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Sonstiges | Militärische Flüge im Raum Gütersloh  
9. Oktober 2019 17:05 Uhr: Von Michael Söchtig 

Auch wenn ich militärischen Flugbetrieb aus kalter Krieg Zeiten noch kenne, so ist es was das angeht in den letzten Jahren ja merklich ruhiger geworden.

Beigefügter Artikel hat meine Aufmerksamkeit erregt: https://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/guetersloh/Vier-F-16-Jets-donnern-ueber-die-Stadt-be33a790-1b9a-420b-a7df-c37779a8abaa-ds

Offensichtlich flogen vier F-16 der niederländischen Luftstreitkräfte in 2000 Fuß über Gütersloh, auch sind diese dann wohl weiter in Richtung Drensteinfurt geflogen.

Ich bin Flugschüler in Hamm, also noch ziemlich am Anfang und weiß dass natürlich Zonen mit militärischen Flugbetrieb gibt, aber vier F-16 in 2000 Fuß auf einem Überlandflug mitten über die Städte finde ich relativ erstaunlich - ich hätte laienhaft jetzt erwartet, dass die deutlich höher fliegen als in 2000 Fuß.

Ist das üblich, und muss man damit wieder häufiger rechnen?

9. Oktober 2019 22:16 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Michael Söchtig

Da Du jetzt 5 Stunden ohne Antwort bist, hilfsweise meine Antwort (ca. 700 Flugstunden):

Nein, das ist selten. In der Umgebung von Fliegerhorsten wie Nörvenich wird man von FIS gelegentlich über Starts informiert, und staunt dann, wie ein Flugkörper in den Himmel schiesst. Mir sind noch keine Kampfflugzeuge in typischen, niedrigen VFR-Flughöhen begegnet. Ich gehe davon aus, dass FIS, wenn sie solche Flüge mitbekommen, darüber informiert. Und - aber das ist Mutmaßung - ich gehe weiter davon aus, dass Kampfflugzeuge transponderführende Flugzeuge wahrnehmen und ihnen ausweichen. Dir würde - wenn Dein Transponder eingeschaltet ist - zumindest jeder Ryanair-Flug ausweichen, weil jedes größere Verkehrsflugzeug mit TCAS ausgestattet ist und dreidimensional Dein Transpondersignal ortet.

Deswegen meine 2ct: Sei immer auf der FIS-Frequenz, wenn nicht auf einer Platzfrequenz, und achte darauf, dass der Transponder immer eingeschaltet ist, also typischerweise "ganz rechts" gedreht. Rechtlich muss er das sowieso.

Es gab in den letzten Jahren eine Kollision zwischen einem GA-Flieger und Militärflugzeugen, aber dieses Flugzeug nahm bewusst an einer Abfangübung teil - genau dazu war es in der Luft.

tja....und der herr z von zitz und zulewitz ist letztes jahr bei einer nachttieflugübung in hannover mit einer ubahn im tunnel kollidiert....

9. Oktober 2019 23:05 Uhr: Von Lutz D. an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu

Ist aber regional verschieden. Bei gutem Wetter unter der Woche fliegen mir in Belgien dauernd F16 vor die Nase. Ist aber auch ein kleines Land mit verhältnismäßig großer Luftwaffe.

10. Oktober 2019 01:19 Uhr: Von Sven Walter an Lutz D.

Fliegt der König noch den Robinson aus dem Stall, um mehr Termine wahrnehmen zu können?

10. Oktober 2019 06:58 Uhr: Von ch.ess an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +1.00 [1]

Fun Fact aus Frankreich - nachdem ich mich über Jets beschwert hatte, die von hinten/unten aus Wolken kommen in einer Kurve vor mir hochgezogen waren (und mich damals ziemlich erschreckt hatten - ich unterstelle denen Absicht ;-) ), beklagte ich mich bei der entsprechenden FIS-Station. Die sagten mir halb-entschuldigend, dass (in Frankreich) das MIlitär über das System alle Infos erhält von FIS, aber nicht umgekehrt.

Und ja, auf die Idee, den Transponder nicht zu aktivieren kommt man dann eher nicht...

10. Oktober 2019 09:23 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an ch.ess Bewertung: +2.00 [2]

Nette Erinnerungen habe ich an einen mehrtägigen Staatsbesuch unseres Bundespräsidenten in der Türkei:

Ab der bulgarischen Grenze bis zur Landung in Ankara Formationsflug mit drei türkischen Phantom. Allein der aufgeregte Funkspruch einer Condor Besatzung "there are Fighter aircraft circling near the border" und die Antwort "they are waiting for the Austrian flight" waren schon witzig.

Nach Hause dann Eskorte durch F16. Das waren schon mehr Flieger als die gesamte österr. Luftwaffe ;-)

haben die noch immer ihre saab draken...die 4 stück?

10. Oktober 2019 10:10 Uhr: Von Markus Doerr an Flieger Max L.oitfelder

> Das waren schon mehr Flieger als die gesamte österr. Luftwaffe ;-)

Da wollen wir mal von der Bundesluftwaffe nicht reden. Haben die überhaupt Flugzeuge?

