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Heute bekam ich eine Mail mit Sendungsnummer, nachdem ich am Donnerstag vergangene Woche nochmal Druck gemacht habe. Meine medizinischen Unterlagen sind nun auf dem Weg nach Österreich.
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Lass mich raten..online steht:
8.5.2026: ettikett erstellt
11.5.2026: wir benachrichtigen sie, wenn wir die sendung übernommen haben..
In die zukunft geblickt:
31.7.2028: wir haben ihre sendung erhalten
Kenn ich v ups...
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Hach, ein Fortschritt.
20.4.2026 beim LBA dezent nachgehakt und auf den bald anstehenden nächsten Arztbesuch hingewiesen.
27.4.2026 "Unterlagen abschließend geprüft, liegen zur Übersendung bereit"
29.4.2026 Einschreiben versandt, sogar netterweise die Sendungsnummer mitgeteilt
7.5.2026 Einschreiben endlich (Schneckenpost?) bei Austrocontrol angekommen
Seitdem wieder Schweigen im Walde... Mal schauen wie es weitergeht. Angefangen hatte der Spaß ja am 17.10.2025 :)
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So ähnllich. In Empfang hat ihn die Post noch nicht. "Status offen. Wir erwarten ihre Sendungsdaten in Kürze"
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Noch mal ein Update von mir. Nach knappen 4 Wochen nach Eingang der Unterlagen vom LBA habe ich nun meine ACG Lizenz in den Händen. Die ACG war bei einer Nachfrage prompt erreichbar mit sinnvoller Auskunft, ich denke die marginal langsame Bearbeitung kam durch die Osterpause zu Stande.
Auch das Verwaltungsgericht Braunschweig hat in Frage der Kostenübernahme zu Ungunsten des LBA bzw. aller deutschen Steuerzahler entschieden. Auch hier war die Bearbeitung prompt und sehr sauber.
Ich kann wirklich jedem empfehlen wenn nach 3 Monaten auf mehrmalige (dokumentierte) Nachfrage nichts passiert das Gericht einzuschalten. Der Aufwand ist überschaubar und zeigt umgehend Wirkung.
Falls das jemand online findet, gerne bei mir melden, falls das LBA sich sperrt die Gerichtskosten zu tragen.
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Hattest du selbst beim VG Braunschweig die Klage eingereicht?
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Ja. Aber ich wurde unterstützt von der Kanzlei Claude & GPT. Für solche Themen hat GenAI in den letzten 6-12 Monaten einen Quantensprung gemacht. Lädst Deine "Evidence" hoch, bekommt man in Minuten wirklich solide Schriftsätze. Muss man nur noch ein Fax finden ;) Antwortschreiben abfotografieren und hochladen. Nächster Schriftsatz.
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Klasse, sehr interessant. :)
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In diesen ganzen Transferzusammenhang sollte man auch fragen, zu welchen Fliegerarzt man zukünftig mit österreichischer Lizenz geht?
Ein Wohnhafter in Norddeutschland mit österreichischer Pilotenlizenz kann zu seinen bisherigen deutschen Fliegerarzt um die Ecke gehen. Für diesen Fliegerarzt stellt sich die Frage, an welche Behörde soll er die Ergebnisse einer flugmedizinischen Untersuchung senden? Besonders interessant wird es, wenn der deutsche Fliegerarzt eine Krankheit feststellt, welche gemäss EU - Vorgaben nur die Lizenzbehörde entscheiden darf.
Ich habe heute diese Frage bei einen deutschen Flugmediziner telefonisch angefragt. Seine Antwort, er habe die Vorgabe alles zum Luftfahrtbundesamt zu senden. Und dann beginnt die Warteschleife von neuem?
Fliegerärzte senden flugmedizinische Ergebnisse im allgemeinen mit diesen EMPIG Verfahren an die Behörde. Tschechien ist aus Kostengründen nicht in diesen EMPIG Verfahren beteiligt.
