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Nicht alles, was man darf, ergibt ein fliegerisch akzeptables Risiko. Es gibt daher die Empfehlung, dass Gleitschirmflieger die nähere Umgebung von Flugplätzen meiden sollten.
Falls hier Gleitschirmpiloten mitlesen- genau das ist das Problem.
Ich arbeite an einem Flugplatz im südlichen Oberrheingraben. Gleitschirmflieger im Schwarzwald interessieren keinen. Wenn aber einer in Platzrundenhöhe gegen die aktuelle Anflugrichtung durch die Platzrunde eines Verkehrslandeplatzes mit ordentlich Schulungsbetrieb & vielen Rettungshelis fliegt und da auch noch kurbelt, weil er unbedingt daheim neben dem eigenen Haus landen will/muss, finde ich sowas schon fahrlässig. Und das kam bereits mehr als einmal vor...
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Ah, jetzt verstehe ich's: Man sollte hier also mitlesen müssen als Luftfahrtteilnemer! Da sich die Motorflieger ja gar nicht für die anderen interessieren, sollen die sich informieren, wo wir herumfliegen und sich von uns fernhalten. Sonst wird es Deiner Meinung nach fahrlässig. Respekt! Und so lernst Du anderen Piloten den Umgang in der Luft?!
Genau so die Forderung nach FLARM für die Gleitschirm-Fraktion. Nicht für die Motorflieger, aber für die anderen Kasper. Ich verstehe. Somit ist es also uns überlassen, ob wir - wenn wir unbedingt möchten - ein zusätzliches Gerät einbauen, damit wir vor denen gewarnt werden. Ja Respekt, dass ist doch mal ein toller Ansatz!
Ich bin den Pinzgauer Spaziergang von der Schmitten aus mit dem Schirm das letzte Mal am 29.05.1999 geflogen (denkwürdiger Tag) und generell seit vielleicht 15 Jahren gar nicht mehr mit dem Gleitschirm unterwegs gewesen. Gelernt habe ich in der Rhön und war früher auch viel auf Strecke im Flachland unterwegs. In meiner Cirrus habe ich ein TAS, sowie jetzt auch ADBS in & out verbaut und trotzdem muss ich rausschauen!
Mein Büro habe ich quasi im Queranflug zur 08 in EDFC. Mindestens einmal im Monat kann ich den EC135 mit dem schönen Rufzeichen Christoph 2 in 1400-1500 ft diagonal über unsere Platzrunde hämmern sehen. Der funkt auch nich auf der Platzfrequenz und fragt höflich ob er mal hier durch darf, sondern der ballert einfach durch. Und mit was? Mit Recht! Und wenn jemand in der Platzrunde fliegt? Dann gibt es hierfür Ausweichregeln, an die man sich halten muss. So geht Sichtflug!
Nicht die Anderen müssen sich bemerkbar machen, damit ich ungestört umherfliegen darf. So wird kein Schuh daraus! Wer wirklich wissen möchte, weshalb FLARM und auch alle anderen Kollisionswarngeräte für die Gleitschirmflieger untereinander nicht funktionieren, der kann sich gerne mal einen Startpulk bei einem Paragliding World Cup auf YouTube ansehen. Da sind gerne mal 150 Piloten in einem Würfel von wenigen hundert Metern Kantenlänge unterwegs.
Noch ein Hinweis zu den geflogenen Geschwindigkeiten: min Speed bei ca. 35 km/h, max bei 65 km/h. Steigleistung: was der Aufwind hergibt minus 1-2 m/s Eigensinken (also nicht in der Hand des Piloten!) Sinkgeschwindigkeit 3-5 m/s im Geradeausflug (Steilspirale bis 10-12 m/s, aber bei 3-4 G und einer Rotationsgeschwindigkeit von über 100 km/h sieht man außen herum nichts mehr). Für uns Motorflieger stehen die praktisch auf der Stelle!
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Ah, jetzt verstehe ich's: Man sollte hier also mitlesen müssen als Luftfahrtteilnemer! Da sich die Motorflieger ja gar nicht für die anderen interessieren, sollen die sich informieren, wo wir herumfliegen und sich von uns fernhalten. Sonst wird es Deiner Meinung nach fahrlässig. Respekt! Und so lernst Du anderen Piloten den Umgang in der Luft?!
