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27 Beiträge Seite 1 von 2
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das ist nicht leicht zu beantworten und sicherlich auch typabhängig.
Im Idealfall setzt du dich mit einem Glas Wein abends vor den Kamin, überlegst dir dein Mission Profile und schaust, welche Flieger in Frage kommen...
Praxis: Mission Profile ist dynamisch, ändert sich ggfs. über die Jahre...
Wie ist es bei dir? Unbegrenzt finanzielle Mittel vorhanden? Falls ja, dann ist es etwas leichter, in diesem Fall würde ich raten: kauf den "Mittelweg" :-)
Beispiel: aktuell fliegst du VFR, planst aber E-IFR zu fliegen, Deutschland, Europa usw. - damit bist du erst mal 5-10 Jahre beschäftigt. Später soll es weitergehen, USA, Afrika, PuF-Weltumrundung? Welche Maschine ist dafür geeignet? Während in den ersten Jahren eine Turbo Arrow z.B. ok wäre, bräuchtest du für den Zeitraum danach eher Druckkabine und Turbine?!
In einem solchen Fall wüde ich irgendwo Richtung SR22, M20K, TB20 etc tendieren - zunächst etwas überdimensioniert, in der Mitte genau richtig und langzeit-betrachtet ggfs. zu wenig... aber bis dahin hast du Erfahrungen gesammelt und weißt genau, was du brauchst und was nicht...
In jedem Fall gilt aber m.E.: keine Angst vor Herausforderungen wie VP, RG oder Turbo - alles kein Hexenwerk, auch wenn der Otto aus dem Vereinsheim was anderes erzählen wird und du laut ihm kurz vor dem Suizid stehst... :-)
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Danke erstmal für die schnellen Antworten. Botschaft verstehe ich so, dass das Modell a) (erst kleines günstiges IFR-Flugzeug für die Kurzstreckenfliegerei zum üben, später dann Verkauf und ein Upgrade für die großen Träume) eher nicht so Euren "best practices" entspricht ?
Würde natürlich die Verhandlungsposition ggü. meiner besseren Hälfte wesentlich verbessern - da spielt die Optik und der äußere Zustand eine gewisse Rolle - und da machen die neueren Modelle ja schon einiges her ;-)
Was den finanziellen Rahmen angeht, so habe ich mich nach Lektüre diverser einschlägiger Webseiten geistig-moralisch auf ein Invest bis zu 200k eingestellt - nach unten natürlich ohne Limits und am oberen Ende sollte es dann aber logischerweise schon etwas mit Tauglichkeit für für die längerfristigen Pläne mit ausreichender TBO sein - oder ist das unrealistisch ?
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Hallo Herr Weske,
wie wär's mit einer hübschen Turbocommander AC 114 TC. Wenn Interesse, bitte eMail. Ich weiss, hübsch liegt im Auge des Betrachters ;-)
LG Holger
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Voll bequemes Flugzeug. Ich hab selber eine 112B Hotshot. Die Frage ist was ist an Avionik drin?
Die günstigste Avionik ist die die schon eingebaut ist.
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Hallo Markus, nach meiner Meinung, alles was man so braucht: GNS 530, KX 155, HSI 55A, KN 62A, KR 87, KMA 24, GTX 330, KEA 130A, WX500, S-TEC 55 + FD + YD, Ryan TAS610, GEM Insight, Shadin Fuel Flow, 2xVacuum, plus weiterer Kleinigkeiten.
War auch für mich ideal als VFR-Starter mit großer Anforderung und heute eine super IFR-Basis. Sauerstoff über Mountain High und wenn's gefällt, dann auch MovingTerrain.
Gebe es auch nur unter Tränen ab.
LG Holger
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1. Punkt wie viel Zuladnung braucht man (4 Personen und Gepäck oder nur 2?) 2. Wie viel Geld möchte man ausgeben 3. gleich so "groß" und schnell kaufen wie möglich (dann ist die Kurzstrecke um so kürzer)
Hier: https://www.planecheck.com?ent=da&id=24049
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Für 200 K (und sogar darunter) bekommt man heute auch eine schöne SR22, ca. ab Modell G2, 2005 oder 2006. Meistens sind diese Maschinen mit Traffic, Stormscope und EGPWS ausgestattet, oft auch schon mit dem digitalen A/P Avidyne DFC90.
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Ich werfe mal ein, dass man für das Geld auch eine Beech Staggerwing bekommt.
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Da hast Du recht Lutz. Wenn man aber EIN Vielzweckreiseflugzeug für die Family braucht - dann aber ist die SR22 doch geeigneter als die Staggerwing ...
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Cessna 195?
Na, Spaß beiseite. Bin ja absolut bei Dir, wenn man heute ein eigenes Reiseflugzeug haben will, ist die Cirrus eigentlich in vielerlei Hinsicht unschlagbar.
