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IFR & ATC | Symbol in FF - was ist das ?  
7. September 2020 11:17 Uhr: Von Nicolas Nickisch 

Bei EDFM habe ich kürzlich zwei Symbole (identisch) entdeckt, die anscheinend statisch in der Karte sind.

Stern mit Text dran "2000/0.3nm".

Was bedeuten diese Symbiole? Habe ich eben nur an dieser Stelle gesehen

7. September 2020 12:48 Uhr: Von Matthias Reinacher an Nicolas Nickisch

Das scheinen zwei Antennen zu sein. Aber warum die so in der Karte landen, und was "2000/0.3 NM" heisst? Keine Ahnung...

EDIT: 2000 ft und 0.3 NM sind ja in etwa die gleichen Längen/Höhen. Aber die Antennen sind lt. SD 400 ft hoch (bei 300 ft Elevation).




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2020-09-0712.51.39.jpg



7. September 2020 16:35 Uhr: Von Alexander Wolf an Nicolas Nickisch Bewertung: +1.00 [1]

HIRTA (High Intensity Radio Transmission Area)

Da gibt's noch mehr: AIC VFR 4/01 2001

7. September 2020 16:43 Uhr: Von Wolff E. an Alexander Wolf

Interessant. Aber der Große Feldberg im Taunus ist nicht erwähnt. Und da sind starke Sender.....

7. September 2020 16:50 Uhr: Von Alexander Wolf an Wolff E.

Ja, und auf der aktuellen DFS Papierkarte sind auf der Rückseite nur noch vier Stück erwähnt (Biblis Lampertheim Mainflingen Nauen). Die Logik erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Es könnte was mit "Voice of America" / "Radio Free Europe" zu tun haben, zumindest Biblis und Lampertheim. Nauen wäre dann das Russen-Pendant dazu.

In Mainflingen ist die "Funkuhr" (DCF77) auf der Langwelle.

Ich erinnere mich an einen Tornado-Absturz, der bei einem (wohl knappen) Vorbeiflug an einer Antennenanlage passierte (1984, Radio Free Europe bei Holzkirchen / Valley)

Google fördert zutage: Auskunft im Bundestag, Antwort auf Frage 17

Bericht dazu im SPIEGEL

Da wir alle Überland mit 2.000 ft plus fliegen, stört uns das ja nicht.

7. September 2020 18:01 Uhr: Von Hubert Eckl an Alexander Wolf

Fliegt mal über Nauen. Funk aus, alles aus.. ihr werdet trotzdem im Kopfhörer kyrillische Kirchenmusik hören. Eine holländische Kirchensekte sendet...

Deswegen macht die Warnung Sinn:

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Oktober 1997 fuhr ein mit Wasserstoff gefüllter Gasballon in einem Abstand von weniger als 100 Metern in das Strahlungsmaximum der Antenne 2. Hierbei kam es zu elektromagnetischen Reaktionen der im Ballonnetz eingearbeiteten Stahlfasern. Dies führte zu einer Erhitzung, was schlussendlich zum Durchschmelzen des Netzes und einem Brand der Ballonhülle (Verpuffung) führte. Der Korb trennte sich vom Ballon und stürzte aus einer Höhe von ca. 180 m in der Nähe der Funkanlage in einen Graben. Hierbei fanden die vier Insassen den Tod.[4]

7. September 2020 18:35 Uhr: Von Wolff E. an Hubert Eckl Bewertung: +1.00 [1]

Wenn ich über Mainflingen fliege, kam schon mal Anzeigen auf dem Stormscope...

7. September 2020 18:43 Uhr: Von Mark J. an Nicolas Nickisch Bewertung: +1.00 [1]

Das Symbol querab Lambertheim ist dieser Sender:

https://www.google.de/maps/place/IBB+Transmitter+Station+Lampertheim/@49.6032689,8.5368878,1244m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x4797d0e007ccbb19:0xe23316117df76a45!8m2!3d49.6002799!4d8.5375974?hl=de

Den Kurzwellensender kann man häufig in der Nähe des Senders im Headset höhren und das selbst dann, wenn man die Avionik ausschaltet!

