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20. Mai 2017: Von Achim H. an Chris _____

Und als Softwareentwickler würde ich mich mit Objective C und captive customers auch leichter anfreunden als mit Java und einer offenen Umgebung

Objective-C war Steve Job's Fluch über die Menschheit und das wurde mit ihm zusammen beerdigt. Heute haben sie das etwas modernere Swift. Google hat nach vielen Jahren auch endlich gemerkt, dass Java als Sprache altbacken ist und sie selbst keinen Einfluss auf die Weiterentwicklung haben. Jetzt kommt recht überraschend die neue Sprache mit dem im Deutschen so wohlklingenden Namen Kotlin (eine Insel bei Sankt Petersburg).

Schlaue Leute wie Tim Dawson (SkyDemon) haben früh auf plattformübergreifende Technologien gesetzt und machen auf einen Schlag 3 Plattformen. Er verwendet Xamarin (C#). Heute würde man wohl am ehesten Cordova nehmen.

Übrigens funktioniert SkyDemon auf Android genauso gut wie auf iOS. Ich habe beide parallel auf Samsung S2 und iPad mini. Das gibt sich überhaupt nix. Nur dass das iPad kein GPS hat, was ich vor ein paar Wochen irgendwann in FL110 über der Wüste gemerkt habe, als sich das Flugzeugsymbol partout nicht vom Fleck bewegte :-/

20. Mai 2017: Von Chris _____ an Achim H.

Ich nutze übrigens SkyDemon parallel auf einem älteren Samsung Tab S und einem iPad 2 (oder 3?), das ich gebraucht gekauft habe. Mein iPad hat natürlich GPS, darauf habe ich geachtet beim Kauf. Vorteil des iPad - neben dem günstigen Preis bei Gebrauchtkauf - ist für mich, dass ich es ausschließlich für SkyDemon nutze. Dadurch "vermüllt" es nicht mit tausend Apps. Für ALLES andere nutze ich Androids, vorwiegend Samsung wegen der wirklich hervorragenden Displays, die mich als Fotofreund begeistern.

Cordova hab ich gerade mal gegoogelt (hab früher viel programmiert, bin aber aus dieser Welt seit einiger Zeit raus). Klingt interessant vor allem wegen der plattformübergreifenden Reichweite. Sollten ich beruflich mal Apps entwickeln wollen, sehe ich mir das näher an.

Auf welcher Plattform beruht eigentlich autorouter?

20. Mai 2017: Von Alexis von Croy an Achim H.

@Achim

Sehr viele App-Entwickler nutzen weiterhin Objective-C, erwa auch ein paar der Jungs mit denen ich arbeite. XCode erlaubt nämlich nach wie vor beides.

20. Mai 2017: Von Christian Schuett an Achim H.

"Übrigens funktioniert SkyDemon auf Android genauso gut wie auf iOS. Ich habe beide parallel auf Samsung S2 und iPad mini. Das gibt sich überhaupt nix."

Das mag fuer diese beiden devices zutreffen.

Aber wie oben schon geschrieben ist der Performanceunterschied Galaxy Note zu iPad pro enorm. Man aktiviere in Skydemon mal Terrain Safe und staune ueber den Unterschied. Beim Galaxy dauert es immer wieder mehrere Sekunden, bis sich die Karte neu aufbaut, auf dem iPad pro passiert das praktisch sofort.

Chris

20. Mai 2017: Von Achim H. an Christian Schuett

Ein Vergleichstest der Performance zwischen Mercedes AMG C63 und BMW 116d ist ja auch unfair... ;-)

20. Mai 2017: Von Christian Schuett an Achim H.

Ja natuerlich, ich schreibe das nur, weil Du es sehr verallgemeinernd formuliert hast (Performance von iOS gleich Android).

Das Galaxy Note 12" gilt uebrigens als sehr schneller Vertreter von Android-Tablets. Im Skydemon-Forum kommen regelmaessig Erfahrungsberichte ueber mangelhafte Performance von Android-devices, was ich hiermit bestaetigen kann. Mag an Skydemon speziell liegen, kann sein...

Chris

20. Mai 2017: Von Andreas Müller an Achim H.

Ich glaube kaum, dass sowas wie Cordova unter Steve Jobs in den App Store gekommen wäre. Würde ich wahrscheinlich aber auch nehmen. Ich habe mich damals auf RoboVM verlassen. Fehler. Wurden von Xamarin geschluckt, die von Microsoft und dann dicht gemacht.

20. Mai 2017: Von Achim H. an Andreas Müller

Als Tim Dawson auf Mono gesetzt hat, war das ein großes Risiko. Der hat ziemlich Glück gehabt, aufs richtige Pferd gesetzt zu haben. Mehr als Glück ist es wirklich nicht. RoboVM war damals sehr interessant.

Heutzutage ist das m.E. die größte Schwierigkeit bei der Software-Entwicklung: aufs richtige Pferd zu setzen. Gerade bei den Web-Technolgien ist alles sehr schnelllebig.

Ich würde keine App für iOS mit den Apple-Werkzeugen entwickeln. Man benötigt heutzutage auf jeden Fall sowohl Android als auch iOS, selbst in der iOS-lastigen Fliegerei hat Android laut SkyDemon mittlerweile 50% Anteil. Warum sollte ich meinen Zielmarkt künstlich verengen und warum sollte ich Kunden einen Grund geben, meine Lösung nicht zu verwenden? Dieselbe Anwendung zweimal zu entwickeln ist für mich Verschwendung von Lebenszeit, das ist wie Tütenkleben im Gefängnis. Also muss eine Lösung her, mit der man beide Fliegen mit einer Klappe erschlagen kann und dazu eigentlich auch noch den Webbrowser als dritte Umgebung. Nachdem sich Silverlight glücklicherweise nicht durchgesetzt hat (damit fing Xamarin übrigens an, als Miguel noch auf der Gehaltsliste von Novell stand), erscheint für mich Cordova als die beste Lösung aktuell. Man kann damit beliebig auf iOS-spezifische Funktionen zugreifen und Android genauso.

20. Mai 2017: Von Andreas Müller an Achim H.

Ist das denn nur eine Container App mit einer Scripting engine oder compilen die nach native?


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