Markus S. an _D_J_PA D.
Das sehe ich nur bedingt so, da die Daten in der AIP offizieller Natur sind und wesentlich präziser ausgeführt sind.
8. Januar 2023: Von F. S. an Tobias Schnell Bewertung: +4.00 [4]

Könnte mir mal jemand erklären, was so ein "normaler Ramp-Check" eigentlich ist? Ich tue mich immer ein bisschen schwer damit, wenn systematisch englische Begriffe verwendet werden, obwohl es doch augenscheinlich um deutsches Verwaltungshandeln geht.

Ich gebe es zu: Ich fliege erst seit etwas mehr als 30 Jahren. Zumindest in diesem kurzen Zeitraum ist es mir noch kein einziges mal passiert, dass irgendwer ernsthaft meine Flugvorbereitung angeschaut oder gar hinterfragt hätte (Checker und Fluglehrer in Zeiten der Ausbildung natürlich ausgenommen).

Das höchste der Gefühle war ein paar mal (wenige Male), dass der Türmer (in dem Fall dann wahrscheinlich ein BfL) mich gebeten hat, schnell in mein Bordbuch und sonstige Dokumente schauen zu können - ich glaube in einem solchen Fall hat er sogar das Datum auf dem Medical angeschaut.

Ob ich eine Flugvorbereitung gemacht habe oder gar, ob die auch nur irgendwas mit der Realität zu tun gehabt hätte, wurde zumindest in meiner kurzen Fliegerischen Laufbahn bisher nie geprüft - aber Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass ich noch nie so einen "normalen Ramp-Check" hatte.

In so fern finde ich die Diskussion dazu, welches Tool zum "Bestehen" eines solchen "normalen Ramp-Check" ausreicht etwas akademisch. Mein Eindruck ist (wie bei vielen Dingen in der Fliegerei) eher, dass das Problem wenn dann zwischen dem Headset liegt.
Um im diskutierten Beispiel zu bleiben: Wer im Rahmen der Flugvorbereitung daran denkt, dass die Piste ja auch ein Vertikalprofil hat, der findet die notwendigen Informationen schon irgendwie. Wer nicht daran denkt, bei dem ist auch egal, ob diese in seinem Lieblingsspielzeug theoretisch vorhanden wären.

8. Januar 2023: Von Alfred Obermaier an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Hi, einen sog. "Ramp Check" habe ich meinen 50 Fliegerjahren noch nicht erlebt.
Ja, ich wurde schon gebeten, Lizenz, Medical und Bordbuch zu zeigen, das wars.

Seit ich in EDMA fliege, kommt regelmäßig jemand vom TWR in seiner Funktion als "Luftaufsicht" und will Lizenz und Medical sehen. Meine Flugvorbereitung hat noch niemanden interessiert. Auch Flugschüler die vom Solo Cross Country zurück kamen mussten lediglich den Flugauftrag und das Medical, ggfs das Bordbuch vorlegen. Ein Pilot darf an einem Flugplatz nicht häufiger als alle 6 Monate kontrolliert werden, sonst könnte das eine Diskrimierung sein.
In EDML kamen letztes Jahr 2 Mitarbeiter vom LBA nach der Landung zu mir. Diese wiederum wollten lediglich das Flugzeug und die zugehörigen Papiere sehen. Keine persönlichen Papers oder gar Flugvorbereitung, hat niemanden interessiert.

Thats it.

8. Januar 2023: Von Tobias Schnell an F. S. Bewertung: +3.00 [3]

Könnte mir mal jemand erklären, was so ein "normaler Ramp-Check" eigentlich ist?

Also ich hatte erst heute wieder eine Kontrolle (mittelgroßer VLP in Deutschland). Geprüft wurden die persönlichen Papiere und die Papiere vom Flugzeug. Sonst nichts. Alles freundlich und professionell. Etwas anderes wollte noch nie jemand sehen.

In ~ 3.500 Flugstunden war das jetzt im Inland geschätzt die 6. oder 7. Kontrolle dieser Art.

