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Und die Übergangsregelung gilt für ein weiteres Jahr (Bis Ende 2027)
https://www.verdi.de/selbststaendige/herrenberg-urteil
Hatte das Thema auch mit der Klavierlehrerin meiner Kinder: Was ich bei den Musikern interessant finde, dass es dort offenbar auch Empfehlungen zum Honorar gibt: 80 € pro 60 Min. gilt wohl als angemessen. Sowas für FI wäre ja auch mal schön :-) Aber offenbar ist dazu die Fliegerei zu kleinzellig organisiert.
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Mit Verlaub, Klavierspielen und unterrichten ist um Größenordnungen anspruchsvoller als Fliegen. Und es ist typischerweise ein Full-Time-Job, während Fluglehrer meist nebenbei arbeiten.
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Aha, so ist das also. Darf man mal provokant fragen ob diese Einschätzung auf einschlägiger Berrufserfahrung sowohl als Klavierlehrer als auch als Fluglehrer basiert? Ich bin ja weder das eine noch das andere...
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vorsicht...chris ist nebenberuflich professioneller sarkastiker...
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Flugschein machen ist peanuts im Vergleich zu Klavierspiel lernen auf einem Level, wo man das unterrichten kann. Allein schon die benötigte Zeit ist ein Vielfaches.
Wer ernsthaft ein Klavierstudium mit einem PPL und anschließendem FI gleichsetzen will oder letzteres sogar höher, der sollte mal ganz intensiv nachdenken.
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Ich finde, da hast du eindeutig recht und unrecht zugleich:
Natürlich ist es viel schwerer zu lernen, zeitlich und koordinativ. Einen PPL kann man binnen weniger Wochen erschlagen, den Fluglehrer mit voller CPL-Theorie kann man bei entsprechendem Kosten - ein gebrauchter Steinway ist da recht realistisch für den finanziellen Aufwand einschließlich aller Flugstunden; für die Fähigkeiten eines Klavierlehrers sind es indes lange Jahre bis Jahrzehnte.
Nur ist das nicht das Ziel der eigentlichen Ausbildung, auch Preisbildung am Markt hängt nicht an der Ausbildungsdauer und die Verantwortung liegt in ganz anderen Dimensionen. Sich durch schlechten Klavierunterricht umzubringen ist dann doch eher was für Satire oder Persiflage. Bei defizitärem Flugunterricht kann es schneller als man glaubt tödlich enden.
Du wirst begeisterte Klavierlehrerinnen und -lehrer für günstig finden, die von ihrer Leidenschaft leben wollen, aber wo eszum Konzertpianisten nicht gereicht hat.
Ob Vollzeit oder Nebenjob hängt arg von der Zahlungsbereitschaft und Auslastung ab, und nicht der Ausbildungsdauer.
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beide liegt Ihr falsch. Piloten sind Eliten. Fluglehrer sind Lehrer dieser Eliten. Jedenfalls im eigenen eingebilderten Cosmos. Wieviele Prestige verinnerlicht der Pilot und wieviel der Klavierlehrer? Pah! Letzterer ist übelriechende ZEIT-Leser, ersterer bereit den Luftraum bis zum letzten Blut/Benzintropfen zu verteidigen.
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...ist dann der Klavierlehrer, der Eliten-Lehrer-Lehrer...?
-Ich Frage für einen Geigenlehrer- :-)
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Wer verbindet denn Fluglehrer mit Eliten? Das sind fertige Typen, gescheiterte Existenzen, mit fettigem Haar und Alkoholproblem, ohne soziale Kontakte aber mit großem Ego und immer in Geldnot. Mein Spiegelbild trügt nicht. Nie würde ich Unbekannten gegenüber zugeben, dass ich Fluglehrer bin, auch wenn die Wahrnehmung dort eine andere wäre. Mein Fluglehrerbild nach 35 Jahren Fliegerei wiegt stärker.
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Aaalso...bei dem checkflug m dir über fie kühltürme v edml...habe ich dich als sprachgewandten, intelligenten, scharfsinnigen, klardenkenken menschen wahrgenomme, der seine flugschüler und verlängerungsaspiranten mit strukturierter befehlsgewalt dirigiert. Das gepflegte äußere wird durch kantige frisur unterstüzt die unter dem stahlhelm akkurat zur geltung kommt. Unterstützt wird das erscheinungsbild durch dss parfümöl armani sae 10w40
Auf der skala v 1..10 eine klare 9.76
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Guten Morgen! Welch eine Erkenntnis. Reine Beobachtung ohne Urteil. Doch obacht, Stereotypen sollten nicht verfangen. Es stimmt schon, als Fluglehrer breite Anerkennung und Wertschätzung zu erwerben, wird weit leichter erreicht, als das der besprochenen Klavierlehrer.