Genau so die Forderung nach FLARM für die Gleitschirm-Fraktion. Nicht für die Motorflieger, aber für die anderen Kasper. Ich verstehe. Somit ist es also uns überlassen, ob wir - wenn wir unbedingt möchten - ein zusätzliches Gerät einbauen, damit wir vor denen gewarnt werden. Ja Respekt, dass ist doch mal ein toller Ansatz!
Genau diese Argumentation ist Unsinn. An dem Platz, an dem ich fliege und arbeite haben mehr oder weniger alle bis hoch zur King Air ein Flarm- aber leider nicht die Gleitschirrmpiloten, die dann genüßlich durch die Platzrunde gondeln. Traurig, aber wahr!
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Sorry, aber dieses "ich hab Vorflugrecht, deswegen müssen alle anderen gefälligst woanders fliegen" hilft niemandem weiter.
See and avoid ist wichtig, aber wir wissen alle, dass das Grenzen hat. Gerade keine Flugobjekte wie Gleitschirme sieht man manchmal eben trotz 100% rausschauen nicht oder zu spät.
Will man solche Unfälle grundsätzlich vermeiden, gibt es nur 2 Möglichkeiten: 1. "Elektronische Lösung": Verbindliche Vorschrift für alle (!) Luftraumnutzer, ein zertifiziertes Verkehrs- und Kollisionswarnsystem zu betreiben. Es gibt gerade auch im Bereich der Drohnen einige initiativen hierfür, aber noch nix jenseits von ADS-B, was geeignet wäre. Ich bin mir aber nicht sicher, ob alle Gleitschirm-Piloten sich über eine ADS-B Pflicht für Gleitschirme freuen würden (die Flächen-Piloten übrigens auch nicht) 2. Räumliche Trennung: Das wäre ganz einfach! Verbot von Gleitschirmen grundsätzlich oberhalb von 1000ft agl und von Flugzeugen unterhalb von 1000ft agl. Dort wo es zum Starten und Landen für Flugzeuge notwendig ist unter dieser Höhe zu fliegen die Einrichtung einer Flugverbotszone für Gleitschirme.
Beides wäre sicher - beides wäre aber wahrscheinlich nicht so sonderlich beliebt...
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Diese Schuldumkehr geht nicht, Alex! SERA.3210 ist eindeutig. Wem das nicht passt, der sollte in die Politik gehen und/oder sich an den EASA Ausschüssen beteiligen. So gut FLARM auch ist, es ist kein anerkannter Luftfahrt-Standard. Geschweige denn, verpflichtend! In G gibt es keine Transponder-Pflicht und keine Funk-Pflicht. Auch in E gibt es keine Pflicht mit FIS zu reden. Walk & Fly in den Alpen mit dickem Akku? Kaum.
Ich habe es jetzt echt deutlich und oft genug gesagt, was ich dazu denke: WIR müssen erstmal die Erkenntnis haben, dass wir nicht die einzigen mit Rechten im Luftraum sind! Auch wenn es noch so verlockend aussieht: Man(n) darf nicht gegen den Willen an die Po-Bäckchen der Dame greifen, wenn sie unter dem Rock hervorlungern. NIEMALS!
Wer an so einem Tag durch das Aufwindband an der Schmittenhöhe hämmert und sich wundert, dass da jemand mit einem Gleitschirm herumfliegt, der ist nicht nur mutig, sondern fahrlässig.
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.../... Mein Büro habe ich quasi im Queranflug zur 08 in EDFC. Mindestens einmal im Monat kann ich den EC135 mit dem schönen Rufzeichen Christoph 2 in 1400-1500 ft diagonal über unsere Platzrunde hämmern sehen. Der funkt auch nich auf der Platzfrequenz und fragt höflich ob er mal hier durch darf, sondern der ballert einfach durch. .../...
Von hier auf der anderen Seite des Taunus kann ich anderes Vehalten berichten: unser Christoph (77) fliegt regelmäßig auf der Strecke Mainz (Uniklinik) nach Koblenz (BWZK) über unseren kleinen Segelflugplatz und der kündigt sich immer auf unserer Platzfrequenz an bzw. fragt nach Betrieb und weicht gegebenenfalls aus, also ballert nie mal einfach so durch. Kann mir nicht vorstellen, dass das in Aschaffenburg anders sein sollte...
