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21. Februar 2016: Von Julian Koerpel an Marten Feist Bewertung: +3.00 [3]
Hallo,

gem FAA Regeln darf ein N-reg Flugzeug von

- FAA Lizenzinhabern
und
- innerhalb des Landes, das die jew. Lizenz ausgestellt hat in dem man fliegt

geflogen werden. (Blöde Formulierung aber ich hoffe es wird deutlich was gemeint ist)

Also:
EASA Lizenz ausgestellt in D => N-reg Flugzeug darf durch den Lizenzinhaber in D geflogen werden
EASA Lizenz ausgestellt in F => N-reg Flugzeug darf durch den Lizenzinhaber in F geflogen werden

FAA Lizenz => Flugzeug darf weltweit geflogen werden, zus. sind die jew. nationale Regeln zu beachten.

Das ganze steht in den FAR Regularien der FAA, FAR 61.3 1) v)

"(v) When operating an aircraft within a foreign country, a pilot license issued by that country may be used."

https://www.ecfr.gov/cgi-bin/text-idx?c=ecfr&sid=40760189a03dfea0b501608f33820a45&rgn=div5&view=text&node=14:2.0.1.1.2&idno=14#se14.2.61_12
27. Februar 2016: Von Matthias Jungkurth an Julian Koerpel
Mal eine blöde Frage...

Es heißt ja:

"When operating an aircraft within a foreign country, a pilot license issued by that country may be used."

Heißt das solange ich mich innerhalb der deutschen Grenzen (bei Aussellung meiner EASA-Lizenz durch eine
deutsche (zuständige) Behörde) bewege, kann ich auch weitergehende Rechte aus meiner deutschen Lizenz
ausüben?
Bspw. falls eine Lehrberechtigung vorhanden ist, den "Schulungsflug" nach FCL.740.A[...] zur Verlängerung des SEP-Ratings, auf einer N-Reg Maschine durchführen...!?

Von Seiten des Part-FCL dürfte ja eigentlich nichts dagegen sprechen. Der Paragraph zum Schulungsflug
stellt keine weiter spezifizierten Anforderungen an das zu verwendende Flugzeug...

Von der rein praktischen Seite dürfte es ja ohnehin herzlich egal sein, ob da ein "N" oder "D-E..." auf der Kiste steht. In Anbetracht der Tatsache, dass die rein praktische Seite in Sachen des Luftrechts schon lange keine Relevanz mehr hat, will ich mich aber lieber nochmal vergewissern ;-)

Hat von euch schon mal jemand ein SEP-Rating in der EASA-Lizenz, mit Hilfe einer N-Reg Maschine verlängert?

Viele Grüße
Matthias
27. Februar 2016: Von Bernhard Tenzler an Matthias Jungkurth Bewertung: +1.00 [1]
Ja, das ist kein Problem. Selbst ein Prüfungsflug (IR) geht auf N-Reg.
23. März 2016: Von Marten Feist an Julian Koerpel

Julian, Vielen Dank füt Deine Info. Das ist soweit verstanden ... gilt das für beide rules VFR und IFR?

Herzliche Grüsse

Martin

"

23. März 2016: Von Julian Koerpel an Marten Feist

Hallo,

die FAA schränkt das nicht ein, somit ist mit EASA (D) Lizenz sowohl Flug unter IFR als auch VFR innerhalb D zulässig.

Ich empfehle jedoch jedem, der ein N-reg Flugzeug betreibt eine entsprechende FAA Lizenz zu erwerben und sei es auch nur eine Validation. Leider ist vielen garnicht bewusst, welche Regeln sie mit einem "N" hinten auf dem Leitwerk u.U. verletzen, über die sinnhaftigkeit mag man streiten -aber die FARs sind nunmal weltweit gültig, wenn das Fliegerchen ein "N" hintendrauf hat.

Beispiele: VOR Check alle 30 Tage, Registrierung&Airworthiness Certificate SICHTBAR in der Kabine anzubringen etc. etc.

Ich halte die Regelung dass es die FAA zulässt, ein N-reg Flugzeug ohne FAA Lizenz fliegen zu dürfen persönlich für nicht gut, akzeptiere diese aber :-)

Falls Du Interesse an einem Fliegerurlaub in den USA hast, bei dem Du quasi nebenbei die FAA Lizenz erwirbst, melde Dich gern bei mir unter julian.koerpel(at)gmail.com

Happy Landings

Julian

24. März 2016: Von Rudolf Meier an Julian Koerpel

Ja, denn

FAA 61.3: When operating an aircraft within a foreign country, a pilot license issued by that country may be used.

führt ansonsten zu skurrilen Dingen, denn an

Um ein N-reg Flugzeug also legal in Europa über Grenzen hinweg betreiben zu können, muss eine entsprechende FAA Lizenz vorhanden sein.

mache ich einmal ein Fragezeichen. Natürlich ist es die einfachste Lösung mit zusätzlichem FAA PPL N-reg X-Europe zu fliegen, aber es gingen doch theoretisch auch eine Handvoll EASA Part.FCLe für alle durchflogenen Länder, oder existiert eine EASA Regel "jeder nur ein Kreuz", also nur ein EASA Part.FCL über alle Mitgliedsländer pro Person?