7. September 2020 20:28 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Nicolas Nickisch

Das wird wohl Mindesthöhe/Mindestabstand bedeuten.

In Bayern nördlich von München gibt es seit vielen Jahren ein militärisches Radar das eine Keule auf dem Wetterradar produziert..

8. September 2020 08:37 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Nicolas Nickisch

Danke an alle. Damit hätte ich nicht gerechnet

8. September 2020 08:59 Uhr: Von Erik N. an Nicolas Nickisch

....streng genommen stimmt das Symbol auf DFS und Skydemon Karten auch nicht mit dem aus der AIP überein. Und diese Angabe 2000/0.3 hätten sie wenigstens übernehmen können.

9. September 2020 09:34 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]

hallo herr loitflieger....1983 gab es einen schlimmen tornadoabsturz bei holzkirchen, als radio free europe noch mit voller dröhnung gen osten pustete....2 tornados wollten mbb einen überflug schenken und sind von dort kommend in ca 100 m über dem sender fliegend, der eine on autopilot, der andre manual weiter geflogen. der on autopilot hat entweder vor oder kurz nach dem sender um 180 grad eine längsrolle gemacht und angespitzt in den boden gebohrt. ich habe nach vielen jahren mit einem piloten des 2ten mal gesprochen und er hat gesagt, dass er garnicht so schnell sehen konnte, wie sein kollege tot war. bei einem spannungsabfall von 200 V/m hat das einer schlecht abgeschirmten kabelage nicht gut getan. seit diesem zeitpunkt ist das thema RFI und EMI imner ein thema bei der avionikauslegeung in mil-flugzeugen.

mfg

ingo fuhrmeister

10. September 2020 12:27 Uhr: Von Eberhard Lulay an Mark J.

Nicht nur im Headset im Bereich von EDEP, sondern auch auf der Starkenburg nordwestlich EDEP in der Lautsprecherbox einer hammond Orgel anlässlich vieler Feste auf der Starkenburg.

10. September 2020 13:59 Uhr: Von Mark J. an Eberhard Lulay

als in Mainflingen noch der alte DW Mittelwellensender aktiv war, konnte man die Deutsch Welle mit so ziehmlich allem hören, z.B. einem Kochtopf auf dem Herd, im Telefon sowieso, ... Dort brannten Leutchstoffröhren immer. Sie mussten nur richtig ausgerichtet sein.

10. September 2020 20:05 Uhr: Von Wolff E. an Mark J.

Ging auch mit dem MW Sender von AFN Frankfurt an der A5..

11. September 2020 10:35 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Wolff E.

das nennnnn ich sendeleistung....

11. September 2020 11:55 Uhr: Von Mark J. an Nicolas Nickisch

hier mal ein paar ganz frische Bilder von den beiden Sendeanlagen. Im WEB findet man auch Infos zum den Stromkosten pro Jahr der Anlagen (ca. 500.000 € pro Jahr Stromkosten pro Anlage).




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IBB-Biblis_20200911.jpg

IBB-Biblis


11. September 2020 14:55 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Mark J. Bewertung: +2.00 [2]

in hallbergmoos sieht man noch die ruinen von radio liberty sendeanlagen. die antenne war fast 200 m hoch. das speisekabel aus vollkupfer mit 20 cm durchmesser....durch die gute ankopplung hatte die anlage ein gutes swr und somit geringen verlust durch die einspeisung. der jetzige grundstücksbesitzer hat mich mal durch die anlage geführt...im generatorhaus platz für 5 uboot-diesel...im keller ersatzteile mit 300% überdeckung, im generatorhaus stand neben jedem generator und diesel ein gleichwertiges baugleiches motdell für den fall des versagens....pro monat kamen tanker mit 1.000.000 liter of diesel...und....keinen hats gejuckt

https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Erching

hier die senderdaten...ganz interessant!

14. September 2020 10:47 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Mark J.

Interessant was es so alles gab.


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