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Das neue Heft erscheint am 1. Mai
AERO-Fazit: The good, the bad and the strange ...
Flug auf die Lofoten bei Traumwetter
Auftrieb und Widerstand – flugphysikalisch
Qaqortoq ersetzt Narsarsuaq Airport
If you want to fly – buy! Teil 3
Mangelhaftes Automation-Management
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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6. März 2026 15:07 Uhr: Von Rockhopper Flyer an Christina K. Bewertung: +2.00 [2]

Ja, das ist leider inzwischen so. Europa denkt halt mal wieder, dass nur sie alles besser wissen und können. Während ich ohne Probleme mit EASA Lizenz in den USA ein D-Reg fliegen kann, ist es Vice Versa nicht so. Wenn man sich die Regelungen im Detail anguckt, stellt man fest, dass es ihnen selbst gar nicht so einfach fällt zu definieren, wer EASA-Europäer ist. Wenn du einen deutschen Pass hast, aber in den USA, San Marino, UK, Dubai oder Monaco wohnst, kannst du ohne Probleme N Reg mit FAA Lizenz fliegen. Wenn du aber in Frankreich, Deutschland etc (sprich EASA Land) wohnst, dann nicht. Möglicherweise gilt hier 184 Tage, aber so genau weiß man das nicht

Macht natürlich alles keinen Sinn und hat sich alles die selbstvergrößernde Verwaltung in traurigen Amtsstuben ausgedacht, aber dient natürlich total der Sicherheit.

Allerdings kannst du relativ einfach zB dein EASA IR/ME verlängern mit einem checkflug, wenn du eine gültige Drittstaatenlizenz hast. Übrigens bis zu 7 Jahre nach Ablauf der EASA Lizenz. Für Type Ratings kannst du dir zB eine Erlaubnis eintragen lassen, so dass du eine N Reg Phenom mit FAA Lizenz ohne doppeltes Typerating fliegen kannst(1178/2011 Article 8 Absatz 5), solange du eine … ja was eigentlich … PPL hast. Ggf. Auch mit IR oder ohne, so genau kann das keiner beantworten.

lohnen tut es sich vor allem, wenn du von vereinfachten N Reg Checks profitieren willst bzw. von Modifikationen die es schlicht und einfach in der EU nicht gibt.

Wie genau das dann beim Ramp Check in Portugal eigentlich geprüft wird wenn du auf die Frage "Haben sie ihren Lebensmittelpunkt in Europa" sagst, ja ich bin Deutscher Staatsbürger, wohne im Jahr drei Monate in Malta, habe aber auch ein Haus in Miami, wohne vier Monate dann noch Singapur und bin den Rest in Kapstadt… Achja, und ich arbeite für einen Hedge Fund in Cayman.

6. März 2026 16:03 Uhr: Von Christina K. an Rockhopper Flyer Bewertung: +1.00 [1]

Leider leider habe ich nicht das Problem, dass ich den Betrieb einer Phenom optimieren müsste ;-) Mein Fliegerleben dreht sich bisher um diverse SEP Cessnas und eine Auswanderung ist derzeit auch nicht geplant. Vor diesem Hintergrund macht eine FAA Conversion für mich also keinen Sinn.

Obwohl, vielleicht doch, aber nur in diesem Szenario: sollte sich die LBA Servicequalität nicht demnächst dramatisch verbessern könnte ich meine Lizenz zu Austrocontrol ausflaggen. Dann verfällt aber meine FAA Validation. Mit einer FAA Conversion hätte ich immerhin eine FAA Lizenz der es egal ist wo meine EASA Lizenz wohnt...

7. März 2026 12:36 Uhr: Von F. S. an Rockhopper Flyer Bewertung: +1.00 [1]

Wie genau das dann beim Ramp Check in Portugal eigentlich geprüft wird wenn du auf die Frage "Haben sie ihren Lebensmittelpunkt in Europa" sagst, ja ich bin Deutscher Staatsbürger, wohne im Jahr drei Monate in Malta, habe aber auch ein Haus in Miami, wohne vier Monate dann noch Singapur und bin den Rest in Kapstadt… Achja, und ich arbeite für einen Hedge Fund in Cayman.

Das fragt sich der durchschnittliche PPLer natürlich jeden Tag!
Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wenn Du rausgefunden hast, wann Du in dieser Konstellation an welches Land wie viel Steuern zahlen musst, dann bekommst Du das mit dem Flugschein auch hin...

7. März 2026 13:06 Uhr: Von Manni Fold an F. S.

:-) Ironie und Sarkasmus ist immer auch Lüge. Hegel.