Früher war das anders.

Ich bin schon von einer Phantom abgefangen worden, aber da war ich noch Flugschüler und der Lehrer hat mich allein in das Herbstmanöver geschickt.

10. Oktober 2019 10:20 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Markus Doerr

hallo nach brexit-country....hast in D schon assyl beantragt???? ;-)))

btw: herbstmanover....hört sich an wie peter rosseggers gschichten: als ich noch waldbauernbub war...

mfg

ingo fuhrmeister

10. Oktober 2019 10:29 Uhr: Von Carsten G. an Markus Doerr

da gab es das böse Gerücht über eine ehemaige Ministerin beim BMVg, dass sie mehr Kinder hat als die Luftwaffe fliegendes und einsatzfähiges Gerät.

lang, lang ist's her: erster Überland-Solo-Flug EDKA-EDLF, da knallten nähe des Zielgebiets in 1500 ft 2 NATO-Diesel an mir vorbei, was mich nachhaltig irritiert hat. Der Türmer musste mir dann auch erst mal ein QDM geben.

Die Drachen sind schon ewig weg zum Leidwesen der Veranstalter von Flugshows: wir waren die Einzigen die den Drachen noch in Verwendung hatten und dementsprechend oft wurden die eingeladen..

10. Oktober 2019 12:07 Uhr: Von Andreas Ni an Markus Doerr

"ich bin schon von einer Phantom abgefangen worden..."

- in den frühen 80ern war es ganz normal, denen unterwegs zu begegnen: manchmal sah man bereits von weitem erst deren Rauchfahne, und dann erst die F4's. ich begann dann immer leicht-erregt mit den Flügeln zu wackeln mit meiner Cherokee, aber höchstwahrscheinlich hatten die mich längst erspäht und hofften, mir Schrecken zu verpassen.

Meine wohl interessanteste Begegnungmit derart Fluggerät war in Trapani Anfang der 90er: auf dem VFR(!)-Flug von Cagliari nach Malta wurden die CB's immer unbequemer (für IFRler ebenso wie für VFRler und die B.K.Chris- Flucht nach oben entsprechend minder empfehlenswert) sodass sich der damals rein militärische Platz als einzige Option anbot. Allerdings musste ich mich in die enge-Platzrunde-fliegende F104-Meute der Italiener einordnen - klappte zumindest aus meiner Sicht prima :-))

P.S.: was besonders bei älteren Amis guuuuut ankommt: wenn man den gemeldeten traffic mit "Tally-Ho" bestätigt... vor allem wenn es sich bei dem Traffic um U.S.-Airforce-Jungs handelt (die Italiener in den F104s verstanden es übrigens auch)

10. Oktober 2019 12:51 Uhr: Von Mark J. an Andreas Ni

in meiner gesamten fliegerischen Laufbahn (seit 2006) habe ich gerade mal einen Jäger aus der Luft gesehen (einen Tornado) und das auch nur, da mich FIS über den Tornado informiert hat (Tornado auf 11 Uhr, kreuzt von links nach rechts in X Meilen). Gesehen habe ich den Tornado sofort, da war er aber schon auf 1 Uhr und kein Faktor mehr. Seit ein paar Jahren ist ja bekanntlich die Anzahl der einsatzbereiten Jäger der Bundeswehr "im freien Fall" und die Wahrscheinlichkeit, dass man einem Bundeswehrjäger begegnet ist auf dem Niveau eines Sechsers im Lotto ;-)

ja max...das stimmt...ich erinnere ich noch an die zeiten, als unsere UL-alarmrotte in edme öfters von der luftverteidigungsstelle der GAF alarmiert wurde mit der bitte, richtung salzburg und freilassing zu fliegen, und dort die luftlage aufzuklären, weil fremdartige nicht identifizierbare flugobjekte die grenze von AUT nach oberbayern ohne flugplan überquert haben....

das ist jetzt bestimmt wieder wasser...nein sturzbäche auf die mühlen eines gewissen wormser piloten mit einer D-M-feinldlichen gemütsakzentuierung....

mfg

ingo fuhrmeister

10. Oktober 2019 13:06 Uhr: Von Andreas Ni an Mark J. Bewertung: +1.00 [1]

Früher war das anders, Mark... FIS warnte eher nicht, wahrscheinlich, weil sie sonst nix anderes zu tun gehabt hätten. Und eigentlich verwunderlich, dass es nicht viel öfter zu Kollisionen kam.

Worms wurde 1982 von sowas getroffen, bzw. eine Piper Lance, die im Endanflug auf die 06 war und ein Kanadier mit seiner F104 sie übersah.

https://storys.rheinpfalz.de/ein-opfer-frs-dorf

Ich erinnere mich auch noch gut an eine Piper Aztek aus Biberach, der Pilot war mir gut bekannt, er wurde irgendwo westlich von Worms von einem Militärjet (ich glaube, es war eine F4) von schräg hinten gestreift; er war in der Lage, die völlig demolierte Aztek nach Coleman rein zu landen... Heiko Teegen berichtete damals, ich glaube sogar, die verschrumpelte PA23 mit nur noch einem halben Leitwerk zierte das Titelbild.