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Der AME muss die Ergebnisse an die lizenzführende Behörde (in diesem Fall AustroControl) schicken. Zusätzlich muss er das Untersuchungsprotokoll bei seiner Zulassungsbehörde (möglicherweise LBA) einpflegen. Wenn die Zulassungsbehörde AustroControl ist, dann ist die Sache mit einer E-Mail an medical@ erledigt.
Falls LBA die Zulassungsbehörde ist, muss er die Untersuchung zusätzlich in EMPIC protokollieren. Dies ist jedoch nicht mehr das Problem des Untersuchenden und LBA hat inhaltlich nichts zu sagen, da es sich nicht mehr um die Beurteilung der Tauglichkeit, sondern um die Dokumentationspflichten des AME handelt.
Übrigens meinte mein AME, er überlege jetzt ernsthaft, seine Zulassung auszuflaggen, weil er vom LBA einfach satt ist. Das ist aber extrem aufwändig, weshalb er noch untersucht, ob das praktikabel ist.
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Ich habe zu dieser interessanten Möglichkeit, Fliegerarzt flaggt aus, im Internet dank künstlicher Intelligenz etwas gefunden: https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=kann+ein+deutscher+fliegerarzt+eine+Zulassung+als+flugmedizinischer+Sachverst%C3%A4ndiger+in+einen+anderen+EU+land+werden
Vielleicht sollten wir ein Spendenkonto einrichten, wo wir es einen deutschen Fliegerarzt zumindest finanziell abgefedert erleichtern, auszuflaggen, in meinen Fall begünstigt die tschechische Republik???
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Vielleicht sollten wir uns raushalten aus Belangen, die wir dank Ausflaggen selbst jeweils schon erfolgreich vermieden haben?
Spendenaufrufe für Flugmediziner, dein Ernst?
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Mein (in München arbeitender) Arzt hat mir gesagt dass ich weiter zu ihm kommen kann und er dann die Ergebnisse nach Österreich verschickt. Und Ruhe ist's :)
Bin mal gespannt, ich werde es dann im Juli sehen, falls, so Gott, die LBA und die ACG wollen, bis dahin alles "drüben" ist.
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Deutsche Flugmediziner sehe ich mehr als Frontsoldaten mit dem Luftfahrtbundesamt im Nacken. Ein an der Front kämpfenden Soldaten sollte man öfters Heimaturlaub finanzieren. Das kann als übertriebene Aussage verstanden werden, meiner Ansicht trifft es den Kern.
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sven ist nur neidisch auf deine kreativität! :-))
aber das paßt schon..ppl oder lapl im ösiland und fliegerarzt hier in bunddeutschland...geht..
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Gibt es irgendwelche Besonderheiten wenn man während des Verfahrens das Medical im Rahmen der üblichen Fristen verlängert ?
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nein ...
Du bist so lange in den Händen Deines bisherigen Lizenzausstellungsstaates (DE), bis Du die Lizenz des neuen Staates (AT) bekommen hast. Deine bisherige Lizenz musst du dann an die neue Lizenzbehörde zurückschicken.
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Und weil diese Tatsache besonders Berufspiloten mehr Nachteile bringt als Privatpiloten habe ich bei Dr. Panait unter medical@easa.europa.eu um eine EU Abänderung gebeten, dass Piloten selbst im Bearbeitungsmodus einer nationalen Behörde die Pilotenlizenz transferieren können.
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Update: sechs Monate LBA, ein Monat Austrocontrol. Heute Empfang meines neuen Scheins inkl. Medical. Leider IR fehlerhaft nicht eingetragen. Also nochmal kleine Runde, zum Glück jetzt mit den fixen Österreichern.
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Sag das nicht...wenn der schlagoberst morgens nicht aufm kaffee war...
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"Ein Monat ACG" - o.k., dann warte ich mal bevor ich sie belästige... Bei mir ist es ja erst eine Woche her dass das Einschreiben zugestellt wurde...
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Ich habe heute eine Mail an die Austro zwecks nachzureichender Unterlagen geschrieben. Laut automatischer Email sind die Bearbeitungszeiten aktuell auch bei der Austro ca. 6 Monate.
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