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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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3. August 2025 13:01 Uhr: Von Tias Rob an Chris _____ Bewertung: +1.00 [1]

Mich würde auch mal interessieren, gibt es Fotos vom ganzen Flugzeug? Wenn nur das Leitwerk/Ruder beschädigt ist, war die Cirrus dann schon in der Rotation und der Hirsch hat sich unter der Fläche noch weggeduckt und dann sein Geweih in das Höhenruder gestreckt?

3. August 2025 18:20 Uhr: Von Ulrich Dr. Werner an Tias Rob Bewertung: +5.00 [5]

Guten Tag zusammen

Das Höhenruder der SR 22 hat ein Ruderhorn zum Massenausgleich. Das Reh wurde mutmaßlich (nur) mit dem Ruderhorn getroffen, das erklärt den Abriss an den Scharnieren von Außen. Das passt gut zu einer Kollision am Boden.

Mit Fliegergruß

Ulrich Werner

4. August 2025 18:33 Uhr: Von Joachim P. an Ulrich Dr. Werner

Du meinst, das Reh ist über den Flügel gesprungen,um weder Tragfläche noch Fahrwerk zu treffen, sondern exklusiv das Ruderhorn? Respekt.

Klingt auf den ersten Blick unrealistisch, aber als ich noch ne W212 hatte, habe ich das öfters erlebt: https://www.youtube.com/watch?v=ZB901nhWpiM

4. August 2025 20:04 Uhr: Von Michael Huber an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

Joachim, ich verstehe es so...

Die Vorderflügel waren schon "vorbei" und das Reh ist in das Höhenleitwerk gelaufen.

1. Die Vorderkante des feststehenden Höhenleitwerkes (die unbeweglich ist) sieht komplett unversehrt aus.

2. Das Reh ist in das linke, seitliche HORN des beweglichen Teils = Höhenruders gelaufen.

3. Dadurch wurde der bewegliche Teil = Höhenruder komplett mit herausgerissen.

So meine laienhaften Erklärungsversuche :-)





4. August 2025 20:50 Uhr: Von Joachim P. an Michael Huber Bewertung: +2.00 [2]

Habe mal eine Überschlagsrechnung gemacht. Bei der Annahme Vcirrus = 60kt müsste das Reh mit rund 140km/h reingelaufen sein, was außerhalb des Envelopes eines gemeinen Rehs ist. Kann auch sein, dass ich mich verrechnet habe. Habe schon n Helle (für n>1). Zur Kontrolle meine Notizen anbei.



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CirrusvsReh.jpg

4. August 2025 20:51 Uhr: Von Alexis von Croy an Michael Huber Bewertung: +1.00 [1]

Ungefähr so war es auch, nach dem, was ich weiß. Der feste Teil des Höhenleitwerks ist so stabil. der hält das aus.

Warum er nicht am Boden geblieben ist, das ist (noch) nicht bekannt.

4. August 2025 21:16 Uhr: Von Joachim P. an Joachim P.

Ich sag ja: Das muss ein Känguru gewesen sein, kein Reh.

EDIT: das mit dem seitlich reinlaufen ist also eine schwache Theoreh.

4. August 2025 21:18 Uhr: Von Wolfgang Winkler an Joachim P. Bewertung: +2.00 [2]

Rehe versuchen manchmal, über eine sich nähernde Gefahr hinweg zu springen. Das habe ich selbst im PKW schon mal erlebt. Das Tier ist mir komplett und ohne Kollision von schräg vorne über die Motorhaube gesprungen.

Könnte also auch eine Erklärung sein: Reh kam von vorne, schafft es über die Fläche, hat aber trotzdem Pech und kollidiert mit dem Ruderhorn.

4. August 2025 21:20 Uhr: Von Michael Huber an Joachim P.

Laut Joachims Berechnung kann das mit dem seitlich reinlaufen nur sehr schwer sein.

Hervorragende Berechnung von Joachim :-)

Aber Ist es so ausgeschlossen dass ein Reh über einen Cirrus Flügel springt / teilweise springt und dann getroffen wird und dann hinten am HORN einschlägt?

Oder er war schon in der Rotation und flog vorne über das Reh und hat es deshalb nur hinten erwischt?

Das würde auch erklären warum ein Startabbruch am Boden keine Option war.

Anders kann ich es mir nicht erklären.

alles wohl reine Spekulation :-)

4. August 2025 21:21 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Also es müsste wohl ein Hirsch mit Geweih gewesen sein, denn ohne "harte Körperteile" hätte man das Höhenruder eher nicht rausreißen können.