LG Peter
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Da kann ich Heiko nur unterstützen. Das ist mir mit Christoph 2 auch schon mehrfach aufgefallen und passiert, sowohl in EDFC wie auch in EDFB. Der letzte Zwischenfall war dann eine Meldung im Eccairs Portal als Airprox.
Die Piloten kann man dann auch leider nicht ansprechen, da diese auch nicht bei FIS sind (habe ich mehrmals versucht). Diese Profis fliegen scheinbar in ihrer eigenen Welt an der Stelle.
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"Mindestens einmal im Monat kann ich den EC135 mit dem schönen Rufzeichen Christoph 2 in 1400-1500 ft diagonal über unsere Platzrunde hämmern sehen. Der funkt auch nich auf der Platzfrequenz und fragt höflich ob er mal hier durch darf, sondern der ballert einfach durch. Und mit was? Mit Recht!"
Und ich halte das für verantwortungslos. Und kenne es glücklicherweise auch nicht aus der Praxis. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Einstellung eines jeden RTH-Piloten "Ich darf das, ich mach das" ist. Das ist aber auch nur eine Vermutung von mir.
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Also bei uns in Hamm wird regelmäßig auf Platzfrequenz angemeldet wenn ein Überflug ansteht. Manchmal landen sie ja auch bei uns, auch dann melden sie sich auf der Frequenz an.
Was den Vorfall angeht: Rechtlich wäre es zumindest in Deutschland klar, Ausweichpflicht besteht für den Motorflieger, man hätte den Gleitschirmflieger sehen können und müssen. Dass das in der Realität schwierig ist, ändert nichts an der Rechtslage.
Ich finde wir sollten alle viel davon lernen. Ein sehr lehrreicher und spektakulärer Unfall, und Gott sei dank leben alle ohne größere Verletzungen. Das ist doch das was zählt.
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Gut finde ich das natürlich auch nicht, keine Frage! Keine Ahnung, wie viel Stress die Mannschaft im Cockpit bei ihren Flügen wirklich hat. So, wie wir das auf der Straße in Deutschland auch machen, so macht man das in der Luft halt auch: Platz machen, wenn der Rettungsdienst kommt.
Die Kollegen sind auch immer wieder zum Tanken bei uns und sind generell recht nett und freundlich. Ich hatte auch schon das zweifelhafte Vergnügen meiner Frau beim Verladen in den Rumpf zusehen zu dürfen (war zum Glück aber nichts Schlimmes). War am Ende aber auch recht witzig, als er meinte "Du bist doch der mit der Extra in Aschaffenburg, oder?". Eigentlich hätte er noch einen kleinen Flug gut...
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Sorry, aber dieses "ich hab Vorflugrecht, deswegen müssen alle anderen gefälligst woanders fliegen" hilft niemandem weiter.
Das habe ich nie gesagt und entspricht auch nicht im Geringsten meiner Meinung! Nur die grundlegende Einstellung einiger Piloten regt mich auf. So einen Schmarrn wie "man dreht dem Hai ja auch nicht den Rücken zu" oder "nur weil der meint, mit dem Schirm nach Hause fliegen zu müssen " kann und will ich nicht unkommentiert lassen. Als ob wir großteils etwas anderes machen, als Sonntags sinnlos Löcher in die Luft zu bohren.
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Kleines icom auf fis-frqz...melden...hallo stefan..gleitschirm D-A...bitte red-flaggen
Als info f an/abfliegenden verkehr see in der zelle...und dann sollte es passen..
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Rechtlich wäre es zumindest in Deutschland klar
Ja, das stimmt - ergibt sich aus den "Single German Rules of the Air" (SGRA) - wie oben schon gepostet. Österreich müsste man tatsächlich mal nachschauen, wie das da geregelt ist.
Hey!
Ich finde wir sollten alle viel davon lernen. Ein sehr lehrreicher [...] Unfall
In welchem Sinne ist der lehrreich? Dass Fliegen sch*gefährlich ist? Das wussten wir wohl alle schon... Was machst Du ab morgen in Deiner Fliegerei anders?
