Beim Durchlesen habe ich gerade gemerkt, dass diese Diskussion tatsächlich interessanter und relevanter ist, als ich anfangs dachte ;-)
V.a. dass in den beiden Maßstäben der VAC zwei unterschiedliche Holdings (eines davon völlig unrealistisch, dafür aber sehr detailliert mit ein Ein- und Ausflugspfeilen) dargestellt sind, kann verwirren. Dann noch dazu, dass in dem größeren - schon eher realistischen - lediglich die Kurse des "outbound leg" (nennen wir es mal so) angegeben sind, nicht die des jeweiligen Legs, das näher am Flughafen liegt, macht es nochmal nicht besser.
Tatsächlich habe ich das in der VFR-Ausbildung auch nie gelernt (ist ja auch nicht Teil des Syllabus und nirgendwo definiert), worüber ich aber dank IFR-Ausbildung nie wieder nachgedacht habe. Und für den TWR-Lotsen ist ein "Holding" vmtl etwas ganz Selbstverständliches, also noch mehr Raum für Misverständnisse...
Bringt mich auf den Gedanken, das mit Flugschülern mal zu üben, bei Gelegenheit. Kommmt in der Praxis zwar selten vor, aber wenn jemand das in einer verkehrsreichen CTR zum ersten mal angesagt bekommt und keinen Plan hat, kann das doof sein.
Mein Ansatz wäre: Leg' das Leg, das nahe am "zu schützenden Objekt" liegt (also das zum Flughafen zeigende) ca. da hin, wo es in der Karte eingezeichnet ist. Wenn es so aussieht wie in DUS, flieg' einfach parallel zu den Pisten. Und dann dreh' in die Richtung, die in der Karte vorgegeben ist mit einem Kurvenradius, mit dem Du Dich auch in der Platzrunde bewegen würdest. Und halt' die Höhe! Mehr kann man, denke ich, von einem Piloten mit PPL/VFR nicht erwarten und sollte es auch nicht komplizierter machen. Oder andere Vorschläge, wie man das sinnvoll, simpel und im Sinne der Sicherheit angeht?