Nachtrag: Heft 07-1985, der Artikel heisst "Klaus, Du schaffst das!" und ist im Webstore zu bekommen

zweiter Nachtrag: ab der Wormser Kollision erhielten die meisten Verkehrslandeplätze in der BRD einen magenta-farbenen Kringel, der eine Art Schutzzone darstellen sollte. Daran mögen sich ein paar Mitleser noch erinnern, denn das hielt wohl mindestens bis nach der Wende.

10. Oktober 2019 13:41 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Andreas Ni

jo...das stimmt....ich erinnere mich noch an die übung zum flugtag im august in eggenfelden....tornado vs trike...

https://taz.de/!1843338/

und hier...

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13495320.html

ich hab mal den damaligen staatsanwalt als richter kennengelernt....

mfg

ingo fuhrmeister

10. Oktober 2019 14:01 Uhr: Von Andreas Ni an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

Heiko Teegen beschreibt in dem Artikel einige weitere Kollisionen, spricht gar von 2 jährlich. der Artikel kostet weniger als 'ne Tiefkühlpizza bei Aldi: was spricht dagegen, ebenso Jans Service zu nutzen....... ?!

Er (Heiko T) irrt lediglich bei dieser margenta-farbenen Schutzzone, denn die wurde erst NACH(!) Worms/1982 eingeführt!

10. Oktober 2019 14:19 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Andreas Ni

weils die BFU kostenlos gibt!

10. Oktober 2019 14:30 Uhr: Von Andreas Ni an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Ingo, die BFU schmeisst aber scheinbar irgendwann zu alte Sachen raus: gestern suchte ich das mit der C310 in Darmstadt vergeblich bei der BFU, vor einigen Jahren fand ich es noch, nun scheints gelöscht.

Aber dann halt nochmal deutlicher: es spricht nix dagegen, Jans Mühen, die er hatte, um das Archiv zu schaffen, zu entlohnen. Jan hat da verstaubtes altes Papier scannen und archivieren müssen, aus Zeiten als er noch keinen Heller an PuF verdiente.

10. Oktober 2019 18:20 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an Andreas Ni Bewertung: +1.00 [1]

... erinnert mich an die Zeit meiner PPL-Ausbildung, Solo-Überlandflug, neben mir in 3-Uhr-Position eine Tornado... da die damals häufig anzutreffen waren, war mein Gedanke nur "wo ist der Zweite?" (die flogen ja i. d. R. immer in einer Zweier-Formation). Beide haben dann offenbar durchaus einige Minuten Spaß daran gehabt, mich in der 180-PS-Moran zu "begleiten"...

Etwas später dann, mit Lizenz, bemerkte ich an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste eine horizontale Rauchfahne. "Komisch" - dachte ich, normal steigt Rauch doch vertikal auf ... Uppps... vor dem Rauch fliegt ja eine Phantom - auf Gegenkurs. Aber auch der Kollege schien mich wohl schon rechtzeitig wahrgenommen zu haben.

Einige Zeit später erschreckte mich dann noch eine C160 Transall, die ca. eine Minute nach meiner Landung, nördlich sehr nahe unseres Vereinsflugplatzes im Sauerland im Tiefstflug über die Hügel brummte...

Erlebnisse, die heute äußerst selten sind ... ;-)

10. Oktober 2019 20:13 Uhr: Von Sven Walter an Wolfgang Lamminger

Ich hatte im Juli in England die Red Arrows unter mir. Auch nett, so eine Verlängerung der Klassenberechtigung vergisst man nicht so schnell.

Und neulich im Lehrgang bzgl. der Phantom von einem Ex-WSO gelernt - die konnten die Rauchfahne auch abstellen: Ein Triebwerk Idle, eines auf Nachbrenner :-).

11. Oktober 2019 15:18 Uhr: Von Michael Söchtig an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Nachdem ich interessiert Eure Antworten gelesen habe wollte ich mich (auch der Höflichkeit halber) noch einmal melden und vielen Dank für eure sehr lesenswerten Beiträge sagen.

Das Einschalten des Transponders machen wir selbstverständlich bei jedem Flug.

11. Oktober 2019 15:37 Uhr: Von Chris _____ an Michael Söchtig

Ich bin noch nie einem Kampfflieger in der Luft begegnet. Aber in 2000 habe ich zufällig und aus sehr großer Entfernung, aber mit absolut klarer Sicht aus einer C150 heraus einen Space-Shuttle-Start in Florida miterlebt. Das sah wirklich ungewöhnlich aus.

11. Oktober 2019 16:10 Uhr: Von Willi Fundermann an Wolfgang Lamminger Bewertung: +1.00 [1]

"Erlebnisse, die heute äußerst selten sind ... ;-)"

Früher konnte man sich freiwillig als "Abfangopfer" melden, in dem man "embellish target" in seinen Flugplan eintrug, der dann auch an das militärische AIS geschickt werden musste. Keine Ahnung, ob das heute noch geht.


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