Das wahrscheinlichste Szenario ist doch, dass das Flugzeug schon abgehoben hatte und knapp über den Hirsch geflogen ist. Der Hirsch ist dann entweder gesprungen oder hat den Kopf so bewegt, dass die Spitze des Geweihs den Schaden verursacht hat. Im Cockpit muss das bei grob 10° Pitch-up schon in mind. 2m Höhe passiert sein. Der Impact kann auch nicht extrem gewesen sein, denn bei dem Hebel hätte es sonst ein ziemliches Drehmoment Richtung Boden geben müssen, welches er bei vermutlich schon eingeschränkter Steuerung nicht mehr sofort hätte korrigieren können. Wenn es dann nur 5 Sekunden braucht, um evtl. das Gas rauszuziehen und noch energischer nachzudrücken ist a) die Höhe schon eher bei 150ft und b) die restliche Bahnlänge nicht mehr so attraktiv.

Ich habe keine diesbezügliche Beschreibung oder auch nur Andeutung gelesen, aber so würde es für mich Sinn machen.

4. August 2025 21:26 Uhr: Von Alfred Obermeier an Joachim P.

Hi jopfel, auch wir hatten in EDML eine Kollision mit einem Reh.
C152 landete und ein Reh sprang seitlich in den hinteren Rumpf.
Das war schon vor einigen Jahren deshalb habe ich die Details nicht mehr so genau in Erinnerung.
Jedenfalls war eine umfangreiche Blecharbeit in der Werkstatt erforderlich.
Nichts ist unmöglich.

4. August 2025 21:26 Uhr: Von Joachim P. an Wolfgang Winkler

Klingt plausibel, die Theorie mit dem Kängureh.

4. August 2025 21:28 Uhr: Von Joachim P. an Michael Huber Bewertung: +3.00 [3]

Ein Crash unter Ungleichen. Das Reh hat kein Horn, die Cirrus schon. Beim Crash ist es zum Hornausgleich gekommen.

4. August 2025 21:34 Uhr: Von Joachim P. an Alfred Obermeier

Ja, aber die 152 hat den Flügel über dem Reh und landet mit 17kt. Kein guter Vergleich.

4. August 2025 21:36 Uhr: Von Reinhard Haselwanter an Joachim P.

Das (männliche) Reh, also der Bock, hat durchaus "was auf", was geeignet ist, ein entsprechendes Schadensbild anzurichten. Man spricht vom Gehörn, oder auch Krikerl. In der Abfolge (Alter): Spießer, Gabler, Sechser... tststs...und das passiert mir, als Nicht-Jäger, dass ich aufklären muss ;-)))...

4. August 2025 21:55 Uhr: Von Joachim P. an Reinhard Haselwanter Bewertung: +1.00 [1]

Störe meine Wortspielkreise nicht. ;)

4. August 2025 22:03 Uhr: Von Michael Huber an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

Ich glaube ohne das Reh kommen wir hier nicht weiter :-)

4. August 2025 22:14 Uhr: Von Christoph Winter an Reinhard Haselwanter Bewertung: +1.00 [1]

soweit richtig.

Jezt kommt aber dazu, dass es in Nordamerika keine Rehe gibt. Entweder wars dann ein Hirsch, wo wir schon über andere Körpermassen und auch Geweihmassen sprechen oder ein Weißwedelhirsch.. Die Geschwindigkeit, die Joachim errechnet hat, erreichen trotzdem beide nicht.

Und den Sprung über die Tragfläche, ohne irgendetwas zu berühren, halte ich für äußerst unrealistisch.

Es wird sich sicherlich aufklären, auch wenn wir es möglicherweise nicht erfahren. Das Tier wird nicht nur eine kleine Schramme davongetragen haben und am LFZ sollten sich auch noch die ein oder anderen Spuren finden, die Rückschlüsse auf die Tierart zulassen.

Wobei, wie mal ein befreundeter Jäger, der leider nicht mehr unter uns weilt, zu mir gesagt hat: "Für Notfälle hab ich immer eine Rehdecke im Gefrierschrank ... ;)"

4. August 2025 23:44 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Christoph Winter

das war ein moose!

ein reh...tztztztz

@alfred O: ja...die D-EIPM...kann mich noch an die verbogene erinnern...auf der hab 1986 meinen ersten alleinflug gemacht...jetzt hat das ding einen voreingestellten schieffliegwinkel...ein sog RCA...oder DCA auf english...

5. August 2025 05:30 Uhr: Von Joachim P. an ingo fuhrmeister

...auf der hab 1986 meinen ersten alleinflug gemacht...jetzt hat das ding einen voreingestellten schieffliegwinkel

Das erklärt so einiges.


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