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19. Oktober 2016 13:00 Uhr Jan Brill

Leserreise: Projekt Löwe


Los geht's! Termine und Planung für die Leserreise 2017 in die Serengeti

Das Ergebnis unserer Leserbefragung "Löwe oder Grizzly" war eindeutig: Die Mehrzahl der Interessenten wollen 2017 in die Serengeti! Dorthin haben wir eine vergleichsweise kurze und Avgas-taugliche Route vorbereitet, die problemlos mit normalen Kolbenflugzeugen zu bewerkstelligen ist. Flugbetrieblich ist die Reise unproblematisch und bietet mit nur 5.230 NM in drei Wochen viel Zeit und Ruhe diese wunderbare Region Ostafrikas zur schönsten Reisezeit (Ende Februar, Wildtier-Migration) zu erleben.
Allzu viel Zeit bleibt bei diesem Konzept jedoch nicht mehr, weshalb wir hier schon mal die wichtigsten Termine und die Grobplanung des Trips vorab veröffentlichen wollen:

Briefing: Samstag, 3. Dezember 2016 in Grenchen/LSZG
Anmeldeschluss: Donnerstag, 5. Januar 2017
Abreise: Montag 13. Februar 2017
Rückkehr: Samstag, 4. März 2017



Muss man einfach aus der Luft erleben: Die Serengeti!
Die Reise führt uns in ein Gebiet, das man von Europa aus schnell erreichen kann: Kenia und Tansania. Im Februar findet dort die Migration der Gnus, Zebras und Gazellen statt, die eine Wanderschaft unzähliger anderer Tierarten mit sich bringt. Die Wanderung beginnt im Ngorongoro-Krater und führt die Tiere auf das höher gelegene Grasland im Norden und Osten der Region.

Genau zu diesem Zeitpunkt wollen wir die Serengeti besuchen. Wir haben dazu mehrere ausgezeichnete Lodges in Kenia und Tansania ausgesucht und gebucht, darunter auch das Four-Seasons Serengeti (ehem. Bilila-Lodge) das die Teilnehmer der Leserreise 2011 bereits beeindruckte.

Auf eine weitere Tour durch Afrika wollen wie dieses Mal verzichten und die Reise damit einfacher, entspannter und kostengünstiger halten. Für Crews die noch nie bei den Gorillas in Ruanda waren, organisieren wir im Rahmen der Leserreise jedoch einen Ausflug dorthin.


Hautnah bei der Wildtier-Migration dabei: Unser Reisetermin Ende Februar ist die optimale Zeit für einen Trip nach Ostafrika.
Von der Flugstrecke her nicht weiter entfernt als die US-Ostküste war das größte Hindernis beim Flug in die Serengeti bislang die Verfügbarkeit von Avgas und sicher fliegbarer Strecken etwa von Ägypten bis nach Kenia. Hier haben wir auf dem Ferry-Flug mit unserer Cheyenne im August wichtige Kontakte knüpfen können und eine direkte Route ausgearbeitet, die Avgas-Versorgung und hinreichend kurze Flugstrecken gewährleistet.

Wer also ein Avgas-Flugzeug mit 150 Knoten Reisegeschwindigkeit hat, IFR fliegen kann und darf und mindestens 700 NM Reichweite mitbringt kann an dieser Tour teilnehmen.

Die Reise beginnt am Montag den 13. Februar mit dem Treffen der Crews in Heraklion/LGIR auf Kreta. Sie haben also das Wochenende Zeit in Ruhe zu packen und nach Kreta zu fliegen. Am nächsten Tag fliegen wir dann in zwei Legs: zunächst 262 NM nach Mersa/HEMM an der Ägyptischen Mittelmeerküste um dort die Einreise zu absolvieren und Avgas zu tanken und dann nochmal 532 NM den Nil hinab nach Assuan/HESN im Süden des Landes. Auch dort gibt es Avgas für uns. Wer ausreichend Reichweite mitbringt kann natürlich auch direkt von Heraklion nach Assuan fliegen, auch dort ist eine Einreise möglich.


Die Reise bietet aber nicht nur Tiere und Aussicht. In der Serengeti bekommen wir auch Einblicke in das Leben der Menschen in dieser weltweit einmaligen Naturlandschaft.
In Assuan bleiben wir zwei Nächte. Und zwar im Hotel Old Cataract. Dieses hatte uns schon bei früheren Leserreisen und auch im Rahmen des Ferry-Flugs begeistert. Mit Blick auf den Nil und die antiken Bauwerke am alten "Tor zur Zivilisation" kommt hier hoffentlich schon früh Urlaubsstimmung auf.

Am 16. Februar ist dann Fliegen angesagt. Uns zwar reichlich. Wir fliegen 665 NM nach El Obeid/HSOB im Sudan. Entgegen der landläufigen Meinung haben wir in den vergangenen Jahren und zuletzt auch im August im Sudan immer ausgezeichnete Erfahrungen mit einem schnellen Tankstopp gemacht. Sicher, flott und zu erträglichen Preisen. Übernachten wollen wir im Sudan aber trotzdem lieber nicht. Schnell tanken reicht. Für El Obeid haben wir eine verlässliche Zusage für Avgas in Fässern. Jetfuel gibt es sowieso.