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FLARM ist nicht nur kein anerkannter Luftrecht-Standard, es ist nicht einmal der Standard der Gleitschirmflieger - die haben nämlich FANET: gleiche unregulierte 868 Frequenz wie FLARM, aber anderes Protokoll. Es hat ja durchaus einen Grund weswegen Lösungen wie Stratux mit mehreren Frequenzen und der Unterstützung für eine Vielzahl von Protokollen arbeitet.
Kleine Frage an die FLARM Nutzer - empfängt und dekodiert eures überhaupt FANET?
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Ich verstehe die Schärfe nicht Tobias. Wie wäre es mit "reflektieren wo man Gleitschirmflieger und Segelflieger erwarten kann" (im Sauerland hab ich auch schon welche gesehen, die sogar auf meinem Display sichtbar waren), regelmäßig rausschauen, und vielleicht dann doch mal in anderen Höhen fliegen.
Und wenn es nur die Einsicht ist, dass man im Luftraum nicht alleine ist. Scheiße gefährlich ist Fliegen dadurch übrigens nicht. Im Straßenverkehr ist man ja auch nicht allein, und der Luftraum ist groß.
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Eine technische Lösung wäre das beste: JEDES Fluggerät ab der Drone muss ADSB-out haben, und jedes Fluzeug, Heli etc, auch ADSB-in. Warum das nicht schon lange Gesetz ist versteht niemand.
Unabhängig davon, was die rechtliche Lage genau ist: Besonders schlau ist es nicht, mit dem Paraglider genau durch die Platzrunde zu fliegen (WENN das überhaupt so war).
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Alexis, die Paragleiterin war weit entfernt (NW) von der Platzrunde und weitaus höher.
Die Frage ist vielmehr: ist es gescheit, über die Schmittenhöhe zu fliegen wenn bekannt ist, dass die ein beliebter Startort für Paragleiter ist?
Aus dem Glemmtal kommend hätte er über November problemlos und mit weniger Risiko Höhe abbauen können über Maishofen habe ich noch nie Paragleiter gesehen.
Im Glemmtal selbst übrigens jede Menge, speziell auch im Winter gibt es mehrere Anbieter von Tandemflügen. Plus eine eigene Notarzt-Heli Basis.
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Link nochmal bearbeiten und am Ende Return drücken führt dazu, dass er hier im Forum komplett zur Verfügung steht und angeklickt werden kann. Danke. ;-)
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Wenn man sich das Video der Gleitschirmfliegerin anschaut, dauert der Fall bei geöffnetem Schirm ziemlich genau 2 min.. D.h. bei einer Sinkrate von üblichen 4,5 - 5,5 m/s eines solchen Schirmes hatte sie über dem Berg ca. 500 - 650 m Höhe. Also definitiv war das nicht in der Platzrunde.
Bemerkenswert, ziemlich coole Fliegerin... die hatte richtig gute Nerven. Weis nicht ob ich als früherer Drachenflieger sowenig Puls bei der Landung gehabt hätte!?
Kann nur jedem Motorflieger raten bei gutem Thermik-Wetter in Gebieten wo Drachenflieger in der Karte verzeichnet sind extrem vorsichtig zu sein! Ob Flarm geholfen hätte, wage ich mal zu bezweifeln. Meine Meinung, da hilft nur fern bleiben und wie ein Lux raus zu schauen.
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Ich denke wir werden in einem späteren Bericht dazu erhellt werden. Für mich klingt das nach einem Ortskundigen Piloten, der vielleicht sogar regelmässig dort Rundflüge durchführt. Wie man dann die Entscheidung über die Flugroute trifft? Bei so einem Wetter wie man auf dem Video sieht, kann das ziemlich egal sein, wo man das Risiko hat und November über die Standardroute wäre vielleicht auch nicht passend zum Thema Rundflug gewesen? Wissen wir alles heute noch nicht. Abwarten.
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Ich sitze gerade auf der Terrasse in Zell und grüble, warum November NICHT ideal zu einem Rundflug passen soll der über das Glemmtal zurück geführt hat? Das Glemmtal mündet in November 1..
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Hier Ihr Statement
Die Frau hat so manchem Mann hier einiges voraus.
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