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16. Mai 2019 13:57 Uhr: Von Stefan K. an Wolff E.

Was bezahlt man dort ? Habe ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung über die Flugplatzgebühren....

16. Mai 2019 14:08 Uhr: Von Wolff E. an Stefan K.

Früher war da "wildes" Treiben. Hatte dort mein IFR (hieß damals noch so) gemacht und bin dort regelmässig zum üben nach Schein hingeflogen. Weiß einer ob das wieder dort geht?

16. Mai 2019 14:17 Uhr: Von Willi Fundermann an Wolff E.

Problemlos.

16. Mai 2019 17:03 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Willi Fundermann Bewertung: +1.00 [1]

Nur nicht aussteigen! Sonst gibt es eine saftige Handling-Gebühr. Wenn man aufsetzen will, vorher per Mail ein Konto einrichten.

18. Mai 2019 07:55 Uhr: Von Achim H. an Michael Höck Bewertung: +5.00 [5]

Und das Abdrängen vom Upper in den Lower wie das seit dem letzten Airaccycle in D ist, bring halt nur mehr Traffic im Lower.

Diese Verschlimmbesserung hat tatsächlich massive Auswirkungen. Ich höre die ganze Zeit Funksprüche, in denen eine Crew mault, weil sie unten gehalten wird. Das muss eine große Zahl von Flugbewegungen betreffen. Glücklicherweise betrifft es meine Standardrouten (noch) nicht, ich habe ex EDDS einen direkten Climb auf FL310 nach München erhalten, während in der Zeit 3 enttäuschte Lufthansa-Crews unten gehalten wurden. Es wurde da in den letzten Wochen auch was gedreht, da ich auf FL310 mit demselben Lotsen sprach wie zuvor auf FL140. Das gab es vorher nicht.

Allerdings ist es natürlichlich recht schwer, ein komplexes und sicherheitsrelevantes System zu verbessern. Ich schätze, dass es noch sehr viel Potential in der Software, die Sektoren allokiert und Kapazität berechnet gibt, nur kann man das nicht in 4 Wochen verbessern. Sowas wie Verkehr in den unteren Luftraum zwängen und lange Slots vergeben, lässt sich in 4 Wochen umsetzen. Und während man in dispositiven Schwierigkeiten steckt und den Anforderungen meilenweit hinerherläuft, ist es noch schwieriger, strategische Pläne umzusetzen.

Ja, da wurde massiv versagt. Wir hören uns dauernd Sonntagsreden von DFS / Ministerium zu CO2-Reduktion und so an und dann das.

Generell kann ein System nicht wirklich gut sein, in dem ein Monopolist letztlich selbst festgelegte Gebühren für eine Dienstleistung mit selbst festgelegter Qualität liefert. Der Marktmechanismus ist komplett ausgeschaltet und da kommt relativ selten die optimale Lösung raus...

18. Mai 2019 08:18 Uhr: Von Alexis von Croy an Achim H.

Nur ... wie könnte man sich einen „Wettbewerb“ auf dem Gebiet der Flugsicherung vorstellen?

18. Mai 2019 08:24 Uhr: Von Achim H. an Alexis von Croy Bewertung: +7.00 [7]

Auflösen der nationalen Flugsicherungen, Übertragung auf Eurocontrol. Einheitliches Computersystem für alle Länder.

Durchführung der eigentlichen Flugsicherungsleistung über Wettbewerb der Anbieter. Es werden Tender europaweit ausgeschrieben. Es gibt keinen zwingenden Grund, dass bei der Übergabe von Langen an München ein Mitarbeiter mit einem anderen Mitarbeiter derselben Firma spricht. Genauso gibt es keinen zwingenden Grund, dass der Lotse am Ort X und nicht am Ort Y (von mir aus 5000km entfernt) sitzt.

Das ganze überwacht durch Metriken. Übrigens gibt es das in Ansätzen schon mit Maastricht upper airspace, welches von Eurocontrol betrieben wird und wo Lotsen aus vielen Ländern zusammen arbeiten. Das Wesentliche ist m.E. die komplette Vereinheitlichung der IT mit nur einem System und die Flexibilität zwischen Lotse/Dienstleister und Ort.

18. Mai 2019 08:40 Uhr: Von Alexis von Croy an Achim H.

>>> Das Wesentliche ist m.E. die komplette Vereinheitlichung der IT mit nur einem System und die Flexibilität zwischen Lotse/Dienstleister und Ort.

Das wäre wohl der wichtigste erste Schritt.

18. Mai 2019 09:42 Uhr: Von Michael Höck an Achim H. Bewertung: +5.00 [5]

Das "untenrum" fliegen hat die DFS für die kleinen Plätze ja schon lange praktiziert, speziell für die Arrivals. Raus gings meistens noch.