7. März 2026 16:14 Uhr: Von Rockhopper Flyer an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Offensichtlich war das, wie einige vielleicht erkannt haben und andere vielleicht nicht, der Versuch einer Offenbarung dafür, wie dumm diese EASA-Definition in einer globalen Welt in 2026 ist. Daher ist die Idee "Ich habe eine Lizenz des Staates wo mein Flugzeug registriert ist - und dieser Staat ist keine Banenenrepublik" besser als wenn irgendwelche überflüssigen Beamten versuchen, ihr Dasein durch schlechte Definitionen zu rechtfertigen.

7. März 2026 16:44 Uhr: Von F. S. an Rockhopper Flyer Bewertung: +1.00 [1]

Was ist dumm an der EASA Definition?
Es gilt praktisch universell die Grundregel, dass Du wenn Du in Deutschland ansässig bist und Deutschland etwas machen willst, Du die entsprechende deutsche Berechtigung brauchst. Dabei ist egal, ob Du ein Auto fahren, Angeln, eine Steckdose anschliessen oder eben ein Flugzeug fliegen willst.

Wenn Du nur zeitweise in Deutschland, also nicht hier ansässig bist, darfst Du sogar ausnahmsweise auch ohne deutsche Lizenz, sondern mit der des Registrierungslandes des Flugzeugs, hier fliegen. Auch das gilt übrigens bei Autos genauso - dort sogar noch weitergehend, dass Touristen auch ein deutsch registreiertes Auto hier mit ihrem US Führerschein fahren dürfen.
Bei Steckdosen übrigens nicht: Ein Amerikanischer Elektriker darf in Deutschland auch dann keine Steckdose montieren, wenn es eine amerikanische ist - bzw. dann erst Recht nicht.

Ob bzw. dass Du in manchen Konstellationen zusätzlich eine amerikanische Lizenz brauchst, dafür kann ja Deutschland nix. Wenn Amerika denkt, sie sind die Bestimmer der Welt und können deswegen Menschen vorschreiben, was sie in Deutschland dürfen oder nicht dürfen, dann ist das deren Problem.

8. März 2026 00:41 Uhr: Von Klaus Papst an F. S. Bewertung: +3.00 [3]

Was ist dumm an der EASA Definition?

Die Idee dahinter als EU/EASA die Aufsicht hierzulande aufrecht zu erhalten damit es keine Umgehungen gibt. Das ist dumm. Und die Einführung dieses Gesetzes bewirkt absolut nichts außer mehr Aufwand für alle Beteilligten. Betroffen davon sind fast nur Privatpersonen die kleine Flugzeuge fliegen wollen welche in den USA registriert sind. Ggü. irgendeiner Bananenrepublik wäre so eine Regelung schon ok, aber für FAA Berechtigungen ist das einfach unnötig und lächerlich. Ganz im Gegenteil, da gäbe es noch genug zu lernen, insbesondere was allgemeine/private Fliegerei betrifft.

8. März 2026 09:30 Uhr: Von Michael Stock an Klaus Papst Bewertung: -1.00 [1]

Danke, mit diesen Erklärungen wird mir der Hintergrund klar. Letztlich will die EU ja die Vaterländer zugunsten eines je nach Bedarf definierten Siedlungsgebiets abschaffen, das erkennt man ja an praktisch allen "Verordnungen". Und da es in diesem Siedlungsgebiet keine eigenständigen Länder mehr geben darf, ist dieser Brei aus US-Sicht natürlich ein Problem. Hätten wir die Bundesrepublik Deutschland wieder, gäbe es dieses Problem wohl gar nicht, in der Vergangenheit war es ja auch keins.

8. März 2026 14:06 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Michael Stock Bewertung: +1.67 [2]

Vor den heute gültigen Regelungen war es unseren Kontrolettis ein ständiger Dorn im Auge, dass man mit N-registrierten Flugzeugen ohne EASA-PPL in EASA-Land fliegen durfte, und dass sich sozusagen ein mit den braven Deutschen konkurrierendes Zweitsystem etabliert hatte. Das würden sie am liebsten auch heute noch abschaffen.

8. März 2026 16:43 Uhr: Von Michael Stock an Ernst-Peter Nawothnig

Ja, irgendwie ist das ein völlig verkorkstes Kapitel der EU .... Ich hab dazu noch was Älteres von der AOPA gefunden.



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FAA_EASA.jpg

13. März 2026 09:20 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Michael Stock

richtig...und die behauptung EUROPE is not a country....stimmt auch nicht,

wie kann es dann ein europäisches parlament geben,

in dem korrupte "parlamentarier" und leider auch deren "fühurungsspitze" wenn

man davon überhaupt reden kann sich am europäischem umlaufvermögen diskret

oder weniger diskret bereichern können?

13. März 2026 14:14 Uhr: Von Sven Walter an ingo fuhrmeister

Finden sich zwei Trolls, die des Lesens nicht mächtig sind. Auweia.

Googel mal Supranationalität, Ingo.


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