Das etwas weiter südlich von Khartoum gelegene El Obeid hat den großen Vorteil, dass wir von dort ohne weiteren Stopp nach Kenia kommen. 590 NM fliegen wir also nochmals am selben Tag nach Lokichogio/HKLK wo uns wieder Avgas und Jetfuel erwarten.

Wer hier nach dem längsten Flugtag der Reise schon genug hat kann in Lokichogio in einem einfachen aber tauglichen Hotel übernachten. Wer schnell genug unterwegs ist oder über ausreichend Reichweite verfügt, der kann auf Lokichogio verzichten und noch 258 NM weiterfliegen nach Kisumi/HKKI am Ufer des Viktoriasees. Dort sind die Übernachtungsmöglichkeiten maßgeblich attraktiver als in Lokichogio!


Wunderschöne Flugerlebnisse im Osten Afrikas gehören neben viel Zeit für Urlaub natürlich dazu. Wer gerade kein passendes Flugzeug parat hat: In unserer neuen Cheyenne D-INFO sind noch Plätze im Cockpit vorne links frei!
Nachdem die Crews die in Lokichogio übernachtet hatten am nächsten Tag nach Kisumi aufgeschlossen haben, fliegen wir am Nachmittag das kurze Stück von 89 NM nach Narok/HKNO (Gras) oder Keekorok/HKKE (Gravel). Beide Plätze bringen uns nah an die beiden Lodges die wir ausgesucht haben. Wir befinden uns hier schon im Massai-Mara-Reservat in der nördlichen Serengeti.

Hier gibt es eine Anzahl wunderschöner Camps wo man in sehr luxuriösen Zelten (eigentlich eher Bungalows) die Natur und Weite dieser Region erleben kann. Keines dieser Luxus-Camps hat ausreichend viele Zimmer für die gesamte Gruppe. Wir wollen Ihnen dieses typische und einmalige Afrika-Erlebnis aber nicht vorenthalten, weshalb wir die Crews hier auf zwei verschiedene nahegelegene Lodges aufteilen. Mehr dazu beim Briefing am 3. Dezember.

Nach zwei Nächten im Massai-Mara-Reservat fliegen wir am 19. Februar rund 160 NM weiter nach Tansania. Allein diese Flüge über die Naturlandschaft und vorbei am Kilimandscharo wären die Reise wert. Aber wir fangen erst an! Die Einreise erledigen wir auf dem Kilimandscharo-Airport/HTKJ. Hier können wir auch nochmal Avgas und Jetfuel tanken. Dann geht es nur 75 NM nach Lake Manyara/HTLM am Rande des Ngorongoro-Kraters.

Wir werden vier Nächte entweder auf der Gibbs Farm oder in der Crater-Lodge im Ngorongoro-Krater verbringen. Beide Lodges sind erstklassig, welche wir wählen verhandeln wir zurzeit noch.


Frühstück in der Savanne? Die von uns ausgewählten Lodges bieten eine Vielzahl von Aktivitäten!
Crews, die zu den Gorillas nach Ruanda wollen, fliegen am 19. Februar von Kenia aus 300 NM direkt nach Kigali/HRYR und stoßen nach zwei Nächten am 21. Februar über die Einreise in Mwanza/HTMW wieder zur Gruppe in Tansania. Dank kurzer Flugstrecken und problemloser Avgas-Versorgung in Mwanza ist dieser Ausflug leicht machbar.

Am 23. Februar fliegen wir dann gemeinsam das kurze Stück (82 NM) von Lake Manyara nach Seronera/HTSN mitten in der Serengeti. Dort haben wir die wirklich einmalige Four Seasons Serengeti Lodge, für fünf Nächte sichern können! Und das zur Migrations-Zeit!
Hier werden nicht nur viele Aktivitäten angeboten, vom Ballonfahren bis zum Picknick mit Wildtier-Begleitung, hier kann man auch einfach nur am Pool oder auf der Terrasse sitzen und die Weite und Schönheit dieser Landschaft genießen. Die Tiere kommen dank einer geschickt angelegten Wasserstelle direkt vor die Haustür.

Am 28. Februar müssen wir dann leider Abschied nehmen und fliegen auf dem bekannten Weg über Lokichogio und El Obeid wieder zurück nach Ägypten, wobei wir diesmal statt in Assuan in Luxor zwei Nächte verweilen werden.

Ein Tag ist sicher nicht genug Zeit um die Tempel, das Tel der Könige und die unzähligen anderen Attraktionen zu bewundern, aber am 3. März fliegen wir weiter, wieder über Mersa/HEMM (falls nötig), diesmal jedoch nach Santorini/LGSR wo wir den Abschluss der Reise in einem würdigen Rahmen mit Blick auf die Ägäis feiern werden.