Part-NCO (NCO.GEN.135, wer es nachlesen möchte) legt genau fest, was mitzuführen ist und was nicht. Neben den persönlichen und den Flugzeug-Papieren sind das eigenlich nur noch der (ATC-) Flugplan, sofern einer aufgegeben wurde, Intercept-Procedures und eben "geeignetes und aktuelles" Kartenmaterial für die Strecke. Das wäre also der maximale Umfang, der bei einem solchen Check geprüft werden könnte.

Für Flugvorbereitung, Wetterberatung, W&B-Rechnung, NOTAMs etc. gibt es NCO keine Verpflichtung, irgendeine Doku zu erstellen oder gar mitzuführen.

8. Januar 2023: Von Achim H. an Tobias Schnell Bewertung: +1.00 [1]

Ich wurde ein paar Mal geprüft, meist nur Lizenzen, Papiere. Einmal in Stuttgart durch einen hauptamtlich an das RP beliehenen Ramp-Checker wurde auch die Flugvorbereitung geprüft (Wetter, NOTAM, M&B).

Bei einem Check gab es eine Unstimmigkeit, 2 lizenzierte Piloten in einer Cessna SEP und der Checker meinte ich müsste die Einhaltung der 90-Tage-Regelung nachweisen können, da eine Cessna SEP nur einen Piloten hat. Da habe ich dann entschieden gegen vorzugehen -- obwohl ich die Anforderungen für den Passagiertransport erfüllt hätte habe ich mich geweigert den Nachweis zu erbringen. Im Anschluss habe ich mich beim RP beschwert, worauf sie sich für den Fehler entschuldigt haben.

8. Januar 2023: Von Tobias Schnell an Achim H.

Einmal in Stuttgart durch einen hauptamtlich an das RP beliehenen Ramp-Checker wurde auch die Flugvorbereitung geprüft (Wetter, NOTAM, M&B)

War das zu LuftBO- (=vor 2016), oder schon zu Part-Ops-Zeiten?

und der Checker meinte ich müsste die Einhaltung der 90-Tage-Regelung nachweisen können

Nachdem man ja auch kein Flugbuch mehr mitführen muss, ist das eigentlich auch keine Frage mehr für einen "Rampcheck" (in Ermangelung eines besseren Begriffs).

8. Januar 2023: Von Markus S. an Tobias Schnell

Angenommen man verunfallt weil man keine Flugvorbereitung mit vollständigen AIP Daten gemacht hat und z.B. das Vertikalprofil von Kempten nicht beachtet hat, was wird dann wohl passieren? Zahlt die Versicherung? Ich glaube, nein.

8. Januar 2023: Von _D_J_PA D. an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

du kannst alle möglichen Fälle konstruieren und wirst sicher ein Szenario finden, in welchem das Mitführen der "höchstoffiziellen" AIP-VFR irgendeinen Mehrwert hat.
Und das ist ja auch richtig: wenn du dich damit sicherer fühlst, sind die 39 € bei zb SD sicher gut investiertes Geld.

8. Januar 2023: Von Achim H. an Tobias Schnell Bewertung: +3.00 [3]

Es war vor wenigen Jahren also Part OPS und ja, der Nachweis sollte im Nachgang durch Übersendung einer Kopie des Flugbuchs erbracht werden, da ich das Flugbuch grundsätzlich nicht mitführe. Die Checker waren nur oberflächlich instruiert und beim RP war dann das Wissen vorhanden, so dass ich letztlich keinen Nachweis erbringen musste.

So ausgefallenere Sachen wie bei SAFA sind mir noch nie vorgekommen (Avionikdatenbanken, Maintenance-Unterlagen), der umfangreichste und zeitlich aufwendigste Check war auf Menorca, die hatten eine ellenlange Liste aber selbst überhaupt keine Ahnung was sie da prüfen. Die wollten den Registerauszugs meines US Trusts haben, total abgefahren.