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Aber warum denn? Ich habe letztes Jahr Biff kennen gelernt, US Rentner der seine Staggerwing in NZ hat restaurieren lassen. Er ist seit dem von NZ über Australien bis Europa gereist. 165mph eco cruise, gute Reichweite und Zuladung, viel Style. Preise vergleichbar mit SR22 und wenn in den USA gekauft meistens sogar IFR ausgestattet! Ich habe eh noch nie verstanden wie man sich Nachkriegsflugzeuge kaufen kann ;-)
Grüsse,
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So ist das eben. Ich finde alte Flugzeuge toll, aber ich bin auch kein Nostalgiker. Und ich gestehe, natürlich reumütig, dass ich unheimlich gern mit Glascockpit und digitalem Autopiloten fliege ;-)
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Haha, Friso! Großartig, wusste, dass Du schreiben würdest! Mit dem Vorkrieg....naja, jedenfalls keine Flugzeuge kaufen, die jünger sind als man selbst :)
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Zugegeben, als ich letztens diesen Cartoon sah dachte ich die machen sich über mich lustig :-)
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Von der Staggerwing bin ich auch begeistert. Geräumig für 4 Personen Im Normal-Cruise so schnell wie eine SR20 (selbst auf der Strecke Braunschweig-Bückeburg miterlebt) VIEL schöner als eine Cirrus ;-)
Nachteil: Ist um Faktoren größer, braucht also mehr Halle. Und sie schluckt dann doch ein wenig mehr. Und was die Wartung kostet und die Ersatzteilversorgung angeht, weiß ich nicht.
Die N69H (Standort EDVE) war jetzt inseriert für knapp 180T€, ich weiß aber nicht, ob sie schon weg ist. Die ist IFR zugelassen.
Olaf
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Keine Frage, die Staggerwing ist toll. Die Zahle, die ich kenne sind etwa 160 kts cruise (also schon langsamer als die SR22, die zwischen 186 (NA) und 212 kts (T) schafft). Der Spritverbrauch der Staggerwing liegt bei 160 kts bei ca. 22 GPH, also neun Gallonen mehr als in der nicht aufgeladenen SR22.
Aber ist das ein sinnvoller Vergleich?
EDIT: Sorry, hab' überlesen, dass Du Du SR20 geschrieben hattest!
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Naja, lieber Alex, die nackten Zahlen sind das eine, die Ausstrahlung einer Staggerwing etwas völlig anderes. Und ich bin beileibe SR-Fan, egal ob die 20er oder 22er. Aber Beech ist eben Beech, egal ob Staggerwing, Debonair, Bonanza V35 - heute, welche auch immer. Aus dem Vollen gefräst, immer noch state of the art, massiv, ein unglaubliches Vertrauen weckend. Das fängt bei den Türschlössern an und hört bei der Verarbeitung des Panels auf. Es scheint, als würden diese Dinger für die Ewigkeit gebaut werden. Und für 200k Euronen bekommt man sogar schon eine Bonaza ab 84 und somit mit dem moderneren Paneldesign. Und 160 KTAS wird die doch mit ihren 300 PS auch machen oder nicht? Ob allerdings für 9 gph, da bin ich mir nicht ganz so sicher (vielleicht mit GAMI´s...)... :-)
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"Danke erstmal für die schnellen Antworten.
Botschaft verstehe ich so, dass das Modell a) (erst kleines günstiges
IFR-Flugzeug für die Kurzstreckenfliegerei zum üben, später dann Verkauf
und ein Upgrade für die großen Träume) eher nicht so Euren "best
practices" entspricht ?"
genau!
Ein wenig spielt da auch mit rein, dass ein Flugzeug zu verkaufen heute kein Spaß (mehr?!) ist, sowohl aus finanzieller und ggfs. auch "menschlicher" Sicht. Das kostet viel Zeit (Nerven!) und ist finanziell eher ein Minusgeschäft.
Bei dem dir zur Verfügung stehenden Kapital (200K) sehe ich auch absolut kein Problem einen potenten Flieger zu finden, der dir 10-15 Jahre Freude bereitet. Ich hätte seinerzeit auch gerne eine Nummer größer gekauft, allerdings stellte sich damals die private Situation (auch finanziell) noch nicht so komfortabel dar. Ich habe für mich mal definiert, dass das Fliegen aus der "Portokasse" bezahlbar sein muss - also kein Kredit für die Anschaffungsauszahlung usw - das schränkt dann natürlich die Auswahl potenzieller Flugzeuge ein. Sofern diese Einschränkung nicht besteht, würde ich zur SR22 oder M20K (252, oder 231 mit Intercooler und Merlyn Wastegate --> USA) raten, wobei durch CAPS und Payload das Rennen eigentlich die SR22 macht, kostet aber auch noch mal gute 50 Kilo mehr, ist dafür aber 20 Jahre jünger (ist wie mit den Frauen ;-) )
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Lieber Herr Ernst, ich wollte nicht Sie direkt ansprechen, aber die Gelegenheit war günstig ;-). Was sprich gegen eine Rockwell Commander 114 TC im Vergleich zur SR22. Die SR 22 hat keinen Turbo, ist jedoch etwas schnell mit größeren Kraftstoffverbrauch. Im Gewicht nehmen sich diese Flugzeuge wenig. Fast alle haben eine Zuladung von 500 kg (Fuel + PAX). Man muss sich in ein Flugzeug hineinsetzen und ein Gefühl entwickeln. Einige lehnen aus diversen Gründen die SR ab, andere schwärmen dafür. Es bleibt ab einer gewissen Größenordnung ein Bauchgefühl, dass sich entwickeln muss. Einem Erwerber, der erst mal orientierungslos im Markt herumsucht würde ich immer empfehlen, "achte auf die Zuladung und auf die Leistung der Maschine". Entwickel dein persöhnliches Profil, wofür das Flugzeug angeschafft werden soll. Fliege den Typ, - am besten als Co, um zu schauen, wie der Flieger auf dich wirkt und ob du dir diesen zutraust. Berücksichtige, das die Linie wirtschaftlich für Fernziele unschlagbar ist und nur die Flexibilität und das Abenteur für den individuellen Flieger spricht. Mit diesem Profil, dass jeder für sich entwickelt, suche dann ein Flugzeug, dass den Kopf und!!! den Bauch anspricht. Dann wirst Du viele Jahre glücklich sein und den Verlust beim Verkauf verschmerzen können. Wenn man dann seinen Flieger nur unter Tränen verkauft, dann war es vor vielen Jahren die richtige Entscheidung.
