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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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19. März 2014: Von Winfried Weiss an John Askild Bewertung: +1.00 [1]
Aber die Kosten waren doch stets das a und o bei der ganzen IFR-Diskussion. Das deutsche IFR wurde immer mit dem US-IFR und den dort niedrigen Kosten verglichen. Und die Kosten waren stets zu Recht als Hindernis für den niedrigen Anteil der IFR-Berechtigungen bei PPL-Inhabern genannt. Es geht hier also sehr wohl und gerade um die Kosten. Das neue IFR wendet sich ja gerade an die PPLer, die neben der Zeit vor allem auch die Kosten nicht aufbringen wollten oder KONNTEN.

Die von Dir genannten 1.200-1.800 Euro halte ich bei 15 Stunden Ausbildungszeit für fragwürdig. 1.200 Euro bei 15 Std. würden allein einen LFZ-Preis / Charterpreis von 80,- Euro (!) bedeuten. Da kann auch Dein Vereins-FI nicht mehr mit 30 Euro bezahlt werden. Also irgendwie steckt in Deiner Kalkulation der Wurm drin.

Normale IFR-Vereinsmachinen kosten mindestens 150 bis 180 Euro (unser Nicht-IFR-Vereins-LFZ kostet 200,-). Macht bei Minimal-Stunden mindestens 2.250,- Euro. Wenn Dein Vereinslehrer dann zu uns kommt, bekommt der nochmal 450,- Euro (hoffentlich kommt der dafür auch). Macht bereits 2.700,- Euro. Dazu Theorie bei CAT für 1.000 Euro (vergessen viele), macht 3.700,- Euro. Dann Prüfungsflug für 300,- Euro, macht 4.000,- Euro. Alle anderen Kosten vergessen wir zu Deinen Gunsten mal, Enroute Charts leihen wir uns, Landegebühren und behördliche Gebühren unterschlagen wir, LBA-Theorieprüfung kostet nichts und Nebenkosten lassen wir auch ausser Betracht. Diese vermutlich nicht erreichbare Minimum-Rechnung liegt also schon beim Dreifachen Deiner Kalkulation.

Wie gesagt, ich stehe voll und ganz hinter der Sache, bedanke mich ausdrücklich bei allen Beteiligten dieser EASA-Gruppe und allen Unterstützern und hoffe, dass viele hiervon Gebrauch machen und allen Interessenten nicht nachträglich zu viele Hindernisse in den Weg gestellt werden.

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