Bei allen Diskussionen in dem Zusammenhang muss man vielleicht auch einmal ein Lob einflechten für die (fast) reibungslose Umstellung des Zusammenspiels mit den FAA Regularien von JAR auf EASA Part.FCL, das hätte auch ganz anders rumpeln können.

24. März 2016: Von Wolfgang Schöll an Rudolf Meier

Pro Luftfahrzeugketegorie darf man nur eine EU-FCL Lizenz haben. Also funktioniert die letztere Methode nicht.

Siehe FCL.015 (c): "Niemand darf zu irgendeinem Zeitpunkt pro Luftfahrzeugkategorie mehr als eine gemäß diesem Teil erteilte Lizenz innehaben."

Grüße, Wolfgang

i
24. März 2016: Von Rudolf Meier an Wolfgang Schöll

Danke, das war mir nicht bewusst!

Ich habe mich nie im Detail damit beschäftigt, aber das impliziert, dass alle EASA Part.FCL Lizenzen für EASA-Land registrierte Flugzeuge überall uneingeschränkt gegenseitig gelten, richtig? Ist das wirklich so? Kann ich jedes in den 32 EASA Staaten registrierte Flugzeug mit jeder EASA Lizenz fliegen und das weltweit - so etwas wie Liechtensteiner EASA Part.FCL Schein und mit jeder Schweizer Maschine in Mali im Busch fliegen geht heute uneingeschränkt? Das wäre doch eigentlich dem weltweit N-reg mit FAA PPL fliegen - das die EASA anders herum unterbinden will?- äquivalent, oder? Wenn N-reg Fliegen in EASA-Land nicht mehr nur mit FAA PPL ginge, sondern zusätzlich auch einen EASA PPL braucht, wäre das andes herum nicht so als wenn ich mit dem oben eingemerkten Liechtensteier Part.FCL mit der Schweizer Maschine nicht mehr nach USA darf, sondern zwingend dann auch einen FAA PPL brauchen würde? Ist das der Knoten, wegen dessen eine endgültige gegenseitige EASA-FAA Anerkennung immer mal wieder hakt? Sorry, mir dreht sichs gerade etwas. Der südafrikanisch-deutschstämmige Pilot mit Namibischem PPL und einer FAA PPL Validierung, der in Deutschland lebt, darf heute mit Lisa in ganz Europa fliegen und wenn die EASA Schein Plicht kommt, dann muss der einen zusätzlichen EASA Schein machen und darf dann nur noch in dem Land fliegen, dass seinen EASA Schein ausgestellt hat? Ich glaube ich mache erst mal Ostern, das ist mir alles zu kompliziert.

24. März 2016: Von Tobias Schnell an Rudolf Meier

Kann ich jedes in den 32 EASA Staaten registrierte Flugzeug mit jeder EASA Lizenz fliegen und das weltweit?

Ja, zumindest aus Sicht der Europäer bzw. des jeweiligen Eintragungsstates. Das ist jetzt übringes nicht so wirklich neu - wurde mit JAR-FCL schon 2003 eingeführt.

Wenn N-reg Fliegen in EASA-Land nicht mehr nur mit FAA PPL ginge, sondern zusätzlich auch einen EASA PPL braucht, wäre das andes herum nicht so als wenn ich mit dem oben eingemerkten Liechtensteier Part.FCL mit der Schweizer Maschine nicht mehr nach USA darf, sondern zwingend dann auch einen FAA PPL brauchen würde?

Fast. Die exakte Analogie zur geplanten EASA-Regelung wäre, dass Du nur dann einen zusätzlichen FAA-PPL benötigst, wenn Dein Wohnsitz nicht in Europa, sondern in den USA ist.

Der südafrikanisch-deutschstämmige Pilot mit Namibischem PPL und einer FAA PPL Validierung, der in Deutschland lebt, darf heute mit Lisa in ganz Europa fliegen und wenn die EASA Schein Plicht kommt, dann muss der einen zusätzlichen EASA Schein machen und darf dann nur noch in dem Land fliegen, dass seinen EASA Schein ausgestellt hat?

Nein, mit dem zusätzlichen EASA-Schein darf er dann in ganz Europa fliegen.

Tobias

22. August 2020 14:53 Uhr: Von Erik N. an Tobias Schnell

hole den mal kurz hoch.

Aktuell: Freund von mir (Deutscher, wohnhaft in Deutschland) kauft N-reg Flugzeug und macht mit US Fluglehrer eine US / FAA PPL in Europa.

Darf er als Deutscher mit dieser Lizenz das N-reg Flugzeug in ganz Europa fliegen oder nur in Deutschland ? Benötigt er eine EASA Validierung ?

22. August 2020 15:07 Uhr: Von Tobias Schnell an Erik N.

Bis Juni 2021 (siehe NfL 1-1926-20) reicht diese Lizenz in Deutschland noch aus - in vielen europäischen Ländern jedoch bereits heute nicht mehr. Ein nicht unbedingt aktuelle Liste findet sich hier.

Für eine Validation oder Conversion benötigt man 100 h Gesamtflugzeit, es empfiehlt sich also, die möglichst schnell zu sammeln.

22. August 2020 16:14 Uhr: Von Sven Walter an Erik N.

Hi, wie Tobias, und nur aus Neugier - wie hat er das mit der Theorie gemacht? Vor Covid-19 in den Staaten? Oder ist er aktiver Militärangehöriger der US-Streitkräfte?


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