Für uns - Homebase EDFM - bedeutet das ÜBERGABE von Austrocontrol below FL240, vom Tschechen below 300 (IIRC) uswusw. Es wurde und wird alles optimiert für EDDF/M, to a lesser extent EDDN EDDS uswusw. Dabei werden relativ offensichtlich irgendwelche Opaprofile der DLH angenommen und wir werden gerne 100nm vor der Dest auf unter FL100 gedrückt. Wenn die Herren Linienpiloten nicht mit mehr als 1000ft/min descenden können (wie mir schon von der DFS erzählt wurde), sollense Ihren Lappen zurückgeben. Wir können problemlos mit 4000 descenden und wenns nicht gerade Saharasommer ist auch mit 4000ft/min bis ca. FL200 climben. Ich beschwerde mich ab und an bei der Beschwerdestelle der DFS über diese Zustände und mir wird dann öfter mal gesagt, das die Leute an der Coalfront das schon in Betracht ziehen würden etcetc. Defacto hat aber die DFS eine Art "Blockstellensystem" wie bei der Bahn kopiert: regardless of traffic, Du musst da und da in der und der Höhe sein... Die Vorteile davon sehe ich schon, ist halt auch viel einfacher - aber garnicht mehr koordinieren und alles andere dem Großverkehr unterwerfen kanns halt auch nicht sein.

Eins ist aber auch klar: die Lufthansa sitzt bei der Planung dieser Verfahren mit am Tisch. Von uns - ob D-E Schinkenbrot oder NCC Flugbetriebe - geht kein Druck aus, da viele von uns nicht organisiert sind, und damit unsere Interessen NICHT vertreten werden. Ob in Brüssel oder bei den Luftfahrtlegasthenikern im BMV. Rein in die AOPA, IDRF und GBAA. Mitsprache verlangen.

Wenn wir in 10 Jahren zw. Drohnen und Airlines nochn Platz haben wollen, müssen wir vorgestern ran !

Was C02 / Umweltschutz betrifft, so denke ich mir immer, das dies ja doch das Perpetuum Mobile für den Finanzminister ist: die DFS kost weniger mit weniger Personal und wir - die wir meist Mineralölsteuer zahlen - verbrauchen deutlich mehr. WinWin, quasi.

Auf vielen Flügen die wir machen (mit nem D-C Jet), sprechen wir von 200-300 liter pro Flug die wir mehr raushauen wegen niedrig fliegen. Manches mal landen wir zwischen wegen dieser Fehlmenge.

18. Mai 2019 12:03 Uhr: Von Peter Klant an Achim H.

<<< "Auflösen der nationalen Flugsicherungen, Übertragung auf Eurocontrol. Einheitliches Computersystem für alle Länder." >>>

Das wäre in der Tat der richtige Weg. Der sog. "Single European Sky", quasi der "Euro" der Luftfahrt. Wird seit Jahrzehnten gepredigt, aber ich fürchte, das werden die meisten von uns nicht mehr erleben. Eher wird BER fertig.

18. Mai 2019 15:40 Uhr: Von Alexander Wolf an Peter Luthaus
1. Juni 2019 11:19 Uhr: Von Alexander Callidus an Alexander Wolf

Aus Anlaß des aktuellen Artikels in PuF: wieviel verdient ein (junger, alter) Fluglotse brutto/a und wie lange dauert die Ausbildung?

1. Juni 2019 15:42 Uhr: Von Friedhelm Stille an Alexander Callidus

Da empfehle ich die DFS Seite: https://www.dfs.de/dfs_karriereportal_2016/de/Fluglotse%20werden

Kurz: Höchstalter 24 Jahre bei Beginn der Ausbildung, Abitur, Englisch bis zum Abitur durchgehend, EASA Medical Klasse 2.

Hinweis Protokoll ist http: und nicht https:

1. Juni 2019 16:22 Uhr: Von Alexander Callidus an Friedhelm Stille

Danke für den Link, das war ein guter Start für die weitere Suche. Also: Auswahlverfahren mit ca 3% Annahmequote, Ausbildungsdauer 3 Jahre, Ausbildungsvergütung im Mittel 30000€/a, Einstiegsgehalt 70000€ bis 110000€/a.

1. Juni 2019 16:57 Uhr: Von Friedhelm Stille an Alexander Callidus

Bei Erfolg bitte mich als Referenz ausweisen. Vielleicht bekomme ich dann eine (Kopf)prämie...

Ich empfehle, sich ruhig einmal den Job, sei es im Tower, sei es im Center, vor Ort anzuschauen. Geht nach Voranmeldung fast immer.

Gruss

1. Juni 2019 17:38 Uhr: Von Lutz D. an Friedhelm Stille

Alex müsste erst auf Diskriminierung wg Alters klagen.

1. Juni 2019 18:21 Uhr: Von Alexander Callidus an Lutz D. Bewertung: +2.00 [2]

Meine Betreuerin meint, ich soll das lassen, lohnt sich nicht mehr.

1. Juni 2019 19:09 Uhr: Von Sebastian Ruffer an Alexander Wolf

Der Spiegel verbreitet hier übrigens Fake-News. Es gibt kein solches Angebot.

1. Juni 2019 19:38 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Sebastian Ruffer

Es steht ja auch, dass das noch verhandelt wird.

1. Juni 2019 23:33 Uhr: Von Sebastian Ruffer an Mich.ael Brün.ing

Und während laufender Verhandlungen sind Schlagzeilen wie diese einfach nur Stimmungsmache. Seit Mittwoch sind die Verhandlungen übrigens beendet und das Ergebnis liegt weit hinter dem, was der Artikel suggeriert. Vor Allem gilt aber eines: Auch 2000€ pro Zusatzschicht lösen keine strukturellen Probleme in der Personalplanung.


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