Ich vermute (!), Suff, Frust und Einsamkeit werden durch das ständige Reiten auf der Rasierklinge und soziotektonischer Bruchkante, also eigener Mangel und dem Reichtum werter Kundschaft gefüttert. Anektotisch: Ein Eigner mit Flugzeugsammlung macht einen Biannual Checkflug. Der Geprüfte überreicht gönnerhaft einen Fuffi. " Hatten wir nicht 70 vereinbart?"-" Ja, aber es war doch keine volle Stunde." Ohnmächtiger Zorn lässt zur Flasche greifen. Andererseits: Ein (Segel)fluglehrer ,Kategorie vermögender Privatier seit Jahrzehnten, schult leidenschaftlich gerne und sehr gut, verbringt seine Wochenenden auf dem Rücksitz der ASK21.
Aber eindeutig: Die erste Kategorie der beschriebenen Paarung ist häufig, nicht selten. Nein, das ist keine selektive Wahrnehmung.
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Schon lustig, wie sich aus einer "Empfehlung" eines Lobby-Verbandes (aka. "Wunschdenken") so eine Diskussion entspinnen kann. Hier im Ort kostet an der Musikschule der Einzelunterricht 90 EUR pro Monat. Das sind, wenn man im Mittel drei 45-Minuten-"Stunden" pro Monat rechnet, so etwa 40 EUR pro Zeitstunde. Dass von diesen 40 EUR der "selbständige" Lehrer am Ende 80 EUR abbekommt halte ich für ... nennen wir es mal "mathematisch herausfordernd".
Im übrigen sind diese 90 EUR pro Monat völlig unabhängig davon, ob man Blockflöte, Klavier oder Geige lernt und auch unabhängig davon, ob der Lehrer ein international bekannter Studiomusiker oder ein Anfänger frisch von der Akademie ist. Da könnten Zweifel an der selbständigen Tätigkeit durchaus angebracht sein.
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Ironie scheint hier nicht von jedem spontan verstanden zu werden.
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Eigentlich ist der Gesetzgeber gefordert, für die ganzen Freelancer eine vernünftige gesetzliche Lösung zu finden die eine legale Tätigkeit ermöglicht ohne dass sie zu Umgebungen führt. Vielleicht ähnlich wie bei der Künstlersozialkasse.
Das Problem gäbe es in Dänemark so nicht weil es da ein steuerfinanziertes Sozialsystem gibt.
Die Ignoranz des Gesetzgebers ist das eigentliche Problem.
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Eine m.E. offensichtliche Gemeinsamkeit zwischen Fluglehrer und Klavierlehrer: Man erwirbt die Qualifikation meist aus einer gewissen Begeisterung für die Sache, nicht aus marktwirtschaftlichen Überlegungen (zukünftige Verdienstmöglichkeiten).
Während der typische Fluglehrer das kompensiert (normaler Job neben ein paar lockeren Stunden mit Flug"schülern" in der Luft), versucht der typische Klavierlehrer davon zu leben (Prekariat). Soweit meine Beobachtungen...
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Die jetzige gesetzliche Lösung ist so schlecht nicht. Das Problem ist, dass sie über viele Jahre systematisch missbraucht wurde - und man deswegen nicht von heute auf morgen zum geltenden Recht zurückkehren kann.
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Sorry, leg mal dar, wie tief du in der Materie drin bist. Nach einer ganzen Reihe von sehr guten Beiträgen mal wieder einer von der Art "null Ahnung, aber ganz viel Meinung". Seit wie vielen Jahren streiten sich Rentenversicherungsträger und berufsständische Versorgungswerke von Freiberuflern aus komplett unterschiedlichen Bereichen um die Frage, wann man welchen Status hat? Mit wie vielen Unsicherheiten, Hickhack und massiven Kiesgruben im Getriebe für Dinge, die eher schlicht zu regeln wären?
Die gesetzliche Regelung ist so unfassbar schlecht geschrieben mit unklaren Rechtsbegriffen, dass einem nur der Fachterminus "Müllgesetzgebung" in den Sinn kommen kann.
Auf einer Skala von 1 bis 10, wieviel Ahnung hast du im Sozialversicherungsrecht? Ich attestiere mir da ganz ehrlich konzediert eine 1 bis 2 und schlage dich um Längen. Nachdem ich vermutlich nicht mehr als 8 - 13 Urteile in zweieinhalb Jahrzehnten zu dem Thema gelesen habe.
Florian, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal an Dieter Nuhr halten. Auch wenn du dich mit beratenden Berufen in Vollzeit seit Jahrzehnten auskennst, merke ich an einem winzigen Beitrag, dass du die Defizite der gesetzlichen Regelung nicht im Ansatz erfasst hast.
Die jetzige gesetzliche Lösung ist so schlecht nicht. Das Problem ist, dass sie über viele Jahre systematisch missbraucht wurde - und man deswegen nicht von heute auf morgen zum geltenden Recht zurückkehren kann.
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