Einmal in Alexandria hatte ich die Flughafenoberen so verärgert, dass sie mich komplett filzen wollten und ich hatte das Routenlog des Flugzeugs nicht dabei, da ich damals davon ausging, das sei nicht vorgeschrieben, was aber nur eine Abweichung der FAA von ICAO ist und auf amerikanischem Boden gilt. Die Sache ging glimpflich aus, hätte aber auch anders ausgehen können.

Ich habe zwar keine 30 Jahre Karriere aber wurde sicherlich mehr als 10x geprüft in der Zeit. Hängt sehr davon ab, wo man fliegt, Verkehrsflughäfen wie Stuttgart haben immer Prüfer vor Ort und in Spanien wird sehr viel geprüft.

Man ist denke ich immer mal wieder nicht 100% korrekt, erst kürzlich ging das verdammte Garmin Concierge Upgrade nicht und ich bin mit alter Navigationsdatenbank über 2 Kontinente geflogen -- was soll man auch sonst tun? Manchmal ist man vielleicht versehentlich außerhalb der 90-Tage-Regel für Nachtflug, einmal habe ich als Ersatzbrille nur eine Sonnenbrille gehabt (was die Prüfer geschluckt haben), etc. Wenn sie kompetent sind und etwas finden wollen, werden sie meist vermutlich erfolgreich sein.

8. Januar 2023: Von Philipp Tiemann an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]

Und zahlt die Versicherung eher, wenn man Unterlagen hatte und auch studiert hat? Also das Profil bewusst ignoriert hat und dann sozusagen wissentlich ein unmögliches Manöver versucht hat?

8. Januar 2023: Von Philipp Tiemann an Tobias Schnell Bewertung: +2.00 [2]

Ich hatte Ende 2018 noch eine Kontrolle, wo auf dem entsprechenden Formular auch die Punkte Flugdurchführungsplanung, Wetterberatung, etc. standen und abgehakt wurden. Ob es so was heute noch bei gewissen Luftfahrtbehörden gibt, keine Ahnung. Der Kerl hatte aber ebenfalls nicht so sehr viel Ahnung, war freundlich und hat sich diesbzüglich mit einem einsekündigen Blick in mein Skydemon zufrieden gegeben.

8. Januar 2023: Von Tobias Schnell an Philipp Tiemann Bewertung: +2.00 [2]

Der BfL heute meinte, dass sie (=der Flugplatz) im Jahr 160 Piloten kontrollieren müssen - da gäbe es Zielvorgaben seitens des RP. Das sei gar nicht so einfach, da bei starkem Betrieb die Zeit dafür fehlt, und anderseits auch nicht die immer dieselben lokalen Piloten x-mal pro Jahr kontrolliert werden sollen.

8. Januar 2023: Von Joachim P. an Tobias Schnell Bewertung: +1.00 [1]
Ich wurde mal als Mitflieger gefragt, ob ich die Lizenz dabei habe, und ob ich mich kontrollieren lassen will, damit sie auf die Quote kommen. Man hilft je gerne...
8. Januar 2023: Von Alfred Obermaier an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

.. yep, das kenne ich auch. Einfach mal alle die gerade in der Halle sind, damit die Quote erfüllt werden kann.

EDIT:
Hintergrund sind öffentliche Zuschüsse für die VLP die an Quoten hängen, das meint EDMA muss beispielsweise x % der Bewegungen kontrollieren damit der Nachweis einer ordentlichen Verkehrskontrolle erfüllt ist (oder so ähnlich).
Da hilft man gerne mit, denn personal Papers führt ohnehin jeder PiC mit sich

8. Januar 2023: Von Markus S. an Alfred Obermaier

Genau so läuft es und bevor man in EDDM Kontrolle macht wird noch EDNX mitgenommen. ;-)

8. Januar 2023: Von Markus S. an _D_J_PA D.

So ist es. Ich möchte hier nur Argumente sammeln um den Theo indirekt bei seiner Klage zu unterstützen aber das scheinst Du nicht zu kapieren!


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