Fazit

Die Reise bietet drei unterschiedliche und sehr vielfältige Destinationen in der Serengeti: Die eher karge und recht trockene Savanne im Süden Kenias, die wir als erstes besuchen, die reiche Vegetation im Ngorongoro-Krater und die typische Akazien-Landschaft im Herzen der Serengeti, die wir zum krönenden Abschluss sechs Tage lang von der Bilila-Lodge aus genießen können!


Für Frühaufsteher und Genießer: Ballonfahren am Morgen über der Savanne ist eigentlich nicht mehr zu toppen.
Aber auch die Anreise ist nicht ohne Reiz: Assuan auf dem Hinweg und Luxor auf dem Rückweg bieten uns einmalige Kulturdenkmäler und historische Stätten von Weltruhm.

Durch die Bereitstellung von Avgas in El Obeid ist die Strecke durch Nordostafrika direkt und ohne Umwege machbar. Crews schnellerer Flugzeuge mit größerer Reichweite können eine Anzahl von Tankstopps auch auslassen und ggf. auf die Übernachtungen in Lokichogio verzichten (was ich wenn flugbetrieblich möglich empfehlen würde).

Wer mit seinem Flugzeug auf Gravel, Gras oder "Compacted Earth" operieren kann, der hat die Möglichkeit in unmittelbarer Nähe der Lodges zu landen und erlebt mit den kurzen Legs innerhalb der Serengeti auch ein paar wirliche fliegerische Highlights.
Über den aktuellen Zustand der Pisten werden wir die Crews tagesaktuell informieren. Es handelt sich jedoch nicht um Busch-Pisten wie in Botswana 2011, sondern um regulär zugelassene Flugplätze die auch von Linien und Charterflugzeugen (Caravan, King Air) regelmäßig angeflogen werden.

Wer trotzdem eher nicht auf diesen drei Pisten operieren möchte, der kann von Kisumi und Kilimandscharo aus mit lokalen Air-Taxi-Betreibern den kurzen Sprung zu den Lodges machen. Diese werden mit C208 und anderem Fluggerät mehrfach täglich angeflogen.


BigMax D-INFO


Gerade kein passendes Flugzeug für die Reise? Warum nicht ganz entspannt mit modernem Cockpit und Twin-Turboprop-Sicherheit nach Afrika?
Falls Sie gerade nicht das passende Fluggerät zur Hand haben oder die Reise nicht allein im Cockpit absolvieren wollen: Im Cockpit unserer neuen Cheyenne sind noch Plätze frei! Sie teilen sich dann die Legs mit den anderen Piloten in der Crew und fliegen optimal unterstützt durch einen in der Region erfahrenen Fluglehrer entspannt, mit Turboprop-Sicherheit und Druckkabinen-Komfort die Reise.

Natürlich können Sie die Legs für Ausbildungsvorhaben wie Musterberechtigung oder CB-IR nutzen. Sie können die wunderschönen Flüge in einer modern ausgestatteten Turboprop aber auch einfach genießen.

Und falls Sie gerade nicht fliegen, genießen Sie den Flug mit viel Platz (und Kaffeemaschine!) in der 60 cm längeren Kabine der neuen Cheyenne II XL.

Wenn Sie Interesse haben zur Max-Crew dazuzugehören, dann schreiben Sie mir bitte eine Mail, wir klären alles weitere dann individuell: jan.brill@pilotundflugzeug.de



Briefing am 3. Dezember in Grenchen/LSZG


Der Flugbetrieb auf den trockenen und ebenen Pisten in der Savanne bereitete während der Leserreise 2011 keine Probleme.
Wie immer werden wir die Crews im Rahmen eines ausführlichen Briefings auf die flugbetrieblichen Aspekte der Route vorbereiten. Das Briefing findet am Samstag den 3. Dezember im Airport-Hotel Grenchen statt. Wir haben diesmal eine eher zweckmäßige Location gewählt, die auch mit Linie (via Zürich) oder Auto gut zu erreichen ist und in der Vorweihnachtszeit nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt.

Am Abend des 3. Dezember würden wir uns sehr freuen die Interessenten zu einem gemeinsamen Essen begrüßen zu dürfen.

Sie haben dann über die Weihnachtsfeiertage bis zum 5. Januar Zeit das Reisefieber und die Vorfreude zu kultivieren, denn am 5. Januar ist Anmeldeschluss!

Interesse? Dann melden Sie sich doch erst einmal zum Briefing an. Sie lernen in Grenchen Ihre Mitreisenden kennen und erfahren alles nötige über die Hotels, die Reiseroute und den Flugbetrieb auf dem Weg in die Serengeti!


Wie geht's weiter?

Reiseplan (vorläufig) mit Karte

Anmeldung Briefing
.


Bewertung: +2.00 [2]  
 




17. Dezember 2016 13:00 Uhr: Von Christian Weidner an Jan Brill
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