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AERO-Fazit: The good, the bad and the strange ...
Flug auf die Lofoten bei Traumwetter
Auftrieb und Widerstand – flugphysikalisch
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If you want to fly – buy! Teil 3
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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28. März 2026 10:20 Uhr: Von Johannes Vogl an Holger Feldberg Bewertung: +2.00 [2]

Ich habe den Prozess nun auch hinter mir. Kann sein, dass ich mich täusche, aber nach Angabe einiger Bekannter, die den Prozess jetzt auch angetreten haben, scheint sich das Ganze etwas beschleunigt zu haben. Vielleicht hat der Shitstorm etwas gebracht? Möglicherweise kommen nun endlich Dinge ins Rollen? Ich weiß es nicht... Die Hoffnung bleibt.

Meine Timeline:

09/2024: Beantragung Umschreibung nach AT

08/2025 (!): Schreiben vom LBA, mein EKG aus 2018 läge nicht vor und ist binnen 14 Tagen nachzureichen, da sonst der Antrag abgelehnt würde. Da mein Fliegerarzt aus 2018 schon längst die Praxis geschlossen hat und sogar verstorben ist, habe ich bei meiner aktuellen Praxis angerufen. Dort kam die Auskunft, dass die Daten beim LBA vorlägen auf dem Server.

08/2025: schriftlicher formloser Antrag meinerseits auf Übermittlung des EKG aus 2018 vom Server des LBA. Vorsorglich habe ich die direkte behördeninterne Verwendung der Daten ausdrücklich gestattet, in der Hoffnung es ginge schneller.

02/2026: die medizinische Akte wurde nun per Post nach Wien geschickt

02/2026 (in der selben Woche): Mail von Austrocontrol mit Übermittlung eines PDF (schon mal die digitale Version meines Medicals)

10.03.2026: Mail von Austro mit der Bitte um Zusendung eines Flugbuchauszuges mit unterschriebenem Checkride, damit festgestellt werden kann, dass ich current bin.

Da ich die letzten beiden Wochen nicht zuhause war, konnte ich den letzten Punkt erst jetzt erledigen, ich bin aber zuversichtlich, dass ab jetzt alles so unbürokratisch abläuft wie ich das von der Austro bisher gesehen habe.

Noch einige Bemerkungen zum LBA:

Ich habe immer wieder dort angerufen, bin aber nie durchgekommen. E-Mails blieben grundsätzlich unbeantwortet. Der Antrag per Post und die schriftlichen Antworten ans LBA ebenfalls. Zugegeben, ich hätte mehr tun können, um das zu beschleunigen. Das hängt immer von der persönlichen Situation ab und ich kann jeden verstehen, der den Rechtsweg beschreitet, insbesondere wenn es um CPL etc. und damit die Lebensgrundlage geht, oder wenn man gegroundet ist. Da ich zu diesem Zeitpunkt mit dem Medical auf 5 Jahre safe war und mir aus der längeren Bearbeitungszeit keine Nachteile entstanden sind, habe ich mich gegen weiteres Vorgehen entschieden. Um ehrlich zu sein, ging bei mir persönlich einfach die Kosten-Nutzen Rechnung für eine juristische Auseinandersetzung mit dem LBA eben nicht wirklich auf. Mir ist allerdings aufgefallen, dass einige aus meinem Bekanntenkreis kürzlich auch den Schritt zur Austrocontrol gemacht haben und bei vielen wurden seitens LBA fehlende Unterlagen bemängelt mit der Bitte diese nachzureichen. Der Prozess lief dann aber mittlerweile deutlich schneller ab als bei mir, auch ohne Nachhaken. Vielleicht ist das aber auch nur Glück und die Beobachtungsgruppe ist zu klein.

Schönes Wochenende!

28. März 2026 11:09 Uhr: Von Tim Walter an Johannes Vogl Bewertung: +2.00 [2]

Wichtig ist,

Vor dem Antrag die ultra hochwichtigen " Medical health" Fragebögen der letzten Jahre besorgen.

Um für das Ausstellen einer Lizenz ,auch CPL/ATPL( zum Passagier transport...) ,scheinen die nicht wichtig zu sein, aber Wehe, wenn man den Lizenz Umzug machen möchte... dann fällt auf, dass die noch unbedingt benötigt werden. Kann man sich nicht ausdenken ... wahnsinn

Gruß

28. März 2026 11:18 Uhr: Von Johannes Vogl an Tim Walter

Nein das kann man sich nicht ausdenken. Medical und Mental Health Fragebögen neigen anscheinend dazu verloren zu gehen... Wurde auch in meinem Umfeld öfter nachgefordert. Bei mir seltsamerweise nur dieses eine EKG.

