Die Idee ist, dass er eine Masse an Flugzeugen bündeln und die Anfragen ohne Kennzeichen als Verhandlungsmasse verwenden kann.
Prinzipiell also ein normales Makler-Geschäftmodell. Nur halt, dass man über eine App kommuniziert und nicht über Email/Telefon. Wenn man sich die Erfolge von CLark, Knip, Wefox und wie sie alle heissen anschaut, könnte das ja ne gute Idee sein.
Die App wirft in der heutigen Form allerdings fragen auf, z.B.:
- Man kann gar nichst machen, ohne zuerst eine Handy-Nummer anzugeben. Völlig unklar, wozu das notwendig sein soll. Reine Datensammelwut.
- Um ein Angebot zu bekommen muss man die Luftfahrzeugkennung angeben. Warum eigentlich? Zahlt der gleiche Pilot mit dem gleichen Flugzeug einen anderen Beitrag, je nachdem, on es D-ELFE uder D-ESEL heisst? Völlig unnötige Information.
An der Stelle habe ich den Test dann abgebrochen.
Ob man bei einer solchen teuren Entscheidung lieber auf persönliche oder digitale Kanäle setzt, muss ja jeder für sich selbst wissen. Diese Umsetzung eines digitalen Maklers ist aber noch deutlich verbesserungsfähig.
P.S.: Auch bei anderen Formalia müssen die Planesurance-Macher vielleicht noch etwas nachlegen. Die Website enthält kein Impressum, obwohl sie sich explizit auch an Deutsche Kunden richtet und in den Terms of use stehen Sätze wie:
"These Terms shall be governed by and construed in accordance with the laws of the state of [insert state] without regard..." (genau so)