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Leserreise 2017 Serengeti  
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Kigali
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Fotostrecke: Hyänen mit Geschmack
 
23. Februar 2017 Jan Brill

Leserreise: Tag 11


Gruppenzusammenführung in der Serengeti

Nachdem die Gruppe in den letzten drei Tagen unterschiedliche Ziele in der Region angesteuert hat, war heute der Tag der Zusammenführung der gesamten Flotte auf dem Airstrip von Seronera. Der Großteil der Flugzeuge startete in Kigali und reiste über Mwanza/HTMW nach Tansania ein, bevor es gute 110 NM weiter ging nach Seronera/HTSN. Die Teilnehmer, die den Ngorongoro-Krater besucht hatten waren ja bereits in Tansania und flogen einen kurzen Lokalflug von Lake Manyara nach Seronera. Dieses mal lief flugbetrieblich und in punkto Permissions eigentlich alles nach plan. Nur die teils unglaublich langsame Geschwindigkeit der Abfertigung testete gelegentlich die Nerven. Durch zwei logistische Unachtsamkeiten machten machten wir uns allerdings selber das Leben etwas schwerer als nötig.


Freundlich, akkurat aber unglaublich langsam. Das Paperwork in Kigali und Mwanza fordert Geduld von den Teilnehmern.
Schon nach der Ankunft in Kigali war den Teilnehmern klar, dass der Flughafen und seine Infrastruktur überfordert sein würde wenn 11 Flugzeuge gleichzeitig tanken, Flugplan aufgeben, bezahlen und abfliegen wollten. Daher hatten wir zumindest das Tanken schon vorher erledigt. Problematisch war vor allem der Umstand, dass die Mitarbeiter für Bezahlung und Flugplanaufgabe zwar unglaublich freundlich und korrekt, aber auch ungeheuer langsam ihren Job versahen.

Die Abwicklung eines Flugzeugs dauerte gut eine Stunde. Wir bemühten uns daher die Abflugzeiten so zu staffeln, dass der Vorgang entzerrt wurde. Guter Plan. Aber: Unsere Flugzeuge waren auf der anderen Seite der Piste abgestellt und die Piste konnte vom Crewbus nur gekreuzt werden, wenn kein – wirklich gar kein – Flugzeug weit und breit zu sehen war. Die Mitarbeiter wollten uns also alle zusammen mit einem Bus fahren (“because that’s easier”), was für die ersten Crews eine Wartezeit von ca. vier Stunden bedeutet hätte und daher auf eher mäßige Begeisterung stieß. Nach einigen Diskussionen konnten wir uns dann auf zwei Busfahrten einigen.

In Mwanza angekommen stellten wir uns dann selber ein Bein: Zwei Teilnehmer fanden den mitgeführten Impfpass nicht mehr und in einer anderen Crew hatte eine Mitfliegerin ihren Pass in besagtem und heiss umkämpften Crewbus in Kigali liegen lassen.


Nach der Landung auf dem Seronera-Airstrip. Es hat viel geregnet. Das freut die Tiere. Die Flugzeuge freuen sich weniger.
Zu unserer großen Überraschung und Freude wurde beides von den tansanischen Behörden schnell und unbürokratisch gelöst. Das mit dem Impfpass “übersah” man geflissentlich und für die andere Teilnehmerin akzeptierten die Behörden eine mitgeführte Passkopie als Ausweisdokument. Nach den teils suboptimalen Erfahrungen mit der kenianischen Bürokratie hätte der Einstieg in Tansania nicht besser laufen können.

Allerdings galt auch hier: Es geht unglaublich langsam. Eine reizende Dame brauchte leider durchschnittlich 30 Minuten für die Erstellung einer einfachen Gebührenrechnung. Und beim Flugplan ging’s kaum schneller voran. Via AFTN (RocketRoute) übermittelte Pläne lagen leider nicht vor, sodass Handarbeit im Briefing-Office angesagt war.

Nach und nach kamen die Besatzungen aber in Mwanza weg und nahmen Kurs auf die Serengeti.

Das Redaktionsflugzeug erledigte noch einen Shuttle-Flug von 2 x 150 NM nach Kilimanjaro/HTKJ um dort die Crew der Conquest abzuholen, die aus familiären Gründen leider nicht in der Schweiz aufbrechen konnte, allerdings mit der Linie nachfolgte um wenigstens einige Tage in der Serengeti zu verweilen.

Damit sind nun tatsächlich alle Teilnehmer, die am Abflugtag zur Leserreise angemeldet waren in der Serengeti!. Zwei Crews allerdings mit der Linie, die eine aus technischen und die andere aus privaten Gründen. Lediglich die Crew einer Mooney musste aufgrund eines Skiunfalls mehrere Wochen vor der Reise canceln. Wir denken oft an unsere lieben Freunde und wünschen baldige Genesung!


  
 
 





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