28. März 2026 12:17 Uhr: Von Markus S. an Johannes Vogl

Die Mental Health Fragebögen liegen nur bei jeweiligen Fliegerarzt vor und werden m.W. nicht an das LBA gesandt.

Ich kann nur jeden beglückwünschen der diesen steinigen Weg hinter sich gebracht hat.

28. März 2026 14:05 Uhr: Von Horst Metzig an Johannes Vogl Bewertung: -1.00 [1]

Das ist eine sehr gute zeitlich gegliederte Schilderung eines Transfervorgangs Pilotenlizenz.

In diesen Zusammenhang schlechte Erfahrungen mit dem LBA - Flugmedizin erkenne ich einen gewissen Zusammenhang mit einer kürzlich geäusserten Aussage des Verkehrsministers Patrick Schnieder über den Zustand der Deutschen Bahn:" Zustand der Bahn geht Richtung demokratiegefährdent". https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesregierung-liveblog-schnieder-zustand-bahn-demokratiegefaehrdend-li.3457776

Das LBA untersteht dem Bundesverkehrsministerium. So wie die Pannen bei der Bahn folgere ich diesen Satz weiter, der Zustand des Luftfahrtbundesamt Flugmedizin ist Demokratiegefährdent. Nur, im Gegensatz zur Bahn, betrifft der Zustand bei der Gesamtbevölkerung in Sachen Pilotenlizenzen/Flugmedizin einer mikroskopisch kleinen Anzahl von Bürgern aus der Gesamtbevölkerung. Daher ist es wohl nicht demokratiegefährdent, wenn alle betroffenen Piloten das Kreuz im Wahlzettel anders anbringen als es dieser heutigen Bundesregierung, und auch vorherige, recht währe.

Aber, es ist nicht nur bei der Deutschen Bahn zu erkennen, auch bei dem Luftfahrtbundesamt/Flugmedizin. Die betroffene Pilotenschaft ist allerdings politisch betrachtet kein Gefährdungspotential für Demokratiegefährdent.

Gott sei Dank, habe ich meine Entscheidung 2005 richtig getroffen, allerdings nur durch Hilfen aus dem Internetforum JAR-Contra Bewegung.

Dr. med. Claus Dieter Zink, der Gründer des JAR-CONTRA Forum, sagte immer wieder zu mir, ich solle so weitermachen, die Behörden ständig auf Trapp halten. Viele, viele Hände können viel bewegen. Da haben Behörden gegen mich schon mal mit rechtliche Schritte gegen mich gedroht, Claus Dieter Zink hatte dann alles wieder gerade gebogen.

Aus meinen lizenz und medical - technisch sicheren Tschechien beobachte ich auch hier im Forum die Beiträge. Dabei fühle ich mich zum einen wie in einer dramaturgischen Theatervorstellung als Zuschauer, zum Anderen erkenne ich diese beschriebenen LBA/Flugmedizindarstellungen aber auch nicht wie eine unterhaltsame Theatervorstellung, sondern sich in verzweifelte Lebenslagen befindliche Menschen. Im Gegensatz zu einer Theatervorstellung endet das geschilderte Drama nicht bei mein Verlassen des realen Theatergebäudes, sondern irgend ein menschlicher Mechanismus in meiner neuronalen Vernetzung verleitet mich immer wieder mich zu fragen, welche Stellschrauben im Mechanismus Luftfahrtbundesamt/Flugmedizin könnte ich mit einen tonnenschweren Schraubenschlüssel wieder zum Funktionieren bringen? Meinen Gedanken folgen Handlungen, welche für mich nicht immer folgenlos bleiben. Aber, wenn sich jemand bei der Bundeswehr als Soldat verpflichtet, dann weis dieser oft nicht, ob er überhaupt sein Rentenalter erreicht, bei der Gefahrenabwägung gegenüber der Zivilbevölkerung.

28. März 2026 21:39 Uhr: Von Johannes Vogl an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Nimm es mir nicht übel, aber ich habe keine Ahnung was du damit sagen möchtest


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