Meine Meinung - Holger
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Da kann ich nur beipflichten.
Eine Commander ist eine bequeme Reisemaschine und superstabile IFR Plattform. Ich hab ohne Turbo angefangen und dann den Lader nachgerüstet. Sie ist nicht so schnell wie eine Cirrus oder Mooney aber 160 TAS in FL160 ist kein Problem und der Spritverbrauch ist deutlich niedriger. Ob man ein Glascockpit braucht oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist ein vernünftiges GPS, ein HSI und ein guter Autopilot, damit kommt man schon weit.
Abraten würde ich vom Kauf einer Maschine, die noch mit Avionik von anno dunnemals ausgerüstet ist.
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Da habe ich meine vier Flugzeuge völlig anders gekauft. Ich habe mir meine wunscheckdaten zusammen gestellt und danach gekauft. Die Technik schreibt mir vor, wie der Flieger geflogen werden muss bzw. zugelassene Flugzeuge bewegen sich in einem bestimmten Flugverhaltenrahmen (blodes Wort). Und an diesen Rahmen muss ich anpassen und nicht der Flieger an mich ( geht ja auch nicht). Nur der erste Flieger war mir vor dem Kauf fliegerisch bekannt. Die Twinco Turbo wollte ich, weil ich zwei Motoren wollte und turbo. Ich hatte kein MEP und bin auch keine vorher geflogen. Die Aerostar hatte ich nur von außen mal gesehen. Ich wollte was sehr schnelles mit Druckkabine. Von heiko Teegen wusste ich von twinco turbo und Aerostar. Denn technikcheck hat meine weft bzw. Vertrauensmann gemacht. Ob ein Flugzeug einem "liegt" oder nicht hat da keine wirkliche Rolle gespielt. Letztendlich gewöhnt man sich an alle Flieger. Mag auch damit zusammen hängen, das ich schon einiges (will jetzt nicht angeben aber war so) geflogen bin und mir so klar war, das ich mit dem gekauften Flieger schon klar komme. Es zählen aus meiner Sicht mehr die Teile verfügbar keit, ob es einen Lieferanten gibt, der fehlenden Teile noch herstellt und ob der Flieger auf dem, wo ich ihn hinstellen will starten und landen kann. Und jetzt könnt ihr alle den Kopf schütteln oder mal überlegen was mehr sinnvoll ist? Technische Eckdaten oder ein Bauch (flug) Gefühl...
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Ja, bin ja auch diesem Charme erlegen. Habe mich in eine Bölkow 207 verliebt. Was haben mich meine Freunde bekniet es nicht zu tun. Eine DR400 sei mit dem gleichem Motor wendiger, populärer, leichter zu handhaben.. keine Ersatzteilprobleme, kein CS-Propeller mit teuerer Wartung.... Trotz alledem: Die BO 207 ist eine flying beauty, die Staggerwing das ganze mal 10... Und schon muss ich büßen: Es gibt, verflucht nochmal, keine Heckradbereifung mehr. 3,5 x 3,0". Bei bestem Flugwetter muss ich Bastelarbeiten machen wie im Winter... Dafür wirds bald um so schöner..
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Ne Bo207 würde ich auch gerne mal aus der Nähe sehen - bin ein Fan von Fliegern mit Charakter.
Ich finde ja die Taifun extrem schick - aber da sind wir wohl definitiv im Bereich von 'zu selten um jemals ernsthaft in die Nähe zu kommen'.
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Hallo Daniel, wenn Dich Deine Wege in die Berliner Gegend führen, kannst Dich anstellen. :0) Warten schon einige auf einen Mitflug..
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Hubert, in Ordnung! Und wenn dich der Flieger nach Nabern oder Umgebung führt lass es mich wissen, vielleicht kriegen wir ja eine Ausnahmelandeerlaubnis für die Hahnweide :-)
P.S.: Tailwheel endorsement habe ich ;-)
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